THURGAU-TICKER vom 26.1. bis 2.2

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Samstag, 1. Februar, 9:30 Uhr

Alkoholisiertem Autofahrer den Führerausweis abgenommen

(kapo/chs) Die Kantonspolizei Thurgau zog am Freitagabend in Ermatingen einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr.

Einer Patrouille der Kantonspolizei Thurgau fiel kurz nach 19 Uhr an der Schiffländestrasse die unsichere Fahrweise eines Autofahrers auf und hielt diesen zur Kontrolle an. Die Atemalkoholprobe beim 37-jährigen Slowaken ergab 1.24 mg/l. Wie die Polizei mitteilt, wurde ihm der Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Freitag, 31. Januar, 18:35 Uhr

Vignettenwechsel: Tipps vom Profi

(red) Ab dem 1.Februar gilt die neue Vignette. Aber wo genau muss sie angebracht werden und wie wird die alte entfernt? Arthur Hascher ist Garagist im thurgauischen Pfyn und kennt sich aus mit dem Vignettenwechsel. Im Video vom Thurgauer Blaulichtreporter Beat R. Kälin gibt er Tipps.

Freitag, 31. Januar, 17:25 Uhr

Kreuzlingen Richterwahlen: SVP beklagt fünf zerstörte Plakate

(ubr) Die Ausgangslage vor der Wahl von vier nebenamtlichen Richtern ans Bezirksgericht Kreuzlingen am 9.Februar ist spannend. Die SVP möchte seine beiden nicht mehr antretenden Vertreter Erwin Imhof und Roland Werner ersetzen und schickt Erwin Odermatt und Patrick Staub ins Rennen. Doch die Grünen möchten künftig auch Richter stellen und machen mit Edgar Kaeslin eine Kampfansage.

Erwin Imhof, Wahlkampfleiter der Bezirks-SVP, beklagt nun in einem Leserbrief in der «Kreuzlinger Zeitung», dass in der Stadt fünf SVP-Wahlplakate «heruntergerissen, zerstört oder teilweise gestohlen» wurden. Spekulationen über die Gründe dieses Vandalismus überlasse er gerne den Lesern und hofft, dass die Stimmbürger an der Urne die Antwort geben. Er bittet um Fairness im Wahlkampf und wünscht sich dies auch auf die anstehenden Plakataktionen zu den Kantonsratswahlen, die bereits am 15.März stattfinden.

Das Bezirksgericht Kreuzlingen.

Das Bezirksgericht Kreuzlingen. 

(Bild: Donato Caspari)
Freitag, 31. Januar, 16:28 Uhr

Möhl feiert 125-Jahr-Jubiläum und lanciert History-Quiz

(lsf) 1895 – vor 125 Jahren – hat Hans Georg Möhl zusammen mit seiner Frau Elise Möhl die bis heute bestehende Mosterei in Stachen, Arbon, gegründet. Die Familie eröffnete zudem einen eigenen Gasthof, das Rössli. 1940 entstand dann die Marke Möhl, fünf Jahre später wurde das Gasthaus geschlossen und die Familie konzentrierte sich fortan ganz auf die Mosterei. Heute ist bereits die fünfte Generation der Safthandwerker im Familienbetrieb tätigt und Möhl feiert 2020 das 125-Jahr-Jubiläum. 

In den Sozialen Medien testet das Unternehmen daher jeden letzten Freitag des Monats im Möhl-History-Quiz das Wissen seiner Fans. Heute, am 31. Januar, geht es los mit der ersten Runde.

Freitag, 31. Januar, 16:15 Uhr

Bei Stadler Rail gibt es so viel zu tun wie noch nie

(sat) Stadler Rail hat im Jahr 2019 einen Umsatz von 3,2 Milliarden Franken gemacht. Gegenüber den 2 Milliarden vom Vorjahr entspricht das einem Plus von über 60 Prozent – eigentlich wäre der Umsatz sogar noch höher ausgefallen.

Das seit April an der Börse gehandelte Unternehmen mit Hauptsitz in Bussnang will 120 Millionen Franken als Dividende an die Aktionäre ausschütten. Details zum Ergebnis werden aber erst im März bekannt. Firmenweit ist das Unternehmen von Peter Spuhler im vergangenen Jahr um 2000 auf 10'500 Mitarbeitende gewachsen.

Freitag, 31. Januar, 14:51 Uhr

400 Thurgauer feiern gemeinsam in Arosa

Rund 400 Thurgauer kamen zum Apéro an die Mittelstation.

Rund 400 Thurgauer kamen zum Apéro an die Mittelstation.

(Bild: PD/Uwe Oster)

(red) Seit rund 25 Jahren findet jeweils während den Sportferien bei der Mittelstation der Weisshornbahn in Arosa der Thurgauer Apéro statt. Auch in diesem Jahr kamen – bei strahlendem Sonnenschein – wieder an die 400 Thurgauerinnen und Thurgau. Unterstützt von Sponsoren stellt das OK um Willy Nägeli jeweils das Fest auf die Beine. Die Getränke kamen einmal mehr aus dem Thurgau selbst, mit Säften von der Mosterei Möhl und Weinen vom Weingut Saxer in Nussbaumen. Dazu gab es Bündner Gerstensuppe.

Willkommen geheissen wurden die Gäste an der Mittelstation von OK-Mitglied Max Brunner. Unter den Gästen hiess er SVP-Nationalrätin Diana Gutjahr und Apfelkönigin Larissa Häberli willkommen. Zu den Klängen des Marschs des Thurgauer Infanterieregiments 131 von Heinrich Steinbeck zog die Apfelkönigin die Thurgauerfahne auf, nur so recht im Wind flattern wollte sie an diesem sonnigen Tag nicht. Gemeinsam wurden danach die ersten beiden Strophen des Thurgauerlieds gesungen. Das Beisammensein wurde danach von der Schlagerband ComBox, natürlich aus dem Thurgau, musikalisch umrahmt. 

Die Tradition des Thurgauer Apéros wird nun zum Vorbild für andere, wie die «Aroser Zeitung» weiss: Im vergangenen Jahr fand dort zum ersten Mal ein Aargauer Apéro statt, in diesem Jahr soll noch der erste Zürcher Apéro folgen.

Apfelkönigin Larissa Häberli und OK-Obmann Willy Nägeli.

Apfelkönigin Larissa Häberli und OK-Obmann Willy Nägeli.

(Bild: PD/Uwe Oster)
Freitag, 31. Januar, 14:17 Uhr

Falsche Handwerker klauen Telefon aus Haus von Seniorin

(red) Einer Seniorin in Konstanz wurde am Donnerstagnachmittag von unbekannten Tätern aus ihrer Wohnung ein Festnetztelefon entwendet. Die 78-Jährige war gegen 13 Uhr von zwei angeblichen Handwerkern aufgesucht worden, die ihr gegenüber angaben, aufgrund eines Rohrbruches im Nachbarhaus in ihre Wohnung zu müssen.

Nachdem die Geschädigte die beiden Männer in ihre Wohnung gelassen hatte, wiesen diese sie an, verschiedene Sachen zu prüfen. Da der Frau die Sache seltsam vorkam, wollte sie die Hausverwaltung anrufen. Die unbekannten Männer lenkten die Frau jedoch weiter ab, verliessen dann die Wohnung gegen 13.30 Uhr und gaben an, gleich mit ihrem Chef wiederzukommen, der die Richtigkeit der Massnahmen bestätigen würde. Als die Männer nicht wiederkamen, bemerkte die 78-Jährige, dass diese ihr Festnetztelefon mitgenommen hatten.

Bild: Reto Martin

Weiteres wurde ihren Angaben zufolge nichts entwendet. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei verlief negativ. Die Seniorin konnte die Täter wie folgt beschreiben: erster Täter: 30- bis 35-jährig, 185cm gross, korpulent, braune Haare und helle Augen; zweiter Täter: 30- bis 35-jährig, kleiner als Täter 1, korpulent. Beide Männer trugen blaue Arbeitskleidung mit der Aufschrift «Notdienst 24 h». Personen, die der Polizei sachdienliche Hinweise auf Tatverdächtige oder ein möglicherweise genutztes Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Konstanz, Tel. 07531/995-0, zu melden.

Freitag, 31. Januar, 11:50 Uhr

Die Frauenfelder «Bananenfrauen» kämpften schon früh für fairen Handel

(ken) Heute trägt mehr als die Hälfte aller in der Schweiz gekauften Bananen das Max-Havelaar-Label. Der Kampf für faire Bananen begann schon vor mehreren Jahrzehnten – im Thurgau. 

Bananen mit dem Max-Havelaar-Label.

Bananen mit dem Max-Havelaar-Label. 

