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Viel Platz für Interessenskonflikte am Bahnhof Weinfelden

Der Gemeinderat hat das Betriebs- und Gestaltungskonzept für den Bahnhof Nord und den Bushof genehmigt. Seit August 2017 hat die Begleitgruppe daran gearbeitet, präsentiert wird es am Donnerstag, 4. April.
Mario Testa
Das Konzept nimmt Bezug auf diese drei Gebiete nördlich der Gleise am Bahnhof Weinfelden: Den Bushof mit den Veloparkplätzen, die Kantonsstrasse und den Eingang zum Ortszentrum für die Fussgänger. (Bild: Mario Testa/ Grafik: sbu)

Das Konzept nimmt Bezug auf diese drei Gebiete nördlich der Gleise am Bahnhof Weinfelden: Den Bushof mit den Veloparkplätzen, die Kantonsstrasse und den Eingang zum Ortszentrum für die Fussgänger. (Bild: Mario Testa/ Grafik: sbu)

Das Konzept ist fertig, doch der Inhalt bleibt geheim. Einblick geben die Verantwortlichen erst anlässlich der öffentlichen Orientierung vom kommenden Donnerstag. Immerhin soviel verrät Gemeinderat Hans Eschenmoser, der die Begleitgruppe leitet:

«Wir können keine grossen Würfe machen und haben auch keine Luxusvariante konzipiert.»

Er betont, dass das Konzept auch noch keine Bauprojekte definiert, sondern als Grundlage für solche dient.

Am Bahnhof treffen diverse Interessen aufeinander: Fussgänger brauchen sichere Wege und einen direkten Zugang zum Ortskern. Postautos und Taxis sollten nicht von anderen Verkehrsteilnehmern gestört werden und der Individualverkehr will eine möglichst hindernisfreie Fahrt auf der Kantonsstrasse.

Hans Eschenmoser, Gemeinderat Weinfelden

Hans Eschenmoser, Gemeinderat Weinfelden

«Eine komplette Entflechtung aller Verkehrsströme am Bahnhof ist nicht möglich, deshalb werden einzelne Gruppen auch enttäuscht sein», sagt Eschenmoser. «Wichtig war aber, dass bei der Konzeptarbeit alle Beteiligten wie die Gemeinde, der Kanton, die SBB und die Postauto AG mitreden konnten.»

Viele Rahmenbedingungen erschweren die Arbeit

Zu diesen Interessen kommen viele äussere Bedingungen, wie Martin Belz sagt, der als Chef des Bauamts am Konzept mitgearbeitet hat: «Auf der Kantonsstrasse müssen auch künftig Schwertransporte fahren können. Zudem muss die Anlieferung zu den Geschäften im Bahnhof gewährleistet sein. Es gibt sehr viele solcher Rahmenbedingungen», sagt er.

«Schwierig sind natürlich auch die Besitzverhältnisse in diesem Gebiet. Zudem haben alle Beteiligten unterschiedliche Zeithorizonte, das erschwert alles.»

Martin Belz, Chef Bauamt Weinfelden.

Martin Belz, Chef Bauamt Weinfelden.

Konkretes, welche Lösungen das Konzept aufzeigt, äussern beide kaum. «Im Konzept hat es Änderungen des Querschnitts der Strasse», lässt sich Martin Belz entlocken. «Und der Bushof ist fertig konzipiert. Zudem haben wir grossen Wert gelegt auf eine Verbesserung der Situation für den Langsamverkehr», ergänzt Hans Eschenmoser.

Infoanlass am Donnerstag

Licht ins Dunkel rund um den Inhalt des Betriebs- und Gestaltungskonzepts zum Bahnhof Nord und Bushof bringen die Verantwortlichen am kommenden Donnerstagabend. Anlässlich einer öffentlichen Orientierung informieren die beteiligten Stellen und Planer abends um 18 Uhr im Rathaus über das Konzept. Nach der Präsentation des Konzepts beantworten die Beteiligten Fragen aus der Bevölkerung.

Den Ausschlag zur Erarbeitung des Konzepts über die drei Gebiete Bahnhof, Lagerstrasse und Eingang Ortszentrum hatte 2017 der angekündigte Fahrplanwechsel gegeben. Sechs Postautolinien verkehren in der Zwischenzeit am Bahnhof Weinfelden, Halteplätze hat es aber nur deren fünf.

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