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Trio Pegasus liefert Heimspiel in Sulgen

Die drei Musiker gastierten am Samstagabend im Rahmen ihrer Tournee «Karussell» in der evangelischen Kirche.
Monika Wick
Das Trio Pegasus musiziert in der Kirche Sulgen. (Bild: Monika Wick)

Das Trio Pegasus musiziert in der Kirche Sulgen. (Bild: Monika Wick)

Andächtig sitzen Leon Kolb und seine Frau Renate in der ersten Bankreihe in der evangelischen Kirche. Ihre Hände haben sie, wie zum Gebet, ineinandergelegt, zudem sind ihre Augen fest verschlossen. Inbrünstig lauscht das Ehepaar aus dem zürcherischen Trüllikon den Klängen, die das Gotteshaus erfüllen.

Im Rahmen ihrer Tournee durch zahlreiche Deutschschweizer Kantone gastierte das aus Karin Keiser-Mazenauer, Paolo D’Angelo und Urs Bösiger bestehende Trio Pegasus am Samstagabend im Sulger Oberdorf. «Hier haben wir auch einen Grossteil der Aufnahmen für unsere neue CD ‹Quer durch› realisiert», sagt Urs Bösiger.

Einer hätte am liebsten in der Kirche getanzt

Für Laien scheinen die Instrumente Orgel, Akkordeon, Violine und Hackbrett auf den ersten Blick nicht zusammenzupassen. Wenn sie aber derart virtuos gespielt und kombiniert werden wie vom Trio Pegasus, lösen sich diese Vorurteile auf der Stelle in Wohlgefallen auf. Er hätte am liebsten in der Kirche getanzt Vom ersten Ton weg ziehen die Musiker die rund hundert Zuhörer mit ihrer Volksmusik aus der Schweiz und Europa, klassischen Werken und argentinischen Tangos in ihren Bann.

Sämtliche Stücke wurden vom Trio Pegasus arrangiert, lediglich «Zweierlei» stammt aus der Feder von Marcel Schmid. «Das Lied wurde uns auf den Leib geschneidert. Marcel Schmid hat schon ein Konzert von uns besucht und versprochen, ein Lied für uns zu komponieren», erklärt Urs Bösiger. Nach der 75-minütigen, musikalischen Weltreise hat das Publikum noch nicht genug. Mit tosendem Applaus fordert es eine Zugabe, die es auch erhält.

Für Leon Kolb gab es beim Konzert in der Kirche dennoch einen kleinen Wermutstropfen. «Am liebsten hätte ich zu den Stücken getanzt», sagt er lachend.

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