(Bild: Alessandro Della Bella/Keystone)

Hier hatte die Frauenfelderin Ursula Brunner und die «Bananenfrauen» in den 1970er Jahren begonnen, die Arbeitsbedingungen auf den Bananenplantagen und unfaire Handelspraktiken anzuprangern. Und als in den 1980er-Jahren die USA die linksgerichtete Regierung in Nicaragua boykottierte, wurde daraus ein Handelsunternehmen: die Gebana AG.

Diese importierte bald Bananen von unabhängigen Produzenten. Der Preisaufschlag wurde in Projekte in der Herkunftsregion investiert. In der Schweiz musste für die grün gepflückten Bananen eine Reiferei gefunden werden. Diese hatten damals jedoch meistens Exklusivverträge mit Chiquita. Zu den ersten Abnehmern der fairen Bananen gehörten Dorfläden und einzelne Volg-Filialen.

Als das Anfang der 1990er-Jahre gegründete Max Havelaar-Label auch bei Bananen aktiv wurde, zog sich Gebana aus dem Bananenhandel zurück. «Wir hatten unsere Arbeit getan», sagt der Weinfeder Beat Curau, der Gebana mitverantwortete. 

Freitag, 31. Januar, 11:10 Uhr

Open Air Frauenfeld positioniert sich im Abstimmungskampf

(lsf) Das Open Air Frauenfeld hat am Freitagmorgen auf Instagram einen Beitrag veröffentlicht, der von der Regenbogenfahne dominiert wird. Diese steht weltweit als Symbol für die Homosexuellenbewegung. Zum Beitrag schreibt das Open Air denn auch: «We support» – also «Wir unterstützen».

Mehr Erklärung gibt es nicht. Gut möglich, dass das Open Air damit auf die Abstimmungsvorlage zum Verbot der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung anspielt, über welche die Schweiz am 9.Februar entscheidet. Diese Woche hat bereits Coca Cola Schweiz über ein Inserat auf der Titelseite von «20 Minuten» ein ähnliches Bild in Regenbogenfarben verbreitet. Vergangene Woche hinterlegte der Fussballclub YB seine Profilbilder in den Sozialen Medien mit der Regenbogenfarbe

In der ersten Stunde hat der Beitrag des Open Air Frauenfeld auf Instagram bereits über 4000 Likes und über 200 Kommentare erhalten. Die Reaktionen sind nicht nur positiv: Manche lauten auch «unnötig», «voll schwul!» oder «Ich wet mis geld zruck vo de tickets».

Freitag, 31. Januar, 10:05 Uhr

SRF-Chefin ist Frau des Monats in der «Bilanz»

Nathalie Wappler, SRF-Direktorin.

Nathalie Wappler, SRF-Direktorin.

(Bild: Gaetan Bally/Keystone)

(red) Beim Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) bleibt kein Stein auf dem anderen: Sparen ist angesagt. Das ist die schwierige Aufgabe der neuen SRF-Chefin Nathalie Wappler, die in Kreuzlingen aufgewachsen ist. Die Handelszeitung «Bilanz» kürzt Wappler nun zur Frau des Monats. In der aktuellen Ausgabe heisst es: «Kaum im Amt, hat Nathalie Wappler Sendungen gestrichen und den Personalbestand weiter reduziert. Doch den Sollwert hat sie damit noch nicht erreicht, der Abbau geht weiter. Und sie schliesst auch Entlassungen nicht aus.»

Das Magazin attestiert der 52-jährigen Historikerin und Germanistin einen «bescheidenen, fast sanfte Auftritt». Dieser solle aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Wappler durchaus harte Entscheide zu fällen bereit sei.

Freitag, 31. Januar, 09:22 Uhr

Ajoies Cupfinal am Sonntag ist Thurgaus Chance

(mat) Am Freitag um 20 Uhr wird die Weinfelder Güttingersreuti zur Bühne für die Generalprobe des Cupfinals – zumindest für den Gegner des HC Thurgau. Der HC Ajoie übt im vorverlegten Swiss-League-Spiel in der Ostschweiz seinen grossen Auftritt vom Sonntag um 18 Uhr in Lausanne. In der Vaudoise-Arena gegen den NLA-Club Davos werden die Jurassier erstmals in der Clubgeschichte den Pokalgewinn im Schweizer Cup vor Augen haben. Im Jura spricht jeder nur noch vom sonntäglichen Cupfinal. 

Ajoies Fokus auf den Cupfinal ist Thurgaus grosse Chance. Die Ostschweizer brauchen im heutigen Heimspiel gegen die zweitplatzierten Jurassier einen Sieg, um Platz vier gegenüber Visp (empfängt um 19.45 Uhr die Ticino Rockets) zu verteidigen. Für die Mannschaft von Trainer Stephan Mair dürfte es einfacher sein, den Fokus auf der Partie in der Güttingersreuti zu behalten. Zudem will Ajoie zwei Tage vor seinem grossen Spiel vielleicht nicht alle Karten aufdecken, da in Weinfelden auch Beobachter des HC Davos auf der Tribüne erwartet werden. Seitens des HC Thurgau könnte Center Patrick Brändli wieder in die Aufstellung zurückkehren, der am Dienstag in Zug noch leicht angeschlagen pausierte. 

Freitag, 31. Januar, 09:06 Uhr

Auf Fussgängerstreifen angefahren

(kapo) Am Donnerstagabend wurde in Märstetten eine Frau auf einem Fussgängerstreifen von einem Auto angefahren. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau fuhr die 26-jährige Autolenkerin kurz vor 18.15 Uhr von der Amlikonerstrasse in den Kreisverkehr und verliess diesen wieder an der Frauenfelderstrasse in Richtung Weinfelden. Kurz nach dem Kreisel kam es zu einer Kollision mit einer Frau, die auf dem Fussgängersteifen die Strasse überqueren wollte. Die 21-Jährige wurde leicht verletzt und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Donnerstag, 30. Januar, 17:48 Uhr

Steckborner will an Eisschwimm-Weltmeisterschaft in Slowenien

(sko) Um 5 Grad Celsius zeigt das Wasserthermometer derzeit im Bodensee an. Im Seerhein dürfte die Wassertemperatur aufgrund der Strömung gefühlt noch etwas tiefer liegen. Ernst Späti aus Steckborn macht das nichts aus, harrt er doch bei der Badi Tägerwilen täglich eine knappe Viertelstunde im eiskalten Wasser aus und schwimmt Längen.

Ernst Späti, Eisschwimmer.

Ernst Späti, Eisschwimmer.

(Bild: Screenshot)

Der 78-Jährige schwimmt schon seit 40 Jahren während der Wintermonate im eiskalten Wasser, wie «Tele Top» berichtet. Späti verfolgt damit ein klares Ziel: die Teilnahme an der Eisschwimm-Weltmeisterschaft im slowenischen Bled. «Man muss spätestens im September anfangen, damit sich der Körper an die Temperaturen gewöhnen kann», sagt Späti in die TV-Kameras.

In Slowenien messen sich vom 3. bis 9. Februar rund 1000 Eisschwimmer aus 36 Ländern im eiskalten Seewasser. Späti schwimmt dort über 450 Meter Freistil. Er ist der älteste der knapp 40 Teilnehmern aus der Schweiz. Bei Eisschwimm-Anlässen kommt es immer wieder zu Unfällen, teils gar mit Todesfolge.

Ernst Späti steigt aus dem 5 Grad kalten Seerhein.

Ernst Späti steigt aus dem 5 Grad kalten Seerhein. 

(Bild: Screenshot)
Donnerstag, 30. Januar, 17:23 Uhr

Polizei sucht nach Verkehrsunfall Zeugen

(kapo/sko) Am Dienstagnachmittag ist es in Kreuzlingen zu einer Streifkollision zwischen zwei Autos gekommen. Kurz nach 16 Uhr war ein 66-jähriger Autofahrer auf der Egelseestrasse in Richtung Bottighofen unterwegs. Auf Höhe der Verzweigung mit der Gaissbergstrasse kam es gemäss dem Mann zu einer Streifkollision mit einem entgegenkommenden Auto, das teilweise auf seiner Strassenseite fuhr. Die Lenkerin oder der Lenker des Autos fuhr ohne anzuhalten in Richtung Emmishofen weiter. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken. 

Ermittlungen der Kantonspolizei Thurgau ergaben, dass es sich beim gesuchten Auto um einen dunklen VW Polo oder Skoda Octavia handelt. Das Auto weist einen beschädigten linken Aussenspiegel auf.

Zeugenaufruf
Wer Angaben zum Unfallhergang oder zum gesuchten Auto machen kann, soll sich bitte beim Kantonspolizeiposten Kreuzlingen unter der Telefonnummer 058 345 20 00 melden.

