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Kommentar

Romanshorner Budgetgemeinde: Vertrauen sieht anders aus

Es gibt keine Schonfrist für den neuen Romanshorner Stadtrat. Irritierend sei jedoch, aus welcher Ecke die Kritik kommt, schreibt TZ-Redaktor Markus Schoch in seinem Kommentar.
Markus Schoch
Markus SchochTZ-Redaktor

Markus Schoch
TZ-Redaktor

Roger Martin und der fast rundum erneuerte Romanshorner Stadtrat bekommen keine Schonfrist. An der Budgetgemeinde stellte eine kleine Gruppe die Arbeit beziehungsweise den Sparwillen der Behörde grundsätzlich in Frage, indem sie 20 Anträge stellte, um die Finanzen ins Gleichgewicht zu bringen.

Für Martin besonders irritierend sein muss, aus welcher Ecke das Streichkonzert intoniert wurde: Es waren nicht die Anhänger des abgewählten Stadtpräsidenten David H. Bon, die ihn bei der erstbesten Gelegenheit zu diskreditieren versuchten. Es waren diejenigen Personen, die Martin zur Wahl verholfen hatten und im März zu den ersten Gratulanten gehörten. Urs Köppel beispielsweise war der Sprecher seines Komitees.

Im Wahlkampf sprachen die gleichen Personen von einer Vertrauenskultur, die in Romanshorn geschaffen werden müsse. Am Montagabend taten sie das Gegenteil und führten den Stadtrat regelrecht vor – trotz eines vorgängigen Gesprächs im kleinen Kreis. Das sind keine guten Aussichten für das neue Miteinander in Romanshorn, das die Unterstützer von Martin vor nicht allzu langer Zeit beschworen haben.

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