Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Volksschulgemeinde Erlen erwirtschaftet hohen Gewinn

Die Jahresrechnung der Schule Erlen schliesst mit einem satten Ertragsüberschuss und damit um 800'000 Franken besser ab als budgetiert. Dafür verantwortlich sind vor allem höhere Steuererträge.
Hannelore Bruderer
Heinz Leuenberger, Präsident der Volksschulgemeinde Erlen. (Bild: Donato Caspari)

Heinz Leuenberger, Präsident der Volksschulgemeinde Erlen. (Bild: Donato Caspari)

Das Ergebnis 2018 sei sehr erfreulich, sagt Schulpräsident Heinz Leuenberger. «Betrachten wir jedoch zum Beispiel den Selbstfinanzierungsgrad, der bei 12,9 Prozent liegt und erst ab 20 Prozent als wirklich gut gilt, so ist klar, dass die Behörde den Finanzen weiter Sorge tragen muss.»

Bei einem Gesamtumsatz von rund 11 Mio. Franken budgetierte die Schule Erlen für das Jahr 2018 einen Verlust von 195'700 Franken. Die Rechnung schliesst mit einem Plus von 613'928 Franken ab.

Der Ertrag aus den Grundstücksgewinnsteuern hat den budgetierten Wert mit 67'000 Franken klar überstiegen, der Steu­er­ertrag fiel sogar um 1,23 Mio. Franken höher aus als veranschlagt.

Auswirkung auf den Finanzausgleich

«Durch die höheren Steuereinnahmen reduzieren sich jedoch auch die Finanzausgleichsleistungen des Kantons», hält Heinz Leuenberger fest. Auf die Berechnung des Kantonsbeitrags haben verschiedene Faktoren, so auch die Steuerkraft, einen Einfluss. Die Mehreinnahmen durch Steuern werden deshalb nicht eins zu eins ausgeglichen.

Auf der Aufwandseite gab es Abweichungen zum Budget in den Bereichen baulicher Unterhalt, Personalaufwand sowie Sachaufwand. Für den baulichen Unterhalt mussten gut 38'000 Franken mehr aufgewendet werden.

«Wir mussten Reparaturen und Arbeiten ausführen, die nicht aufgeschoben werden konnten», erklärt der Schulpräsident. Dazu zählen die Reparaturen an den Lamellenstoren bei den Mittelstufen- und Sekundarschulhäusern sowie der Ersatz zweier Fenster im Schulhaus Andwil.

Weniger Anmeldungen für den Kindergarten

Um 52'800 Franken wurde das Budget beim Sachaufwand nicht ausgeschöpft, um 219'850 Franken tiefer als erwartet fiel der Personalaufwand aus.

Ein Grund dafür war, dass die geplante sechste Kindergartenabteilung nach Eingang der ­definitiven Anmeldungen auf das Schuljahr 2018/19 nicht eingeführt werden musste. Die Schule war von 120 Kindergartenkindern ausgegangen, angemeldet wurden nur 108.

«Der Kindergarten kann schon ab vier Jahren besucht werden», sagt Leuenberger. «Im letzten Jahr verzichteten einige Eltern mehr als im Vorjahr darauf, ihre Kinder so früh in den Kindergarten zu schicken. Wir gehen davon aus, dass der sechste Kindergarten im nächsten Schuljahr eingeführt werden wird.»

Vorteilhafte Rahmenbedingungen

Ein weiterer günstiger Faktor ist die geringe Zinsbelastung, die im Jahr 2018 mit 0,72 Prozent nochmals tiefer lag als in den Vorjahren. Die Erler Schulbehörde schlägt vor, 300'000 Franken des Gewinns in den Erneuerungsfonds einzulegen und den Rest dem Eigenkapital zuzuweisen.

Gemeindeversammlung: Donnerstag, 23. Mai, 19.30 Uhr; Aachtalhalle in Erlen.



Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.