Donnerstag, 30. Januar, 16:59 Uhr

Raumteilungsmauer kracht zusammen

(kapo/sko) Ein Arbeiter wurde am Donnerstag in Kreuzlingen durch eine umstürzende Mauer verletzt und musste mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein Mann kurz vor 10.30 Uhr auf einer Baustelle an der Pestalozzistrasse mit Bauarbeiten beschäftigt.

Aus noch unbekannten Gründen stürzte eine nichttragende Raumteilungsmauer ein, wobei der 20-Jährige von Teilen der Mauer getroffen wurde. Der Verunfallte wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst mit der Deutschen Rettungsflugwacht ins Spital geflogen. Der genaue Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Donnerstag, 30. Januar, 16:33 Uhr

Verkehrsbehinderungen wegen Klimademonstration

(red) Am Samstag, 1. Februar 2020, wird es wegen einer Demonstration der Initiative für Klimaschutz «Fridays for Future» in Konstanz zu Behinderungen des Verkehrs kommen. Die vom Bürgeramt genehmigte Demonstration beginnt um 14.30 Uhr und führt vom Krankenhauspark über die Mainaustraße zum Sternenplatz.

Jugendliche haben auch schon grenzübergreifend gegen den Klimawandel demonstriert.

Jugendliche haben auch schon grenzübergreifend gegen den Klimawandel demonstriert. 

(Bild: Andrea Stalder, Februar 2019)

Dort haben die Demonstranten eine 15-minütige Sitzblockade des Sternenplatzes angekündigt. Dadurch wird es zu einer rund 30- bis 45-minütigen Unterbrechung des Verkehrs kommen. Die Stadtwerke Konstanz rechnen ab zirka 14.30 Uhr mit ersten Beeinträchtigungen im Busverkehr. Die Busse können während dieses Zeitraums weder in die Altstadt noch aus ihr heraus fahren, auch das Abbiegen in die Spanierstrasse wird voraussichtlich nicht möglich sein, wie die Stadt Konstanz mitteilt. Somit werden alle Buslinien von der Beeinträchtigung betroffen sein. Auch nach Auflösung der Blockade ist mit Verspätungen im Liniennetz zu rechnen.

Im Anschluss geht die Demonstration weiter über die Alte Rheinbrücke, dem Reinsteig, Untere Laube (stadtauswärtige Fahrspuren), Paradiesstrasse, Obermarkt, Hussenstrasse, Schnetztor, Bodanstrasse, Rosgartenstrasse zur Abschlusskundgebung auf der Marktstätte am Kaiserbrunnen. Für 17 Uhr ist das Versammlungsende angekündigt.

Donnerstag, 30. Januar, 16:11 Uhr

Der Herr der Mukibuden

(jab/sko) Vom Masseur zum Fitness-Unternehmer: Tunç Karapalanci. Der 48-jährige Ostschweizer, der in den 90er-Jahren den Profi-Boxer Stefan Angehrn begleitet hat, übernahm per Januar dieses Jahres die wintifit AG. «Meine 25-jährige Erfahrung in den Bereichen Fitness und Gesundheit hat mich dabei unterstützt, den Entscheid zu treffen, gemeinsam mit der wintifit AG in eine neue Zukunft aufzubrechen», schreibt Karapalanci in einer Stellungnahme.

Tunç Karapalanci, Fitness-Unternehmer.

Tunç Karapalanci, Fitness-Unternehmer.

(Bild: PD)

Nebst den beiden Wintifit-Center führt er weitere Studios in Frauenfeld, Bülach, Nestal und St. Gallen – insgesamt sind es acht an der Zahl. Damit zeigt er es der Migros, wie mit ihrem Fitness-Engagement in der Ostschweiz nie wirklich glücklich geworden ist, wie der «Blick» schreibt.

Sein erstes Fitnesscenter hat Karapalanci zu Beginn des Jahrhunderts eröffnet. Er beweist: in der Ostschweiz lässt sich mit Fitness gut Geld verdienen. Auch selbst hat er eine grosse Freude an der Bewegung und unterrichtet in Frauenfeld fünfmal pro Woche Kurse. Tunç Karapalanci sagt ganz bodenständig: «Wenn ich in meinen Stunden Mitglieder erleben darf, die für sich die Freude an der Bewegung entdecken, ist das ganz grosses Kino für mich.»

Donnerstag, 30. Januar, 15:44 Uhr

Sicherheitslandung wegen Rauchentwicklung

(red) Wegen angezeigter Rauchentwicklung im Gepäckraum musste ein Pilot am Donnerstagvormittag gegen 11.30 Uhr mit einem Geschäftsreiseflugzeug Embraer Legacy 450 auf dem Flughafen in Friedrichshafen eine Sicherheitslandung durchführen. Es befanden sich keine Gefahrstoffe an Bord. Die Besatzungsmitglieder und die fünf Passagiere blieben unverletzt, wie das Polizeipräsidium Ravensburg mitteilt.

Das Flugzeug war unterwegs von Oberpfaffenhofen nach Mallorca (Spanien). Über Bormio (Italien) wurde die sogenannte Luftnotlage ausgelöst, und der Pilot entschied sich zu einer Landung in Friedrichshafen.

Ein Flugzeug auf der Startbahn des Flughafens Friedrichshafen.

Ein Flugzeug auf der Startbahn des Flughafens Friedrichshafen.

(Bild: PD)
Donnerstag, 30. Januar, 14:37 Uhr

Fremden Personen insgesamt 21'500 Euro ausgehändigt

(red) Opfer eines Betruges wurde eine 85-jährige Frau in Konstanz am vergangenen Donnerstag. Die Frau erhielt einen Telefonanruf von zwei unbekannten Männern. Einer der beiden behauptete, ihr Sohn zu sein, der andere gab sich als Rechtsanwalt aus. Die Anrufer teilten der Seniorin mit, dass der Sohn dringend 40'000 Euro zur Regelung eines Unfalls in Zürich benötige.

Deshalb hob die Seniorin 21'500 Euro vom Konto ab und übergab dieses Geld, wie zuvor am Telefon vereinbart, am Bahnhof Konstanz-Petershausen einer Abholerin, wie das Polizeipräsidium Konstanz mitteilt.

Eine Seniorin telefoniert mit einem Funktelefon.

Eine Seniorin telefoniert mit einem Funktelefon.

(Bild: fotolia)

Darauffolgend wurde die Seniorin von einer männlichen Person angerufen, der sich als angeblicher Polizeibeamter «Herr Schröder» vom Finanzamt ausgab. Er bekräftigte die Situation des Unfalls und beteuerte, dass das Geld in bar übergeben werden müsse, da ansonsten das Finanzamt ermitteln würde. Die Seniorin begab sich daraufhin wiederum zu ihrer Bank, um weiteres Geld zu holen.

Der Ehemann der Frau berichtete davon zeitgleich einem Familienangehörigen, der sofort die Polizei informierte. Hierdurch konnte eine weitere Auszahlung an die Seniorin verhindert und sie über diese Betrugsart unterrichtet werden.

Donnerstag, 30. Januar, 13:55 Uhr

Stress pur für Mirka Federer, geborene Vavrinec

(sko) Chancenlos. So lässt sich das Halbfinal-Spiel für Roger Federer vom Donnerstagvormittag (Schweizer Ortszeit) an den Australian Open in Melbourne gegen Novak Djokovic zusammenfassen. Wie immer fieberte während des über zwei Stunden dauernden Matches auf den Rängen auch Mirka Federer mit, deren Wurzeln in Kreuzlingen liegen.

Die 41-jährige musste sich während der Partie ihres Ehemannes nicht nur wie in einer Achterbahn gefühlt haben, sondern sich über ihr Leiden in den Sozialen Medien auch einiges anhören. «Mirka Federer sieht gestresst aus, als Novak Djokovic die Kontrolle über Roger Federer übernimmt», zwitscherte etwa «Express Sport».

Andere User kommentierten nicht nur, sondern hatten gar Ratschläge parat: «Mirka Federer sollte besser aufhören, sich jedes Mal anzusehen, wie Djokovic ihren Ehemann erniedrigt ... .»

