THURGAU-TICKER vom 24. bis 30. August

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Montag, 31. August, 09:30 Uhr

Kliby und Caroline im Rathaus Frauenfeld

Bauchredner Kliby und Eselin Caroline

Bauchredner Kliby und Eselin Caroline

Bild: PD

(red) Caroline ist ein Star. Seit den 1970er Jahren ist sie mit ihren vorwitzigen und schlagfertigen Sprüchen bis über die Landesgrenze hinaus bekannt. Über eine Million verkaufte Tonträger, 20 Gold- und 12 Platin-Schallplatten können der Kreuzlinger Bauchredner Kliby und seine Eselin vorzeigen. Nun kommt das Duo nach Frauenfeld. Am 10. September bescheren sie im Rathaus den Zuschauern einen unterhaltsamen Abend.

Eine Anmeldung über die Museumswebseite wird empfohlen, da es nur eine beschränkte Teilnehmerzahl gibt. Das Tragen einer Maske wird empfohlen. Der Eintritt ist gratis, es wird eine Kollekte erhoben. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr.

Anmeldung: historisches-museum.tg.ch

Sonntag, 30. August, 13:46 Uhr

Bekannten beraubt – Täter festgenommen

Bild: Donato Caspari

(kapo) Nach einem Raub in der Nacht zum Samstag in Bischofszell hat die Kantonspolizei Thurgau die beiden Täter festgenommen. Am Samstagmorgen, kurz nach 2 Uhr, meldete sich ein 26-jähriger Mann bei der Kantonalen Notrufzentrale und gab an, dass er an der Türkeistrasse von zwei Bekannten überfallen, geschlagen und beraubt worden sei. Der 26-Jährige wurde beim Raub leicht verletzt, er suchte selbständig einen Arzt auf.

Die beiden Beschuldigten, ein 28-jähriger und ein 25-jähriger Schweizer aus der Region, wurden von Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau noch in der Nacht respektive am Samstagmorgen festgenommen. In der Einvernahme zeigten sie sich geständig, ihrem Kollegen nach dem gemeinsamen Barbesuch gefolgt und ihm unter Anwendung von Körpergewalt das Portemonnaie abgenommen zu haben. Grund für die Auseinandersetzung war eine offen gebliebene Rechnung nach einem gemeinsamen Barbesuch. Die Staatsanwaltschaft Bischofszell führt eine Strafuntersuchung gegen die beiden Männer.

Samstag, 29. August, 14:39 Uhr

Kantonspolizei zieht alkoholisierte Autofahrer aus dem Verkehr

(kapo/nat) Einer Patrouille der Kantonspolizei Thurgau fiel am Freitagabend um 21.45 Uhr in Amriswil die unsichere Fahrweise eines Autofahrers auf. Eine Atemalkoholmessung ergab beim 29-jährigen Polen einen Wert von 0,48 mg/l. Gemäss Medienmitteilung der Kantonspolizei wurde dem Mann der Führerausweis entzogen.

Am Samstagmorgen musste gleich ein zweiter alkoholisierter Autofahrer aus dem Verkehr gezogen werden. Kurz vor 5.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass beim Kreisel zwischen Mattwil und Belzstadel ein Fahrzeug abgestellt und dessen Lenker offenbar eingeschlafen sei. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau stellten beim 26-jährigen Schweizer Alkoholgeruch fest, heisst es in der Medienmitteilung. Die Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 0,67 mg/l. Auch ihm wurde der Führerausweis abgenommen.

Freitag, 28. August, 14:24 Uhr

Zihlschlacht-Sitterdorf ist Vorbild

In Scherzingen konnte das erste faltbare Solardach des Kantons eingeweiht werden. Dennoch hinke der Kanton bei der Ausschöpfung seines Potenzials hintennach, sagt der WWF.

In Scherzingen konnte das erste faltbare Solardach des Kantons eingeweiht werden. Dennoch hinke der Kanton bei der Ausschöpfung seines Potenzials hintennach, sagt der WWF.

Bild: Andrea Stalder (Scherzingen, 19. August, 2020)

Gemäss einer Mitteilung des WWF schöpft der Kanton Thurgau sein Potenzial für Solarstrom nicht genügen aus. 2019 nutzte er nur knapp fünf Prozent seines Potenzials auf Dächern für Solarstrom. «In diesem Tempo wird der Thurgau erst im Jahr 2237 das Poentzial für Soalrstrom auf seinen Dächern ausgeschöpft haben», schreibt WWF. Mit 217 Jahren Rückstand liegt der Kanton Thurgau unter dem nationalen Durchschnitt. Als Vorbild gelte die Gemeinde Zihlschlacht Sitterdorf, die ihre Ausnutzung in den vergangenen zwei Jahren um knapp vier Prozent verbesserte. Die Analyse, auf welche sich die Organisation beruft wurde vom Team der Geoimpact AG auf der Plattform Swiss Energy Planning durchgeführt.

Freitag, 28. August, 13:48 Uhr
Lediglich drei Neuansteckungen meldet der Kanton am Freitag.

Lediglich drei Neuansteckungen meldet der Kanton am Freitag.

Bild: Keystone

Vier Personen weniger in Isolation

(sba) Der Kanton Thurgau hat über Twitter informiert, dass innert 24 Stunden nur drei Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet wurden. Auch sonst sehen die Zahlen am Freitag nicht schlecht aus: Vier Personen weniger in Isolation, keine weitere Person auf der Intensivstation und insgesamt nur drei Personen, die hospitalisiert werden mussten. Die Zahlen sind damit praktisch identisch mit den gestrigen.

Freitag, 28. August, 11:24 Uhr

Brandstifter in Schaffhausen

(red/sba) In der Nacht auf Donnerstag gab es ab fünf Uhr früh gleich drei Brände in der Stadt Schaffhausen und einen in Feuerthalen. Aufgrund der geographischen Nähe und des Zeitraumes geht die Schaffhauser Polizei derzeit von einer identischen Täterschaft aus und bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise.

Brandstifter treiben in Schaffhausen ihr Unwesen.

Brandstifter treiben in Schaffhausen ihr Unwesen.

