UTTWIL
Finanziell und sozial auf gutem Weg: Primarschule Uttwil schliesst Rechnung 2020 ab und plant das Jahr 2021

An der Schulgemeindeversammlung der Primarschule Uttwil wurde die Rechnung 2020, die Zuweisung des Ertragsüberschusses und das Budget 2021 genehmigt. Koko Züllig wurde nach acht Jahren und Rainer Stäheli nach 16 Jahren aus der Behörde verabschiedet.

Trudi Krieg
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Rainer Stäheli wurde nach 16 Jahren und Koko Züllig nach acht Jahren aus der Primarschulbehörde verabschiedet.

Rainer Stäheli wurde nach 16 Jahren und Koko Züllig nach acht Jahren aus der Primarschulbehörde verabschiedet.

Bild: Trudi Krieg

Die Präsidentin der Primarschulgemeinde Uttwil, Rebecca von Rappard, begrüsste 16 stimmberechtigte Mitglieder und Gäste in der Mehrzweckhalle Uttwil. Die geringe Beteiligung mochte an der immer noch coronabedingten Zurückhaltung liegen, andererseits auch daran, dass alles sehr gut läuft in der Dorfschulgemeinde.

Rechnung mit sehr gutem Erfolg

Schulpfleger Adrian Gut erläuterte die Jahresrechnung 2020, welche mit einem Ertragsüberschuss von 70'239 Franken abschliesst. Der sehr gute Erfolg resultiere aus ausserordentlichen Einnahmen aus Grundstückgewinnsteuern, sorgfältigem Wirtschaften mit einer schlanken Verwaltung, höheren Steuereinnahmen und Minderausgaben.

Die Rechnung wurde einstimmig angenommen und der Einlage von 30'000 Franken in den Erneuerungsfonds für Bauten und 40'239 Franken ins Eigenkapital zugestimmt. Ebenso wurde das Budget 2021 genehmigt und der Steuerfuss von 47% beibehalten.

Langjährige Mitglieder verabschiedet

Mit warmen Dankesworten verabschiedete Rebecca van Rappard Koko Züllig nach acht Jahren und Rainer Stäheli nach 16 Jahren Einsatz in der Primarschulbehörde Uttwil. Beide treten wegen neuer beruflicher Herausforderungen zurück.

Koko Züllig habe sich vor allem in der Jugendarbeit stark engagiert und sich stets um das Wohl der Mitarbeitenden gekümmert. Rainer Stäheli habe sein grosses Fachwissen im Ressort Infrastruktur eingebracht. In der ganzen Palette an handwerklichen Fachkenntnissen sei er sattelfest gewesen und habe auch ein Netzwerk an Handwerkern gekannt, die er beiziehen konnte.

«Schulische Sozialarbeit» vorgestellt

Rebecca von Rappard stellte das schulkreisübergreifende Projekt «Schulische Sozialarbeit» vor. Ein Gremium aus Mitgliedern der Sekundar- und der beiden Primarschulen erarbeite die Umsetzung einer Anlaufstelle für Schüler, Eltern und Lehrpersonen, die auf den 1. August 2021 geschaffen werden soll. Bald werden auch Bewerbungsschreiben begutachtet.

Rebecca von Rappard machte auch auf die Tagesstruktur aufmerksam, welche an fünf Tagen in der Woche zwischen 6.30 bis 18.30 Uhr verschiedene Betreuungsangebote anbietet.