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«Es gibt einige, die es sehr hart trifft»: Konsternation bei den Mitarbeitern der Thurgauer Denipro AG nach dem Schliessungsentscheid

Die Mitarbeiter der Denipro AG haben am Dienstagmorgen von der geplanten Betriebsschliessung erfahren. Eine Vorahnung, dass die Geschäftsleitung diesen Schritt gehen wird, hatten einige von ihnen.
Mario Testa
Manuela Negri und Hans Bänziger arbeiten in der Detailmontage. (Bild: Mario Testa)

Manuela Negri und Hans Bänziger arbeiten in der Detailmontage. (Bild: Mario Testa)

Seit 21 Jahren arbeitet Manuela Negri bei der Denipro in Weinfelden. Die 46-Jährige ist in der Detailmontage tätig und hat die angekündigte Schliessung kommen sehen. «Ein bisschen haben wir diesen Entscheid erwartet. Aber im ersten Moment am Morgen bei der Bekanntgabe war es schon ein Schock», sagt sie.

«Man hat in den vergangenen Monaten einfach gemerkt, dass etwas nicht ist wie sonst. Es herrschte Unsicherheit.»

Negri gehört zu den 13 Personen, die am Standort in Hinwil weiter beschäftigt werden. «Ich werde dieses Angebot annehmen», sagt sie.

«Es gibt einige, die es sehr hart trifft»

Auch der Leiter der Detailmontage, Hans Bänziger, wird in Hinwil weiter arbeiten. «Ich bin jetzt 60 Jahre alt und da sind die Optionen nicht gross. Zudem sehe ich es als eine Herausforderung», sagt er. Auch er habe eine Vorahnung gehabt, sagt Bänziger. Und er fügt an:

«Seit der ersten Auslagerung im Herbst hätte hier organisatorisch für die neue Ausrichtung mehr gehen müssen. Da dies nicht passiert ist, war der jetzige Entscheid zu erwarten.»

Bänziger arbeitet seit 19 Jahren bei der Denipro. «Ich kann den Entscheid auch nachvollziehen, und wir wissen jetzt, woran wir sind.» Einzelne Mitarbeiter hätten das Angebot genützt und seien nach der Mitarbeiterinformation nach Hause gegangen. Die meisten haben am Dienstag jedoch weiter gearbeitet, auch um den Kopf frei zu kriegen. «Ich denke, bei einigen kommt eine gewisse Leere am Abend»

Für die jungen Mitarbeiter, welche die Stelle verlieren, sehe er gute Chancen, sagt Bänziger. Schwieriger werde es für die älteren, die nicht in Hinwil weiter beschäftigt werden. «Es gibt einige, die es sehr hart trifft. Aber es blieb ruhig».

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