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Thurgauer bedauert Hitler-Tweet

Mit einem Kommentar auf Twitter hat sich BDP-Politiker Thomas Keller aus Oppikon unfreiwillig in die nationalen Schlagzeilen gebracht.

Einige haben ihm sogar zum Suizid geraten. Thomas Keller, ehemals Präsident der Jungen BDP Thurgau, nimmt in einem Tweet Adolf Hitler in Schutz und löst damit einen Sturm der Entrüstung aus.

«So unendlich schlecht kann dieser Mensch nicht sein», schreibt er am Montagabend auf Twitter. Am nächsten Tag entschuldigt sich Keller für diese Aussage. Er habe den deutschen Diktator nicht verherrlichen wollen: «Das ist ein Massenmörder.» Er sei aber überzeugt, dass jeder Mensch – egal, was er getan habe – auch etwas Gutes in sich trage.

Unerwünschten Applaus bekam Thomas Keller für seine Worte von der rechtsextremen Szene «Mit diesen Kreisen möchte ich aber auf gar keinen Fall etwas zu tun haben», betont der Bauunternehmer. «Ich bin kein Rassist.»

Rasche Reaktion aus Berner Parteizentrale

Die Aussage von Keller auf dem Kurznachrichtendienst Twitter sorgte innerhalb der BDP für Aufregung. «Mitglieder haben eine Reaktion von uns gefordert», sagt Generalsekretärin Astrid Bärtschi auf Anfrage. Und diese kam von der Berner Parteizentrale postwendend. Die Partei distanzierte sich auf Twitter «entschieden von den Aussagen Thomas Kellers». Sie bat die Thurgauer Kantonalsektion ferner, Keller aus der Partei auszuschliessen. Denn: In der föderal organisierten Partei obliege dies der Kantonalsektion, wie Bärtschi weiter sagt.

Soweit wollte die BDP Thurgau bisher aber nicht gehen. Auch wenn sie sich ebenfalls auf Twitter von den Aussagen distanzierte und die «Verniedlichung der Gräueltaten des NS Regimes nicht toleriert». Kantonalpräsident Jürg Schumacher erwähnte auf Twitter, dass «weitere Massnahmen folgen» – welcher Art, liess er indes offen. Wegen der Sommerferien wollte sich die Parteileitung nicht weiter äussern. (san, lsf, seb.)

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