Thurgau-Ticker vom 8. Juni bis 14. Juni

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Montag, 15. Juni, 09:38 Uhr

Überblick über die wichtigsten Strukturen

Ein Ausschnitt aus der Broschüre «Thurgau in Zahlen 2020».

Ein Ausschnitt aus der Broschüre «Thurgau in Zahlen 2020».

Bild: Screenshot

(red) Die Statistik-Broschüre des Kantons ist soeben erschienen. «Thurgau in Zahlen 2020» präsentierte in einem übersichtlichen und handlichen Faltblatt eine Fülle von statistischem Zahlenmaterial zum Kanton Thurgau und seinen Gemeinden.

Das Faltblatt ermöglicht einen raschen Überblick über wichtige Strukturen und Veränderungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt im Kanton Thurgau. So erfährt man beispielsweise, dass es im Thurgau wieder mehr Geburten gibt als noch vor zehn Jahren, oder dass Thurgauerinnen und Thurgauer am häufigsten mit dem Auto zur Arbeit pendeln. Wer wissen will, in welcher Gemeinde die Steuerfüsse am niedrigsten sind oder wie viele Arbeitsplätze es in seiner Wohngemeinde gibt, wird auf der grossen Gemeindeübersicht auf der Rückseite des Faltblatts fündig, schreibt der Kanton in einer Mitteilung.

Wuppenau stimmt an der Urne ab

(sba) Am Sonntag stimmten die Wuppenauer über Rechnung 2019 und Budget 2020 brieflich ab. Die Stimmbeteiligung lag bei 29 Prozent, was 223 von 767 Stimmberechtigten entspricht. Die Rechnung 2019 wurde mit 216 Ja-Stimmen deutlich angenommen. Sie schliesst mit einem Einnahmenüberschuss von rund 191'000 Franken.

Ebenso sprachen sich 153 für die Altlastensanierung des Kugelfangs in Hosenruck aus. Dafür setzt die Gemeinde 85'000 aus dem Gewinn ein. Die Strassenentwässerung in Remensberg soll ebenfalls mit 60'000 aus dem Gewinn finanziert werden. Dies bejahten 187 Stimmbürger.

Das Budget 2020 mit einem Defizit von rund 73000 und der gleichbleibende Steuerfuss von 58 Prozent wurden klar angenommen.

Sonntag, 14. Juni, 17:03 Uhr

Brand vor Ankunft der Feuerwehr gelöscht

(kapo) Bei einem Brand in Schlatt entstand am Samstag Sachschaden, verletzt wurde niemand. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau entzündeten Bewohner eines Hauses an der Hauptstrasse kurz nach 19 Uhr im Freien ein Feuer in einem Cheminée. Wenige Minuten später bemerkten sie, dass das Feuer auf die Wand eines nahestehenden Geräteschuppens übergegriffen hatte.

Die Bewohner konnten den Brand noch vor Eintreffen der Feuerwehr Schlatt löschen, verletzt wurde niemand. Der Sachschaden ist einige tausend Franken hoch.

Sonntag, 14. Juni, 16:36 Uhr

FrauenfeldPlus genehmigt Rechnung 2019

Sanierung der Kirche St. Laurentius soll mit dem Gewinn finanziert werden.

Sanierung der Kirche St. Laurentius soll mit dem Gewinn finanziert werden.

Bild: Andrea Stalder

(ma) Die katholische Kirchgemeinde FrauenfeldPlus führte am Sonntag pandemiebedingt eine Urnenabstimmung zur Abnahme der Rechnung durch. Bei einer Stimmbeteiligung von zwölf Prozent bewilligten 753 Kirchbürger den Abschluss 2019, 25 stimmten Nein. Das entspricht einem Ja-Anteil von 96,7 Prozent.

In der Rechnung resultiert bei einem Ertrag von 6,13 Millionen Franken ein Gewinn von 624000 Franken. Budgetiert gewesen war bei einem um 600000 Franken tieferen Ertrag ein Minus von 118000 Franken. Auf der Aufwandseite lag der Personalaufwand 127000 Franken unter Budget. Einen Minderaufwand von 163000 Franken gab es bei den Abschreibungen. Beim Ertrag schenkten vor allem die Mehreinnahmen von 423000 Franken bei den Steuern ein.

Die Kirchbürger genehmigten auch die Gewinnverwendung klar. So fliessen 150000 Franken in eine Vorfinanzierung Pandemiemassnahmen, die restlichen 474000 Franken werden dem Eigenkapital zugewiesen. Weiter standen die Bauabrechnungen zum ehemaligen Mesmerhaus in Gachnang sowie in Frauenfeld zur Kirche St. Laurentius-Oberkirch und zum Haus Rüpplin zur Genehmigung. Es resultierte dreimal ein klares Ja.

Sonntag, 14. Juni, 12:32 Uhr
Im Thurgau mussten zwei betrunkene Autolenker ihren Führerausweis abgeben.

Im Thurgau mussten zwei betrunkene Autolenker ihren Führerausweis abgeben.

Symbolbild: Keystone

Zwei alkoholisierte Autofahrer müssen nach Unfällen Führerausweis abgeben

(kapo/stm) Ein 43-jähriger Autofahrer wollte gegen 18.15 Uhr in Landschlacht von der Seewiesenstrasse aus die Seestrasse überqueren. Dabei kam es zur Kollision mit einer vortrittsberechtigten, 25-jährigen Autofahrerin, die auf der Seestrasse in Richtung Altnau unterwegs war. Der Rettungsdienst betreute die Verunfallten vor Ort, musste aber niemanden ins Spital bringen. Der Sachschaden ist laut der Kantonspolizei Thurgau mehrere tausend Franken hoch. Eine Atemalkoholprobe ergab beim 43-jährigen Ungaren einen Wert von 0,41 mg/l, das entspricht 0,82 Promille.

Rund 20 Minuten später kam es auf der Huebzelg in Romanshorn zu einer Streifkollision zwischen zwei Autos. Bei einem der beteiligten Lenker, einem 47-jährigen Schweizer, ergab die Atemalkoholprobe eine Wert von 0,62 mg/l (1,24 Promille).

Beiden Autofahrern wurde der Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamts entzogen.

Sonntag, 14. Juni, 12:23 Uhr

Unfall in Sirnach – Beteiligte sind sich uneinig

In Sirnach kam es zu einer Kollision zwischen zwei Autos.

In Sirnach kam es zu einer Kollision zwischen zwei Autos.

Symbolbild: Imago

(kapo/stm) Ein 61-jähriger Autofahrer wollte am Samstagabend gegen 20.10 Uhr in Sirnach von der Oberhofenstrasse in die Spange Hofen einfahren. Dabei kam es aus noch ungeklärten Gründen zur Kollision mit einer 38-jährigen Autofahrerin, die auf der Spange Hofen in Richtung Q20 unterwegs war.

Die Beteiligten blieben laut der Kantonspolizei Thurgau unverletzt. Weil sie gegenüber der Kantonspolizei Thurgau unterschiedliche Aussagen zum Unfallhergang machten, werden Zeugen gesucht.

Zeugenaufruf

Wer Angaben zum Unfallhergang machen kann, soll sich bitte beim Kantonspolizeiposten Münchwilen unter der Nummer 058 345 28 30 melden.

Samstag, 13. Juni, 17:30 Uhr

Verkehrsunfälle in Schönholzerswilen und Frauenfeld – zweimal war Alkohol im Spiel

(kapo/ok) Trinken, dann fahren, dann verunfallen – gleich zweimal knallte es am Freitagabend alkoholbedingt auf Thurgauer Strassen. Kurz vor Mitternacht war ein Autofahrer in Schönholzerswilen in Richtung Mettlen unterwegs. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Auto, durchbrach einen Holzzaun und kollidierte mit einem Kandelaber und einer Werbetafel, wie die Kantonspolizei meldet. Der 38-Jährige wurde verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Alkoholtests ergaben Werte von rund 0,7 mg/l.

Der Unfallverursacher von Schönholzerswilen wurde verletzt und musste ins Spital gebracht werden.

Der Unfallverursacher von Schönholzerswilen wurde verletzt und musste ins Spital gebracht werden.

Bild: Kapo TG

Bereits davor kam kurz nach 20 Uhr ein Autofahrer in Erzenholz bei Frauenfeld von der Strasse ab und kollidierte mit einem Gartenzaun. Er blieb unverletzt, die Atemalkoholprobe ergab beim 21-jährigen Liechtensteiner einen Wert von 0.61 mg/l. Bei beiden Unfällen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken – den Verunfallten wurde der Führerausweis entzogen.

Samstag, 13. Juni, 12:11 Uhr

Unfallbeteiligter nach Kollision mit Fussgängerin in Kradolf gesucht

Die Polizei sucht den Fahrer eines weissen Lieferwagens.

Die Polizei sucht den Fahrer eines weissen Lieferwagens.

Symbolbild: Imago

(kapo/stm) Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wollte eine 17-jährige Fussgängerin gegen 14 Uhr in Kradolf die Oberfeldstrasse überqueren. Dabei kam es zur Kollision mit einem Lieferwagen, der in Richtung Bischofszell unterwegs war.

Der Fahrer kümmerte sich sofort um die Fussgängerin und fragte sie nach ihrem Befinden. Als sie sagte, dass sie keinen Rettungsdienst benötige, setzte er seine Fahr fort. Nachträglich stellte sich heraus, dass die 17-Jährige doch verletzt worden war.

