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Urchiges aus Egnach

In der Rietzelghalle ging es an der Unterhaltung des Jodlerclubs gemütlich zu und her. Es gab viel mit Musik, ein paar Ehrungen und eine Überraschung.
Trudi Krieg
Die Jodler haben sich für ihre Unterhaltung ein nostalgisches Bühnenbild ausgesucht. (Bild: Trudi Krieg)

Die Jodler haben sich für ihre Unterhaltung ein nostalgisches Bühnenbild ausgesucht. (Bild: Trudi Krieg)

Mit dem Naturjuitz «Dr Wägbegleiter» erklang zur Programmeröffnung die ganze Stimmenpalette: Rund zwei Dutzend Jodlerinnen und Jodler begeisterten ihre Zuhörer in der Reitzelghalle. Diese fühlten sich aufgrund der gut gestalteten Kulisse als wären sie in der Gartenbeiz des Restaurants Sternen.

Ostschweizer bestellen Most statt Wein

Nostalgie war angesagt: «Mon Dieu, wo bin ich gelandet!» meldete sich Gilberte de Courgenay alias Bea Rüsch auf die Suchanzeige für eine Serviertochter. Sie gewöhnte sich schnell daran, dass in der Ostschweiz die Gäste Most bestellen anstatt Wein, und natürlich dankten es ihr die Jodler mit dem Soldatenlied.

Sandra Hengartner, welche durch das Programm führte, half auch im Service mit. Sennisch wurden die Klänge mit den Alphornbläsern Toni Hengartner, Roland Steinbrunner und Corinne Speck unter dem Motto «Im Alpstè». Die Clubmusig mit Daniel und Marianne Rutishauser und Andrea Haffa spielte «Urchigs us Neukirch». Die AlpeXang Medels Sara Mannhart und Lara und Sina Haffa ernteten mit «S git käni Indianer me» von Göla besonderen Applaus. Die Jodlerinnen und Jodler unter der Leitung von Andrea Haffa-Zihlmann erinnerten mit «Weisch nu» an vergangene Zeiten.

Ausser Programm stürmte eine lustige Truppe mit Gesangslegenden aus der Schweizer Hitparade die Bühne: Das Trio Eugster mit «Oh leck Du mir am Tschöpli» und «Jetz mues de Buch weg». De Gigio vo Arosa kam im Skitenue auf die frühlingshafte Bühne. Gilberte half der Truppe, sich wieder mit rotem Gilet und schwarzem Bändel zu kleiden, wie es sich für ordentliche Jodler ziemt.

Helden treten auf die Bühne

Präsidentin Margrith Hengartner rief zwei Ehrengäste und Helden auf die Bühne: Den Komponisten Matthias Zogg welcher von 1977 bis 1989 den Jodlerclub Neukirch Egnach dirigierte und seit 61 Jahren im eidgenössischen Jodlerverband ist. Er erhielt 2015 den Thurgauer Kulturpreis. Arthur Stüdli war während 53 Jahren im Jodlerclub Neukirch-Egnach als Sänger, Vorstandsmitglied und Schauspieler. Immer noch sei er ein treuer Zuhörer und Fan.

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