KREUZLINGEN: Sie schlossen Mirka ins Herz

Die Ehefrau des weltbesten Tennisspielers lebte in Kreuzlingen und parierte auf den dortigen Plätzen die Bälle ihrer Trainingspartner und Gegnerinnen. Kreuzlinger erinnern sich, wie die Tenniskarriere von Mirka Federer begann.
Inge Staub

«Sie hatte eine gewisse Coolness»

Die Tenniskarriere von Mirka Federer-Vavrinec ist im Thurgau viel beachtet worden. Der langjährige TZ-Sportjournalist Ruedi Stettler erinnert sich. Ruedi Stettler, wie haben Sie Miroslava Vavrinec kennengelernt?
Donnerstag, 30. Januar, 13:23 Uhr

Vierländerturnier im Oberthurgau

(red) Der EZO Eissportzentrum Oberthurgau AG ist es erneut gelungen, ein internationales Eishockeyturnier nach Romanshorn zu holen. Das Vierländerturnier der besten 15- und 16-jährigen Spieler aus Lettland, Weissrussland, der Slowakei und der Schweiz findet vom 5. bis zum 8.Februar statt.

Das Eissportzentrum Oberthurgau (EZO) in Romanshorn.

Das Eissportzentrum Oberthurgau (EZO) in Romanshorn.

(Bild: PD)

Auch der Oberthurgauer Tourismus wird davon profitieren: Die Veranstalter rechnen mit rund 600 Hotelübernachtungen.

Donnerstag, 30. Januar, 11:43 Uhr

700'000 Franken fliessen nach Kreuzlingen

(pd) Ein Team des Biotechnologie-Instituts Thurgau mit Sitz in Kreuzlingen erforscht, wie die Wanderung von Immunzellen gesteuert wird. Zellen unseres Immunsystems wandern ständig in unserem Körper, um Krankheitserreger wie Bakterien und Viren aufzuspüren und zu bekämpfen. Gewisse Immunzellen, die sogenannten Dendritischen Zellen, agieren als Wächter des Immunsystems und durchsuchen das Gewebe nach Krankheitserregern.

Sobald Dendritische Zellen einen Krankheitserreger entdeckt haben, bilden sie den Chemokin-Rezeptor CCR7. Dieser bindet bestimmte Botenstoffe und weist den Zellen so den Weg durch das Gewebe zu den Lymphgefässen und schliesslich in die nächstgelegene Lymphdrüse, einer zentralen Schaltstelle des Immunsystems. Dort angekommen setzen die Dendritischen Zellen eine massgeschneiderte Immunabwehr gegen den Krankheitserreger in Gang, teilt das kantonale Amt für Mittel- und Hochschulen mit.

Das Biotechnologie Institut Thurgau (BITg) ist ein An-Institut der Universität Konstanz in Kreuzlingen. Es wird getragen durch die Thurgauische Stiftung für Wissenschaft und Forschung. Seine Schwerpunkte sind die Tumorbiologie, Immunologie und Zellbiologie. Das BITg ist vom Bund als Forschungsinstitut von nationaler Bedeutung anerkannt.

Das Biotechnologie Institut Thurgau (BITg) ist ein An-Institut der Universität Konstanz in Kreuzlingen. Es wird getragen durch die Thurgauische Stiftung für Wissenschaft und Forschung. Seine Schwerpunkte sind die Tumorbiologie, Immunologie und Zellbiologie. Das BITg ist vom Bund als Forschungsinstitut von nationaler Bedeutung anerkannt.

(Bild: Michel Canonica)

Trotz der Bedeutung der CCR7-vermittelten Zellwanderung kennt man den molekularen Mechanismus der Signalübertragung und der Steuerung der Zellmigration nur lückenhaft. Ein Forschungsteam um Prof. Dr. Daniel Legler am Biotechnologie-Institut Thurgau (BITg) hat Methoden und Werkzeuge entwickelt, um diese wichtigen Prozesse in menschlichen Blutzellen und anderen zellulären Modellen mess- und sichtbar zu machen. In einem neuen Forschungsprojekt sollen nun die durch bestimmte Botenstoffe ausgelösten Signalwege von CCR7 untersucht werden.

Der Schweizerische Nationalfonds finanziert das Forschungsprojekt mit einem Beitrag von 700'000 Franken über vier Jahre. Die Forschenden wollen insbesondere herausfinden, wie sich die Signalübertragung in einer Zelle den äusseren Voraussetzungen anpassen kann, um eine zielgerichtete Migration auch unter sich ändernden Bedingungen gewährleisten zu können. Solche Anpassungsfähigkeiten sind für eine effiziente Rekrutierung von Immunzellen zur richtigen Zeit an den richtigen Ort, auch durch unterschiedliche Gewebe und Gefässsysteme, unabdingbar.

Durch die Erforschung der CCR7-vermittelten Signalwege will die Forschungsgruppe dazu beitragen, neue Ansätze für eine verstärkte Immunantwort gegen Pathogene zu entwickeln. Da CCR7 auch für die Metastasierung von Krebszellen eine entscheidende Rolle spielt, erhofft sich das Team von diesem Forschungsprojekt neue Impulse für die Krebstherapie.

Donnerstag, 30. Januar, 10:26 Uhr

500 Stunden und 1000 Kilometer unterwegs

Die Putzmaschine des Werkhofs Romanshorn.

Die Putzmaschine des Werkhofs Romanshorn. 

(Bild: PD/Rolf Müller)

(pd) 10 bis 15 Tonnen Abfall kehrt die Putzmaschine des Werkhofs Romanshorn jährlich auf Strassen der Stadt zusammen. Dafür ist sie rund 500 Stunden unterwegs und spult dabei etwa 1000 Kilometer ab. Das Netz umfasst derzeit rund 50 Kilometer, zusammen mit den Trottoirs deckt eine Tour der Maschine durch die ganze Stadt also gegen 100 Kilometer ab. Einmal monatlich wird das ganze Gebiet durchgefegt. Das hat Tradition: Bereits seit ungefähr 40 Jahren sorgt in Romanshorn eine Putzmaschine für saubere Strassen, wie die Stadt Romanshorn mitteilt.

«Sauberkeit ist für die Stadt ein wichtiges Anliegen.»
Christian Zanetti, Stadtrat Romanshorn.

Christian Zanetti, Stadtrat Romanshorn.

(Bild: Donato Caspari)

Das sagt Stadtrat Christian Zanetti, Ressortverantwortlicher Hoch und Tiefbau. Er weiss aber auch, dass das subjektive Empfinden davon sehr unterschiedlich sein kann. «Ich werde öfters darauf angesprochen», zuletzt beispielsweise beim Stadt-Gespräch anfangs Januar. «Diese Anliegen von Einwohnerinnen und Einwohnern nehmen wir ernst und diskutieren sie auch in der Behörde und der Verwaltung», meint Zanetti.

Donnerstag, 30. Januar, 09:27 Uhr

Richtiges Kleben auch im Panini-Album oder Ponybilder-Heft

(sko) Ab 1. Februar müssen auf Frontscheiben aller Fahrzeuge die neuen Vignetten aufgeklebt sein, um auf Schweizer Autobahnen unterwegs sein zu können, so wie im Thurgau. Jetzt warnt die Kantonspolizei Thurgau, dass das Kleben offenbar auch falsch verstanden werden kann. «Ob es Unwissenheit oder das Werk von Schlaumeierinnen und -meiern ist, spielt grundsätzlich keine Rolle», warnt die Polizei auf ihrem Facebook-Kanal.

Wenn nämlich jemand zum Beispiel wie auf dem Bild die Vignette laminiert und mit Klebeband befestigt, ist das verboten. «Es käme ja auch niemand auf die Idee, die Aufkleber fürs eigene Panini-Album oder das Ponybilder-Sammelheft der Tochter auf diese Art zu befestigen», schreibt die Polizei.

Wer sich der Vignetten-Bastelei schuldig macht, handelt sich bei einer Kontrolle nicht nur eine Busse in Höhe von 200 Franken ein, sondern muss auch einen Ersatz für die laminierte Vignette besorgen. «Mit diesem Geld könnten Sie ganze sechs Jahre lang Vignetten kaufen und ‹legal› fahren», gibt die Polizei zu bedenken.

Donnerstag, 30. Januar, 08:37 Uhr

Mit 1,5 Promille ans Steuer gesetzt

(kapo/sko) Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht auf Donnerstag in Frauenfeld einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Eine Patrouille kontrollierte kurz nach 1 Uhr auf der St.Gallerstrasse einen Autofahrer. Die Atemalkoholprobe beim 50-jährigen Schweizer ergab einen Wert von 0,74 mg/l, was zirka einem Wert von 1,5 Promille entspricht. Sein Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Ein Kantonspolizist führt bei einem Fahrzeuglenker eine Atemalkoholkontrolle durch.

Ein Kantonspolizist führt bei einem Fahrzeuglenker eine Atemalkoholkontrolle durch.

