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Vierter HCT-Sieg in Serie

Der HC Thurgau reitet weiter auf der Erfolgswelle. Auswärts gegen den EHC Winterthur gewinnen die deutlich überlegenen Ostschweizer mit 2:1. Melvin Merola und Cody Wydo treffen für die Gäste.
Thomas Werner, Winterthur
Thurgaus Stürmer Melvin Merola eröffnete in der 46. Minute das Skore. (Bild: Mario Gaccioli, Kloten, 22. September 2018)

Thurgaus Stürmer Melvin Merola eröffnete in der 46. Minute das Skore. (Bild: Mario Gaccioli, Kloten, 22. September 2018)

Erstmals in dieser Saison gewinnt der HC Thurgau vier Spiele in Folge. Er musste diesen Erfolg allerdings erdulden. Erst 124 Sekunden vor Schluss gelang Cody Wydo mit seinem Treffer ins leere Tor die Siegsicherung. Dies obwohl die Thurgauer zuvor jederzeit spielbestimmend waren und defensiv kaum etwas zugelassen hatten.

Thurgau startete fulminant in sein zweites Gastspiel in Winterthur und hatte bereits bis zur Mitte des Startdrittels die Möglichkeiten, eine Vorentscheidung in dieser Begegnung herbeizuführen. Die Spieler von Trainer Stephan Mair schnürten den Tabellenzehnten in dessen Verteidigungsdrittel ein und spielten phasenweise Powerplay mit Fünf gegen Fünf. So kam etwa die Formation um Topskorer Wydo in der dritten Minuten gleich zu vier vielversprechenden Abschlussgelegenheiten innerhalb von 15 Sekunden. Winterthurs Goalie Tim Guggisberg liess sich aber nicht bezwingen. Der 21-Jährige zeigte starke Reaktionen, hatte allerdings das eine oder andere Mal auch das Glück auf seiner Seite. So kullerte einmal der Puck von seinem Rücken bedrohlich Richtung Tor, ehe ihn ein Kollege noch wegbefördern konnte.

Thurgau hielt das Tempo hoch

Thurgau bemühte sich auch im Mitteldrittel, das Tempo hoch zu halten. Was zwar gelang, nur waren die Kombinationen nun oft weniger zwingend als noch zu Spielbeginn. Im Bewusstsein, das deutlich überlegene Team zu sein, übertrieben einige Protagonisten ihr Schaulaufen und suchten ihr Glück zu oft aus wenig Erfolg versprechenden Abschlusspositionen. Winterthur kam bei zwei Kontern zu den ersten Torchancen. Wie Guggisberg zeigte sich aber auch sein Gegenüber Janick Schwendener auf der Höhe seiner Aufgabe. Thurgaus Goalie war trotz Unterbeschäftigung jederzeit bereit.

28:5 führte Thurgau zur zweiten Pause, allerdings nur in Bezug auf die aufs Tor kommenden Pucks. Die Torlinie hatte noch keiner überquert. Mairs Spieler mussten nochmals geweckt werden. Zu Beginn des Schlussdrittels bekam das Heimteam die Gelegenheit sich im Powerplay zu versuchen. Léonardo Fuhrer und Wydo hatten sich nicht unter Kontrolle und mussten nacheinander auf die Strafbank. Nur mit Glück kamen die Thurgauer in dieser Phase um einen Gegentreffer herum. So traf Winterthurs Stürmerhoffnung Anton Ranov nur den Pfosten. Kaum war der HCT wieder komplett, traf Melvin Merola zum 0:1. Mit seinem Schlenzer überraschte er Goalie Guggisberg.

Als Winterthurs Topskorer Anthony Nigro 54 Sekunden vor Schluss mit seinem Treffer den Shutout von Schwendener verhinderte, kamen erstmals wirklich Emotionen ins Spiel. In den hektischen Schlusssekunden liessen sich die Thurgauer aber ihren elften Saisonsieg nicht mehr nehmen.

Am Sonntag ein Spitzenspiel gegen Kloten

Nun erwartet die Zuschauer in der Weinfelder Güttingersreuti am Sonntag um 18.30 Uhr ein eigentliches «Spitzenspiel». Nimmt man nur die vergangenen zehn Spiele zum Massstab, dann sind Kloten und Thurgau die beiden aktuell erfolgreichsten Mannschaften der Swiss League. Die ersten drei Saisonvergleiche endeten jeweils mit einem Heimerfolg. Der NLA-Absteiger gewann 5:2 und 5:3, der HCT 3:0.

Winterthur – Thurgau 1:2 (0:0, 0:0, 1:2)

Zielbau-Arena – 907 Zuschauer – Sr. Gäumann/Koch, Kehrli/Betschart.
Tore: 46. Merola 0:1. 58. Wydo 0:2 (ins leere Tor). 60. (59:06) Nigro (Gomes, Staiger) 1:2.
Strafen: 4-mal 2 Minuten plus 10 Minuten (Hess) gegen Winterthur; 5-mal 2 Minuten gegen Thurgau.
Winterthur: Guggisberg; Molina, Pozzorini; Guerra, Küng; Blaser, Schmutz; Jonski; ­Allevi, Gomes, Keller; Ranov, Nigro, Bozon; Staiger, Alihodzic, Scherz; Martikainen, Hess, Roos.
Thurgau: Schwendener; Seiler, Parati; Steinauer, Collenberg; El Assaoui, Wildhaber; Hänggi; Ryan, Rundqvist, Wydo; Frei, Fuhrer, Merola; Michael Loosli, Hollenstein, Janik Loosli; Rattaggi, Kellenberger, Moser; Zanzi.
Bemerkungen: Winterthur ohne Homberger, Wieser, Schmidli (alle verletzt) und Kobach (krank). Thurgau ohne Brändli, Bahar, Vogel, Arnold (alle verletzt), Gurtner (überzählig) und Moosmann (Partnerteam). – 43. Pfostentreffer Ranov. – 57:50 Time-out Winterthur. – Winterthur von 57:50 bis 57:56 und 58:09 bis 59:06 sowie von 59:25 bis 60:00 ohne Goalie.

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