Symbolbild: fotolia

Um 4.45 Uhr zündete die unbekannte Täterschaft eine Pflanze vor einer Pizzeria an. In der Folge griff das Feuer auf die Aussenmöbel über und beschädigte diese massiv. Eine halbe Stunde später brannte ein öffentlicher Bücherschrank. Dieser und die 120 Bücher wurden komplett zerstört. Auch ein Abfallsack auf einem Parkplatz wurde zum Opfer der Brandstifter. Auch in Feuerthalen wütete die unbekannte Täterschaft. Dort zündete sie einen Elektroroller an.

Personen kamen keine zu Schaden. Wer Hinweise hat, kann sich unter +41 52 624 24 24 bei der Schaffhauser Polizei melden.

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Freitag, 28. August, 11:02 Uhr

Bauarbeiten auf Kantonsstrasse in Weinfelden

(red) Ab dem 7. September 2020 bis voraussichtlich Mitte Dezember 2020 wird die Wilerstrasse in Weinfelden im Abschnitt Südstrasse bis Thurbrücke saniert. Im Zusammenhang mit der Sanierung werden diverse Werkleitungen erneuert und angepasst.

Die Bauarbeiten an der Wilerstrasse werden unter Einsatz einer Lichtsignalanlage erfolgen. Für die abschliessenden Belagsarbeiten wird die Strasse Ende November für rund eine Woche gesperrt. Die Deckbelagsarbeiten werden voraussichtlich im Sommer 2021 ausgeführt, mit einer Strassensperrung von etwa einer Woche.

Freitag, 28. August, 09:06 Uhr

Der Kanton Thurgau stärkt den Vollzug Covid-19

(red) Der Kanton Thurgau schafft befristet eine Fachstelle Covid-19. Diese ist direkt Regierungsrat Urs Martin, dem Chef des Departements für Finanzen und Soziales, unterstellt und nimmt ihre operative Tätigkeit per 14.September auf. Dies teilt der Regierungsrat mit.

Die Fachstelle hat zwei Hauptaufgaben: Erstens dient sie als Koordinationsstelle zwischen Kanton und Gemeinden sowie zwischen den kantonalen Departementen. Zweitens ist sie zuständig für die Kontrolle des Vollzugs der Covid-19-Verordnungen des Bundes, was gegenwärtig vor allem die Schutzkonzepte für Veranstaltungen und Einrichtungen betrifft.

Beatrix Kesselring.

Beatrix Kesselring.

Bild: PD

Leiterin der neuen Fachstelle wird Beatrix Kesselring. Nach ihrer kaufmännischen Ausbildung absolvierte die 48-Jährige die Polizeischule und arbeitete 17 Jahre in verschiedenen Funktionen für die Kantonspolizei Thurgau. Danach leitete sie während sechs Jahren die Geschäftsstelle des Verbandes Thurgauer Gemeinden. In den vergangenen zwei Jahren war Beatrix Kesselring Gemeindeschreiberin und Verwaltungsleiterin der Gemeinde Sirnach. In der Mitteilung heisse es: «Die Erfahrung in der Zusammenarbeit mit den Gemeinden ist für ihre neue Aufgabe wertvoll.»

Freitag, 28. August, 08:36 Uhr

Regierungsrat Urs Martin dankt den Contact-Tracern in Amriswil

Urs Martin (l.) mit den Contact-Tracern in Amriswil.

Urs Martin (l.) mit den Contact-Tracern in Amriswil.

Bild: PD

(pd/lim) Seit Mai unterstützt die Lungenliga Thurgau den Kanton Thurgau mit dem Contact Tracing. Die telefonische Betreuung von COVID-19 erkrankten Patienten und deren Kontaktpersonen wird im Hinblick auf steigende Fallzahlen im Kanton weiterhin ausgebaut. Am Donnerstag hat Regierungsrat Urs Martin den Tracern für ihren flexiblen und zuverlässigen Einsatz mit einem Besuch in der Zentrale in Amriswil gedankt:

«Das Contact Tracing bedingt einen hohen Grad an Flexibilität. Jeden Tag sieht die Situation wieder anders aus. Wir stehen täglich im Austausch.»

Das Kontaktmanagement wird laut Medienmitteilung der Lungenliga nun sieben Tage die Woche von mehreren Personen gleichzeitig betrieben. Täglich werden um die 250 Telefonate geführt. Zum grossen Teil sind die Tracer in der Zentrale des Contact Tracings in Amriswil an der Bahnhofstrasse 44 in den neuen Räumlichkeiten der Lungenliga stationiert. Manche arbeiten aber auch von zu Hause aus.

Freitag, 28. August, 08:04 Uhr

45-jähriger Autofahrer betrunken in Hauptwil unterwegs

Die Kantonspolizei Thurgau führte kurz vor 2.30 Uhr Kontrollen durch.

Die Kantonspolizei Thurgau führte kurz vor 2.30 Uhr Kontrollen durch.

Bild: Reto Martin

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht auf Freitag in Hauptwil einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte kurz vor 2.30 Uhr auf der Hauptstrasse einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 45-jährigen Schweizer einen Wert von 0,72 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis laut Medienmitteilung der Kantonspolizei Thurgau zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Donnerstag, 27. August, 21:48 Uhr

Rund 130 Besucher tragen alle eine Schutzmaske

(sko) Am Donnerstagabend ist in der Aula der Schule Feldbach in Steckborn eine Podiumsdiskussion zur bevorstehenden Ersatzwahl für den vakanten Sitz im Stadtrat über die Bühne gegangen. David Angst, Chefredaktor der Thurgauer Zeitung, fühlte bei den fünf Kandidierenden in einer lebhaften Diskussionsrunde während rund anderthalb Stunden den Puls. Für die rund 130 anwesenden Gäste des Anlasses der örtlichen FDP bestand eine generelle Maskenpflicht. Zum Schluss durften Fragen gestellt werden.

Um den freien Sitz im Stadtrat kämpfen bei der Ersatzwahl am 27.September fünf Kandidierende: Moritz Eggenberger (GLP), Judith Kern, Kathrin Mancuso, Sandra Marolf und Jack Rietiker (alle parteilos).

Ein ausführlicher Text zum Podium folgt im Laufe des Freitags ...