(Symbolbild: AGR/Severin Bigler)
Mittwoch, 29. Januar, 18:12 Uhr

Sängerin Lina Button kann auch malen

(jab) «Ich bin ein Glückspilz, hier leben zu dürfen», sagt die Sängerin Lina Button aus Pfyn in der «Schweizer Illustrierten». Die 36-Jährige lebt seit acht Jahren in einer 1,5-Zimmer-Wohnung im achten Stock in einem der Hardau-Hochhäuser in Zürich. Vor 50 Jahren erbaut, sollten die Türme günstigen Lebensraum bieten. Später kam das Quartier ein wenig herunter. Inzwischen gehört es aber wieder zu den beliebtesten Adressen der Stadt.

Die Wohnung von Lina Button beschreibt das Magazin als «luftig, bunt und kreativ». Selbstgemalte Bilder hängen an den Wänden. «Wenn ich male, bin ich entspannt, positiv und glücklich. Ich hänge die Bilder hier auf, damit sie mir diese Gefühle jeden Tag wieder vermitteln», sagt Button. Sie habe sogar ein Atelier in der Stadt. Wenn ihr das kleine Reich zu klein werde, geht sie zu ihrem Freund. «Er wohnt in einer coolen WG an der Langstrasse. Dort ist es lebhaft und manchmal laut. So habe ich immer, was ich gerade brauche.»

2015 hat Button eine Auszeit gebraucht und sich nach Berlin abgesetzt. Wieder kreativ hat sie in Eigenregie ihr neues Album «Who’ll Be Here» erstellt. «Auch wenn ich mehr Aufwand hatte, bin ich sehr glücklich mit dem Ergebnis und kann mir vorstellen, es wieder so zu machen.»

Lina Button posiert im Lift des Hotels Crowne Plaza in Zürich.

Lina Button posiert im Lift des Hotels Crowne Plaza in Zürich.

(Bild: Reto Martin)
Mittwoch, 29. Januar, 15:31 Uhr

Kanton sieht zusätzlichen Handlungsbedarf bei der Barbe

Der Bestand der Barbe ist stark zurück gegangen. Der Kanton will deshalb den Gefährdungsgrad des Fisches von "potenziell gefährdet" auf "gefährdet" anpassen.

Der Bestand der Barbe ist stark zurück gegangen. Der Kanton will deshalb den Gefährdungsgrad des Fisches von "potenziell gefährdet" auf "gefährdet" anpassen.

(Bild: Wikipedia)

(red) Der Bundesrat legt die Arten und Rassen von Fischen und Krebsen fest, die bedroht sind. Die Kantone haben die Aufgabe, die erforderlichen Massnahmen zum Schutz der Lebensräume dieser Arten und Rassen zu ergreifen.

Der Thurgauer Regierungsrat ist mit der aktuellen Änderung des Bundes einverstanden, schreibt aber in seiner Vernehmlassungsantwort an das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation, dass er zusätzlichen Handlungsbedarf bezüglich der Barbe sieht. Die Bestände dieser Fischart sind in den vergangenen 15 Jahren markant zurückgegangen. Deshalb müsse der Gefährdungsgrad der Barbe von aktuell «potenziell gefährdet» auf «gefährdet» angepasst werden.

Mittwoch, 29. Januar, 13:32 Uhr

Hundeparkplatz im Osten der Hauptstadt

Die Schilder beim Allmend Center zeigen es: Hier kann Fido auf sein Frauchen oder Herrchen warten.

Die Schilder beim Allmend Center zeigen es: Hier kann Fido auf sein Frauchen oder Herrchen warten.

(Bild: Sebastian Keller)

(seb.) Frauchen und Herrchen, die ins Frauenfelder Allmend Center zum Einkaufen fahren, können ihren geliebten Vierbeiner an einem gekennzeichneten Ort parkieren. Obwohl es sich bei den Tieren um keine Objekte wie Autos handelt, sind die treuen Begleiter bestimmt froh, wenn sie an einem einigermassen geschützten Plätzchen auf Frauchen oder Herrchen warten, während dieses im Zoo-Fachmarkt nebenan die nächste Ration Futter besorgt. Der Hunde-Parkplatz dürfte zwar nicht neu sein, aber sicher noch nicht jedem aufgefallen.

Mittwoch, 29. Januar, 15:25 Uhr

Polizei sucht Täter, der einen Mann in Eschlikon schlug

(kapo) Am Sonntag, 19. Januar wurde ein Mann beim Bahnhof Eschlikon durch einen Faustschlag mittelschwer verletzt. Gemäss den Angaben gegenüber der Kantonspolizei Thurgau wartete der 19-Jährige kurz vor 5 Uhr beim Gleis 2 auf den einfahrenden Zug aus Richtung Wil. Dabei wurde er von einem unbekannten Mann angesprochen, der ihm nach einem Wortwechsel unvermittelt die Faust ins Gesicht schlug. Der Verletzte flüchtete darauf in ein nahegelegenes Wohnquartier und begab sich später selbst in ein Spital. Dort wurden erhebliche Gesichtsverletzungen festgestellt.

Signalement:

Der Täter wird als zirka 30-jähriger Mann, 175cm gross, von mittlerer Statur mit Bart beschrieben. Er trug einen beigen Mantel mit einem schwarzen Kapuzenpullover darunter.

Zeugenaufruf: Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Münchwilen unter 058 345 28 30 zu melden.

Mittwoch, 29. Januar, 14:45 Uhr

Herd weggesprengt

(kapo) Am Dienstag kam es in Amlikon-Bissegg zu einer Explosion in einem Holzherd eines Einfamilienhauses. Kurz nach 19.15 Uhr feuerten die Bewohner eines Einfamilienhauses an der Weinfelderstrasse der Holzherd ein. Nachdem sich im Ofen und dem Rohr Überdruck aufbaute, sprengte es die Feuerungstür sowie die Herdplatte weg. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Die genaue Ursache wird durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Mittwoch, 29. Januar, 11:39 Uhr

Führerausweis nach Unfall abgenommen

Einer Frau wurde nach einem Unfall der Führerausweis entzogen.

Einer Frau wurde nach einem Unfall der Führerausweis entzogen.

(Bild: Susann Basler)

(kapo) Kurz vor 16 Uhr versuchte eine Autofahrerin auf einem Parkplatz an der Zürcherstrasse in Frauenfeld ihr Fahrzeug zu parkieren. Dabei touchierte sie einen 29-Jährigen und beschädigte ein parkiertes Fahrzeug. Der Mann wurde leicht verletzt.

Weil die 69-Jährige durch die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau als nicht fahrfähig beurteilt wurde, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blut- und Urinprobe bei der Schweizerin an. Ihr Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes abgenommen.

Mittwoch, 29. Januar, 11:29 Uhr

Dokumentarfilm zum geheimen Leben der Bäume 

Der Dokumentarfilm gibt Einblicke in die Welt der Bäume. Gezeigt wird er in Zusammenhang mit der Waldausstellung im Naturmuseum Thurgau.

Der Dokumentarfilm gibt Einblicke in die Welt der Bäume. Gezeigt wird er in Zusammenhang mit der Waldausstellung im Naturmuseum Thurgau.

(Bild: PD)

(red) Passend zur aktuellen Waldausstellung im Naturmuseum Thurgau präsentiert das Frauenfelder Cinema Luna in Zusammenarbeit mit dem Naturmuseum den neuen Film «Das geheime Leben der Bäume».

Im Dokumentarfilm erzählt Förster und Autor Peter Wohlleben faszinierende Geschichten über die erstaunlichen Fähigkeiten der Bäume. Dazu zieht er wissenschaftliche Erkenntnisse ebenso heran wie seinen grossen Erfahrungsschatz im Umgang mit dem Wald. Seine ungewohnten, mitunter provokativen Ansichten über das Leben der Bäume regen zum Nachdenken an und machen den Film zu einer spannenden Entdeckungsreise in die Natur vor unserer Haustüre.

Spieldaten des Films unter www.cinemaluna.ch

Mittwoch, 29. Januar, 10:11 Uhr

Thurgau Bodensee macht mit bei der Dolly-Parton-Challenge

(sba) Die 74-jährige Amerikanerin Dolly Parton hat im Netz einen viralen Hit gelandet: Die «Dolly-Parton-Challenge» startete eher als Belustigung, wie unterschiedlich sich heute viele Menschen auf den verschiedenen Social-Media-Plattformen darstellen. Auf Linkedin möglichst professionell, auf Instagram mit schönem Hintergrund, auf Facebook mit Familie und auf Tinder lasziv. Das Ergebnis hat ihr über 600'000 Likes beschert. Nachahmer sind auch Promis und Firmen. Nun hat auch Thurgau Bodensee auf Facebook eine «Dolly-Parton-Challenge» gepostet und zeigt damit die verschiedenen Facetten des Kantons.