Zeugenaufruf

Der ältere Lenker des weissen Lieferwagens mit geschlossenem Aufbau sowie weitere Zeugen des Unfall sollen sich bitte beim Kantonspolizeiposten Sulgen unter der Nummer 058 345 23 60 melden.

Samstag, 13. Juni, 11:03 Uhr

Nach Streit: Frau wird in Landschlacht von Auto touchiert

Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen, da die Aussagen der am Streit beteiligten Personen nicht übereinstimmen.

Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen, da die Aussagen der am Streit beteiligten Personen nicht übereinstimmen.

Symbolbild: Nana do Carmo

(kapo/stm) Gemäss den bisherigen Erkenntnissen kam es am Freitag nach 12 Uhr im Bereich der Verzweigung Vorderdorfstrasse/Schmiedgasse zu einem Streit zwischen mehreren Personen. Wie eine beteiligte Frau gegenüber der Kantonspolizei Thurgau sagte, sei sie dabei von einem wegfahrenden Autolenker touchiert worden.

Weil die Aussagen der Beteiligten auseinander gehen, sucht die Kantonspolizei Thurgau Zeugen. Wer Angaben zum Streit machen kann, soll ich bitte beim Kantonspolizeiposten Altnau unter der Nummer 058 345 22 60 melden.

Samstag, 13. Juni, 10:47 Uhr

Drei junge Männer überfallen Fussgänger in Bürglen und klauen Wertsachen

Ein 18-Jähriger wurde in Bürglen von drei jungen Männern ausgeraubt.

Ein 18-Jähriger wurde in Bürglen von drei jungen Männern ausgeraubt.

Symbolbild: Imago

(kapo/stm) Ein 18-jähriger Fussgänger war am Freitagabend gegen 23 Uhr auf der Kanalstrasse in Bürglen unterwegs. Wie er gegenüber der Kantonspolizei Thurgau sagte, wurde er auf der Höhe des Friedhofs von drei Männern überwältigt, zu Boden gedrückt und zur Herausgabe von Wertsachen gezwungen. Anschliessend flüchteten die Täter zu Fuss in Richtung Bahnhof, der Fussgänger blieb unverletzt. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Kantonspolizei Thurgau verlief bisher ergebnislos.

Bei den Tätern handelt es sich laut der Kantonspolizei Thurgau um drei junge Männer. Zwei von ihnen werden als schlank respektive athletisch beschrieben. Sie trugen dunkle Oberbekleidung, einer von ihnen hatte zudem einen kräftigen Schnauz. Der dritte Täter war von fester Statur und trug ein weisses T-Shirt mit dünnen Streifen.

Polizei sucht Zeugen

Wer Angaben zur Täterschaft oder zur Tat machen kann, soll sich bitte beim Kantonspolizeiposten Weinfelden unter der Nummer 058 345 25 00 melden.

Freitag, 12. Juni, 16:59 Uhr

Kleine Ornithologen

Bild: Helio Hickl

(red) Am Donnerstag wurde ein Jungstorch aus einem Nest in Güttingen beringt. Unter anderem mit dabei war eine Klasse der Rudolf Steiner-Schule Kreuzlingen. Die Schüler lernten allerlei über die Vögel und deren Beringung. Am Ende durften sie den Jungstorch sogar streicheln.

Freitag, 12. Juni, 15:26 Uhr

63-Jährige nach Sturz mit Velo verletzt

(kapo) Eine Velofahrerin wurde am Freitag bei einem Unfall in Hard bei Weinfelden verletzt. Gegen 13.15 Uhr ging bei der kantonalen Notrufzentrale die Meldung zum Unfall ein. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war die 63-Jährige von Höggershard in Richtung Oberhard unterwegs und stürzte in der Linkskurve kurz vor dem Ortseingang zu Boden.

Die Velofahrerin musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden, der Unfallhergang ist noch unklar und wird abgeklärt. Wer Angaben zum Unfallhergang machen kann, soll sich bitte beim Kantonspolizeiposten Weinfelden unter der Nummer 058'345'25'00 melden.

Freitag, 12. Juni, 14:03 Uhr

Tatort Amriswil: Mit dem KrimiSpass zum Kommissar werden

Bild: PD

(red) Amriswil wird zum Tatort und Schauplatz eines Vermisstenfalls, der zu wilden Spekulationen Anlass gibt: In der Stadt wird ein neues Erlebnis- und Familienangebot lanciert. Bereits in einigen Schweizer Städten besteht das Produkt – nun wird der KrimiSpass morgen Samstag in Amriswil eröffnet. KrimiSpass ist ein interaktiver Erlebnis-Krimi für Meisterdetektive und solche, die es noch werden wollen. Die Teilnahme ist kostenlos und jederzeit ohne Voranmeldung zugänglich. Alles was für die Spurensuche gebraucht wird, ist ein mobiles Smartphone. Ausserdem empfiehlt es sich, Papier und Schreibzeug dabei zu haben. Der Trail ist insbesondere für Familien geeignet. Jedes Jahr gibt es einen neuen Fall zu lösen, heisst es in einer Medienmitteilung von Thurgau Tourismus.

Der Start befindet sich am Ziegeleiweiher in der Nähe des Bahnhofs Amriswil. Der Trail führt durch die Stadt mit mehreren vorgegebenen Stopps, an welchen sich ein Informationsschild mit Internetadresse und QR-Code befindet. Wenn alle Schauplätze besucht und die gewonnenen Indizien scharfsinnig kombiniert werden, können die Meisterdetektive den Fall lösen und ihren Tipp online eingeben. Das Ende des Themenweges befindet sich am Bahnhof Amriswil.

Bild: PD

Auf dem Weg zur vollständigen Destinationsmanagementorganisation setzt Thurgau Tourismus gemäss Mitteilung auf ein regionales Produktmanagement, das mit touristischen Leistungsträgern vermarktungsfähige Angebote bereitstellt. Im Rahmen dieser Angebotsentwicklung ist auch der KrimiSpass entstanden.

Weitere Infos unter www.krimispass.ch/amriswil.

Freitag, 11. Juni, 11:58 Uhr

Bündner kaufen 20 «Steinböcke» bei Stadler Rail

Der Triebzug «Capricorn» (Steinbock) der Rhätischen Bahn.

Der Triebzug «Capricorn» (Steinbock) der Rhätischen Bahn.

Bild: PD

(red) Die RhB wird im Rahmen ihrer neuen «Strategie 2030» zusätzliche «Capricorn»-Züge bei Stadler bestellen. Bereits 2016 hatte die RhB mit der grössten Rollmaterialbeschaffung ihrer Geschichte einen Vertrag über 36 dieser Züge unterschrieben. Um ihre Flotte weiter zu modernisieren und zu vereinheitlichen, ordert die RhB nun 20 weitere «Capricorns» im Wert von 172.9 Millionen Franken.

Die vierteiligen Züge verkehren auf dem meterspurigen Schmalspurnetz der RhB im Kanton Graubünden. Ihre Höchstgeschwindigkeit beträgt 120 Kilometer pro Stunde. Jeder Zug ist 76.4 Meter lang und verfügt über 164 Sitzplätze, davon 35 in der ersten Klasse. Für ein besonders attraktives Reiseerlebnis wird die Aussicht des Lokführers über eine Kamera im Führerstand in den Fahrgastbereich übertragen.

Die RhB setzt den «Capricorn» im Flügelzugbetrieb ein. Zwei Teilzüge können auf diese Weise zu verschiedenen Zielen fahren. In der Gegenrichtung werden die beiden Teile wieder vereint und fahren gemeinsam weiter. Damit kann auf der einspurigen Strecke zwischen Landquart und Klosters der Halbstundentakt ohne aufwändige Streckenausbauten realisiert werden. Um einen reibungslosen Flügelzugbetrieb zu gewährleisten, verfügen die Züge über automatische Kupplungen.

Ansgar Brockmeyer, Vertriebsleiter bei Stadler, sagt in einer Medienmitteilung: «Schon seit Jahrzehnten arbeiten die Rhätische Bahn und Stadler eng zusammen. Wir sind stolz darauf, dass die Rhätische Bahn mit unseren robusten und hochwertigen Zügen die Modernisierung ihrer Flotte vorantreibt und wir nun insgesamt 56 ‹Capricorns› nach Graubünden liefern dürfen.»

Freitag, 11. Juni, 11:18 Uhr

Alexander Salzmann ist höchster Kreuzlinger

Mit Glanzresultaten gewählt: Osman Dogru und Alexander Salzmann.

Mit Glanzresultaten gewählt: Osman Dogru und Alexander Salzmann.

Bild: PD

(meg) Jeweils in der Juni-Sitzung bestellt das Kreuzlinger Parlament das fünfköpfige Büro des Gemeinderats. Zu ihrem neuen Präsidenten wählten die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte Alexander Salzmann (FDP). Er tritt die Nachfolge von Judith Ricklin (SVP) an. Neuer Vize-Präsident ist Osman Dogru (SP/GEW/JUSO).

Freitag, 11. Juni, 10:32 Uhr

Bichelsee: Rollerfahrerin verletzt sich

(kapo) Eine 40-jährige Frau war mit ihrem Roller am Donnerstagabend kurz vor 17.30 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Eschlikon unterwegs. Aus noch unbekannten Gründen verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und stürzte. Beim Sturz wurde die Lenkerin leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken. Der genaue Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Freitag, 11. Juni, 09:55 Uhr

Brand von Gasgrill in Kefikon

Beim Brand entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.

