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Trainer Marko Klok: «Ich schätze das Vertrauen von Volley Amriswil in meine Arbeit hoch ein»

Trainer Marko Klok verlängert seinen Vertrag mit dem NLA-Volleyballclub Amriswil bis 2021. Der Niederländer stellt den Thurgauern ein hervorragendes Zeugnis aus und redet offen von der Champions League.
Matthias Hafen
Trainer Marko Klok fühlt sich wohl inmitten seiner Spieler von Volley Amriswil. «Der Verein bietet ein professionelles Umfeld», sagt der 50-jährige Holländer. (Bild: Mario Gaccioli, Jona, 13. Oktober 2018)

Trainer Marko Klok fühlt sich wohl inmitten seiner Spieler von Volley Amriswil. «Der Verein bietet ein professionelles Umfeld», sagt der 50-jährige Holländer. (Bild: Mario Gaccioli, Jona, 13. Oktober 2018)

Mit 13 Siegen aus 13 Spielen steht Volley Amriswil verlustpunktlos an der Spitze der NLA-Tabelle. Bei solch einer Dominanz verschieben sich die Herausforderungen für einen Verein neben das Spielfeld. Für Amriswil geht es darum: Wie kann der Verein seine Baumeister des Erfolgs an sich binden? Im Fall von Trainer Marko Klok reüssierten die Thurgauer bereits. Der 50-jährige Niederländer, der bei Volley Amriswil seit dieser Saison an der Seitenlinie steht, hat seinen Vertrag soeben bis und mit Saison 2020/21 verlängert.

Klok weiss, dass er sich mit Amriswil weit herum einen guten Namen als Trainer machen kann. Bereits jetzt ist der Beachvolleyball-Europameister von 1995 auf dem Wunschzettel zahlreicher Clubs aus dem In- und Ausland. Doch der Verbleib in Amriswil war seine erste und einzige Wahl – vor allem wegen der sportlichen Perspektiven. «Für mich ist es wichtig, dass der Verein hohe Ambitionen hat», begründet der Cheftrainer seine Vertragsverlängerung um zwei Jahre. «Und mit dem Schweizer Meistertitel vor Augen und der Aussicht, dereinst mal in der Champions League zu spielen, sind hier sehr gute Möglichkeiten vorhanden.»

Noch fehlt dem Erfolgscoach ein Titel mit Amriswil

Klok ist einer der wenigen Coaches, die schon vor einem Titelgewinn das Prädikat «Erfolgstrainer» aufgedrückt bekommen. Den ersten möglichen Titel mit Amriswil, den Supercup unmittelbar zum Saisonstart, verlor der Holländer gegen Meister Lausanne. Und das NLA-Playoff sowie der Schweizer Cup müssen erst noch gewonnen werden. «Es brauchte auch Mut von einem Verein, mir zum jetzigen Zeitpunkt einen Zweijahresvertrag zu unterbreiten», sagt Klok. Normalerweise erhalte man eine solche Offerte erst nach einem Titelgewinn. «Ich schätze dieses Vertrauen in meine Arbeit aber hoch ein.»

Die überzeugenden Auftritte der Amriswiler in der Meisterschaft und im Europacup, wo die Thurgauer erstmals überhaupt die Viertelfinals erreicht haben, sind ein deutliches Indiz dafür, dass der Holländer mit seinen Spielern auf dem richtigen Weg ist. In der NLA kann Amriswil heuer kein Verein das Wasser reichen. Wird das nicht bald zu eintönig, Marko Klok? «Es wird mir nie langweilig», sagt der Niederländer. «Denn ein Spiel ist niemals perfekt. Und selbst wenn man nahe an der Perfektion spielt, so geht es darum, mit den weniger perfekten Situationen umzugehen und daraus zu lernen.» Das mache seine Arbeit als Trainer so spannend. «Es ist ja nicht so, dass für uns alles einfach geht in dieser Saison. Wir müssen uns die Siege hart erkämpfen.» Das sehe man dem blossen Resultat nur nicht immer an, sagt Klok.

Familie zieht nun ebenfalls in den Thurgau

Nebst den sportlichen Aussichten schwärmt der 50-Jährige auch vom Umfeld von Volley Amriswil. «In anderen Ländern und Ligen mag das Volleyball besser sein. Aber was die Betreuung betrifft, befindet sich Amriswil auf einem Topniveau.» Keine Frage: Schwärmt der Trainer von seinem Club, zieht das auch Spieler an. Und so würde es nicht erstaunen, wenn mit Marko Klok eine neue Ära begonnen hat im Oberthurgau. Eine, die neue Erfolge bringt.

Er habe jedenfalls keine anderen Offerten gebraucht, um sich weiterhin für Amriswil zu entscheiden, sagt Klok. «Ich bin froh, dass meine Zukunft bereits geregelt ist.» Mit der Vertragsverlängerung bis 2021 ist auch geplant, dass Kloks Familie vom derzeitigen Wohnort in Belgien in den Thurgau zieht. «Meine Frau und meine Tochter werden ab kommender Saison bei mir sein», sagt der Niederländer mit Vorfreude. «Ohne das Einverständnis meiner Frau wäre es für mich nicht gegangen.» Sein Sohn spielt derzeit in Holland Volleyball, wo er auch studiert. Bei ihm sei die Situation noch offen, sagt Klok.

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