Volle Kirche zum Hundertsten: Sängerbund Romanshorn feiert Jubiläum

Der Sängerbund Romanshorn hat mit Projektsängerinnen und -sängern unter der Leitung von Roman Lopar sein Jubiläum würdig begangen.

Markus Bösch
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Der Chor bot eine spannungsgeladene Darbietung. (Bild: Markus Bösch)

Der Chor bot eine spannungsgeladene Darbietung. (Bild: Markus Bösch)

Die katholische Kirche war voll besetzt und die Zuhörerinnen und Zuhörer von gepflegter Chormusik kamen auf ihre Kosten: Sie konnten während anderthalb Stunden das 100-Jahr-Jubiläum des Sängerbundes geniessen.

Unter der Leitung von Roman Lopar boten die 80 Sängerinnen und Sänger (Sängerbund, Projekt- und Kirchenchor) zusammen mit den Solisten Alexa Vogel (Sopran), Matthias Aeberhard (Tenor), Rahel Zellweger (Violine), Benjamin Bär (Trompete) und Stefan Hürlimann (Klavier) ein kontrastreiches Konzertprogramm.

Das «Nebeneinanderstellen der verschiedenen Musikgenres, das unterschiedliche, musikalische Herangehen an Lebensthemen» – wie es Moderator Felix Meier sagte – «führte zu einem spannungsreichen Konzert.»

Grosse Bandbreite

Die Bandbreite an Männerchorkompositionen zeigte sich zum Beispiel mit «Vive l’amour», «La Montanara» und «Nun ist der laute Tag verhallt», bereichert mit dem «Ave Maria» und ebenso bei Darbietungen mit den Solisten – hier hervorzuheben das Udo Jürgens Medley und das Lied aus Verdis Oper «La forza del destino».

Und immer wieder war da das Gesamte zu hören und zu spüren. Die Chöre brillierten mit «Light and Shadow»: einer eingängigen und gleichwohl sperrigen Komposition. Es gelang dem Gesamtchor, trotz gleichbleibendem Rhythmus spannungsgeladen zu bleiben.

«Einmal mehr gelingt es dem Dirigenten, unterschiedliche Sängerinnen und Sänger in ein grosses Ganzes zusammenzufügen – so wie es der Sängerbund seit 100 Jahren tut und mit dem Singen den Zusammenhalt fördert», wie es der Präsident Paul Stark in seiner Rückschau sagte.