Beim Brand entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Ein 33-jähriger Mann nahm am Donnerstagabend kurz nach 18 Uhr auf einem Sitzplatz an der Dorfstrasse einen Gasgrill in Betrieb. Wenig später bemerkte er, dass dieser in Brand geraten war.
Die Feuerwehr Gachnang konnte den Brand rasch löschen, verletzt wurde niemand. Der Sachschaden ist einige hundert Franken gross. Die Brandursache wird von der Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Freitag, 11. Juni, 08:38 Uhr

E-Bike-Fahrerin in Buchackern mittelschwer verletzt

(kapo) Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau fuhr am Donnerstag kurz vor 17.15 Uhr ein 55-jähriger Autofahrer auf der Dreispitzstrasse in Richtung Hauptstrasse und wollte bei der Verzweigung nach links abbiegen. Dabei kam es zur Kollision mit der vortrittsberechtigten E-Bike-Fahrerin, die in Richtung Erlen unterwegs war. Die 45-Jährige wurde beim Unfall mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Donnerstag, 11. Juni, 17:51 Uhr

Mehr als ein Ausstellungsbesuch im Alten Zeughaus Frauenfeld

Die interaktive Ausstellungsspur deckt auf, wie viel Thurgau in den Besuchern steckt.

Die interaktive Ausstellungsspur deckt auf, wie viel Thurgau in den Besuchern steckt.

Bild: PD/Meinrad Schade

(red) Seit 6. Juni 2020 zeigt das Historische Museum Thurgau die Sonderausstellung «Thurgauer Köpfe – Tot oder lebendig» im Alten Zeughaus Frauenfeld. Ein vielseitiges Rahmenprogramm hätte die Ausstellung begleiten sollen – wäre da nicht die Corona-Pandemie dazwischengekommen. Das kantonale Geschichtsmuseum plant um und reichert den Individualbesuch mit zusätzlichen Extras an.

Podium, Abendvortrag, öffentliche Führungen und Mittagsreferate: Das Programm zur Ausstellung «Thurgauer Köpfe – Tot oder lebendig» wäre vielschichtig und hochkarätig besetzt gewesen. Die Corona-Krise macht der Planung des Historischen Museums Thurgau jedoch einen Strich durch die Rechnung. Für das Museum kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Das Haus lockt Besucherinnen und Besucher mit einem interaktiven Angebot in die Ausstellung und nutzt die Chance, ein modernes Führungsformat zu testen.

Selbstreflektion, Spass und Wissen

Aktiv werden, Extra-Infos aufsaugen, Selfies knipsen und Rätsel knacken: Die Zusatzangebote in der neuen Sonderausstellung sprechen Familien gleichermassen an wie Thurgau-Fans, Geschichtsinteressierte und Junggebliebene.

Bin ich ein Kopf oder hätte ich mich in den vergangenen Epochen als Kopf bewährt? Dieser Frage stellen sich Selbstkritische, folgen mittels Badge der interaktiven Ausstellungsspur und machen sich ein Bild von ihrer Tauglichkeit als Thurgauer Kopf. In ein Safariabenteuer stürzen sich Familien mit Kindern, alternativ rätseln sie sich auf einer Schnitzeljagd durch die Ausstellungsräume. Selfie-Liebhaber knipsen Schnappschüsse mit Bianca auf der Parkbank und teilen ihr Museumserlebnis auf Social Media.

Mittels neuem Führungsformat stillt das Historische Museum Thurgau zudem den Hunger von Wissbegierigen: Jeden Sonntag serviert ein Ausstellungsguide ausgewählte Wissenshäppchen – spontan, überraschend und exklusiv in kleinen Gruppen, zwischen 14 und 16 Uhr. An den ersten drei Sonntagen im Monat findet dieses Angebot im Alten Zeughaus Frauenfeld statt, am letzten Sonntag im Schloss Frauenfeld in den Ausstellungsräumen zu «Maries Testament. Unser Schloss». Den Auftakt am 14. Juni 2020 bestreitet Historikerin und Projektassistentin Aline von Raszewski, die massgeblich an der Erarbeitung der Ausstellung im Alten Zeughaus Frauenfeld beteiligt war.

Eintritt frei, ohne Anmeldung. Öffnungszeiten: Di–So, 13–17 Uhr

Donnerstag, 11. Juni, 16:57 Uhr

72-jähriger Autofahrer kollidiert mit Elfjährigem auf Velo

Das Velo des Knaben wurde sichtbar in Mitleidenschaft gezogen.

Das Velo des Knaben wurde sichtbar in Mitleidenschaft gezogen.

Bild: Kapo SG

(red) Am Mittwoch, kurz nach 16.15 Uhr, ist es auf der Wiedenstrasse in Steinach, zu einer Kollision zwischen einem Velo und einem Auto gekommen. Der 11-jährige Velofahrer wurde leicht verletzt.

Ein 11-jähriger Junge war mit seinem Velo unterwegs und beabsichtigte von einem Seitenweg rechts auf die Wiedenstrasse abzubiegen. Dabei übersah er das entgegenkommende Auto eines 72-jährigen Mannes. Folglich kam es zur Kollision zwischen dem Velo und dem Auto. Der Junge wurde durch den Zusammenstoss leicht verletzt und musste von der Rettung ins Spital gefahren werden. Der Sachschaden am Auto beträgt mehrere tausend Franken.

Donnerstag, 11. Juni, 15:39 Uhr

Kreuzlinger und Amriswiler Bundesfeiern sind abgesagt

Keine Bundesfeier in Kreuzlingen in diesem Coronajahr.

Keine Bundesfeier in Kreuzlingen in diesem Coronajahr.

Bild. PD

Im jährlichen Turnus ist jeweils ein anderer Quartierverein für die Organisation der Kreuzlinger Bundesfeier verantwortlich. Dieses Jahr hat der Quartierverein Emmishofen geplant, die Feier auf Schloss Girsberg durchzuführen. «Natürlich kam nun die Frage auf, ob eine Durchführung unter den gegebenen Voraussetzungen überhaupt Sinn macht», erklärt Christian Brändli, Präsident des Quartiervereins Emmishofen.

Im Vorstand wurde nun beschlossen, die Bundesfeier nicht durchzuführen. Gemäss Brändli wäre es sehr schwierig – und auch nicht sehr festlich – gewesen, die Feier unter Einhaltung der Covid-19-Schutzmassnahmen zu realisieren. «Wir bedauern den Ent-scheid und hoffen auf das Verständnis der Bevölkerung», sagt Brändli.

Mit der Absage der Kreuzlinger Bundesfeier wird auch die Vergabe des Prix Kreuzlingen in anderer Form stattfinden. Der Stadtrat hat sich dazu etwas Besonderes ausgedacht, wird das Geheimnis jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt lüften.

Amriswil hätte beim Wasserschloss Hagenwil gefeiert

Auch Amriswil plante dieses Jahr die Bundesfeier in historischen Gemäuern. Der 1. August hätte beim Wasserschloss Hagenwil stattfinden sollen. Nebst der Stadtharmonie wäre auch die Band Red Cube aufgetreten. Aufgrund der vielen Bestimmungen und Vorsichtsmassnahmen hat sich das OK zur Absage entschlossen, da unter diesen Umständen kaum Feststimmung aufgekommen wäre.

Gary Hofstetters Lichtinstallation. Das Schloss Hagenwil strahlt in bunten Farben und verschiedene Motive werden auf die Schlossmauern gestrahlt.

Gary Hofstetters Lichtinstallation. Das Schloss Hagenwil strahlt in bunten Farben und verschiedene Motive werden auf die Schlossmauern gestrahlt.

Bild: Hannes Thalmann
Donnerstag, 11. Juni, 14:42 Uhr

Kein Amriswiler Motocross

In Amriswil traten im vergangenen Jahr auch Frauen zum Europameisterschaftslauf an.

In Amriswil traten im vergangenen Jahr auch Frauen zum Europameisterschaftslauf an.

Donato Caspari

(man) Das OK des Amriswiler Motocross hat sich am Dienstagabend entschieden, auf die diesjährige Durchführung des weit über den Oberthurgau hinaus beliebten Anlasses zu verzichten.

Rennen ohne Zuschauer wären zwar möglich gewesen, hätte aber ein zu grosses Loch in die Vereinskasse des organisierenden Auto- und Motor-Sportclub Oberthurgau (AMCO) gerissen, so dass man sich bereits dreieinhalb Monate vor dem Rennwochenende (26./27. September) zur Absage durchrang.

Donnerstag, 11. Juni, 13:44 Uhr

Grenzzaun von Kreuzlingen kommt ins Museum

Der Kreuzlinger Stadtpraesident Thomas Niederberger, die Thurgauer Regierungsraetin Cornelia Komposch, der Konstanzer Oberbuergermeister Ulrich Burchhardt, und Zeno Danner, Landrat Konstanz, von links, stossen an nach Oeffnung des doppelten Grenzzaun zwischen Kreuzlingen in der Schweiz und Konstanz in Deutschland, am Freitag, 15. Mai 2020, in Kreuzlingen. Der doppelte Zaun war errichtet worden, um die Abstaende wegen der Coronavirus-Pandemie zu gewaehrleisten. Er faellt mit den heutigen Lockerungen im Grenzverkehr.

Der Kreuzlinger Stadtpraesident Thomas Niederberger, die Thurgauer Regierungsraetin Cornelia Komposch, der Konstanzer Oberbuergermeister Ulrich Burchhardt, und Zeno Danner, Landrat Konstanz, von links, stossen an nach Oeffnung des doppelten Grenzzaun zwischen Kreuzlingen in der Schweiz und Konstanz in Deutschland, am Freitag, 15. Mai 2020, in Kreuzlingen. Der doppelte Zaun war errichtet worden, um die Abstaende wegen der Coronavirus-Pandemie zu gewaehrleisten. Er faellt mit den heutigen Lockerungen im Grenzverkehr.

Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

(red) Mehrere Wochen lang trennte ein provisorischer Grenzzaun die Nachbarstädte Kreuzlingen und Konstanz. Nun sollen Teile davon ins Haus der Geschichte Baden-Württemberg kommen. «Dass wieder Barrieren – sichtbare wie rechtliche – zwischen den befreundeten Nachbarländern existierten, ist ein Stück aussergewöhnliche regionale Zeitgeschichte», sagte eine Sprecherin des Landratsamtes Baden-Württemberg am Mittwoch. Um daran zu erinnern, wolle das Museum nun Zaunelemente in seine Sammlung aufnehmen.

Der Zaun war zunächst von deutscher Seite aufgebaut worden, nachdem die Grenze zur Schweiz wegen der Corona-Pandemie weitgehend geschlossen worden war. Die Absperrung hatte Schlagzeilen gemacht, da viele Anwohner aus den Nachbarstädten plötzlich getrennt waren. Um die Abstandsregeln zu gewährleisten, wurde kurze Zeit später auch auf Schweizer Seite ein Zaun errichtet. Abgebaut wurden die Absperrungen Mitte Mai. Nächsten Montag, am 15. Juni, sollen die Grenzen wieder uneingeschränkt geöffnet werden.

Der Grenzzaun in Kreuzlingen wurde zur Attraktion für viele Schaulustige.

Der Grenzzaun in Kreuzlingen wurde zur Attraktion für viele Schaulustige.

Michel Canonica
Donnerstag, 11. Juni, 11:43 Uhr

480 Stunden im Corona-Einsatz

Stadtpräsident Thomas Niederberger, Stabschef Simon Hofmann, Stabschef Roger Reinhart und Stadtrat Thomas Beringer beim Schlussrapport des Regionalen Führungsstabs Kreuzlingen.

Stadtpräsident Thomas Niederberger, Stabschef Simon Hofmann, Stabschef Roger Reinhart und Stadtrat Thomas Beringer beim Schlussrapport des Regionalen Führungsstabs Kreuzlingen.

Bild: PD

Nach über 16 Wochen im Einsatz fährt der Regionale Führungsstab Kreuzlingen (RFS) unter Roger Reinhart und Simon Hofmann den Betrieb runter. Stadtpräsident Thomas Niederberger überbrachte den Chefs und ihrem Stab Dank und Wein. Er sei stolz auf die Arbeit des Führungsstabes und «ziehe den Hut».

Rund 480 Stunden standen die beiden Stabschefs seit Ausbruch der Corona-Pandemie im Einsatz, um den Leistungsauftrag für die Partner-Gemeinden zu erfüllen. Sie verfassten insgesamt 29 Lagebulletins, organisierten neun Stabs-Rapporte und nahmen an 20 Sitzungen des Kantonalen Führungsstabs teil.

Mit dem Ausbruch der Coronakrise vertieften die Stadt und Schule Kreuzlingen die Zusammenarbeit. Das Fazit ist durchwegs positiv. «Wir konnten diese Krise gemeinsam und erfolgreich meistern, weil wir die zahlreichen Massnahmen in Absprache koordiniert und organisiert haben. Im ständigen Austausch, passten wir den Alltag den dynamischen Umständen laufend an, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen», zieht Stadtpräsident Niederberger eine positive Bilanz.

Donnerstag, 11. Juni, 11:18 Uhr

Autofahrer baut Selbstunfall

In Uttwil hat ein betrunkener Autofahrer einen Unfall verursacht

In Uttwil hat ein betrunkener Autofahrer einen Unfall verursacht

Bild: PD

(kapo) Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Mittwochabend in Uttwil einen Selbstunfall. Verletzt wurde niemand.

Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein 55-jähriger Deutscher kurz nach 22.30 Uhr mit seinem Auto auf der Kesswilerstrasse in Richtung Kesswil unterwegs. Dabei kollidierte er mit einer Verkehrsinsel und dem Inselschutzpfosten. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von einigen tausend Franken.

Die Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 1,2 Promille. Der Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Donnerstag, 11. Juni, 10:46 Uhr

Steckborn lässt die Verwaltungsorganisation extern überprüfen

Steckborn erhält externe Unterstützung: Ein Experte wird beauftragt, die Strukturen zu untersuchen.

Steckborn erhält externe Unterstützung: Ein Experte wird beauftragt, die Strukturen zu untersuchen.

Reto Martin

(red) An seiner Sitzung vom Montag, 8. Juni, hat der Stadtrat das Projekt «Steckborn plus» verabschiedet. Der Unternehmensberater Daniel Beyeler, Futurum Management GmbH, Wil, wird mit der Leitung des Projektteams und als externer Berater beauftragt.

Gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe aus Vertretern aus dem Stadtrat und der Stadtverwaltung wird er eine Analyse der Aufbau-organisation sowie der Kompetenzen und Verantwortlichkeiten in der Stadtverwaltung durchführen. Für das Projekt bewilligte der Stadtrat einen Zusatzkredit von 7‘500 Franken.

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Donnerstag, 11. Juni, 09:56 Uhr

Langfinger auf Thurgauer Baustellen unterwegs

Seit Anfang Jahr verzeichnet die Kantonspolizei auf Baustellen eine Starke Zunahme von Diebstählen.

Seit Anfang Jahr verzeichnet die Kantonspolizei auf Baustellen eine Starke Zunahme von Diebstählen.

Bild: Reto Martin (Romanshorn, 5. Juli 2019)

(kapo) Seit Anfang Jahr verzeichnet die Kantonspolizei Thurgau im ganzen Kanton eine starke Zunahme von Diebstählen ab Baustellen.

Bei der Kantonspolizei Thurgau sind seit Anfang Jahr über 30 Diebstähle ab Baustellen zur Anzeige gebracht worden. Betroffen sind mehrere Regionen im Kanton. Die Diebstähle ereigneten sich meistens an Wochenenden ab Baustellen oder aus Baubaracken. Die unbekannten Täter stahlen hauptsächlich Werkzeuge, die Deliktsumme beläuft sich auf rund 170'000 Franken.

Hinweis: Die Kantonspolizei Thurgau bittet die Bevölkerung um Aufmerksamkeit. Wer verdächtige Feststellungen bei Baustellen macht, soll dies bitte sofort über die Notrufnummer 117 melden.

Donnerstag, 11. Juni, 08:58 Uhr

Weisse Flotte verkehrt bald wieder grenzübergreifend

(red) Mit der Grenzöffnung vom 15. Juni zwischen der Schweiz und Deutschland verkehrt die Flotte der Schweizerischen Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) wieder grenzüberschreitend, wie es die deutschen Schifffahrtsgesellschaften bereits am Mittwoch angekündigt haben.

Ab nächster Woche kann die URh einen weiteren Schritt zurück in die neue Normalität machen und alle 18 Landestellen auf beiden Seite der Grenze anfahren. Seit Aufnahme des Kursverkehrs am 6. Juni gilt das Schutzmassnahmenkonzepts für die Schifffahrt. Die Rückmeldungen der Passagiere sind sehr positiv.

Touristen unterwegs auf dem Deck eines Schiffes der Schweizerischen Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh).

Touristen unterwegs auf dem Deck eines Schiffes der Schweizerischen Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh).

Bild: PD
Mittwoch, 10. Juni, 16:19 Uhr

Chauffeur wird wegen Kaffeemaschine auf Armaturenbrett gebüsst

Die schwarze Kaffeemaschine rechts im Bild schränkt die Sicht des Lastwagenchauffeurs ein.

Die schwarze Kaffeemaschine rechts im Bild schränkt die Sicht des Lastwagenchauffeurs ein.

Bild: PD

(red) Am Mittwochmorgen hat ein Mitarbeiter der Schaffhauser Polizei bei der Triage des Schwerverkehrs in der Stadt Schaffhausen festgestellt, dass eine Kaffeemaschine auf dem Armaturenbrett eines Lastwagens stand. Zwecks eingehender Kontrolle wurde dieses Fahrzeug ins Schwerverkehrskontrollzentrum in der Stadt Schaffhausen geführt. Dabei wurde festgestellt, dass die Kaffeemaschine die Sicht des Chauffeurs beeinträchtigte. Bei der weiteren Kontrolle des Anhängerzuges sowie des Chauffeurs konnte zudem festgestellt werden, dass die erforderliche Führerausweiskategorie CE des Chauffeurs seit dem 11. April 2019 abgelaufen war. Somit war der Mann ohne erforderliche Berechtigung unterwegs.

Der fehlbare Lastwagenchauffeur, ein 45-jähriger Slowake, wurde zur Anzeige gebracht und musste ein Depositum von mehreren tausend Franken hinterlegen. Die Weiterfahrt wurde dem Chauffeur untersagt und das Fahrzeug musste durch eine fahrberechtigte Person abgeholt werden.

Mittwoch, 10. Juni, 15:33 Uhr

Lindaren Volley Amriswil setzt auf den Nachwuchs

Julian Weisigk.

Julian Weisigk.

Bild: PD

(red) Seit zwei Saisons spielt er schon bei Lindaren Volley Amriswil und ist doch erst 20 Jahre alt: Julian Weisigk, Kadermitglied des Schweizer Männer-Nationalteams. Im Sommer 2018 stiess er als 18-jähriger Jüngling vom USC Konstanz zum Fanionteam von Volley Amriswil. Seither ist er hinter Thomas Zass zweiter Diagonalangreifer. Nun verlängert der Verein mit ihm um ein weiteres Jahr.