David Angst, Chefredaktor der Thurgauer Zeitung, befragt die Kandidierenden (v.l.n.r.): Moritz Eggenberger (GLP), Judith Kern, Kathrin Mancuso, Sandra Marolf, Jack Rietiker (alle parteilos).

David Angst, Chefredaktor der Thurgauer Zeitung, befragt die Kandidierenden (v.l.n.r.): Moritz Eggenberger (GLP), Judith Kern, Kathrin Mancuso, Sandra Marolf, Jack Rietiker (alle parteilos).

Bild: Samuel Koch
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Donnerstag, 27. August, 17:47 Uhr

«Stedy Fäscht» ist abgesagt

(lsf) «Das 11. Stedy Fäscht wäre das grösste und schönste geworden, das wir bis anhin durchgeführt haben», schreibt Valentin Stettler, Inhaber der Stedy Gwürz AG. Riesenrad, Kinderzone, Konzerte, Fabrikrundgänge und viele Degustationen wären geplant gewesen. Jedoch müsse das Fest, das dieses Wochenende hätte stattfinden sollen, aufgrund der aktuellen Lage definitiv abgesagt werden.

Stedy an der Frühjahrsmesse 2015 in Frauenfeld.

Stedy an der Frühjahrsmesse 2015 in Frauenfeld.

Bild: Reto Martin

Die gute Nachricht: Für alle Stedy-Fans wurde eine Fabrikführung aufgezeichnet, die man ganz einfach von zu Hause aus anschauen kann. «Es lebe die Technik», schreibt Stettler. Im Video erfahre man auch, warum das «HärdöpfelGwürz» vor der Markteinführung fast wieder beerdigt worden wäre.

Die Fabrikführung gibt es hier.

Donnerstag, 27. August, 17:36 Uhr

Brand in Einfamilienhaus

(kapo) Bei einem Brand in Aadorf entstand am Mittwoch Sachschaden. Eine Bewohnerin bemerkte kurz vor 17 Uhr an der Fohrenbergstrasse Rauch hinter dem Kühlschrank und alarmierte die kantonale Notrufzentrale. Die Feuerwehr Aadorf war rasch vor Ort und konnte den Brand, der im Bereich des Kühlschranks ausgebrochen war, löschen.

Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken. Als Brandursache steht ein technischer Defekt am Kühlschrank im Vordergrund.

Der Kühlschrank wurde durch den Brand zerstört.

Der Kühlschrank wurde durch den Brand zerstört.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau
Donnerstag, 27. August, 15:54 Uhr

15'000 Franken für Beirut nach Explosion am Hafen

(red) Der Thurgauer Regierungsrat hat den beiden Hilfsorganisationen Schweizerisches Rotes Kreuz und Unicef zur Bewältigung der humanitären Katastrophe in Beirut 10'000 Franken und 5000 Franken Soforthilfe aus dem Lotteriefonds zukommen lassen. Im Hafen von Beirut, der Hauptstadt des Libanon, gab es eine Explosion, die zahlreiche Opfer gefordert und grosse Teile der Stadt zerstört hat. Dies ist den Mitteilungen von Donnerstag aus den Verhandlungen des Regierungsrats zu entnehmen.

Donnerstag, 27. August, 15:08 Uhr

Liberato Falzarano hat Riesenzucchetti im Garten

Liberato Falzarano mit seiner Zucchetti.

Liberato Falzarano mit seiner Zucchetti.

Bild: PD

(ste) Unter dem Titel «die wohl längste Zucchini im Thurgau» hat uns Liberato Falzarano aus Münchwilen ein Foto aus seiner stolzen Zucchetti-Zucht geschickt. Das riesige Exemplar, das noch nicht geerntet ist, weist eine Länge von 1,2 Meter auf. Die Pflanze wachse so gut, wenn ihr der Gärtner sympathisch sei, lässt Falzarano mit einem Lachen ausrichten.

Zur Frage, warum die Zucchetti weiss sei, scherzt der Hobbygärnter: «Weil sie erschreckt wurde.» Dann präzisiert er, dass das Gemüse diese Farbe annehme, wenn es genug gereift sei. Von Kindesbeinen an hat Falzarano eine Leidenschaft für den Garten und für Pflanzen – nicht nur für Zucchetti. Dieses Exemplar ist sein bisher grösstes.

Donnerstag, 27. August, 11:36 Uhr

Unübersehbares Thurgauer Wappen im Kanton Baselland

Das Thurgauer Wappen prangt an der Wappenfelsanlage Chessiloch bei Grellingen BL.

Das Thurgauer Wappen prangt an der Wappenfelsanlage Chessiloch bei Grellingen BL.

Leserbild: Andreas Grob

(rsc) Da prangt das Thurgauer Wappen ziemlich prominent im Kanton Baselland. Zumindest im Vergleich zu den anderen Kantonswappen ist der Thurgau an der Wappenfelsanlage Chessiloch bei Grellingen nicht zu übersehen. Nicht zuletzt, weil in grossen Buchstaben «Thurgau du Heimat» darunter zu lesen ist.

Die Felsmalereien sind bei der Mündung des Ibachs in die Birs zu finden. Sie entstanden während des Ersten Weltkriegs, wie die Jahreszahl beim Thurgauer Wappen (1917) unschwer erkennen lässt. Während den vier Kriegsjahren bewachten an dieser Stelle über 60 Armeeeinheiten die Eisenbahnbrücken. Als einer der Soldaten das Wappen seiner Einheit an den Felsen malte, inspirierte er damit Kameraden aus anderen Kantonen und Einheiten.

Und so haben wohl auch Thurgauer Armeeangehörige ihr Heimweh im Felsen verewigt. Insgesamt sind mehr als 60 Werke entstanden. Heute ist die Wappenfelsenanlage ein geschütztes Kulturdenkmal des Kantons Basel-Landschaft.

Donnerstag, 27. August, 13:01 Uhr

Autobrand auf A1 bei Münchwilen – keine Verletzten

(kapo/rms) Aus noch ungeklärten Gründen kam es am Donnerstagmorgen auf der Autobahn A1 bei Münchwilen zu einem Fahrzeugbrand. Ein 49-jähriger Autofahrer war kurz vor 8 Uhr auf der in Richtung St. Gallen unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau bemerkte er Höhe Münchwilen ein Problem am Motor und hielt auf dem Pannenstreifen an. Beim Eintreffen der ersten Polizeipatrouille stand der Motorraum des Autos bereits in Vollbrand.

