«Tschau Stedi»: Ein Fest zum Abschied

Bevor die Schifflände in Ermatingen saniert und umgebaut wird, wurde sie noch einmal zur Partymeile.

Margrith Pfister-Kübler
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Gemeindepräsident Martin Stuber wurde gar ein Leuchtturm gewidmet. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Gemeindepräsident Martin Stuber wurde gar ein Leuchtturm gewidmet. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Das Festzelt war am Samstag voll mit Menschen. Zahlreiche Ermatinger feierten mit Nostalgie, Genuss und auch Zukunftsfreude die anstehenden Veränderungen auf ihrer Stedi. Als die ersten Regentropfen fallen, werden kurzerhand im Feuerwehrdepot trockene Plätze geschaffen. Organisationskomitee-Chef Hampi Lorenz strahlte, dass das Fest ein so grosser Erfolg wurde: «Wir sind total überrascht».

Kurt Gremlich grillte die Spansau

Schon in aller Frühe stand OK-Mitglied Kurt Gremlich auf der Stedi in Ermatingen und grillte die 130 Kilogramm schwere Spansau. «Zwölf Stunden wurde sie gegrillt», verrät Lydia Gremlich, die Mutter des Grillmeisters. Das kulinarische Angebot war so verlockend, dass die Gäste lange anstehen mussten.

Das «Tschau Stedi»-OK mit Astrid und Hampi Lorenz, Kurt Gremlich, Willi Hartmann und Thomas Walter und ihr 30-köpfiges Helferteam gaben alles. Viele Gäste wussten Geschichten von der Stedi zu erzählen. Der Entschluss für den Bau der neuen Stedi wurde von allen begrüsst. Entstanden ist die Festidee nach dem Fischer- und Seglerfest. Der Erfolg gibt den Organisatoren recht, die Besucher feierten meisterlich mit.