«Der 195 cm grosse Deutsch-schweizerische Doppelbürger ist das, was man als dankbaren Teamplayer bezeichnet», heisst es in einer Medienmitteilung des Vereins. In jedem Training sei er voll dabei und seine Fortschritte in den zwei Spielzeiten bei den Oberthurgauern hätten aus ihm eine unverzichtbare Stütze innerhalb des Teams gemacht. Die Verantwortlichen des Vereins sind sich sicher, dass Julian auch in seiner dritten Saison Fortschritte machen und damit der Stammsechs immer näher rücken wird. Wann immer es der Spielplan erlaubt, spielt Julian Weisigk auch im Nachwuchsteam in der NLB. Mit seiner Durchschlagskraft ist er dort ein zuverlässiger Punktelieferant.

Mittwoch, 10. Juni, 14:36 Uhr

96-jährige Fussgängerin angefahren

(kapo) Bei einem Verkehrsunfall in Bischofszell wurde am Mittwoch eine Fussgängerin verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Kurz nach 10.30 Uhr wollte eine 96-jährige Fussgängerin die Steigstrasse überqueren. Dabei kam es zur Kollision mit dem Auto eines 45-Jährigen, der in Richtung Zentrum unterwegs war. Die Frau zog sich mittelschwere Verletzung und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei Thurgau klärt den genauen Unfallhergang ab.

Mittwoch, 10. Juni, 14:05 Uhr

Bodensee-Schiffbetriebe fahren Häfen in Österreich und der Schweiz wieder an

In den Häfen – hier Romanshorn – herrscht ab Montag wieder mehr Betrieb.

In den Häfen – hier Romanshorn – herrscht ab Montag wieder mehr Betrieb.

Bild: PD

(red) Ab kommenden Montag, 15.Juni, wird die Weisse Flotte der Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) wieder alle Häfen und Landestellen rund um den See bedienen. Dazu gehören auch die Häfen in Österreich und der Schweiz, die bislang wegen der Grenzschliessungen im Zuge der Coronakrise nicht angefahren werden durften. Das teilen die Bodensee-Schiffsbetriebe mit Sitz in Konstanz mit.

Eine Ausnahme bildet die Landestelle «Überlingen West», die nur im Rahmen der mittlerweile verschobenen Landesgartenschau angefahren worden wäre und somit aus dem diesjährigen Fahrplan fällt. Auch die Schiffe aus Österreich und der Schweiz fahren die deutschen Häfen ab Montag wieder gemäss Fahrplan an. Die Bodensee-Fähre zwischen Friedrichshafen und Romanshorn ist ab dem 15.Juni ebenfalls wieder im regulären Fahrplan unterwegs.

Mittwoch, 10. Juni, 11:35 Uhr

Kostenlose Wifi-Hotspots auf dem Bodenseeradweg

Die Hotspots kommen als handliche Geräte daher.

Die Hotspots kommen als handliche Geräte daher.

Bild: PD

(red) Thurgau Tourismus und St.Gallen-Bodensee Tourismus lancieren kostenlose Wifi-Hotspots auf dem Bodenseeradweg. Damit bieten sie Gästen aus dem Ausland die Möglichkeit, die hohen Roaming-Gebühren in der Schweiz zu umgehen.

Die 4G-Hotspots kommen als platzsparende, handlichen Geräte daher und können im Flieger- und Fahrzeugmuseum in Altenrhein und im Hafenrestaurant Alti Badi in Kreuzlingen ab dem 15.Juni bis zum 31.Oktober 2020 ausgeliehen werden. Dafür bedarf es einer kurzen Registration des Gastes beim Bezug der Geräte. Danach können sich über Wireless zehn mobile Geräte gleichzeitig mit nur einem Hotspot verbinden. Nach einer kurzen Prüfung erfolgt die Rückgabe der Hotspots an einem der beiden Ausleih-Stationen. Die Hotspots sind erhältlich, solange der Vorrat reicht.

Mehr Informationen hier.

Mittwoch, 10. Juni, 11:13 Uhr

Lastwagenfahrer wegen zu vieler Plüschtiere angezeigt

Dieses Bild veröffenltichte die Kantonspolizei auf Facebook.

Dieses Bild veröffenltichte die Kantonspolizei auf Facebook.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau

(lsf) Die Schwerverkehrs-Spezialisten der Kantonspolizei Thurgau haben vor einigen Tagen beim Zoll in Tägerwilen einen Lastwagen-Chauffeur gestoppt. Wie FM1-Today berichtet, wird der 36-Jährige aus Polen bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, weil seine Sicht durch jede Menge Plüschfiguren stark eingeschränkt war. «Minions als Fahrassistenten» seien keine gute Idee, teilte die Thurgauer Kantonspolizei auf Facebook mit. Der Chauffeur habe erst weiterfahren dürfen, nachdem er die Scheibe freigeräumt hatte.

Mittwoch, 10. Juni, 10:14 Uhr

Brand in der Küche

(kapo) Bei einem Küchenbrand entstand am Dienstag in Hefenhofen Sachschaden. Kurz vor 21 Uhr kam es in einer Liegenschaft an der Industriestrasse zu einem Küchenbrand. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau konnte das Feuer mit einem Feuerlöscher bis zum Eintreffen der Feuerwehr Hefenhofen-Sommeri löschen.

Beim Brand wurde niemand verletzt. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken. Nach ersten Erkenntnissen dürfte der Brand wegen einer unbeaufsichtigten Pfanne auf dem eingeschalteten Herd ausgebrochen sein.

Mittwoch, 10. Juni, 09:27 Uhr

Kreuzlinger See-Burgtheater spielt – Proben haben begonnen

(red) Nach langer Ungewissheit kann das Kreuzlinger See-Burgtheater nun endlich mit den Proben für «Was ihr wollt» beginnen. Inszeniert wird William Shakespeares turbulentes Stück um Liebe und Identitätswechsel von dem Regisseur Max Merker.

Lange Zeit war unklar, ob und wie der Theaterbetrieb des See-Burgtheaters aufgenommen werden kann. Seit letzter Woche steht fest: Das Stück findet statt! Wenn auch unter besonderen Bedingungen: Geprobt wird unter Einhaltung grösstmöglicher Schutzmassnahmen und – für ein Freilichttheater unüblich – erstmal in geschlossenen Räumlichkeiten, dem Kult-X Kulturzentrum in Kreuzlingen.

Das Ensemble zum Stück «Was ihr wollt».

Das Ensemble zum Stück «Was ihr wollt».

Bild: PD/Mario Gaccioli

In der Kürze der Zeit konnte das Bühnenbild noch nicht errichtet werden, heisst es in einer Medienmitteilung. Doch auch in diesem Jahr ist klar: Es wird Bezug auf die wunderschöne Umgebung, das Kreuzlinger Bodenseeufer, nehmen. Ein Schiffssteg soll es sein, der in den Bodensee hineinführt.

Die Vorstellungen finden unter Einhaltung aller erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz der Besucher statt: Reduzierte Zuschaueranzahl und viel Platz auf der Tribüne bedeuten aber vor allem auch eines: Ein ganz besonderes Theatererlebnis am Seeufer. Zwischen dem 16.Juli und dem 14.August sind 21 Vorstellungen geplant. Kartenreservierungen sind ab sofort möglich: www.see-burgtheater.ch.

Mittwoch, 10. Juni, 09:13 Uhr

Der mittlere Lohn in der Thurgauer Privatwirtschaft liegt bei 5950 Franken

Die Hälfte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Thurgauer Privatwirtschaft verdiente 2018 brutto mehr als 5950 Franken monatlich, die andere Hälfte weniger. Damit lag der sogenannte Medianlohn rund 300 Franken unter jenem der Gesamtschweiz, aber etwa auf demselben Niveau wie in der Grossregion Ostschweiz. Das teilt die Thurgauer Dienststelle für Statistik am Mittwoch mit.

Der Kanton macht auch Aussagen zu den unterschiedlichen Lohnniveaus in den verschiedenen Branchen, zum Einfluss des Bildungsabschlusses auf den Lohn, zu den Lohnunterschieden zwischen Frauen und Männern und zu den Boni.

Mittwoch, 10. Juni, 09:05 Uhr

Velofahrer verletzt

(kapo) Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Dienstag in Sulgen ein Velofahrer verletzt. Ein 35-jähriger Autofahrer wollte gegen 19 Uhr von Götighofen herkommend die Weinmoosstrasse überqueren. Gemäss ersten Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau übersah er dabei einen von rechts kommenden Velofahrer. Bei der Kollision wurde der 57-Jährige verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand geringer Sachschaden.

Dienstag, 9. Juni, 17:26 Uhr

Kreuzlinger Musikanten proben für Ersatzkonzert

Mit viel Abstand probt das Symphonische Blasorchester Kreuzlingen für ihr Konzert am 5. Juli.

Mit viel Abstand probt das Symphonische Blasorchester Kreuzlingen für ihr Konzert am 5. Juli.

Bild: PD

(red) Seit Montag probt das Symphonische Blasorchester Kreuzlingen wieder. Nachdem der Lockdown nicht nur die Proben sondern auch die Konzerte ihrer Konzertreihe «Symphonia Classic» verhinderte, wollen die Kreuzlinger Musiker nun wieder Gas geben und haben ein neues Datum angesetzt: am 5. Juli soll ab 17 Uhr im Dorfzentrum Bottighofen Musik erklingen. Die Verantwortlichen schreiben in einer Mitteilung: «Mit diesem Ersatz-Konzert möchte sich das Orchester für die breite Unterstützung und Solidarität in dieser schwierigen Zeit bedanken. Deshalb wird auf einen regulären Ticketverkauf verzichtet, stattdessen wird um eine freiwillige Kollekte gebeten.»

