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Turnierdebütantin holt in Schocherswil den Sieg

Die Swiss Paso Fino Farm in Schocherswil führte zum achten Mal ihren Classic durch. Leichtfüssig, elegant und dennoch temperamentvoll präsentierten sich die Rassepferde kolumbianischer Abstammung.
Ramona Riedener
Südamerikanisches Flair auf der Swiss Paso Fino Farm in Schocherswil. (Bild: Ramona Riedener)

Südamerikanisches Flair auf der Swiss Paso Fino Farm in Schocherswil. (Bild: Ramona Riedener)

Dass sich in einem kleinen Dorf oberhalb Amriswil die europaweit grösste Paso Fino Pferdezucht befindet, würde man nicht erwarten. Seit 2002 bewirtschaften das Ehepaar Claudia und Daniel Greb mit ihren Angestellten auf elf Hektaren den Zucht- und Ausbildungsbetrieb. Die Swiss Paso Fino Farm beherbergt rund 80 Rassepferde, davon rund 40 Jungtiere, Deckhengste, Stuten sowie Paso Fino Pensionsgäste.

Daniel und Claudia Greb führen die Swiss Paso Fino Farm in Schocherswil. (Bild: Ramona Riedener)

Daniel und Claudia Greb führen die Swiss Paso Fino Farm in Schocherswil. (Bild: Ramona Riedener)

Es ist das jährliche Highlight der beiden Pferdeliebhaber, jeweils am zweiten Augustwochenende das Swiss Paso Fino Reitturnier auszutragen. Für den schweizweit einzigen Wettbewerb dieser Art liessen die Organisatoren die beiden Turnierrichter Shaw Laney und José Colón extra aus den USA einfliegen. An den zwei Tagen präsentierten sich dieser Fachjury 43 Reiterinnen und Reiter in 20 Prüfungsklassen. Geprüft wurden von den Pferden mit kolumbianischer Abstammung ihre rassentypische Gangart, der Viertakt Paso Corto, Paso Largo sowie der gelassene Schritt. Aber auch Qualität und Charakter der Tiere – wie Temperament, Willigkeit oder Reitbarkeit – spielten eine Rolle.

Amerikanische Richter schweizerdeutsch übersetzt

Aus den Lautsprechern erklang Latinomusik, während die rassigen Pferde mit spanischem Temperament elegant und leichtfüssig in ihrer speziellen Gangart an Jury und Zuschauern vorbeidefilierten. Ebenso stolz, aber auch konzentriert, sassen Reiterinnen und Reiter im Sattel, während sie sich den Turnierrichtern präsentierten. Damit auch die Zuschauer verstehen, was in der Arena abläuft, dafür sorgten die Speakerinnen Tamara Haller, Julia Boos und Selina Meier. Sie waren es auch, die anschliessend an die Prüfung die Bewertungen und Kommentare der beiden Amerikaner ins Deutsche übersetzten.

Ein freudiger Aufschrei ging durchs Publikum, als am Samstag die Werte der letzten Startgruppe bekannt gegeben wurden: Turnierdebütantin Aisling Galliker auf ihrem Pferd Benito de Marisa ritt nach der obligaten Ehrenrunde als strahlende Siegerin ihrer Kategorie vom Platz.

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