Das Original von Dolly Parton auf Twitter:

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Get you a woman who can do it all 😉

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Mittwoch, 29. Januar, 11:19 Uhr

Neue Richtlinien für die Kreuzlinger Kunstkommission

(red) Klare Aufgabenbereiche und eine einheitlich geregelte Organisation zwischen der Kunst- und Kulturkommission machten eine Überarbeitung der Richtlinien für die Mitglieder der Kreuzlinger Kunstkommission notwendig. Die überarbeiteten Bestimmungen treten per 1. Februar 2020 in Kraft. Zudem wählte der Stadtrat Nadja Miani-Rubli in die Kunstkommission, sie übernimmt den Sitz von Valentin Huber.

Mittwoch, 29. Januar, 09:43 Uhr

Wunderbar mittels Petition retten

Simone Siegmann, hinter dem Tresen der Wunderbar in Arbon.

Simone Siegmann, hinter dem Tresen der Wunderbar in Arbon.

(Bild: Andrea Stalder)

(sba) Die Wunderbar in Arbon soll abgebrochen werden. Nun regt sich noch mehr Widerstand auch in den sozialen Medien. Ein Tweet ruft zur Erhaltung der Wunderbar auf. Mittels Link gelangen Unterstützer auf die Petition.

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Dienstag, 28. Januar, 17:38 Uhr

Entsorgungsbetriebe Konstanz subventionieren Stoffwindeln

Stoffwindeln werden in Konstanz subventioniert

Stoffwindeln werden in Konstanz subventioniert

(Bild: Fabienne Engbers)

(red) Ein Blick über die Grenze zeigt nicht nur, dass dort die Grippe angekommen ist (siehe heutigen Eintrag von 12.50 Uhr), sondern dass in Konstanz auch etwas gegen die Windelflut unternommen wird. Seit Jahresbeginn kann bei den Entsorgungsbetrieben Konstanz (EBK) ein Antrag auf einen Zuschuss für die Verwendung von Stoffwindeln als Alternative zu Einwegwindeln gestellt werden. Pro Antrag werden 50 Prozent der Kosten bis zu einer Höhe von maximal 100 Euro erstattet. Die EBK schreiben:

«Durch die Benutzung von Einwegwindeln wird eine erhebliche Menge Abfall produziert. Stoffwindeln können eine gute Alternative sein, um Abfälle zu vermeiden und die Umwelt sowie wertvolle Ressourcen zu schonen.»

Der Vorteil sei, dass sie einfach in der Handhabung seien, für mehrere Kinder nutzbar, auf Dauer gesehen deutlich günstiger und nach dem Ende der Wickelzeit wiederverkäuflich.

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Wickeln – waschen – wickeln

Rosemarie Dütschler betreibt seit vier Jahren einen Onlineshop für Stoffwindeln. In Kreuzlingen hat sie einen Laden eröffnet und berät dort interessierte Eltern. Das Geschäft floriert.
Amy Douglas
Dienstag, 28. Januar, 16:06 Uhr

1'155 neu gegründete Unternehmen im Kanton Thurgau

(red) Im Kanton Thurgau werden jährlich rund 1'100 Unternehmen neu gegründet. Gemäss den aktuellsten verfügbaren Daten für das Jahr 2017 waren vier Jahre nach der Gründung noch rund die Hälfte der Betriebe aktiv. Das erste Jahr nach der Gründung «überlebten» etwa drei Viertel der Neugründungen. 85 Prozent der neu gegründeten Unternehmen sind im Dienstleistungssektor tätig.

Neu gegründete Unternehmen, kumuliert 2013-2017.

Neu gegründete Unternehmen, kumuliert 2013-2017.

(Bild: Screenshot der Webseite
themenatlas.tg.ch)

Im Jahr 2017 wurden im Kanton Thurgau 1'155 Unternehmen neu «ex nihilo» gegründet, 7 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Verhältnis zum Total der wirtschaftlich aktiven Unternehmen war die Gründungsaktivität recht rege: Die Neugründungsrate lag im Thurgau bei 7,3 Prozent, in der Gesamtschweiz bei 7,1 Prozent. Allerdings schwankt diese Kennzahl von Jahr zu Jahr recht stark. Im Fünfjahreszeitraum 2013 bis 2017 liegt der Kanton Thurgau hinsichtlich der Neugründungsrate im Mittelfeld der Kantone.

Die im Jahr 2017 neu gegründeten Unternehmen beschäftigten 1‘458 Personen. Als «neu gegründet» gelten ausschliesslich Unternehmen, die vorher nicht wirtschaftlich aktiv waren. (Aus Fusionen, Übernahmen, Spaltungen oder Restrukturierungen hervorgegangene Unternehmen werden nicht als Neugründung gezählt.)

Interaktive Karte
In welchen Gemeinden wurden am meisten neue Unternehmen gegründet?

Dienstag, 28. Januar, 14:51 Uhr

Amriswiler Kulturkommission mit vier neuen Mitgliedern

(red) In der Kulturkommission der Stadt Amriswil haben mit Christa Hess-Grögli, Markus Mendelin und Gallus Frei drei langjährige Mitglieder ihren Rücktritt erklärt. Mit Abschluss des Projekts für die Erarbeitung der neuen Richtlinien beenden sie ihre Tätigkeit in diesem Gremium. Die zurückgetretenen Kommissionsmitglieder waren allesamt während vielen Jahren in der Kulturkommission tätig.

Für die Nachfolge hat Kommissionspräsidentin Madeleine Rickenbach diverse Personen angefragt, die für die Mitarbeit in Frage kämen, und erhielt gleich vier Zusagen von Kulturinteressierten. Der Stadtrat wählte nun vergangene Woche folgende Kandidaten in die Kulturkommission: Gabriela Kradolfer, Stephan Zöllig, Urs Laib und Serap Bulut.

Dienstag, 28. Januar, 14:09 Uhr

Das Napoleonmuseum Thurgau erhält den internationalen «Grand Prix Napoléon III»

Christian Bourdeille (Präsident des Souvenir napoléonien), Christina Egli (Leiterin Forschung und Wissenschaft NAP), Joëlle Garriaud-Maylan (Senatorin für Aussenbeziehungen Frankreichs) und Seine königliche Hoheit Prinz Joachim Murat.

Christian Bourdeille (Präsident des Souvenir napoléonien), Christina Egli (Leiterin Forschung und Wissenschaft NAP), Joëlle Garriaud-Maylan (Senatorin für Aussenbeziehungen Frankreichs) und Seine königliche Hoheit Prinz Joachim Murat.

(Bild: PD)

(red) Am 27. Januar 2020 ist dem Napoleonmuseum Thurgau im Senat (Zweite Kammer der französischen Republik) der «Grand Prix Napoléon III» überreicht worden. Die Auszeichnung steht unter dem Patronat des Senatspräsidenten, Monsieur Gérard Larcher, und der Senatorin für die Belange Frankreichs im Ausland, Madame Joelle Garriaud-Maylam, sowie seiner kaiserlichen Hoheit Prince Napoléon. Preisgeber ist die Association Souvenir Napoléonien.

Der «Grand Prix Napoléon III» wird 2020 erstmals verliehen. Eine aus französischen Künstlern, Historikerinnen, Museumsdirektorinnen, Journalisten, Universitäten und Spezialisten für die Zeit der Revolution und der beiden Kaiserreiche bestehende Jury wählte das Napoleonmuseum Thurgau unter der Leitung von Dominik Gügel für seine vorbildliche museale und wissenschaftliche Arbeit aus. Laut der Jury schaffen es das Napoleonmuseum und sein Team, für die Besucherinnen und Besucher eine unvergessliche Aura des Arenenbergs herzustellen. Sie vermitteln den hohen Wert der napoleonischen Geschichte für die Schweiz und die Region am Bodensee.

Das Gruppenbild anlässlich der Preisverleihung.

Das Gruppenbild anlässlich der Preisverleihung.

(Bild: PD)

Die 1937 gegründete Souvenir Napoléonien ist die weltweit wichtigste napoleonische Gesellschaft. Die Stiftung kümmert sich in enger Zusammenarbeit mit dem französischen Staat um die Erinnerungsorte des Ersten und Zweiten Kaiserreiches im In- und Ausland. Knapp ein Jahr nachdem Christina Egli, Leiterin Wissenschaft, Forschung und Sammlungen des Napoleonmuseums, im Januar 2019 das Kreuz der Ehrenlegion erhalten hat, bekommen nun der Thurgau und das Napoleonmuseum mit dem «Grand Prix Napoléon III» die zweite internationale Würdigung für ihre Museumsarbeit. Die Auszeichnungen zeigen, wie sehr Frankreich die Pflege der gemeinsamen Geschichte wertschätzt.

