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«Trockenheit erlaubt keine Ausnahmen»: Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe in Appenzell Ausserrhoden

Die derzeit herrschende Trockenheit hat in vielen Regionen der Ostschweiz zu einer hohen Waldbrandgefahr geführt. Auch in Appenzell Ausserrhoden erhöht sich die Waldbrandgefahr stetig. Deshalb gilt: Das Entfachen von Feuern im Wald und in Waldesnähe ist momentan verboten.
Im ganzen Kanton Appenzell herrscht Feuerverbot. (Bild: Benjamin Manser)

Im ganzen Kanton Appenzell herrscht Feuerverbot. (Bild: Benjamin Manser)


Ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe, das heisst im Bereich von 200 Metern zum nächsten Waldrand, bedeutet:

  • Keine Feuer entfachen
  • Kein Feuerwerk abfeuern
  • Keine Himmelslaternen steigen lassen
  • Keine 1. August-Feuer abbrennen
  • Keine Streichhölzer oder Raucherwaren wegwerfen
  • Kein Schlagabraum verbrennen

(pd/jm) In den vergangenen sieben Tagen sind im Gebiet des Kantons Appenzell Ausserrhoden zwischen acht und 21 Liter pro Quadratmeter Regen gefallen, schreibt der Kanton Appenzell in einer Medienmitteilung. Diese Regenmenge habe die ansteigende Trockenheit in den Wäldern etwas gebremst. Zurzeit herrscht eine mässige bis erhebliche Waldbrandgefahr, die an exponierten Stellen aber auch hoch sein kann, heisst es weiter.

Laut Wettervorhersagen werde das bisherige Sommerwetter andauern. Die Waldbrandsituation wird sich deshalb rasch verschärfen. Das Amt für Wald und Raum gehe davon aus, dass die Gefahr eines Brandausbruchs im Wald über das kommende Wochenende und am 1. August zunehmend grösser wird.

Feuer jeglicher Art verboten

Das Amt für Raum und Wald macht in der Mitteilung die Bevölkerung auf die Gefährlichkeit der Situation aufmerksam und weist darauf hin, dass laut Waldgesetz das Entfachen von Feuern jeglicher Art im Wald und in Waldesnähe verboten sei. Die derzeit herrschende Trockenheit lasse keine Ausnahmen zu.

Bereits das Entfachen von kleinen Feuern - auch an bewilligten Grillstellen - im Wald und im Bereich von 200 Metern zum nächsten Waldrand ist momentan verboten. Das Feuerverbot in diesen Gebieten umfasst auch das Abbrennen von Feuerwerk und das Steigenlassen von Himmelslaternen. Die gegenwärtige Lage kann erst durch eine intensive Regenphase von mehreren Tagen entspannt werden. Das absolute Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe wird deshalb auch über den 1. August hinaus gelten.

Das Amt für Raum und Wald appelliert an die Selbstverantwortung der Bevölkerung im Umgang mit Feuer, Feuerwerk und Himmelslaternen, in diesen Tagen generell äusserst vorsichtig zu sein. Bei Feuerstellen oder Gartengrillanlagen muss das Feuer ständig beobachtet werden und darf nur in gelöschtem Zustand verlassen werden. Erwachsene werden zudem gebeten, darauf zu achten, dass Kinder nicht mit Feuer hantieren.

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