Die genaue Brandursache ist noch nicht abgeklärt.

Die genaue Brandursache ist noch nicht abgeklärt.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau

Die Feuerwehr Münchwilen war rasch vor Ort und konnte das Feuer löschen, verletzt wurde niemand. Der Sachschaden am Fahrzeug und Strassenbelag beläuft sich auf mehrere tausend Franken. Die Normalspur musste während der Lösch- und Bergungsarbeiten während rund zwei Stunden gesperrt werden.

Die genaue Brandursache wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Donnerstag, 27. August, 10:48 Uhr

Die aktuellen Coronafallzahlen im Thurgau

(red) Der Kanton Thurgau meldet am Donnerstag drei neu bestätigte Coronafälle. Weil gleichzeitig sechs Personen aus Isolation entlassen werden konnten, sinkt jedoch die aktuelle Zahl der Infizierten auf 27. Weiter sind drei Personen hospitalisiert, eine davon auf der Intensivstation.

Datenquelle: Thurgauer Amt für Gesundheit.

Datenquelle: Thurgauer Amt für Gesundheit.

Bild: Dienststelle für Statistik Kanton Thurgau
Donnerstag, 27. August, 10:40 Uhr

Judith Janker wird neue Geschäftsführerin der Regio Frauenfeld

(red) Die neue Geschäftsführerin der Regio Frauenfeld heisst Judith Janker. Dies teilt die Stadt Frauenfeld mit. Sie arbeitete bis August 2020 ein Jahr lang als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektmanagerin in der Forschungsgruppe Agrarpolitik der Humboldt-Universität Berlin. Zuvor war sie drei Jahre lang als Doktorandin zur sozialen Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft bei Agroscope im Thurgau tätig.

Judith Janker.

Judith Janker.

Bild: PD

Judith Janker verfügt über einen Abschluss in Geography and Sustainable Development (PhD) der Universität Bern sowie über einen Master in Integrated Natural Resource Management (M.Sc.) der Humbolt-Universität Berlin. Die 29-Jährige bringt Erfahrung im Projektmanagement sowie umfassendes Wissen im Bereich ländliche Entwicklung und Landwirtschaft mit. Ausserdem verfügt sie über grosses Know-How im Bereich der digitalen Kommunikation und der Zusammenarbeit mit verschiedensten Interessensgruppen. Sie wird die Geschäftsführung der Regio Frauenfeld per 1.September übernehmen.

Donnerstag, 27.August, 09:32 Uhr

Neues Waldreservat in Steckborn

Bild: Reto Martin

(red) Der Regierungsrat hat das Waldgebiet Speckbachtobel in der Politischen Gemeinde Steckborn als neues Waldreservat bezeichnet. Die Schutzanordnung für das gut 30 Hektaren grosse Gebiet wird rückwirkend auf den 1.Juli 2020 in Kraft gesetzt und gilt für mindestens 50 Jahre.

Das Inventar schützenswerter Objekte im Wald bezeichnet die Wälder im Speckbachtobel in Steckborn beinahe ausschliesslich als schützenswert, heisst es in den Regierungsmitteilungen. Bereits der regionale Waldplan «Seerücken-West» aus dem Jahr 2006 wies dem Gebiet die Vorrangfunktion Biodiversität zu und bezeichnete dieses zudem als potenzielles Waldreservat.

Der naturnahe Wald im Speckbachtobel beheimatet unter anderem einen sehr seltene Pfeifengras-Föhrenwald sowie seltene Seggen-Buchenwälder. Diese Vielfalt bestätigt sich durch die verschiedenen Hauptbaumarten in den einzelnen Beständen, wo sich Buche, Föhre, Eiche, Esche und Ahorn in abnehmender Rangfolge abwechseln. Grosse Teile der Bestände sind älter als 80 Jahre und die Bäume damit häufig dicker als 40 Zentimeter. Diese Vielfalt ist weitgehend der extremen Topografie des Tobelsystems mit seinen schroffen Felswänden und engen Schluchten geschuldet. Das Speckbachtobel ist überdies ein wertvolles Waldbiotop und Geotop.

Die Kosten für das Waldreservat Speckbachtobel belaufen sich auf rund 7500 Franken pro Jahr. Die Finanzierung des Waldreservates ist über die NFA-Programmvereinbarung Wald sichergestellt.

Donnerstag, 27. August, 09:19 Uhr

FDP Thurgau fasst klare Nein-Parole zur Begrenzungsinitiative

Hansjörg Brunner (rechts) moderierte das Podium mit den Nationalräten Mike Egger und Regine Sauter.

Hansjörg Brunner (rechts) moderierte das Podium mit den Nationalräten Mike Egger und Regine Sauter.

Bild: PD

(red) «Die Abstimmungsvorlagen vom September verlangen unsere vollste Aufmerksamkeit», begrüsste FDP-Präsident Gabriel Macedo die Mitglieder zur Versammlung. Zur Begrenzungsinitiative nahmen an einem Podiumsgespräch unter der Leitung von Hansjörg Brunner neben den Nationalräten Mike Egger und Regine Sauter auch Unternehmensvertreter Stellung. Die anwesenden Mitglieder erteilten der Initiative mit 67 Nein- zu 7 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung eine deutliche Abfuhr.

Zum Kampfjetkredit folgten die Mitglieder der Empfehlung von Referentin Sibylle Moopanar und beschlossen mit 62 zu 11 Stimmen die Ja-Parole. Referent Bernhard Rieder empfahl, dem Wolf in der Schweiz eine Chance zu geben und eine kontrollierte Regulierung auf tiefer föderaler Stufe zuzulassen. Das neue Jagdgesetz sei der bestmögliche Kompromiss. Die Anwesenden sahen es gleich und beschlossen mit 54 zu 18 Stimmen bei einer Enthaltung ebenfalls die Ja-Parole.

