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Die Tür zum Playoff-Final steht für Volley Amriswil weit offen

Trotz 18 Aufschlagfehlern und Schwächen in der Annahme holen sich Amriswils NLA-Volleyballer in der Halbfinalserie gegen Luzern den Startsieg. Dem Favoriten gelingt beim 3:0 eine eindrückliche Revanche für den Taucher in der Qualifikation.
Bernhard Windler
Unterstützt von seinen Teamkollegen, punktet Matevž Kamnik (7) im ersten Halbfinalspiel gegen Luzern mit allen möglichen Varianten. (Bild: Mario Gaccioli)

Unterstützt von seinen Teamkollegen, punktet Matevž Kamnik (7) im ersten Halbfinalspiel gegen Luzern mit allen möglichen Varianten. (Bild: Mario Gaccioli)

Während die Amriswiler zum Auftakt der Best-of-3-Serie am Mittwochabend in Bestbesetzung antreten konnten, fehlte bei den Luzernern mit Chris Newcombe der beste Mittelblocker wegen einer Hirnerschütterung. Der Startsatz war schnell eine deutliche Angelegenheit zu Gunsten des Heimteams. Vom ideenreichen Passeur Josh Howatson gut eingesetzt, punktete vor allem Matevž Kamnik mit allen möglichen Spielvarianten. Am Aufschlag glänzte Thomas Brändli, der mit seinen Flatterbällen stete Panik in der Luzerner Annahme säte. Nach 20 Minuten lautete das Skore 25:18.

Amriswil muss um Satzgewinne kämpfen

Zu Beginn des zweiten Satzes sahen die über 800 Zuschauer im Tellenfeld ein hartnäckiges Luzern. Jeder zweite Angriff der Innerschweizer lief über den serbischen Diagonalangreifer Strahinja Brzakovic, der in dieser Phase kaum kontrolliert werden konnte. Mitte des Satzes lagen die Gäste mit vier Punkten in Front, ehe Amriswil mit einem Zwischenspurt wieder in Führung ging und den Satz heimschaukelte.

In den dritten Abschnitt starteten die Amriswiler besser und führten beim ersten technischen Time-out 8:5. Mit drei Aufschlag-Winnern führte Brzakovic Luzern aber wieder heran. Die Amriswiler machten es sich in diesem Satz mit sieben Aufschlagfehlern selber schwer, doch nach 67 Minuten Spielzeit war es Jovan Djokic vergönnt, den zweiten Matchball zu verwerten. Als Fazit kann festgehalten werden, dass mit Volley Amriswil das ausgeglichenere Team die Oberhand behielt. Bei Luzern drehte sich alles um Brzakovic und – in abgeschwächtem Mass – um den Esten Kevin Saar. Amriswil konnte die Last besser verteilen, und anstelle formschwächerer Teamstützen wie Djokic und teilweise Thomas Zass holten die Leute mit der besseren Tagesform die Punkte.

Rückspiel in Luzern erst in zehn Tagen

Die Halbfinalserie zwischen Qualifikationssieger Amriswil und Luzern wird durch den Cupfinal vom Samstag um 17.30 Uhr in Fribourg unterbrochen. Es ist einer der Saisonhöhepunkte für die Thurgauer, die in der St.-Léonard-Halle auf den Überraschungsfinalisten Züri Unterland aus der NLB trifft.

Über den Einzug in den Playoff-Final wird erst eine Woche später entschieden: Sollte Amriswil am Samstag, 6. April, auch das Rückspiel in Luzern gewinnen, stünden sie in der Schlussrunde. Andernfalls käme es am Sonntag, 7. April, um 16 Uhr zum Entscheidungsspiel in Amriswil.

Amriswil – Luzern 3:0 (25:18, 25:22, 25:22)

Tellenfeld – 830 Zuschauer – SR Sikanjic/Auricht.
Startformation Amriswil: Thomas Brändli, Thomas Zass, Ewoud Gommans, Matevž Kamnik, Josh Howatson, Jovan Djokic, Clément Daniel (Libero).
Startformation Luzern: Tim Köpfli, Nick Amstutz, Adam Anagnostopoulos, Kevin Saar, Nick Bienz, Strahinja Brzakovic, Jörg Gautschi (Libero).
2. Runde am Samstag, 6. April, in Luzern. Allfällige 3. Runde am Sonntag, 7. April, in Amriswil.

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