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Vergnügliche Rutschpartie am Märstetter «Rutsch&Flutsch 2.0»

Der Wasser- und Rutschplausch des Vereins «Vollgas 8560» am Wochenende zu seiner zweiten Auflage. Beim Evenhüsli wurde ein Volksfest gefeiert.
Urs Brüschweiler
Auch Ringe oder andere aufblasbaren Dinge, nahmen die kleinen und grossen Rutschenfans mit auf die rasante Fahrt. (Bilder: Andrea Stalder)

Auch Ringe oder andere aufblasbaren Dinge, nahmen die kleinen und grossen Rutschenfans mit auf die rasante Fahrt. (Bilder: Andrea Stalder)

Unten beim Evenhüsli wirken die Menschen klein, oben hat sich eine Gruppe von Wartenden in Badehose gebildet. Kinder und Erwachsene halten Wasserringe bereit. Am Samstagnachmittag will jeder auf der Rutschbahn ins Tal gelangen. Helfer Benjamin Ausderau passt auf. Einer nach dem andern heisst die Regel. Das Wasser sprudelt aus dem Schlauch in die beiden je 110 Meter langen Rutschbahnen.

Das Gleiten macht Spass

Schub erhält man am Hang, dann geht die Rutschpartie weiter ins Auffangbecken. Dort warten die Helfer. Manche schwimmen bäuchlings an den Rand, andere landen auf dem Gesäss. Der Wasserstand ist tief. Damit die Landung nicht zu hart wird, halten Vereinsmitglied Reto Debrunner und seine Kollegen eine weiche Unterlage bereit. Das Wasser erreicht Temperaturen um die 23 Grad, eine willkommene Abkühlung.

Luzian SchmidPräsident Vollgas 8560

Luzian Schmid
Präsident Vollgas 8560

«Ans ‹Rutsch & Flutsch› 2017 kamen über 1000 Besucher, heuer sind es viel mehr», sagt Luzian Schmid, Präsident des Vereins Vollgas 8560

Es besteht Suchtgefahr

Eltern stehen in der prallen Sonne und beobachten den Nachwuchs. «Nein, ich rutsche nicht», sagt Carmen Teuber. Ihr Sohn Yannick kann dafür nicht genug kriegen. Schon im letzten Jahr kam die Familie an das erste Wasserspektakel. Ein Vater nickt: «Ein Hit für Kinder.» Es kann schnell passieren, dass man nicht mehr aufhören kann. Manche haben ein Einzelticket gelöst. Besser ist ein Tagespass. Das entdecken Kinder, die unermüdlich hinauf zum Start Allenwinden laufen, um dann gleich wieder über die Bahn ins Tal zu rutschen. Das kann den ganzen Tag andauern.

Die Startrampe gab den Rutschern noch mehr Schub.

Die Startrampe gab den Rutschern noch mehr Schub.

Kein Lift — die Leute sollen sich bewegen

Neu in diesem Jahr ist die Rampe beim Start. Gefährlich ist dieses Rutschen nicht, niemand wird in die Luft geworfen, es gibt keine Schanze. Dennoch ist das auch Kopfsache. «Das Hochlaufen ist gut, um Gedanken zu sammeln, mögliche Gefahren einzuschätzen, auch die eigenen Kräfte und Grenzen zu beachten», sagt Peter Schmid, der Vater des Präsidenten und einer der Helfer. In einer Bergregion nimmt man den Skilift nach oben. In Märstetten ist Fitness nötig. Genauso wollen es die Vorstände des Vereins. Mehr Bewegung ins Dorf bringen. Unten ist derweil alles bereit für das Volksfest zur Rutschpartie.

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