Zur einfacheren Umsetzung des Schutzkonzepts, bietet das Orchester eine Platzreservation an. Diese ist bis 30 Minuten vor Konzertbeginn gültig und kann online via www.sbo-kreuzlingen.ch vorgenommen werden.

Dienstag, 9. Juni, 16:16 Uhr

Rumäne bei Kontrolle festgenommen

Die Grenzbrücke zwischen Diessenhofen und Gailingen mit Sicht auf die Schweizer Seite.

Die Grenzbrücke zwischen Diessenhofen und Gailingen mit Sicht auf die Schweizer Seite.

Bild: Reto Martin

(red) Ein 41- jähriger rumänischer Staatsangehöriger reiste am Samstagmittag, 06. Juni 2020, mit seinem Fahrzeug aus der Schweiz nach Deutschland. Am Grenzübergang zwischen Diessenhofen und Gailingen Brücke wurde er im Rahmen einer polizeilichen Kontrolle von einer Streife der deutschen Bundespolizei kontrolliert und infolge dieser festgenommen. Grund für die Festnahme war ein bestehender Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Friedberg wegen sexuellen Übergriffs.

Des Weiteren drohte dem Mann noch zusätzlich eine Geldstrafe in Höhe von 200 Euro oder ersatzweise eine zehntägige Haftstrafe wegen einer noch nicht beglichenen Strafe - der Rumäne wurde bereits zuvor wegen Diebstahls verurteilt. Der Festgenommene wurde abschließend in die Justizvollzugsanstalt Konstanz eingeliefert.

Dienstag, 9. Juni, 15:53 Uhr

Wegen Sicherungsarbeiten

(red) Die Kantonsstrasse K68, von Wagerswil bis Ermatingen, überquert in Hefenhausen den Tobelbach mit einem Brückenbauwerk. Die Decke des Bauwerks aus dem Jahr 1912 weist starke Alterungs- und Witterungsschäden auf und muss aus sicherheitstechnischen Gründen verstärkt werden. Für die anstehenden Brückenbauarbeiten wird die Kantonsstrassenverbindung zwischen Hefenhausen und Helsighausen kurzzeitig für 10 Tage unterbrochen, wie das kantonale Tiefbauamt mitteilt.

Die Brückensperrung beginnt am Montag, 15. Juni , und dauert bis Mittwoch, 24. Juni . Die Zufahrt bis zur Brückenbaustelle bleibt gestattet. Die Umleitung des Transit- und Schwerverkehrs wird durch das kantonale Tiefbauamt über Raperswilen und Illhart signalisiert. Fussgänger und Fahrradfahrer können die Baustelle passieren.

Das Kantonale Tiefbauamt bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die mit den Baumassnahmen verbundenen Unannehmlichkeiten. Die Beachtung der Baustellensignalisationen hilft, Gefahrensituationen zu vermeiden. Alle Baubeteiligten werden bemüht sein, die Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten.

Landschaft bei Helgishausen.

Landschaft bei Helgishausen.

Bild: Donato Caspari, September 2017
Dienstag, 9. Juni, 15:09 Uhr

Unsicherheit bezüglich Durchführbarkeit

(mao/sko) Das Kantonalen Pfaditreffens (KaTre) vom 12. und 13.September kann wegen Corona nicht stattfinden. Das teilt das KaTre-OK «mit grossem Bedauern» mit. Denn die Vorbereitungen für den Anlass in Müllheim mit rund 800 Pfadis würden sich trotz angekündigter Lockerungen unter den aktuellen Umständen schwierig gestalten. «Mit der anhaltenden Unsicherheit bezüglich der Durchführbarkeit eines KaTre, wie wir ihn uns vorstellen, haben wir uns mit der Pfadi Thurgau für eine Absage entschieden», schreibt Sprecherin Nina Roth mit.

Die Pfadfinderinnen Fabienne Gerber, Nina Roth und Fabienne Kreis beim Pfadiheim am Rosenweiher in Müllheim.

Die Pfadfinderinnen Fabienne Gerber, Nina Roth und Fabienne Kreis beim Pfadiheim am Rosenweiher in Müllheim.

Bild: Manuela Olgiati
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Dienstag, 9. Juni, 14:22 Uhr

Falscher Polizist entwendet 100'000 Franken

Falsche Polizisten melden sich per Telefon und verlangen Geld. Die Kantonspolizei bittet um Vorsicht

Falsche Polizisten melden sich per Telefon und verlangen Geld. Die Kantonspolizei bittet um Vorsicht

Bild: Imago

(kapo) Vergangene Woche wurden in den Regionen Arbon und Kreuzlingen zwei Seniorinnen von Kriminellen mit der «Falsche Polizisten»- Masche betrogen. Die Kantonspolizei Thurgau bittet um Vorsicht.

Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau meldete sich ein Mann telefonisch bei den 85- und 90-jährigen Frauen. Er gab sich als Polizist aus und behauptete, dass ihre Wertsachen in Gefahr seien. Die beiden Seniorinnen wurden dann mit einem angeblichen Staatsanwalt verbunden und weiter unter Druck gesetzt.

Schliesslich wurden sie dazu gebracht, einer unbekannten Frau Geld und Wertsachen zur angeblichen sicheren Aufbewahrung zu übergeben. Die gesamte Deliktsumme beläuft sich auf über 100'000 Franken.

Verhaltensempfehlungen der Kantonspolizei Thurgau:

  • Echte Polizisten werden niemals die Übergabe von Geld oder Wertsachen verlangen.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen.
  • Überprüfen Sie, ob es sich um einen echten Polizisten handelt. Beenden Sie das Gespräch (Hörer aufhängen!), rufen Sie die Notrufnummer 117 an, lassen sie sich mit ihm verbinden und fragen sie nach dem Sachverhalt. Die Betrüger sprechen Schweizerdeutsch oder Hochdeutsch.
  • Lassen Sie sich nicht durch Telefonnummern auf Ihrem Telefondisplay in die Irre führen. Es ist technisch einfach möglich, die Nummer des Anrufenden zu verändern.
  • Im Telefonbuch ist vielfach der volle Name der Geschädigten zu finden. Wenn dieser auf eine ältere und allenfalls alleinstehende Person hindeutet, ist das für die Betrüger interessant. Überlegen Sie, ob für Sie auch eine Abkürzung (beispielsweise "E. Muster" anstatt "Elisabeth Muster") möglich wäre.
Dienstag, 9. Juni, 11:19 Uhr

Mückenfledermaus in Kreuzlingen entdecken

Die kleinste Fledermaus Mitteleuropas: Die Mückenfledermaus

Die kleinste Fledermaus Mitteleuropas: Die Mückenfledermaus

Bild: PD/Wolf-Dieter Burkhard

(red) Am Donnerstag, 18. Juni, können im Rahmen der Kreuzlinger Veranstaltungsreihe «Natur entdecken» Mückenfledermäuse beim abendlichen Ausflug beobachtet werden. Der Rundgang führt vom Bodan-Quartier bis zur Wollschwein-Insel im Seeburgpark.

Die Mückenfledermaus ist die kleinste mitteleuropäische Fledermausart, halb so gross wie ein Daumen. Keiner kennt die Lebensgewohnheiten der nachtaktiven Säugetiere besser wie der Fledermausschutz-Experte Wolf-Dieter Burkhard, schreibt die Stadt in einer Mitteilung.

Die Exkursion startet um 21.15 Uhr im Bodan-Quartier, an der Ecke Schulstrasse 8 und Neptunstrasse in Kreuzlingen. Dort halten sich tagsüber rund 200 weibliche Mückenfledermäuse auf und fliegen nach Sonnenuntergang zur Jagd aus. Die Exkursion führt vom Bodan-Quartier zur Wollschwein-Insel im Seeburgpark, wo die Jägerinnen der Nacht beobachtet werden können. Die rund eineinhalbstündige Führung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dienstag, 9. Juni, 10:52 Uhr

Frauenfelder Künstler können in Genua ausstellen

Die Stadt Frauenfeld ist Mitglied der Städtekonferenz Kultur (SKK), die in Genua, Belgrad, Buenos Aires und Kairo über Ateliers für Kunstschaffende verfügt. Diese Ateliers stehen den Mitgliederstädten der SKK im Turnus zur Verfügung. Nächstes Jahr steht das Atelier in Genua einer Künstlerin oder einem Künstler aus Frauenfeld vom 1. Juni bis 31. August 2021 offen.

Die Ausschreibung richtet sich an Kunstschaffende aus allen Bereichen. Wichtig ist, dass sie einen starken Bezug zu den Gemeinden des Kulturpools Regio Frauenfeld haben (Frauenfeld, Gachnang, Herdern, Hüttlingen, Hüttwilen, Matzingen, Pfyn, Stettfurt, Uesslingen-Buch, Warth-Weiningen).

Die Benützung des Ateliers ist kostenlos. Die Nutzerin oder der Nutzer erhält für den dreimonatigen Aufenthalt einen Werkbeitrag von monatlich 1500 Franken. Nach dem Aufenthalt ist eine Ausstellung in der Stadtgalerie Baliere.