Dienstag, 28. Januar, 12:50 Uhr

Grippe in Konstanz angekommen

(red) Grippeviren machen auch vor Landesgrenzen nicht Halt. Das Landratsamt Konstanz hat eine Häufung von Grippefällen festgestellt und schreibt deshalb in einer Medienmitteilung:

«In den letzten Tagen haben Grippefälle landesweit in Deutschland und in den benachbarten Schweizer Kantonen deutlich zugenom­men. Auch im Landkreis Konstanz wird zwischenzeitlich von einer Häufung berichtet.»

Weiter schreibt das LRA, dass Grippewellen in der Regel über circa acht bis zehn Wochen kursierten und eine Impfung der sicherste Weg sei, sich vor einer Ansteckung zu schützen.

Dienstag, 28. Januar, 11:59 Uhr

Lukas Studer macht «s'Chalb»

(red) Der Thurgauer Fernsehmoderator Lukas Studer beweist Humor und zeigt auf seinen Sozialen Medien sogenannte «Outtakes», also Szenen, die nicht am Fernsehen gezeigt werden. Manchmal mache er einfach nur «s'Chalb» bevor er auf Sendung gehe, schreibt Studer auf seiner Facebook-Seite.

Dienstag, 28. Januar, 10:38 Uhr

Kioskpächter in der Rheinbadi: Einer der schönsten Arbeitsplätze im Thurgau?

Das Rheinbad (Rhybadi) in Diessenhofen sicht einen neuen Kioskpächter.

Das Rheinbad (Rhybadi) in Diessenhofen sicht einen neuen Kioskpächter.

(Bild: Reto Martin)

(red) Gleich zwei interessante Stellen sind bei der Stadtgemeinde Diessenhofen zu besetzen. Und der eine der beiden Arbeitsorte dürfte wohl eine der schönsten Aussichten im Kanton haben.

Zum einen sucht die Stadtgemeinde zusammen mit der Carl & Margrit Roesch Stiftung eine Kulturbeauftragte Person, welche in einem 50-Prozent-Pensum angestellt werden soll. Zum anderen wird auf die neue Badisaison eine neue Kioskpächterin oder ein neuer Kioskpächter für das Rheinbad Rodenbrunnen gesucht.

Die Stellensinerate finden sich auf der Website der Gemeinde Diessenhofen.  Die Bewerbungsfrist läuft für beide Stellen noch bis zum 14. Februar 2020.

Dienstag, 28. Januar, 09:27 Uhr

Erzählcafé im Museum: Fliegende Schiffli und ratternde Maschinen

Stickermeister Erwin Tobler kennt seine historischen Maschinen aus dem Effeff.

Stickermeister Erwin Tobler kennt seine historischen Maschinen aus dem Effeff.

(Bild: PD)

(red) Schon als kleiner Bub sitzt Erwin Tobler aus Götighofen seiner Grossmutter zu Füssen, wenn sie allabendlich an der Stickmaschine Heimarbeit leistet. Die Stickerei lässt ihn auch später nicht los: Nach einer Lehre als Maschinenmonteur bei Saurer Arbon und einigen Jahren auf Montage absolviert er eine Ausbildung zum Stickermeister.

So wie Erwin Toblers Leben hat die Arbeit in der Textilindustrie, im Maschinenbau oder in der Nahrungsmittelverarbeitung das Leben von Generationen geprägt. Bis in die 1970er-Jahre verdiente die Hälfte der Thurgauer Bevölkerung ihren Lebensunterhalt in der Industrie. Am Erzählcafé vom Dienstag, 4. Februar 2020 um 14 Uhr im Historischen Museum Thurgau teilt er Erinnerungen an diese Zeit.

Geschichten aus dem Fabrikalltag: Fotos mitbringen erwünscht

Im Anschluss an Erwin Toblers Ausführungen sind ehemalige Fabrikarbeiterinnen und -arbeiter, Industrie-Angestellte, Patrons und Unternehmerinnen herzlich eingeladen, an der Gesprächsrunde teilzunehmen, Fotos mitzubringen und aus ihrem Berufsleben zu erzählen. Selbst vermeintlich unwichtige Erfahrungen sind für die Geschichtsschreibung bedeutungsvoll. Historikerin Petra Hornung moderiert das Erzählcafé. Im Anschluss offeriert das Historische Museum Thurgau Kaffee und Gebäck und es besteht die Möglichkeit, sich auszutauschen.

Montag, 27. Januar, 17:08 Uhr

Start der Bauarbeiten zur Umgestaltung der Seetalstrasse in Kreuzlingen

(red) Zwischen August und Dezember 2019 sind auf der Seetalstrasse Arbeiten für neue Werkleitungen der Technischen Betriebe Kreuzlingen und Vorbereitungsarbeiten für die neuen Lärmschutzwände ausgeführt worden. Ab Anfang Februar 2020 wird nun auch der Strassenbau für die definitive Umgestaltung der Seetalstrasse ausgeführt. Die beauftragte Bauunternehmung wird am Montag, 3. Februar 2020 mit den Bauarbeiten beginnen. Die Bauzeit soll bis Spätsommer 2020 dauern. Die Deckbelags- und Fertigstellungsarbeiten erfolgen voraussichtlich im Anschluss an die Rohbauarbeiten 2020.

Das Projekt umfasst die Sanierung und die Umgestaltung der Seetalstrasse. Ziel ist es, die Leistung zu erhöhen und die Situation für den Langsamverkehr zwischen den beiden Kreiseln Seepark und Ziil zu verbessern. Die Strasse wird teilweise verbreitert, um Platz für eine neue Busspur und Aufspurstrecken im Knotenbereich der Reutistrasse zu schaffen. Weiter wird ungefähr auf Höhe «Lidl» ein neuer Fussgängerübergang mit Schutzinsel geschaffen, die Bushaltestellen Seepark und Zihlstrasse werden hindernisfrei mit erhöhter Einsteigekante umgebaut und an der Reutistrasse Nord wird auf der Ostseite ein neues Trottoir erstellt.

An der Seetalstrasse wird seit längerm gebaut.

An der Seetalstrasse wird seit längerm gebaut.

(Bild: Andrea Stalder - 3.9.2018)

Als letzte Etappe der Lärmsanierung der Hafen- / Seetalstrasse werden in diversen Abschnitten des Ausbaubereiches Lärmschutzwände aus Lavabeton errichtet. Gleichzeitig und koordiniert mit den umfangreichen Strassen- und Lärmschutzbauarbeiten wird die Stadt Kreuzlingen im Bereich der Kreuzung mit der Reutistrasse eine Regenwasserableitung erstellen.

Die Bauarbeiten werden in zwei Längsetappen (Nord / Süd) aufgeteilt und der Verkehr wird mit Einbahnregelung Fahrtrichtung Innenstadt Kreuzlingen an der Baustelle vorbeigeführt, die Gegenrichtung stadtauswärts wird über die Romanshornerstrasse umgeleitet (gleiches Verkehrsregime wie 2019).

Montag, 27. Januar, 15:53 Uhr

Oberthurgauer Kantonsräte unterstützen Museumsstandort Arbon

Vielleicht hat Arbon einst nicht nur ein Schloss, sondern auch ein historisches Museum.

Vielleicht hat Arbon einst nicht nur ein Schloss, sondern auch ein historisches Museum. 

(Bild: Andrea Stalder)

(red) Bei einem informellen Gedankenaustausch mit dem Arboner Stadtpräsidenten Dominik Diezi haben sich zahlreiche Oberthurgauer Kantonsräte hinter Arbon als Standort für das Historische Museum des Kantons gestellt.

Gut zwanzig Kantonsräte sind am vergangenen Mittwoch, 22. Januar, der Einladung des Arboner Stadtpräsidenten Dominik Diezi gefolgt und haben sich nach der Sitzung des Grossen Rats zum persönlichen Austausch getroffen. Zentrales Gesprächsthema war die Standortevaluation für das kantonale Historische Museum. Dominik Diezi hat die Kantonsparlamentarier über den gegenwärtigen Stand der Dinge sowie die nächsten Schritte im Prozess orientiert.

Die Oberthurgauer Kantonsräte haben sich bei dem Treffen vorbehaltlos für Arbon als Standort für das Historische Museum des Kantons Thurgau ausgesprochen. Die Räte haben den Willen bekräftigt, die Bewerbung der Stadt Arbon mit vereinten Kräften zu unterstützen. Stadtpräsident Dominik Diezi bezeichnete den Austausch als äusserst wertvoll und konstruktiv. Im Februar werden an einer gemeinsamen Medienkonferenz die Erkenntnisse aus dem Treffen vorgestellt. 