Es sei ein Grundanliegen der FDP, dass Frauen und Männer ihr Leben frei und eigenverantwortlich gestalten können, heisst es in der Mitteilung weiter. Zur steuerlichen Berücksichtigung der Kinderdrittbereuungskosten fassten die Mitglieder mit 44 zu 23 Stimmen bei 6 Enthaltungen die Ja-Parole. Der staatlich verordnete Vaterschaftsurlaub ist nicht die von der FDP gewünschte Lösung. Mit 48 zu 24 Stimmen fassten sie die Nein-Parole. Eine grosse Mehrheit der Anwesenden (64 zu 8 Stimmen), will dem Kanton den Kredit zum Ergänzungsbau des Regierungsgebäudes gewähren..

Mittwoch, 26. August, 18:52 Uhr

Bildhauer bei der Arbeit im Murg-Auen-Park

Holzbildhauerin Katrin Zuzáková bei der Arbeit mit der Motorsäge.

Holzbildhauerin Katrin Zuzáková bei der Arbeit mit der Motorsäge.

Bild: Roman Scherrer

(rsc) Wer den Frauenfelder Murg-Auen-Park aufsucht, kann seit heute bereits verschiedenste Skulpturen betrachten – aus Holz, Stein oder Metall. Es ist der Start der fünften Ausgabe der Frauenfelder Bildhauerwoche. Sechs Bildhauerinnen und Bildhauer arbeiten dabei während zehn Tagen im Park und lassen sich dabei über die Schulter schauen.

Eines der Werke wird eine Art Stadtplan von Frauenfeld sein, wie Eisenplastiker Markus Graf erklärt, der die Ausstellung mit Bildhauer Gabriel Mazenauer kuratiert. «Mehrere Schulklassen werden daran mitarbeiten», sagt Graf. Dies auch mit der Absicht, die Kunstaffinität der Schüler zu fördern.

Gerold Hellwig und die beiden Kuratoren der Bildhauerwoche, Markus Graf und Gabriel Mazenauer müssen im Murg-Auen-Park anpacken.

Gerold Hellwig und die beiden Kuratoren der Bildhauerwoche, Markus Graf und Gabriel Mazenauer müssen im Murg-Auen-Park anpacken.

Bilder: Roman Scherrer

Ab Donnerstag und bis Sonntag gastiert die Artistengruppe Roikkuva neben der Bildhauerwoche. Die Skulpturen der Bildhauer werden noch bis Ende Oktober im Murg-Auen-Park zu sehen sein:

Mittwoch, 26. August, 16:15 Uhr

Neuer Stürmer für den HC Thurgau

(red) Der HC Thurgau verpflichtet den schweizerisch-amerikanischen Doppelbürger Jason Fritsche. Der 23-jährige Stürmer stösst von den HCB Ticino Rockets zu den «Leuen». Jason Fritsche verbrachte einen grossen Teil seiner Juniorenzeit in nordamerikanischen Nachwuchsligen. Der Sohn des langjährigen NLA-Spielers John Fritsche (Zug, Lugano, Ambrì-Piotta) wechselte auf die Saison 2016/17 in die Nachwuchsabteilung des HC Ambrì Piotta.

Seit der Saison 2017/18 spielte Jason Fritsche, nebst einer kurzen Ausleihe zum HC Sierre, für die HCB Ticino Rockets. Vergangene Saison amtete der 23-Jährige als Captain der Tessiner und kam auf 19 Skorerpunkte (7 Tore).

Weitere Angaben zum Spieler:

  • Name: Jason Fritsche
  • Geburtstag: 18.03.1997
  • Nationalität: Schweiz/USA
  • Position: Stürmer
  • Ausleger: Rechts
  • Grösse: 172 cm
  • Gewicht: 84 kg
  • Rücknummer: 45
  • Vertrag: für die Saison 2020/21
Mittwoch, 26. August, 15:12 Uhr
An der Preisverleihung im vergangenen Februar: Milan Petrovic, Max Wicker und Dominik Egger nehmen beim Thurgauer Sportpreis 2020 für den SC Kreuzlingen den ersten Preis in der Teamwertung entgegen.

An der Preisverleihung im vergangenen Februar: Milan Petrovic, Max Wicker und Dominik Egger nehmen beim Thurgauer Sportpreis 2020 für den SC Kreuzlingen den ersten Preis in der Teamwertung entgegen.

Bild: Reto Martin

Thurgauer Sportpreis 2021 abgesagt

(red) Der Thurgauer Sportpreis 2021, mit dem im Februar kommenden Jahres die erfolgreichsten Thurgauer Sportlerinnen und Sportler für ihre Leistungen im Jahr 2020 ausgezeichnet worden wären, findet nicht statt. Der organisierende Panathlon Club Thurgau, die Vereinigung von Sportförderern, hat sich in Absprache mit dem kantonalen Sportamt zur Absage entschieden. Dies weil der Sportbetrieb wegen den Auswirkungen des Corona-Virus zeitweise vollständig geruht hat und teilweise immer noch massiv beeinträchtigt wird.

Damit verbunden fehlen auch die sportlichen Leistungen als wichtigste Basis für die Wahl der Preisträgerinnen und Preisträger. «Der Panathlon Club Thurgau freut sich bereits heute auf die Vergabe des Sportpreises 2022, wo hoffentlich erfolgreiche Olympioniken und Weltmeisterschaftsteilnehmende geehrt werden können», schreiben die Organisatoren in ihrer Mitteilung.

Mittwoch, 26. August, 14:03 Uhr

Aktuell 30 Coronainfizierte im Thurgau

(rsc) Der Kanton Thurgau meldet am Mittwoch im Vergleich zum Vortag sechs neue bestätigte Coronafälle. Aktuell befinden laut der Statistik 30 infizierte Personen in Isolation.

Mittwoch, 26. August, 12:59 Uhr
Der Grosse Rat hat entschieden: Neu sollen auch juristische Personen ein Patent für das Führen eines Gastrobetriebes erhalten.

Der Grosse Rat hat entschieden: Neu sollen auch juristische Personen ein Patent für das Führen eines Gastrobetriebes erhalten.

