Uttwil
Neben der Sternenfenster-Aktion ist eine Adventsgeschichte entstanden – diese wurde gar vertont

Bis Weihnachten haben Klein und Gross ihre Gedichte und ermutigende Worte und sogar Zeichnungen ans Gemeindehaus gesendet. Dabei ist gar eine Adventsgeschichte entstanden, die die aktuelle Situation aufgreift.

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«Uttwil lüüchtet» bei jedem Wetter hell und klar.

«Uttwil lüüchtet» bei jedem Wetter hell und klar.

Bild: PD

(red) Eine Teilgruppe des Vereins Uttwil-aktiv hat das Adventsfenster vom 2.12.2020 im Gemeindehaus gestaltet. Laut einer Mitteilung der Kafitreff-Frauengruppe, haben bis Weihnachten Klein und Gross ihre Gedichte und ermutigende Worte und sogar Zeichnungen zugesendet, die noch bis Anfang Januar am Eingangsfenster des Gemeindehauses für alle zum Lesen aufgehängt sind. Von Woche zu Woche leuchteten mehr Sterne im Fenster oberhalb des grossen Kreisels im Dorf. Bestimmt haben viele Reisende auf der Durchfahrt die Sterne gesehen. Bei jedem Wetter – auch bei Nebel – hell und klar «Uttwil lüüchtet».

Besonders gefreut haben sich die vier Initiantinnen über die Adventsgeschichte, die ganz überraschend und in Gemeinschaftsarbeit entstanden ist. In «Das Glück auf Erden» stattet der Schmutzli den Uttwilern trotz Homeoffice-Pflicht einen Besuch ab und schafft es (nach einigen Pannen), die Geschenke noch vor Weihnachten an die Kinder im Dorf zu verteilen. Er staunt über manche Besonderheit im Dorf und trifft einen Tag vor Weihnachten Emma, die Paketbotin – seine grosse Liebe; und lebt nun neu auch in Uttwil.

Die Erfinder der Adventsgeschichte sind unbekannt. Aber die Geschichte ist laut Mitteilung inzwischen auch von einer dorfinternen Märchentante vertont worden.

Trotz Abstand Nähe ermöglichen

Die vier Initiantinnen sagen rückblickend:

«Für uns gibt es nichts Schöneres als dieses grosse Echo in Form der vielen zugesendeten Texte. Wir danken allen, die bei unserer Aktion mitgemacht haben.»

Vielleicht hat der Austausch von ermutigenden Texten der/dem einen oder anderen im Dorf schmunzeln lassen oder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und so trotz Abstand etwas Nähe ermöglicht. Die vier hoffen, dass sie im nächsten Winter wieder den eigentlich geplanten Kafitreff durchführen können. Ihr Engagement hat nämlich den Zweck, in der dunklen Jahreszeit, wenn wenig läuft im Dorf, ein Zusammensein für alle zu ermöglichen.