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Ursula Bernhardt kandidiert für den Romanshorner Stadtrat und sagt: «Die Stadt hat einen besonderen Charme.»

Die von den Grünen portierte Kandidatin möchte sich für eine gute Zukunftsentwicklung durch nachhaltige Investitionen einsetzen. Es brauche eine wirtschaftliche und ökologische Entwicklung, ohne dass Menschen auf der Strecke bleiben, sagt sie im Interview.
Annina Flaig
Stadtratskandidatin Ursula Bernhardt (parteilos). (Bild: Donato Caspari)

Stadtratskandidatin Ursula Bernhardt (parteilos). (Bild: Donato Caspari)

Ursula Bernhardt, Sie sind politisch ein unbeschriebenes Blatt. Was motiviert Sie, jetzt für den Stadtrat zu kandidieren?

Romanshorn ist in den sechs Jahren, in denen ich hier wohne, zu meinem Zuhause geworden. Daher möchte ich mich für eine gute Zukunftsentwicklung von Romanshorn einsetzten. Mein Ziel ist es, miteinander durch nachhaltige Investitionen ein liebenswertes Romanshorn zu gestalten und dabei auch die Romanshorner mit ins Boot zu holen.

Wo sehen Sie den grössten Handlungsbedarf?

Romanshorn hat einen ganz besonderen Charme. Und der darf bei allen Stadtentwicklungsplänen nicht verloren gehen. Auf der einen Seite der See mit seinem wunderbaren Freizeitangebot, und auf der anderen Seite ein ländliches Gebiet mit einem schönen Wald. Das alles zusammen macht für mich Romanshorn aus. Damit das weiterhin so bleibt, brauchen wir eine wirtschaftliche und ökologische Entwicklung, ohne dass Menschen auf der Strecke bleiben. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass Entscheidungen, die im Stadtrat gefällt werden, auf ihre finanzielle, sozialverträgliche und ressourcenschonende Ausrichtung genau geprüft werden. Dann bleibt Romanshorn aus meiner Sicht weiter lebenswert.

Wie kommt es, dass Sie als Parteilose von den Grünen unterstützt werden?

Das ist eine Frage, die ich sehr schön finde, denn sie macht mir immer wieder Freude. Die Grünen sind auf mich zugekommen und wir haben lange Gespräche geführt. Dabei ist herausgekommen, dass unsere Positionen zu einem grossen Teil beieinander liegen. Ich denke, das hat die Grünen letztendlich davon überzeugt, mich zu unterstützen und ich fühle mich und meine Themen bei den Grünen sehr gut aufgehoben.

Sie sind als Erwachsenenbildnerin in Zürich tätig und absolvieren derzeit ein Fernstudium in Bildungswissenschaft. Bleibt da überhaupt noch Zeit für das Stadtratsmandat?

Das Schöne an meiner Selbständigkeit und als Studentin einer Fernuniversität ist, dass ich mir meine Zeit flexibel einteilen kann. Zusätzlich sind meine Kinder schon fast erwachsen und unterstützen mich jetzt bei den Dingen, die zu Hause anfallen, was mich natürlich sehr freut. Was machen Sie in ihrer Freizeit in Romanshorn besonders gerne? Für mich und meine Familie ist es das Wichtigste, zu jeder Jahreszeit am See sein zu können. Wir lieben es, Rad zu fahren, spazieren oder schwimmen zu gehen. Wenn es das Wetter zulässt, sind wir auch gerne in einem der schönen Cafés mit Blick aufs Wasser oder die Berge.

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