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Trotz Klima-Diskussion: Am Kreuzlinger Seenachtsfest gibt es dieses Jahr zwei Feuerwerke

Während Konstanz am Seenachtfest aus Klimaschutzgründen mit dem Feuerwerk kürzer treten will, zünden die Organisatoren des Kreuzlinger Seenachtfests Fantastical dieses Jahr gleich an zwei Abenden Raketen.
Rahel Haag
Rolf Uhler, Vizepräsident, Thomas Gut, Geschäftsführer und Markus Baiker, Präsident, auf dem Hafenareal. (Bild: Donato Caspari)

Rolf Uhler, Vizepräsident, Thomas Gut, Geschäftsführer und Markus Baiker, Präsident, auf dem Hafenareal. (Bild: Donato Caspari)

Das Logo des Fantasticals sagt schon viel aus. Zu sehen ist auf den Programmheften, Flyern und Plakaten ein Auge, in dem sich ein Feuerwerk spiegelt. Darunter heisst es: «Das Feuerwerkspektakel in Kreuzlingen».

Der Boden ist noch nass vom Regen. «Am Wochenende sollte das Wetter gut werden», sagt Markus Baiker. Er ist Präsident des Vereins Kreuzlinger Seenachtfest. Kommenden Freitag bis Sonntag läutet das Fantastical wieder das Ende der Sommerferien ein.

Das Programm

Der «Chrüzlinger Obig» beginnt am Freitag, 9. August, um 15 Uhr. Musikalisch wird unter anderem um 18 Uhr ein Handharmonika Konzert geboten. Zudem kann man sich ab 15 Uhr rasieren oder tätowieren lassen. Das Feuerwerk findet um 22.30 Uhr statt.

Am Samstag, 10. August, starten im Seeburgpark von 17.30 bis 19 Uhr die traditionellen Heissluftballons. Im Hafenbecken gibt es um 19 sowie 21 Uhr eine Wakeboard-Show zu sehen. Um 22.15 Uhr beginnt das gemeinsame Feuerwerk mit Konstanz.

Der Sonntag, 11. August, steht ganz im Zeichen der Familie. Von 11 bis 12.30 Uhr findet auf der Allee-Bühne ein Gottesdienst mit Gospelgesang statt. Am Freitag und Sonntag ist der Eintritt kostenlos, am Samstag bezahlen über 16-jährige Besucher 15 Franken. (rha)

Hinweis: Das vollständiges Programm unter: www.fantastical.ch

Während Konstanz am eigenen Seenachtfest aus Klimaschutzgründen mit dem Feuerwerk kürzer treten will, lässt es Kreuzlingen gleich an zwei Abenden krachen. «Bereits am Freitagabend wird es ein kleines Feuerwerk geben», sagt Baiker.

Simon Stalder, Pyrotechniker (Bild: Rahel Haag)

Simon Stalder, Pyrotechniker (Bild: Rahel Haag)

Verantwortlich zeichnet Simon Stalder vom Feuerwerk-Service Kreuzlingen. Das Besondere: Die Raketen werden statt 300 Meter nur 150 Meter vom Ufer entfernt gezündet. «Dadurch werden die Reflexionen auf dem Wasser besonders schön zu sehen sein», sagt er.

Es soll nicht jedes Jahr zwei Mal knallen

Das Feuerwerk am Freitag wird um 22.30 Uhr im Rahmen des «Chrüzlinger Obig» gezündet. Er ist speziell für die Stadt, Vereine und Anwohner gedacht. Ihnen wird ein eigenes Feuerwerk geboten.

«Das Feuerwerk hat in Kreuzlingen Tradition»

sagt Baiker. Vor allem deshalb würden die Besucher kommen. «Warum sollen wir ihnen das wegnehmen?» Das heisse aber nicht, dass es nun jedes Jahr an zwei Abenden ein Feuerwerk geben wird.

Auf die Nachhaltigkeit angesprochen, sagt Baiker, das Fantastical habe bereits vor Jahren Mehrweggeschirr eingeführt. «Zudem fördern wir, dass die Besucher mit dem ÖV anreisen.» Ab dem Bahnhof Hafen fahren Extrazüge.

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