Montag, 27. Januar, 15:10 Uhr

Mann fällt von Hebebühne, Rega fliegt ins Spital

(kapo) Am Montagvormittag musste nach einem Sturz in Salmsach ein Arbeiter von der Rega ins Spital geflogen werden. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein Mann kurz nach 10.30 Uhr im Weiler Hungerbühl mit Arbeiten auf einer Hebebühne in einer Firma beschäftigt. Aus noch unbekannten Gründen kippte die fahrbare Hebebühne zur Seite und der 31-Jährige fiel mehrere Meter auf den Boden hinunter. Der Verunfallte wurde verletzt und nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst mit Verdacht auf Rückenverletzungen von der Rega ins Spital geflogen.

Montag, 27. Januar, 14:57 Uhr

Lernende übernehmen die Aldi-Filiale in Frauenfeld

(red) Aldi Suisse-Lernende im letzten Lehrjahr leiten ab Montag, 27. Januar bis Samstag, 1. Februar eigenständig die Filiale an der Wespenstrasse 16 im Thurgauer Kantonshauptort. Beim Projekt «Lernendenfiliale» erleben und verantworten die 14 Lernenden alle Aufgaben des Filialalltags – vom Kassendienst bis hin zur Filialleitung – in Eigenregie. Die angehenden Detailhandelsfachfrauen und -männer sowie Detailhandelsassistentinnen und -assistenten aus der ganzen Ostschweiz freuen sich, während einer Woche die Frauenfelder Bevölkerung zu begrüssen.

Lernende übernehmen die Frauenfelder Aldi-Filiale

Lernende übernehmen die Frauenfelder Aldi-Filiale

(Bild: pd)
Montag, 27. Januar, 14:21 Uhr

Oberaacher U20-Korbballer holen Bronze

(red) Das Juniorenteam aus Oberaach gewann sensationell den dritten Platz  an der Schlussrunde der Schweizermeisterschaft im Amriswiler Oberfeld. Das erste Spiel des Tages verlore man zwar noch gegen Nunningen mit 3:8. Mit einem Sieg gegen Löhningen und zwei Unentschieden gegen den späteren Schweizermeister Erschwil und Hochwald-Gempen holte die Heimmannschaft aber die nötigen Punkte für den Podestplatz.  

U20-Korbballer aus Oberaach.

U20-Korbballer aus Oberaach.

(Bild: pd)

Zum zweiten Mal in Folge erreichten die Oberaacher somit den starken dritten Rang in der U20-Schweizermeisterschaft. Emotionen Pur bei den Oberaachern, welche an diesem Tag eine unglaubliche Berg- und Talfahrt erlebten. Das Team durfte sich an der Rangverkündigung von den vielen Fans feiern lassen und den Erfolg bis in die Nacht ausgiebig feiern. 

Montag, 27. Januar, 13:23 Uhr

Kreuzlinger Feuerwehr transportiert und löscht brennenden Müll

Es raucht aus dem Abfallcontainer.

Es raucht aus dem Abfallcontainer.

(Bilder: Feuerwehr Kreuzlingen)

(red) Durch die Krisenintervention der SBB wurde die Feuerwehr Kreuzlingen am Montagmorgen, kurz nach 9 Uhr, zu einem Entstehungsbrand aufgeboten. Nachdem vor Ort erste Abklärungen getätigt wurden, entschloss man sich, den brennenden Abfallcontainer unter Begleitschutz der Feuerwehr vom Hafenbahnhof ins Regionale Annahmezentrum (RAZ) zu verlegen. Dort wurde der Container kontrolliert entleert. Die Feuerwehr und die Mitarbeiter vor Ort löschten den Abfall. Bei den Arbeiten wurde niemand verletzt. Mit vor Ort waren die Kantonspolizei Thurgau und das Amt für Umwelt.  14 Feuerwehrleute standen im Einsatz, der um 10.30 Uhr beendet war. 

Der Abfall wird gelöscht.

Der Abfall wird gelöscht. 

Montag, 27. Januar, 11:36 Uhr

Prost: Thurgauer Stelldichein in der Sternebar in Arosa 

(red) In diesen Stunden findet im Aroser Skigebiet der Thurgauer Apéro statt. Alle Thurgauer, die ihre Skiferien in Arosa verbringen wiederum in der Weisshornbahn-Mittelstation zu einem Begrüssungs-Apéro eingeladen. Der Apéro beginnt in der Sternebar um 11 Uhr mit dem Aufzug der Thurgauerfahne durch die Apfelkönigin mit Fahnen-Marsch. Anschliessen singen alle Gäste gemeinsam das Thurgauerlied.

Der Anlass wird bis etwa 14 Uhr musikalisch von der Live-Band Com Box begleitet.

Die Thurgauer Apfelkönigin Larissa Häberli hat bereits ein erstes Bild auf Instagram gepostet. Prost. 

Screenshot von Instagram.

Screenshot von Instagram.

(Bild: Instagram)
Montag, 27. Januar, 10:18 Uhr

Die Grünen zu Gast im Frauenfelder Eisenwerk

Parteipräsidentin Regula Rytz und Tagesvorsitzender Simon Vogel in Frauenfeld.

Parteipräsidentin Regula Rytz und Tagesvorsitzender Simon Vogel in Frauenfeld. 

(Bild: pd)

Am Samstag trafen sich die Grünen Schweiz zur Delegiertenversammlung im Frauenfelder Eisenwerk. Simon Vogel, Co-Präsident der jungen Grünen Thurgau, hatte die Ehre, das Tagespräsidium zu führen. 

Die Partei verabschiedete eine Resolution, die aufzeigt, wie konsequente Klimaschutzmassnahmen sozial umgesetzt werden können. Grundlegend seien dabei eine soziale Wohn- und Verkehrspolitik und ein nachhaltiger Finanzplatz. Ebenfalls haben die Grünen ohne Gegenstimme die Nein-Parole zur Kündigungsinitiative gefasst.

«Wir Grünen nutzen unsere neue Stärke, um eine progressive Politik voranzutreiben», sagte Parteipräsidentin Regula Rytz vor den Delegierten.

Montag, 27. Januar, 10:06 Uhr

Siebentürig in Frauenfeld: Familienfahrzeug mal anders

(sko) Seit kurzem steht im Frauenfelder Kurzdorf-Quartier eine sogenannte Pullmann-Limousine von Mercedes-Benz. Im Fahrzeug mit insgesamt sieben Türen hat es Platz für acht Personen.

Sonntag, 26. Januar, 10:52 Uhr

Zwei Verletzte nach Kollision in Kreuzlingen

Nach der Kollision mussten die beiden Autofahrer ins Spital gebracht werden

Nach der Kollision mussten die beiden Autofahrer ins Spital gebracht werden

Bild: Kapo TG

(kapo/dh) Nach einem Verkehrsunfall in Kreuzlingen mussten am Samstag zwei Autofahrer ins Spital gebracht werden, wie die Kantonspolizei Thurgau am Sonntag informiert. Ein 29-jähriger Autofahrer war gegen 16.30 Uhr auf der Tägerwilerstrasse in Richtung Zentrum unterwegs und wollte nach links abbiegen. Dabei kam es zur Kollision mit einem vortrittsberechtigten, 48-jährigen Autofahrer aus der Gegenrichtung.

Beide Autofahrer wurden verletzt und mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Während der Unfallaufnahme durch die Kantonspolizei Thurgau sperrten Einsatzkräfte des Grenzwachtkorps den betroffenen Strassenabschnitt vorübergehend ab und leiteten den Verkehr um. Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.

Samstag, 25. Januar, 15:46 Uhr
Es kamen rund 60 Einsatzkräfte zum Einsatz.

Es kamen rund 60 Einsatzkräfte zum Einsatz. 

Symbolbild: Michel Canonica

Halle in Sulgen durch Brand beschädigt

Bei einem Brand in einer Gewerbehalle in Sulgen ist am Samstagmorgen Sachschaden in der Höhe von mehreren hunderttausend Franken entstanden. Das schreibt die Kantonspolizei Thurgau in einer Medienmitteilung. 

Gegen 7 Uhr bemerkte ein Angestellter eine Rauchentwicklung in einer Gewerbehalle an der Auholzstrasse und schlug Alarm. Die Feuerwehren Sulgen und Weinfelden kamen mit rund 60 Einsatzkräften vor Ort und konnten das Feuer löschen.

Verletzt wurde niemand, der Sachschaden dürfte gemäss ersten Schätzungen einige hunderttausend Franken hoch sein. Zur Spurensicherung und Klärung der Brandursache kamen der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau sowie ein Elektrosachverständiger vor Ort.