Viel weniger Besucher: Corona hat dem Locorama in Romanshorn einen Strich durch die Rechnung gemacht

Die Bahnerlebniswelt verkaufte in der Ende Oktober zu Ende gegangenen Saison fast einen Drittel weniger Eintritte als im letzten Jahr. Die Betreiber sind trotzdem zufrieden.

Markus Bösch
Drucken
Teilen
Die Draisine ist eine der Attraktionen im Locorama.

Die Draisine ist eine der Attraktionen im Locorama.

Bild: PD

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Während im vergangenen Jahr das Locorama an 23 Sonntagen geöffnet war, konnten die Besucherinnen und Besucher die Erlebniswelt im laufenden Jahr nur an 16 Sonntagen Gartenbahn, Draisine und Simulator ausprobieren: «1250 Erwachsene und 280 Kinder kamen im letzten Jahr zu uns. In dieser, Ende Oktober zu Ende gegangenen Saison waren es weniger, nämlich 794 Erwachsene und 294 Kinder», sagt Gallus Hengartner, der Vizepräsident des Trägervereins.

Das Erleben der Lokomotiven und Wagen aus einer vergangenen Zeit, die ausgestellten Stellwerke, eine Drehscheibe und die originale, imposante Signalbrücke sowie die vielen kleinen Details würden im Locorama im Vordergrund stehen. «Und wenn unsere kleinen und grossen Besucher aufmerksam und staunend den Geschichten der Führer zuhören, dann hat die Erlebniswelt wieder einen erfolgreichen Tag mitgestaltet», sagt Hengartner.

Viele helfen im Hintergrund aktiv mit

Wenn die Türen des Locorama offen waren, kamen so viele Besucher wie normal, nämlich im Durchschnitt 59 Personen, 2019 waren es 60. Und damit diese Besuchssonntage gut über die Runden gebracht werden konnten, brauchte es ein entsprechendes Schutzkonzepte und – wie jedes Jahr – die freiwilligen Mitarbeiter: «Es sind 45 Männer und Frauen, die sich für uns und die Erlebniswelt engagieren», sagt Hengartner. Ihnen allen gebühre ein grosses Dankeschön für den tollen Einsatz in dieser für alle schwierigen Zeit.