Bewerbungen sind bis am 30. September 2020 per E-Mail beim Amt für Kultur, Frauenfeld, einzureichen (kultur@stadtfrauenfeld.ch). Weiter Infos unter: skk-cvc.ch

Dienstag, 9. Juni, 10:03 Uhr

Gutscheine wegen der Krise

(red) «Dörfs es bitzeli lokal sii?» Unter diesem Motto erhalten alle Haushalte im Bezirk Kreuzlingen einen bunten Strauss an Bons, die sie in Kreuzlinger Geschäften einlösen können. Hinter der Initiative stehen die Stadt Kreuzlingen sowie der Kreuzlinger Gewerbeverein. Die Bons bieten ab dem 18. Juni Konsumentinnen und Konsumenten im Bezirk Kreuzlingen einen Anreiz, die lokalen Geschäfte in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit zu unterstützen.

«Wir sind zuversichtlich, dass vielen Menschen in Corona-Zeiten aufgefallen ist, wie vielfältig und sympathisch das lokale Angebot ist», sagt Stadtpräsident Thomas Niederberger. Aus diesem Grund hat sich die Stadt Kreuzlingen zusammen mit dem Gewerbeverein dazu entschlossen, die Website meinKreuzlingen.ch mit einer ansprechenden Gutschein-Aktion zu ergänzen.

Dienstag, 9. Juni, 09:20 Uhr

54 Personen weitere Arbeitslose sind dazu gekommen

Die Arbeitslosenquote im Thurgau steigt.

Die Arbeitslosenquote im Thurgau steigt.

Bild: Gaetan Bally / Keystone

(red) Die Arbeitslosenquote stieg im Mai 2020 leicht an, das schreibt das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons. Das RAV des Kantons Thurgau verzeichnete einen Anstieg der Quote von 2,6 Prozent Ende April auf 2,7 Prozent Ende Mai. Konkret waren per Stichtag 31. Mai 4'128 Arbeitslose registriert; 54 Personen mehr als im Vormonat.

Gegenüber dem hohen Anstieg der Arbeitslosenzahlen im April ist für den Mai eine leichtere Zunahme zu verzeichnen. Die Anzahl arbeitsloser Personen stieg im Vergleich zum Vorjahr mit 2'731 Arbeitslosen bei einer Quote von 1,8 Prozent allerdings um 1'397.

Die Zunahme der Arbeitslosigkeit im Mai betraf lediglich die Frauen. Bei den Männern reduzierte sich die Anzahl innerhalb eines Monats gar um 17 Personen, von 2'368 auf 2'351. Demgegenüber stieg die Arbeitslosenzahl der Frauen von April auf Mai von 1'706 auf 1'777 (+71). Bezüglich Nationalität sind hauptsächlich Schweizer betroffen.

Montag, 8. Juni, 17:24 Uhr

Kult-Komödie «Don Camillo» auf der Bottighofer Zentrumbühne

Hauptdarsteller Salvatore Bisognano als Pfarrer Don Camillo.

Hauptdarsteller Salvatore Bisognano als Pfarrer Don Camillo.

(Bild: pd)

(red) Die Zentrumbühne Bottighofen bringt im November und Dezember unter der Regie von Astrid Keller «Don Camillo und Peppone» auf die Bühne des Bottighofer Gemeindesaals. Die Proben zu dem Stück haben bereits begonnen.

Das kleine Dorf Brescello in der Poebene könnte ein wahres Idyll sein. Wäre da nicht die andauernde Zwietracht zwischen den konservativen und den kommunistischen Bewohnern. Allen voran der aufbrausende Pfarrer Don Camillo und sein liebster Erzfeind, der kommunistische Bürgermeister Peppone. Statt Argumenten lassen die beiden Streithähne gerne auch mal die Fäuste sprechen. Als Gina und Mariolino, Kinder der beiden verfeindeten Lager, beschließen zu heiraten, droht die Situation endgültig zu eskalieren…

Im November und Dezember 2020 spielt die Theatergruppe der Zentrumbühne Bottighofen die humorvolle Kult-Komödie aus den 50er Jahren um Parteiengezänk, Konflikte und Kompromisse. Karten können bereits jetzt reserviert werden. Der Spielplan steht und die Laiendarsteller proben engagiert und mit viel Leidenschaft - trotz der derzeit erschwerten Bedingungen.

Neben dem Humor spielt aber auch die Musik eine Hauptrolle im Stück. Die Chöre Tägerwilen und Wyfelde, dirigiert von Claudia Hugentobler und bestehend aus 18 Mitgliedern, haben viele mitreissende italienische Kult-Hits im Gepäck. Eine vierköpfige Band mit Akkordeon, Schlagzeug, Bass und Klavier spielt auf, der Akkordeonvirtuose Goran Kovačević übernimmt die musikalische Leitung. Für alle, die sich schon jetzt ihren Sitzplatz sichern wollen, stehen alle Spieldaten online unter www.zentrumbuehne-bottighofen.ch. Sämtliche im November noch geltenden Corona bedingten Auflagen werden dann selbstverständlich beachtet.

Premiere ist am 6. November, 19 Uhr auf der Zentrumbühne Bottighofen.
11 weitere Aufführungen im November und Dezember 2020
Vorverkauf: Schriftliche Reservationen sind ab sofort möglich unter: vorverkauf@zentrumbuehne-bottighofen.ch.
Der Vorverkauf startet ab Montag, 05.10.2020 online unter: www.starticket.ch, www.zentrumbuehne-bottighofen.ch und bei Kreuzlingen Tourismus, Hauptstrasse 39, Tel. 071 672 38 40.

Montag, 8. Juni, 16:32 Uhr
Symbolbild.

Symbolbild.

(Bild: Nadia Schärli)

Nachts in einer Garage entdeckt: Polizei nimmt zwei Verdächtige fest

(kapo) Nach einem versuchten Diebstahl aus einer Garage in Steckborn hat die Kantonspolizei Thurgau in der Nacht auf Sonntag zwei Personen festgenommen. Kurz vor 1 Uhr bemerkte ein aufmerksamer Bewohner einer Liegenschaft an der Rodelstrasse, dass sich in seiner Garage jemand aufhält. Bei der Nachschau in der Garage traf er auf einen unbekannten Mann und eine unbekannte Frau. Als der Besitzer die Polizei verständigte, ergriffen die beiden Personen zu Fuss die Flucht. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau war rasch vor Ort und konnte die beiden Verdächtigen an der Weierstrasse anhalten und festnehmen.

Die Kantonspolizei Thurgau hat die Ermittlungen wegen versuchten Diebstahls und Hausfriedensbruch aufgenommen. Es wird unter anderem abgeklärt, ob der 26-Jährige und die 17-Jährige für weitere Delikte in Frage kommen. Die Staatsanwaltschaft und die Jugendanwaltschaft führen eine Strafuntersuchung.

Die Kantonspolizei Thurgau bittet einmal mehr um Vorsicht vor Einschleichdieben, die teils gezielt von Haus zu Haus gehen und nach offenen Fenstern, unverschlossenen Türen, Tore oder Fahrzeugen suchen. Aussentüren, Fenster, Garagentore und Fahrzeuge sollten immer geschlossen und verriegelt sein.

Mehr Infos sind auch unter www.kapo.tg.ch/einbruch zu finden.

Montag, 8. Juni, 15:06 Uhr

Eine Person im Thurgau positiv auf Corona getestet

(ubr) Übers Wochenende ist im Kanton Thurgau eine neue positiv auf Corona Getestete Person gemeldet worden. Die Gesamtzahl beläuft sich somit auf 384. Nach wie vor befindet sich eine Person im Kanton wegen Covid19 in Spitalbehandlung.

Montag, 8. Juni, 14:43 Uhr

Nideraach: Rollerfahrerin nach Unfall im Spital

Eine Rollerfahrerin verunfallte.

Eine Rollerfahrerin verunfallte.

(Bild: Symbol)

(kapo) Nach einem Verkehrsunfall in Nideraach musste am Montagmorgen eine Rollerfahrerin ins Spital gebracht werden. Die 28-jährige Rollerfahrerin war kurz nach 6.15 Uhr auf der Hauptrasse aus Richtung Amriswil unterwegs. Gleichzeitig wollte ein 59-jähriger Autofahrer die Hauptstrasse aus einer Nebenstrasse überqueren. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der Mann nach dem Halt am Stop-Signal los, bremste aber sofort wieder, als er die Rollerfahrerin bemerkte. Diese verlor die Kontrolle über ihr Fahrzeug und stürzte. Zu einer Kollision mit dem Auto kam es nicht. Beim Unfall wurde die Lenkerin mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken. Die Kantonspolizei Thurgau klärt den genauen Unfallhergang ab.

Montag, 8. Juni 14:42 Uhr

Unbekannter entsorgt Schrottfahrrad bei der Polizei

(red) Zum wiederholten Male stellten am heutigen Montag Beamte des Polizeipostens Konstanz-Wollmatingen ein altes Fahrrad fest, dass Unbekannte an der Hauswand ihres Dienstgebäudes im Drechslerweg abgestellt hatten. Bereits vergangenen Donnerstag war ein ähnliches wertloses Schrottfahrrad auf gleiche Art und Weise an der Polizeistation entsorgt worden.

Personen, die Verdächtiges beobachtet haben oder Hinweise zu dem Unbekannten geben können, werden gebeten, den Polizeiposten Konstanz-Wollmatingen, 07531/ 94299-3, zu informieren.

Montag, 8. Juni, 13:59 Uhr
Eva Engelers Figuren.

Eva Engelers Figuren.

