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«Unser Ansatz ist konstruktiv»: Gruppe besorgter Romanshorner Bürger fühlt sich falsch verstanden.

«Wir stehen weiter zu 100 Prozent hinter Stadtpräsident Roger Martin und der neuen Regierung», sagt Urs Köppel. Er hat mit anderen zusammen an der Budgetgemeinde 20 Anträge zum Sparen gestellt.
Markus Schoch
Die finanziellen Aussichten der Stadt sind schlecht. Ein Gruppe besorgter Bürger wollte deshalb am Montag Gegensteuer geben. (Bild: Reto Martin)

Die finanziellen Aussichten der Stadt sind schlecht. Ein Gruppe besorgter Bürger wollte deshalb am Montag Gegensteuer geben. (Bild: Reto Martin)

Sie seien am Montagabend mit den besten Absichten aus Sorge um die schlechten finanziellen Aussichten der Stadt aktiv geworden. Darauf weist auch Ueli Weideli in einer Stellungnahme hin. Sie hätten keine Kehrtwende gemacht und würden den Stadtrat weiter unterstützen.

«Angesichts der dramatischen Finanzlage unserer Stadt ist unbestritten, dass mittelfristig nur eine Steuererhöhung einen Kollaps abwenden kann, sofern nicht an allen möglichen Punkten rigorose Sparmassnahmen angesetzt werden.»

Eine Steuererhöhung sei jedoch im gegenwärtigen politischen Umfeld undenkbar und würde ausserdem das erklärte Ziel, nämlich die Steigerung der Attraktivität der Stadt Romanshorn, schwer kompromittieren, heisst es in der Mitteilung. «Somit bleibt nur die Option, den Gürtel enger zu schnallen.»

Politische Debatte ist absolut notwendig

Die lange vermisste politische Debatte, wie sie an der Gemeindeversammlung ansatzweise stattgefunden habe, sei absolut notwendig, um einen gemeinsamen Kurs zu finden, schreibt Weideli weiter. Das sei Basisdemokratie. «Der Dialog hat zudem im Vorfeld stattgefunden und Transparenz war stets gewährleistet. Das Vertrauen ist durchaus vorhanden, muss aber gegenseitig funktionieren.»

Und Weideli stellt klar: «Hätten wir eine Kontroverse gesucht oder gar einen destruktiven Ansatz gewählt, hatten wir die Presse im Vorfeld eingeladen. Unser Ansatz jedoch, das sei hier deutlich deklariert, ist als konstruktiv für Romanshorn zu verstehen.»

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