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Verein wirbt um Geldgeber für neue Attraktion im See vor Romanshorn

Der Wasserskiclub sucht Geldgeber für den Kauf eines Wakeboardliftes. Ohne sie lässt sich das Pionierprojekt am Bodensee nicht finanzieren.
Markus Schoch
Wakeboard-Spektakel vor einem Jahr beim "Roughriderscup" in Romanshorn. (Bild: Andrea Stalder)

Wakeboard-Spektakel vor einem Jahr beim "Roughriderscup" in Romanshorn. (Bild: Andrea Stalder)

Am liebsten hätten die Verantwortlichen den ersten Wakeboardlift am Bodensee bereits in diesen Sommer eröffnet und sich beziehungsweise der Öffentlichkeit ein Geschenk zum 50. Geburtstag des Wasserskiclubs gemacht. Doch daraus wird nichts. Es geht nicht so schnell. Der Plan war, einen Lift zu mieten, was aber nicht möglich ist. «Es gibt keine Angebote», sagt Projektleiter Otto Loepfe. Also will der Verein jetzt versuchen, eine Anlage zu kaufen, was die Sache verkompliziert und den ursprünglichen Terminplan durcheinander bringt. «Allein können wir die Anschaffung nicht stemmen», sagte Loepfe. Die Kosten belaufen sich auf rund 90000 Franken. Wobei es noch Spielraum nach unten gebe.

30000 bis 40000 Franken sind nötig

Die Investition lässt sich nur finanzieren, wenn sich Dritte daran beteiligen. «Wir wollen zwischen 30000 und 40000 Franken über Crowdfunding sammeln», sagt Loepfe. Und zwar über die Plattform «I believe in you», die sich auf Schweizer Sportprojekte spezialisiert hat. Ziel ist, ab August mögliche Geldgeber zu gewinnen. «Zuerst müssen wir noch einen Promotionfilm drehen», sagt Loepfe. Er sei zuversichtlich, dass sie genügend Sponsoren finden und den Lift im nächsten Jahr in Betrieb nehmen können. «Wo immer wir über das Projekt reden, bekommen wir positive Rückmeldungen.» Mit der neuen Attraktion gehe vor allem darum, die breite Öffentlichkeit auf den Geschmack des Wakeboardens zu bringen. Und so den Verein mit seinen heute nur noch 25 Mitgliedern zu stärken. «Jeder soll den Lift benützen können», betont Loepfe. Die nötigen Bewilligungen für den Betrieb der Anlage liegen vor. Der Lift soll rund 160 bis 180 Meter lang werden. Die Zuggeschwindigkeit ist dem Können des Wakeboarders angepasst. Im Schnitt dürfte sie bei etwa 30 Stundenkilometern liegen, sagt Loepfe.

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