Bild: Andrea Stalder

Grosser Rat will moderneres Gastrogesetz

(lsf) Die Gastronomiebranche hat sich in den vergangenen Jahren verändert. Heute ist es unter anderem üblich, dass zum Beispiel Bäckereien auch ein Café oder Restaurant führen. Bewilligungen und Patente werden jedoch nur an natürliche Personen ausgestellt und sind nicht übertragbar.

Vier Kantonsräte wollen das seit 25 Jahren bestehende Gastrogesetz modernisieren und erreichen, dass Patente auch an juristische Personen vergeben werden können. Denn jetzt müssen etwa bei jedem Wechsel des Filialleiters neue Bewilligungen und Patente beantragt werden, was Gebühren von 1000 bis 2500 Franken mit sich bringt. Ruedi Bartel, Präsident von Gastro Thurgau, ist ebenfalls Motionär. Die Betriebe im Kanton würden die Anpassung des Gesetzes sehr begrüssen, betonte er.

Die zuständige Regierungsrätin Cornelia Komposch bat darum, die Motion nicht erheblich zu erklären. In Bezug auf die finanziellen und administrativen Auswirkungen auf die Gastrobranche sei das Anliegen so nicht sinnvoll: Es wäre eine Ungleichbehandlung gegenüber Einzelbetrieben. Auch bürge die jetzige Regelung mit der Verantwortung einer natürlichen Person für Qualität. Der Regierungsrat verschliesse sich jedoch nicht einer Revision des Gastrogesetzes.

Der Grosse Rat will jedoch nicht warten. Mit deutlicher Mehrheit nahm er die Motion am Mittwochvormittag an.

Mittwoch, 26. August, 11:00 Uhr

Grosser Rat will keine Ergänzungsleistungen für arme Familien

Die Thurgauer SP-Präsidentin Nina Schläfli vertritt das Anliegen zu Ergänzungsleistungen für Familien an der Grossratssitzung.

Die Thurgauer SP-Präsidentin Nina Schläfli vertritt das Anliegen zu Ergänzungsleistungen für Familien an der Grossratssitzung.

Bild: Donato Caspari

(seb.) Der Grosse Rat des Kantons Thurgaus lehnt die Einführung von Ergänzungsleistungen für Familien ab. Das Anliegen scheitert an Sitzung am Mittwochvormittag an der rechtsbürgerlichen Mehrheit, welche mit 72 Nein-Stimmen dagegen war. Ja-Stimmen wurden 45 gezählt. Das von SP-Kantonsräten eingebrachte Anliegen fand auch Unterstützung in der CVP und der GLP. Damit sollte Familien, die von Armut betroffenen sind, finanziell wieder auf die Beine geholfen werden.

Die Schweiz kennt heute bereits solches Instrument bei AHV und IV. Für Familien kennen es auch die Kantone Tessin, Solothurn, Genf und die Waadt. Der Thurgauer Regierungsrat lehnte das Ansinnen bereits bei der Beantwortung der Motion ab. Auch aus finanziellen Aspekten. So rechnete er mit einer Belastung von Staat und Unternehmen von gegen 10 Millionen Franken im Jahr.

Mittwoch, 26. August, 09:16 Uhr

Testspiel des HC Thurgau abgesagt

(rsc) Am übernächsten Freitag hätte der HC Thurgau in Weinfelden ein Testspiel gegen die Dornbirn Bulldogs bestreiten sollen. Die Partie findet nun aber nicht statt. Dies weil der Österreicher Club «weiterhin auf die geltenden Rahmenbedingungen rund um den Spielbetrieb» in seiner Liga warte, wie der HC Thurgau mitteilt.

Ob das Auswärtsspiel vom 15. September gegen denselben Gegner durchgeführt werden kann, sei deshalb auch fraglich fraglich. «Der HC Thurgau prüft aktuell Optionen für Ersatz-Testspiele und kommuniziert zu gegebener Zeit», schreibt der Verein weiter.

Dienstag, 25. August, 18:02 Uhr

Spontane Wissenshäppchen in Kleingruppen

(red) Die Coronapandemie hat das Jahresprogramm des Historischen Museums Thurgau auf den Kopf gestellt. Bis Ende August findet keine der geplanten Veranstaltungen statt, erst ab September wird das Programm sachte aufgenommen. heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Das Haus nutze jedoch die Chance, ein neues und exklusives Führungsformat zu testen: spontane Wissenshäppchen in Kleingruppen.

Während eines Abendreferats im Historischen Museum im Schloss Frauenfeld.

Während eines Abendreferats im Historischen Museum im Schloss Frauenfeld.

Bild: PD/Samir Seghrouchni

Das ausführliche Programm findet sich auf der Museumswebseite. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt und die Referierenden tragen in engen Räumlichkeiten ein Gesichtsvisier.

Anmeldung online erforderlich unter: www.historisches-museum.tg.ch

Dienstag, 25. August, 16:36 Uhr

Messungen ergaben eine Wassertiefe von 1,5 Metern

Aus dieser Perspektive kennen Vögel das Unterseestädtchen Steckborn.

Aus dieser Perspektive kennen Vögel das Unterseestädtchen Steckborn.

Bild: Olaf Kühne

(sko) Welche Verletzungen der 27-Jährige hat, der seit einem Badeunfall am Freitagabend in Steckborn schwer verletzt im Spital liegt, gibt die Kantonspolizei Thurgau nicht preis. Klar ist, er schwebt nicht mehr in Lebensgefahr, wie das Nachrichtenportal FM1 Today schreibt. Die Polizei geht jedoch davon aus, dass sich der Mann beim Sprung in den Untersee verletzt hat. Polizeisprecher Michael Roth lässt verlauten:

«Wir gehen davon aus, dass der Mann beim Hineinspringen in den Untersee aufgrund der geringen Wassertiefe schwer verletzt wurde.»

Nicht ganz ausgeschlossen werden Kreislaufprobleme. Spezialisten der Polizei jedenfalls haben nach dem Badeunfall die Tiefe des Sees gemessen, beim Unfallort ergaben diese Messungen eine Tiefe von rund 1,5 Meter. Deshalb könnten die schweren Verletzungen wegen eines besonders steilen Sprungs entstanden sein.

