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In Märstetten gibt es eine Überraschung im ersten Wahlgang

Susanne Vaccari-Ruch tritt im kommenden Sommer die Nachfolge von Jürg Schumacher im Gemeindepräsidium an. Die parteilose Kandidatin setzte sich gegen zwei Mitbewerber von der SVP durch.
Mario Testa
Gemeindepräsident Jürg Schumacher gratuliert seiner Nachfolgerin Susanne Vaccari-Ruch. (Bilder: Mario Testa)

Gemeindepräsident Jürg Schumacher gratuliert seiner Nachfolgerin Susanne Vaccari-Ruch. (Bilder: Mario Testa)

Jürg Schumacher verkündet das Resultat, Susanne Vaccari-Ruch jubelt und fällt ihren Töchtern und ihrem Mann um den Hals. Grosser Applaus und ein paar verdutzte Gesichter im Gemeindehaus am Sonntagnachmittag um kurz vor halb zwei. Dass die 47-jährige parteilose Kandidatin aus Ottoberg gleich im ersten Wahlgang das Rennen macht, ist für die Meisten eine Überraschung – für sie nicht. «Für mich war die Wahl im ersten Durchgang immer das Ziel. Ich bin froh, hat das geklappt – ich hatte keinen Plan B und wie sich zeigt, brauchte ich auch keinen», sagt Vaccari. «Ich bin wie ich bin und habe mich auch für den Wahlkampf nie verstellt. So haben mich die Leute kennen gelernt und so haben sie mich gewählt.»

Andreas Zuber, Kandidat der SVP aus Märstetten.

Andreas Zuber, Kandidat der SVP aus Märstetten.

Gefasst aber enttäuscht nehmen die beiden SVP-Männer Andreas Zuber und Werner Scherer ihre Wahlniederlage zur Kenntnis. «Ich bin überrascht, hätte mit einem knapperen Ausgang gerechnet», sagt Zuber. «Aber es war ein fairer Wahlkampf und ich bin froh, hat die Gemeinde nun eine Frau als Präsidentin. Ich werde mich weiterhin mit voller Kraft bei der Arbeit für die Stadler Rail engagieren.»

Werner Scherer, Kandidat der SVP aus Killwangen AG.

Werner Scherer, Kandidat der SVP aus Killwangen AG.

Aussenseiter Werner Scherer aus dem Kanton Aargau sagt: «Eine gewisse Enttäuschung ist da. Auch ich hätte mit einem zweiten Wahlgang gerechnet. Aber die Killwanger Bevölkerung wird sich freuen, dass ich dort nun bis Ende der Legislatur im Jahr 2021 Gemeindepräsident bleibe.» Beide gratulieren ihrer Mitbewerberin zur Wahl und lauschen danach dem Spiel der Musikgesellschaft.

Drei Bisherige und drei Neue im Gemeinderat

Bei den Gemeinderatswahlen haben die drei Wiederantretenden Guido Stadelmann (893 Stimmen), Diana Manser (833) und Heinz Nater (731) die Wahl geschafft. Neu in den Gemeinderat gewählt sind Beat Keck (780 Stimmen), Indira Marazzi (611) und Sabina Michel (576). Das absolute Mehr von 477 Stimmen nicht erreicht haben Fritz Hefti (472), Jeannine Ballabio und Charlotte Hess-Stampfli (283).

Der Märstetter Gemeinderat mit den drei bisherigen Mitgliedern Heinz Nater, Guido Stadelmann, Diana Manser und den drei neu gewählten Sabina Michel, Indira Marazzi und Beat Keck.

Der Märstetter Gemeinderat mit den drei bisherigen Mitgliedern Heinz Nater, Guido Stadelmann, Diana Manser und den drei neu gewählten Sabina Michel, Indira Marazzi und Beat Keck.

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