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Thurgauer Team holt sich Schweizer-Meister-Titel im «Chriesistei-Spucke»

Fünf Thurgauer sind Schweizer Meister im «Chriesistei-Spucke».
Geraldine Bohne
Das Thurgauer Medallien-Team: Kilian Studer, Samuel Jlg, Apfelkönigin Melanie Maurer, Stefan Anderes und Stefan Hut. (Bild: PD)

Das Thurgauer Medallien-Team: Kilian Studer, Samuel Jlg, Apfelkönigin Melanie Maurer, Stefan Anderes und Stefan Hut. (Bild: PD)

Jeder hat es schon einmal gemacht: ein Chriesi gegessen und den Stein so weit wie möglich weggespuckt. Manche haben es dabei zu wahrer Meisterschaft gebracht: Vier Thurgauer und eine Thurgauerin holten sich im Team den Schweizer-Meister-Titel im «Chriesistei-Spucke». Ihr Können haben sie am Donnerstag am Zürcher Hauptbahnhof bewiesen.

Die Thurgauer Melanie Maurer, Samuel Jlg, Stefan Hub, Kilian Studer und Stefan Anderes konnten sich gegen fünf andere kantonale Teams durchsetzen. Zwischen 11 und 16 Metern weit spuckten die Teilnehmer die kleinen Kerne. Gemessen wurde der Stein nicht beim Aufschlag auf der Matte, sondern beim Stillliegen. Die Schwierigkeit beim «Chriesistei-Spucke» liegt dabei nicht nur bei der «Spuckkraft» sondern auch bei der Treffsicherheit auf die Matte. Zudem muss der Stein sehr sauber vom Fruchtfleisch befreit sein, damit dieser möglichst schön auf der Matte weiterkullern kann.

Apfelkönigin holt Silbermedaille

Stefan Anderes, Obstbauer und Vorstandsmitglied des Thurgauer Obstverbands. (Bild: PD)

Stefan Anderes, Obstbauer und Vorstandsmitglied des Thurgauer Obstverbands. (Bild: PD)

«Ich habe das noch nie zuvor gemacht», erzählt Stefan Anderes, Obstbauer und Vorstandsmitglied des Thurgauer Obstverband. Geübt habe er mit seinen Kindern. «Es hat sich schon ein wenig Ehrgeiz entwickelt», sagt er. Der Event sei lässig gewesen, deshalb würde er sofort wieder mitmachen.

«Wir haben viele Leute zum Lachen gebracht»

Auch Prominente wie Ex-Miss Schweiz Kerstin Cook und Apfelkönigin Melanie Maurer zeigten ihr Können beim Wettbewerb. Die Königin holte zum Schluss sogar die Silbermedaille, obwohl es auch für sie das erste Mal war. Der Event wurde von Nik Hartmann moderierte und von der Thurgauerin Lina Button musikalisch begleitet.

Samuel Jlg, Präsident des Schwingclubs Ottenberg. (Bild: PD)

Samuel Jlg, Präsident des Schwingclubs Ottenberg. (Bild: PD)

Nebst Anfängern bestand das Thurgauer Team auch aus geübten «Chriesistei-Spuckern». So etwa Samuel Jlg, der das erste Mal vor sechs Jahren an einem Wettbewerb teilnahm. «Das war ein reiner Zufall. Ich ging ans Chriesifest in Salenstein und probierte mich im Spucken. Dort habe ich dann den Sieg geholt», sagt er lachend. Sein Rekord liege bei 16.70 Meter. «Es ist schön, dass wir den Sieg geholt haben.» Geübt habe er aber nicht.

«Ich habe am Donnerstag das erste Mal dieses Jahr Chriesi gegessen.»

Im «Chriesistei-Spucke» ist er ehrgeizig: Nächste Woche werde er auch wieder am Chriesifest in Salenstein antreten und wenn Zeit vorhanden ist, gerne auch an der Schweizer Meisterschaft nächstes Jahr.

Schweizer Meisterschaft «Chriesistei-Spucke»

Das Chriesistei-Spucke hat Tradition. Bereits zum 17. Mal hat der Schweizer Obstverband die Schweizer Meisterschaft durchgeführt. Auf einer Piste von Piste von einem Meter Breite und über 30 Meter Länge wurde am Donnerstag am Zürcher Hauptbahnhof gespuckt. Die Goldmedaille bei den Frauen holte sich Sina Frischknecht mit 13.71 Metern. Bei den Männern gewann Gustav Gantenbein aus Lugnorre (FR) mit 16.18 Metern. Auch die Zuschauer konnten sich freuen: es wurden 10000 Degustationsboxen mit Schweizer Kirschen verteilt, denn die Kirschen haben gerade Saison. Die Haftung für eventuelle Chriesiflecken lehnt die Organisation aber ab.

www.chriesistei-spucke.ch

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