Ein 27-jähriger Mann sprang am Freitagabend gegen 21 Uhr im Bereich des Feldbachareals in den Untersee. Seine Begleiter am Ufer bemerkten daraufhin, dass er nicht wieder auftaucht – und holten sie ihn aus dem Wasser. Er zeigte keine Lebenszeichen. Nach der Erstversorgung inklusive Reanimation durch Notarzt und Rettungsdienst wurde der Verunfallte in kritischem Zustand mit der Rega in ein Spital geflogen.

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Dienstag, 25. August, 15:48 Uhr

Zitterpartie um Fest mit Chutney-Wettbewerb hat ein Ende

(red) Am 12. September von 9 bis 16 Uhr kommt wieder Leben in die Frauenfelder Altstadt, trotz Corona. Zahlreiche kleinere und grössere Thurgauer Marktstände säumen die Gässchen und als Gast ist das «cheese-festival» mit dabei. Höhepunkt ist der Chutney-Wettbewerb, wie die organisierende Agro Marketing Thurgau AG am Dienstagmorgen mitteilt. Priska Held erklärt:

Priska Held von Agro-Marketing Thurgau.

Priska Held von Agro-Marketing Thurgau.

Bild: Reto Martin
«Wir haben uns entschieden, den Anlass trotz Covid-19 durchzuführen. Die Schutzmassnahmen sind zwar ein zusätzlicher Aufwand, aber wir sind überzeugt, dass es sich lohnt.»

Für sie als Organisatorin war es eine Zitterpartie. Nun freut sie sich aber gemeinsam mit den regionalen Marktstandbetreibern auf den 12.September. Vor allem auch, weil in diesem Jahr das erste Mal das Cheese-Festival zu Gast ist. «Dadurch haben wir etwas mehr Käser, die ihre feinen Produkte ausstellen und ein erweitertes Rahmenprogramm.»

Frauenfeld TG - Herbst- und Erntefest mit Wahl der besten Konfitüre in der Altstadt Frauenfeld.

Frauenfeld TG - Herbst- und Erntefest mit Wahl der besten Konfitüre in der Altstadt Frauenfeld.

Andrea Stalder

Zusätzlich zum Armbrustschiessen und der Festwirtschaft kommen die Besucher in Genuss von Alphornklägen, Örgelimusik und dem Duo Sarian auf dem Hackbrett. Ebenfalls neu ist der Chutney-Wettbewerb.

«Wir haben uns überlegt, was gut zum Käse passt, deshalb küren wir in diesem Jahr anstelle der besten Confi, das beste Chuntey.»

Dieses muss aus regionalen Zutaten bestehen. Wer mitmachen möchte, kann seine Gläser noch bis 29. August einreichen.

Mehr Informationen auf www.agro-marketing.ch

Dienstag, 25. August, 14:27 Uhr

Spezialfahrplan und Ersatzbusse infolge Bauarbeiten

(red) Die SBB führen seit Februar bis voraussichtlich Dezember Unterhaltsarbeiten zwischen Weinfelden und Kreuzlingen durch. Deshalb fallen die Züge teilweise nachts und während einem Wochenende im August aus und werden durch Busse ersetzt, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstagvormittag.

Gleichzeitig zu den Unterhaltsarbeiten werden die Bahnhöfe Siegershausen und der Bahnhof Konstanz barrierefrei umgebaut. Betroffene zwischen Freitag, 28. August, von 21.30 Uhr durchgehend bis Montag, 31. August, 4.55 Uhr sind folgende Verbindungen:

  • S14 / SN: Ausfall Weinfelden–Kreuzlingen
  • IR 75 / RE: Ausfall Weinfelden–Konstanz

Reisende ab/bis Weinfelden nach/von Kreuzlingen benutzen die Ersatzbusse der S14. Reisende der IR 75 / RE benützen ab Frauenfeld bis Kreuzlingen die Direktbusse via Autobahn und umgekehrt. Die Ersatzbusse verkehren teilweise vorzeitig. Die SBB empfehlen, kurz vor jeder Reise den Onlinefahrplan unter www.sbb.ch zu konsultieren.

Ein Intercity verkehrt durch den Thurgau.

Ein Intercity verkehrt durch den Thurgau.

Bild: Andrea Stalder
Dienstag, 25. August, 13:22 Uhr

Weiterhin liegt eine Person auf der Intensivstation

(sko) Laut neuester Information des Kantons vom Dienstagmittag gibt es im Thurgau zwei neu bestätigte Coronafälle gegenüber den Zahlen vom Montag. Im Gegensatz zu diesen steigenden Zahlen sinken die infizierten Personen in Isolation sowie die hospitalisierten Personen. Auf der Intensivstation befindet sich laut der Meldung auf dem Nachrichtendienst Twitter nach wie vor eine Person.

Hier die Statistik der Entwicklung der Covid-19-Fälle im Thurgau seit Ausbruchbeginn der Pandemie.

Dienstag, 25. August, 11:38 Uhr

Gleichzeitig stellt sie sich für Vorstand zur Verfügung

(red) Die Thurgauer Metallbauunternehmerin und SVP-Nationalrätin Diana Gutjahr zieht ihre Kandidatur für das Präsidium des Schweize­rischen Gewerbeverbandes SGV zurück. Gleichzeitig stellt sie sich als Mitglied der Gewerbekammer zur Wahl in den Vorstand des SGV, heisst es in einer am Dienstagmorgen veröffentlichten Medienmitteilung.

Nach dem Rückzug der Kandidatur von Diana Gutjahr verbleibt für die Präsidentschaftswahl die Kandidatur von CVP-Nationalrat Fabio Regazzi. Der Tessiner Metallbauunternehmer wurde bereits im Januar von der Gewerbekammer als Einzel­kandidatur für die Wahl am Gewerbekongress vorgeschlagen. Diana Gutjahr begründet ihren Rückzug folgendermassen:

Diana Gutjahr, Metallbauunternehmerin und SVP-Nationalrätin.

Diana Gutjahr, Metallbauunternehmerin und SVP-Nationalrätin.

Bild: Keystone/Alessandro Della Valle
«Es ist wichtig, dass der Schweizerische Gewerbe­verband, Nummer 1 der Schweizer KMU-Wirtschaft, Zusammenhalt demonstriert und mit geeinten Kräften gegen die ausufernden und wirt­schafts­unfreundlichen Forderungen antritt.»

