Vandalistische Zerstörungswut
«Nirgends wurden so viele Plakate demoliert wie im Oberthurgau»: Unbekannte sabotieren «Ehe-für-alle»-Initiative – Queer Thurgau erstattet Anzeige

Innerhalb von nur zwei Tagen wurden in Arbon 14 von 16 Abstimmungsplakaten aufgeschlitzt, auf den Boden geschmissen oder sogar in den See geworfen. Das Gleiche ist in Romanshorn passiert. Jetzt greifen die Interpartei und Queer Thurgau ein.

Tanja von Arx Jetzt kommentieren
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Hängt mitten in Arbon: Ein Plakat von Queer Thurgau im Rahmen der Abstimmungsinitiative «Ehe für alle», auf dem die Köpfe herausgeschnitten wurden.

Hängt mitten in Arbon: Ein Plakat von Queer Thurgau im Rahmen der Abstimmungsinitiative «Ehe für alle», auf dem die Köpfe herausgeschnitten wurden.

Bild: PD

André Mägert traute seinen Augen nicht. Der Präsident der Arboner Interpartei fand diese Woche rund 14 der 16 im Städtli aufgehängten Plakate zur Abstimmungsinitiative «Ehe für alle» innerhalb von nur zwei Tagen demoliert oder sogar zerstört vor. «Unbekannte warfen sie auf den Boden, rissen die Köpfe auf den Bildern ab oder schmissen sie einfach in den See», sagt er gegenüber dieser Zeitung. Dies, weil man die abgebildete Thematik offenbar als «unzüchtig» erachten würde.

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