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Verein Region Oberthurgau: «Der Kanton soll endlich über die Standortfrage für das Historische Museum entscheiden»

Buhlen, fiebern und hoffen: Gemeindevertreter aus dem Oberthurgau spannen für eine dezentrale Lösung zusammen.
Kurt Peter
Die neuen Vorstandsmitglieder von Region Oberthurgau. (Bild: Kurt Peter)

Die neuen Vorstandsmitglieder von Region Oberthurgau. (Bild: Kurt Peter)

Der Diskussion um den Standort des Historischen Museums geht in die nächste Runde, diesmal bei der Delegiertenversammlung der Region Oberthurgau im ZIK. «Amriswil und Arbon stehen als Standorte zur Verfügung, wir werden gemeinsam als starker Oberthurgau auftreten», sagte Stadtpräsident Andreas Balg, der mit dem Regierungsrat hart ins Gericht ging. «Wir haben keine Antwort aus Frauenfeld, wie mögliche Standortgemeinden für das Historische Museum miteinbezogen werden sollen.»

Arbeitsgruppe treibt Konzept voran

Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern des Saurer-Musuem, der Museumsgesellschaft, des Schweizer Mosterei- und Brennereimuseums und Politikern habe grossartige Arbeit geleistet. Museumsgesellschaft-Präsident Achim Schäfer stellte das Konzept den Delegierten vor. «Wir streben eine dezentrale Lösung an und schlagen vor, die Ausstellungsstücke vom Frauenfelder Zeughaus ins Schloss Arbon zu zügeln.» Das Historische Museum Thurgau kenne sich damit aus, verfüge es doch heute über drei Standorte. Schäfer war sich sicher, dass auch mit dieser Lösung auch das Frauenfelder Schloss als Museum erhalten bleiben kann. Arbon überzeuge zudem durch eine hohe Besucherfrequenz.

Die Arbeitsgruppe visiert 30 000 Besucher jährlich an, das Projekt sieht eine Ausstellungsfläche von 3600 Quadratmetern vor, 2600 im Schloss, 1000 im Annexbau. «Die Kosten für die Teilumnutzung Schloss und den Neubau schätzen wir auf 10 bis 15 Mio. Franken.» Der Romanshorner Stadtpräsident David H. Bon forderte vom Kanton «eine rasche Standortentscheidung». Die Umsetzung erfolge später.

Fünf Rücktritte im Vorstand

An der anschliessenden Delegiertenversammlung sprach Präsident Christoph Tobler von einem abwechslungsreichen Jahr. «Trotz beschränkter Ressourcen erwarten wir von den Gemeindevertretern, sich für die Region einzusetzen.» Die Rechnung schloss mit einem Gewinn von 3600, das Budget rechnet mit einem Verlust von 4100 Franken. Beide Traktanden wurden einstimmig genehmigt, Ja sagten die Delegierten auch zum gleichbleibenden Mitgliederbeitrag und zur Statutenanpassung. Nach fünf Rücktritten wurden Dominik Diezi, Arbon, Martin Haas, Salmsach, Gabriel Macedo, Amriswil, Roger Martin, Romanshorn und Richard Stäheli, Uttwil, in den Vorstand gewählt. (pet)

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