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Umstrittener Bus hat in Steinebrunn weiterhin freie Fahrt: «Eine absolute Sicherheit auf der Strasse gibt es nie»

Anwohner beschweren sich über die Busse, die seit des Fahrplanwechsels durch ihr Quartier fahren. Die Gemeinde gab darauf eine Sicherheitsprüfung in Auftrag. Dessen Bericht ist jetzt da.
Jana Grütter
Seit dem Dezember fahren Busse den Bahnhof Steinebrunn an. (Bild: Markus Schoch)

Seit dem Dezember fahren Busse den Bahnhof Steinebrunn an. (Bild: Markus Schoch)

Ein Bus, der schlaflose Nächte verursacht: Seit des Fahrplanwechsels am 9. Dezember sorgt eine neue Buslinie durch die 30er-Zone einer Quartierstrasse für rote Köpfe. Neu fahren die Autokurse Oberthurgau (AOT) nämlich den Steinebrunner Bahnhof an. Besonders Anwohner der Stations- und Olmishauserstrasse sind darüber wenig erfreut. Betroffene bemängeln insbesondere die überhöhten Geschwindigkeit der Busse und die fehlende Verkehrssicherheit in ihrem Quartier.

Gemeinde beauftragt Sicherheitsprüfung

Der Gemeinderat hat die Firma Geoinfo aus Herisau beauftragt, eine so genannte «Road Safety Inspection» (RSI) durchzuführen. Diese Sicherheitsprüfung hat zum Ziel, Sicherheitsdefizite im Strassennetz zu identifizieren und als Grundlage für Massnahmen zu dienen. Der Egnacher Gemeindepräsident Stephan Tobler sagt:

«Starke Sicherheitsdefizite konnten nicht nachgewiesen werden»

Dennoch gebe es Empfehlungen zur Optimierung der Sicherheit. «Beispielsweise soll die Abtrennung von Fussweg und Strasse klarer markiert werden.» Die Umsetzbarkeit der Anpassungen werden nun mit der Bauverwaltung abgeklärt.

«Eine absolute Sicherheit auf der Strasse gibt es nie»

Laut Tobler kann jede Strasse im Bezug auf den Sicherheitsaspekt optimiert werden.

Der neue Fahrplan des Busses ist ein kantonales Projekt. So hat der Bericht auch den Leiter der Abteilung Öffentlicher Verkehr Stefan Thalmann erreicht:

«Die Sicherheitsprüfung gibt nichts Dramatisches her, was die Linienführung der Busse verbietet»

Da es sich um eine Gemeindestrasse handelt, sei die Gemeinde für die Umsetzung der Optimierungsempfehlungen zuständig. Zudem stehen die Mängel der Verkehrssicherheit nicht im direktem Zusammenhang mit den Bussen. «Klar verstärken die Busse den Verkehr von breiten Fahrzeugen», sagt Thalmann. So sei das Kreuzen eines Busses und eines PKWs schwierig.

«Ende Juni wird entschieden, ob die Linienführung weiter so verläuft»

Neben dem Bericht werde die Anzahl Umsteigende und die Anschlussqualität ausgewertet. Laut Thalmann wurden schon Zahlen zusammengetragen. «Im Durchschnitt steigen pro Tag 140 Pendler am Bahnhof um.» Für ein Versuchsprojekt sei der Wert hoch.

Anschlussqualität nicht befriedigend

Das Hauptthema liege bei der Anschlussqualität. «Diese ist noch nicht zufriedenstellend.» Daher wird am Dienstag, 23. April, eine Fahrplananpassung erfolgen. Thalmann sagt:

«Neu wird der Amriswiler Bahnhof direkt angefahren»

Durch das Auslassen der Haltestelle am Marktplatz werde Zeit eingespart. «Doch müssen Fahrgäste, die zum Marktplatz möchten, zuerst an den Bahnhof fahren und dort in einen anderen Bus umsteigen.»

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