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Vereinte Kräfte rund um Arbon gegen Littering und laute Musik

Seit zehn Jahren arbeitet die Stadt mit der Securitas AG. Neu soll sich die Organisation auch um die Sicherheit in den umliegenden Gemeinden Egnach, Horn, Roggwil und Steinach kümmern.
Natascha Arsic
Securitas ist neu auch in den umliegenden Gemeinden unterwegs. (Bild: Susann Basler)

Securitas ist neu auch in den umliegenden Gemeinden unterwegs. (Bild: Susann Basler)

Wenn Jugendliche nachts zu laut sind, oder ihren Abfall liegen lassen, sorgen die Mitarbeiter der Securitas AG für Ruhe und Ordnung. Arbon arbeitet bereits seit zehn Jahren mit dem Unternehmen zusammen. Die Stadt hat via Communiqué bekannt gegeben, dass auch die Gemeinden Egnach, Horn, Roggwil und Steinach künftig diese Ordnungspatrouille einsetzen wollen.

Die Idee zum Zusammenschluss der Gemeinden unter dem Namen «Netzwerk Oberthurgau Süd+» kam letztes Jahr zum ersten Mal auf. «Der Anstoss dafür kam von den Gemeinde- und Stadtpräsidenten», sagt Peter Wenk, Leiter Abteilung Einwohner und Sicherheit, auf Anfrage.

Vor allem der Organisationsaufwand würde dadurch deutlich verringert werden. «Wenn ein Mitarbeiter am Arboner Ufer patrouilliert und etwas auf Steinacher Boden sieht, kann er künftig auch dort eingreifen», sagt Wenk.

Patrouille kostet 70000 Franken

Aus finanzieller Sicht mache die Zusammenarbeit laut Wenk keinen grossen Unterschied. «Die Gemeinden entscheiden selbstständig über Einsätze, je nach Bedürfnis.» Arbon habe für die Patrouille beispielsweise einen Betrag von 70000 Franken vorgesehen.

«An den Kosten beteiligen sich auch alle Schulgemeinden, die Evangelische Kirche, das Kinderhaus und elf weitere Organisationen.»

Bei Bedarf könne der Stadtrat nachträglich zusätzliche Mittel zur Verfügung stellen. «Dies war zum Beispiel 2016 nötig, weil sich in der Nähe des Seeufers Vorfälle mit Sachbeschädigungen und Nachtruhestörungen angehäuft hatten.» Danach hätten die Mitarbeiter die Probleme in den Griff bekommen können.

Im Sommer sind mehr Einsätze nötig

«In den wärmeren Jahreszeiten halten sich junge Erwachsene vermehrt draussen auf. Deshalb sind dann jeweils zwei Personen im Einsatz», sagt Wenk. In Arbon werde die Schütti gerne als Partylocation genutzt. Besonders Littering und zu laute Musik seien dort ein Problem.

Auch würden im öffentlichen Raum gerne mal unerlaubt Feuer gemacht. Zu den Brennpunkten gehören in der Gemeinde auch Spiel- und Sportplätze sowie Schulhäuser. Wenn Alkohol im Spiel ist, sei vielen alles egal. Sie würden Glasflaschen kaputtmachen und Sachbeschädigungen begehen. Wenk sagt:

«Es kommt selten vor, dass die Polizei hinzugezogen werden muss.»

Dies sei nur nötig, wenn Personen uneinsichtig seien und ausfällig werden. «Die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Polizei und Securitas funktioniert sehr gut.»

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