Umweltpreis für Ersatzneubau: Der Egnacher Gemeinderat zeichnet Pasqual Stüdle für sein energieeffizientes Haus aus.

Stüdle kommt selbst aus der Energiebranche und hat sich einen kleinen Traum erfüllt. 

Miguel Lo Bartolo
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Die Gemeinde Egnach übergibt den diesjährigen Umweltpreis an die Familie Stüdle.

Die Gemeinde Egnach übergibt den diesjährigen Umweltpreis an die Familie Stüdle.

(Bilder: Donato Caspari)

Die Parzelle an der Kehlhofstrasse 15 befand sich laut Gemeinderat in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Pasqual Stüdle, der jetzt mit Frau und Kindern dort wohnt, scheute keine Mühen, die Liegenschaft aus energetischer Sicht aufzuwerten. Das Haus weist insgesamt eine Energiebilanz auf, die in der näheren Umgebung seinesgleichen sucht. «Das Prunkstück ist die Fotovoltaikanlage auf dem Dach», sagt Stüdle.

Der Gemeinderat überreichte ihm gestern anlässlich seiner jüngsten Bemühungen den Umweltpreis 2019.

«Nicht Wasser predigen und Wein trinken»

Stüdle kennt sich im Energiesektor aus. «Ich habe unter anderem auch als Energieberater gearbeitet.» Es sei ihm nicht zuletzt deshalb ein persönliches Bedürfnis gewesen, so energieeffizient wie möglich zu wohnen. «Ich will nicht Wasser predigen und selber Wein trinken.»

Mit den Kontakten, die er innerhalb seiner Branche und der Gemeinde Egnach pflegte, konnte er sich diesen kleinen Traum erfüllen. Das Haus zeichnet sich aber nicht bloss durch umweltfreundliche Energiegewinnung aus. Auch beim Bau wurden ökologische Materialien verwendet.

Der Gemeinderat lobt Stüdles Projekt als kleinen Meilenstein für die Gemeinde. «Wir erhoffen uns natürlich, dass sich die Anwohner ein Beispiel daran nehmen», sagt Gemeindepräsident Stephan Tobler. Das Haus sei zudem ein wahrer Blickfang.

Das wohl energieeffizienteste Haus in Egnach und Umgebung.

Das wohl energieeffizienteste Haus in Egnach und Umgebung.