(Bild: pd)

Figuren von Eva Engeler im Frauenfelder Kunstwürfel

(red) Vom 8. Juni bis 1. Juli steht beim Sämannsbrunnen wieder der städtische Kunstwürfel. Die Künstlerin und gelernte Töpferin Eva Engeler stellt darin Figuren aus hochgebranntem Steinzeugton aus. Diese vermitteln durch ihre Körpersprache eine Stimmung, ein Gefühl oder eine Erinnerung. Sie sind zwar statisch in ihrer Haltung, kommunizieren jedoch ganz individuell mit den Betrachterinnen und Betrachtern.

Im Kunstwürfel präsentieren Kunstschaffende in einer temporären und mobilen Kleinstausstellung ihre Werke der Frauenfelder Bevölkerung.

Interessenten melden sich bei kultur@stadtfrauenfeld.ch

Montag, 8. Juni, 11:08 Uhr

In der Thurgauer Wirtschaft bewegt sich vieles in Richtung Nachhaltigkeit

(red) «MoniThur» steht der Thurgauer Öffentlichkeit seit drei Jahren online zur Verfügung. Mit «MoniThur» lassen sich die Fortschritte der nachhaltigen Entwicklung im Kanton mit Hilfe von ausgewählten Indikatoren beobachten. Die Aktualisierung 2020 wurde soeben aufgeschaltet (monithur.tg.ch).

Wie die Ergebnisse zeigen, hat sich in den letzten ein bis zwei Jahrzehnten vor allem im Bereich Wirtschaft vieles in Richtung Nachhaltigkeit bewegt. Dabei bedeutet Nachhaltigkeit, dass die Bedürfnisse der heute lebenden Generationen befriedigt werden, ohne dass dies auf Kosten künftiger Generationen geht. Seit der Jahrtausendwende wurde die steuerliche Wettbewerbsfähigkeit gestärkt, die Nettoschuld von Kanton und Gemeinden vollständig abgebaut und die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit verbessert. Keine Fortschritte gab es demgegenüber bei der Gründungsdynamik. Die Indikatoren zum Arbeitsmarkt und zur Wirtschaftsstruktur sind durchzogen.

Im Bereich Umwelt zeigen die Indikatoren zur Fliessgewässerqualität, zur Feinstaubbelastung und zur Biodiversität Fortschritte hinsichtlich Nachhaltigkeit an. Erhöht haben sich auch die Recyclingquote, die Nutzung des öffentlichen Verkehrs und die Fläche wertvoller Naturräume. Negativ zu Buche schlägt demgegenüber das stete Wachstum des Verkehrsaufkommens.

Im Bereich Gesellschaft kommen positive Signale insbesondere von der Bildung, wo der Bevölkerungsanteil ohne nachobligatorischen Bildungsabschluss deutlich gesunken ist, und von der Sicherheit (weniger Strassenverkehrsunfälle mit Personenschaden, weniger Diebstahldelikte). Im Thema Chancen- und Verteilungsgerechtigkeit haben sich einige Indikatoren in die gemäss Nachhaltigkeitskriterium «richtige» Richtung entwickelt: Die Bildungsunterschiede nach Migrationshintergrund sind kleiner geworden, der Anteil Frauen in politischen Ämtern hat sich erhöht. Bei anderen Indikatoren zur Chancen- und Verteilungsgerechtigkeit hat sich hingegen kaum etwas verändert: Dies gilt für die Lohnunterschiede nach Geschlecht, den Anteil Frauen in Kaderpositionen und den Anteil Personen mit Armutsgefährdung und/oder materiellen Sozialleistungen.

Zu den Gesellschaftsindikatoren, die sich bezüglich Nachhaltigkeit ungünstig entwickelt haben, gehören die Distanz zum nächsten Lebensmittelgeschäft und die Zahl schwerer Gewaltstraftaten. Bei vielen Indikatoren zeigen sich im Beobachtungszeitraum kaum Veränderungen, so etwa bei der Mehrheit der Indikatoren im Thema Gesundheit sowie bei der Politischen Partizipation.

Montag, 8. Juni, 10:00 Uhr

Stadtrat hat «Steckborn Plus» konkretisiert

Die Steckborner Stadtfahne weht im Wind.

Die Steckborner Stadtfahne weht im Wind.

(Bild: Reto Martin)

(red) Das Projekt «Steckborn Plus», das vom Stadtrat zur Behebung verschiedener Defizite ins Leben gerufen wurde, ist anlässlich einer ausserordentlichen Stadtratssitzung von letztem Mittwoch konkretisiert worden, heisst es in einer Mitteilung des Steckborner Stadtrates vom Montagmorgen. So habe der Rat die Ziele für die erste Projektphase definiert, die Zusammensetzung der Arbeitsgruppe beschlossen sowie die Auswahl einer begleitenden Fachperson vorbereitet.

In der Zwischenzeit lägen dem Rat mehrere Offerten zur Begleitung des Prozesses vor, so dass er auf dieser Basis eine kompetente Unterstützung auswählen kann. Sobald dies geschehen ist, wird zeitverzugslos mit der Arbeit begonnen. Ziele der ersten Projektphase sind Überprüfungen der Aufbauorganisation, von Kompetenzen und Verantwortlichkeiten, der Aufgaben des Stadtschreibers sowie die Erarbeitung eines neuen Organigramms der Bereichsleitungen.

Erarbeitet werden die gesteckten Ziele durch ein Team bestehend aus dem Stadtpräsidenten, dem Stadtschreiber, zwei Stadträten, einem Abteilungsleiter sowie einem Experten oder einer Expertin zur fachlichen Begleitung. Sobald erste Zwischenresultate vorliegen, werde der Stadtrat die Öffentlichkeit wieder informieren, heisst es abschliessend.

Sonntag, 7. Juni, 14:14 Uhr

Stimmvolk sagt vier Mal klar Ja

(sko) Zwei Mal überdeutlich haben die Stimmberechtigten am Sonntag die beiden Abstimmungsvorlagen der politischen Gemeinde Stettfurt an der Urne angenommen. Sowohl die Jahresrechnung 2019, die in der Gemeinde am Sonnenberg mit einem Gewinn von rund 140'000 Franken und damit deutlich über Budget abschliesst, als auch die Zuweisung des Gewinns zum Eigenkapital hat das Stimmvolk bei einer Beteiligung von jeweils rund 25,6 Prozent mit über 97 Prozent Zustimmung genehmigt.

Im gleichen Urnengang haben die Stimmberechtigten der Schulgemeinde auch die Rechnung 2019 der Primarschule angenommen. Der Verlust in Höhe von rund 100'000 Franken wird dem Eigenkapital belastet, auch dazu hat das Stimmvolk Ja gesagt.

Sonntag, 7. Juni - 10:31 Uhr

In Diessenhofen alkoholisiert unterwegs – Führerausweis abgenommen

(kapo/chs) Kurz nach 18.30 Uhr am Samstag kontrollierte eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau an der Hintergasse in Diessenhofen einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 40-jährigen Portugiesen gemäss Mitteilung der Polizei einen Wert von 0.69 mg/l (1,38 Promille) ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Samstag, 6. Juni - 09:45 Uhr

Alkoholisiert am Steuer in Müllheim – Führerausweis eingezogen

(kapo/chs) Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht auf Samstag in Müllheim einem alkoholisierten Autofahrer den Führerausweis eingezogen. Einsatzkräfte kontrollierten kurz nach Mitternacht auf der Kreuzlingerstrasse einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 51-jährigen Schweizer einen Wert von 0,50 mg/l (1 Promille) ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Freitag, 5. Juni, 16:42 Uhr

Dani Felbers emotionales Trompetensolo im Untersee

(red) Über 6 Monate ohne Begleitorchester, ohne Publikum und ohne Einkommen ist auch für den erfolgreichen Musiker, Komponist und Bandleader Dani Felber sehr hart. Seit dem Lockddown wurden ihm über 40 Konzerte und Shows weltweit abgesagt, wie es weiter geht ist noch ungewiss. Zurzeit würde er eine Woche lang an der «Designweek» in Atlanta USA mit seinem Quartett konzertieren.

Trotz der langsamen Lockerung bleiben die abgesagten Auftritte weg, auch neue Anfragen für den Herbst sind spärlich. Man merkt die Unsicherheit wegen Covid19. In dieser schwierigen Situation hat Felber zu seiner Komposition – «beautiful dance - without dancers» (schöner Tanz ohne Tänzer) ein sehr emotionales, berührendes und spektakuläres Video produziert.

Einsam und allein im Anzug mit seiner Trompete in der Mitte des traumhaften Untersees vor der Insel Reichenau und seinem Haus in Ermatingen. Stehend im Wasser auf seiner selbstgebauten Konstruktion, mit einem spektakulären Sonnenuntergang spielt er seine berührende Melodie.

Jedoch lässt er sich nicht entmutigen, Kreativität entsteht oft auch in schwierigeren Situationen. Seit über 70 Tagen produziert er täglich musikalische Videobotschaften für seine über 15'000 Instagram Followers, Freunde und Fans. Mal witzig, mal ernst oder informativ die Kreativität von Dani Felber beeindruckt die Empfänger seiner Botschaften, die Menschen brauchen trotz Covid19 Kultur und Musik.

«Es macht mich glücklich, Menschen musikalisch in eine andere Welt zu bringen und Emotionen zu transportieren. Ich habe mir immer gesagt, dass ich meinen Beruf als Musiker jederzeit ausüben kann, doch dass mir mal gesetzlich verboten wird, auf der Bühne zu stehen, hätte ich nie im Leben gedacht.»