Mit Fabio Regazzi als SGV-Präsidenten sei sichergestellt, dass die Anliegen der KMU in der wichtigen Kommission für Wirtschaft und Abgaben eingebracht und bestmöglich vertreten werden.

Ihre Nicht-Nomination sei nur sehr knapp ausgefallen, was vom grossen Rückhalt im Verband zeuge, heisst es weiter. Gutjahr wolle deshalb weiterhin für die Interessen des SGV einstehen. «Deshalb habe ich mich entschieden für den Vorstand zu kandidieren, damit auch in Zukunft das Gewerbeinteresse in allen bürgerlichen Bundeshausfraktionen mit echtem Stallgeruch vertreten ist. Fabio Regazzi, der wie ich in der Metallbau-Branche tätig ist, hat meine vollste Unterstützung.»

Mehr zum Thema
Dienstag, 25. August, 11:01 Uhr

Drei Mal Ja, einmal Nein und eine Stimmfreigabe

(red) Die Thurgauer EVP hat im Restaurant Linde in Wängi die Parolen zu den Abstimmungsgeschäften vom 27. September gefasst: Der Kredit für den Ergänzungsbau des Regierungsgebäudes wurde einstimmig gutgeheissen, wie EVP-Kantonalpräsident Wolfgang Ackerknecht am Montagabend mitteilt.

Christian Stricker.

Christian Stricker.

Bild: PD

Bei den Eidgenössischen Vorlagen gab es zwei Ja (Vaterschaftsurlaub und Kampfflugzeugbeschaffung), ein Nein (Jadggesetz) und eine Stimmfreigabe (Kinderbetreuungskosten). Zur umstrittenen Begrenzungsinitiative schreibt die EVP in ihrer Mitteilung nichts.

Elisabeth Rickenbach.

Elisabeth Rickenbach.

Bild: PD

Dafür haben die EVP-Mitglieder Christian Stricker (Oberaach) und Elisabeth Rickenbach (Rüti bei Frauenfeld) neu in die Parteileitung gewählt. Neuer Finanzchef ab 1.1.2021 ist Markus Ramsauer, Sulgen, der den langjährigen Kassenwart Karl Brander ablösen wird.

Eine spezielle Ehrung erhielt auch Simon Frey, Aadorf, der in den letzten beiden Jahren mit grossem Engagement diverse Wahlkämpfe bestritt und damit die EVP für viele Aussenstehende in den Fokus rückte.

Dienstag, 25. August, 09:49 Uhr

Mit 156 km/h ausserorts

(kapo/sko) Die Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntag in Mettlen einen Raser aus dem Verkehr gezogen, der ausserorts mit 156 km/h unterwegs war.

Die Kantonspolizei Thurgau führte am Sonntag auf der Hauptstrasse in Mettlen Geschwindigkeitskontrollen durch. Kurz vor 15.30 Uhr passierte ein Fahrzeug die Messstelle mit 156 km/h. Nach Abzug der Sicherheitsmarge überschritt der Lenker die erlaubte Höchstgeschwindigkeit um 69 Stundenkilometer.

Beim Lenker handelt es sich um einen 39-jährigen Italiener aus dem Kanton Thurgau. Sein Führerausweis wurde zuhanden der Administrativbehörde eingezogen. Die zuständige Staatsanwaltschaft führt eine Strafuntersuchung.

Dienstag, 25. August, 09:22 Uhr

Thurgau knackt 280'000-Einwohner-Marke

(sko) Der Thurgau hat die Einwohnerschwelle von 280'000 Personen überschritten: Am 30.06.2020 zählte der Kanton rund 280'300 Einwohnerinnen und Einwohner. Dies sind knapp 1‘600 Personen beziehungsweise 0,6 Prozent mehr als Ende 2019, wie die Dienststelle für Statistik mitteilt. Damit setzte sich das Bevölkerungswachstum ungefähr im Rahmen des Vorjahres fort: Im ersten Halbjahr 2019 hatte die Einwohnerzahl nur unwesentlich stärker zugenommen (+0,7 Prozent).

Laut Mitteilung wuchs sowohl die ausländische als auch die inländische Wohnbevölkerung im bisherigen Jahresverlauf 2020 leicht moderater. Mitte 2020 wohnten 1,0 Prozent mehr Ausländerinnen und Ausländer im Thurgau als sechs Monate zuvor. Im ersten Halbjahr des Vorjahres war die Zunahme mit 1,2 Prozent etwas deutlicher gewesen. Die Bevölkerung schweizerischer Nationalität wuchs mit 0,4 Prozent ebenfalls etwas gemächlicher als in der entsprechenden Vorjahresperiode (+0,5 Prozent).

Entwicklung der Thurgauer Wohnbevölkerung

in Tausend
050100150200250Dezember 2015Juni 2016Dezember 2016Juni 2017Dezember 2017Juni 2018Dezember 2018Juni 2019Dezember 2019Juni 2020Stichtag

Im zweiten Quartal stieg die Einwohnerzahl etwas stärker als im ersten Quartal. Dieses «Muster» war auch in den vergangenen Jahren zu beobachten, heisst es weiter. Momentan zeigen sich beim Bevölkerungswachstum im Thurgau keine Auffälligkeiten aufgrund der Coronapandemie.

Von den 1'600 zusätzlichen Einwohnerinnen und Einwohnern leben am meisten Neuankömmlinge in den Bezirken Arbon (+430 Personen bzw. +0,7 Prozent) und Kreuzlingen (+360; +0,7 Prozent). Am geringsten war der Zuwachs – sowohl absolut als auch prozentual – im Bezirk Weinfelden (+180; +0,3 Prozent).

Das Thurgauer Regierungsgebäude in Frauenfeld.

Das Thurgauer Regierungsgebäude in Frauenfeld.

Bild: Reto Martin
Dienstag, 25. August, 08:44 Uhr

Führerausweis weg

(kapo/sko) Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht auf Dienstag in Frauenfeld einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte kurz nach Mitternacht auf der St. Gallerstrasse einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 31-jährigen Schweizer einen Wert von 0,55 mg/l ergab (entspricht einem Wert von rund 1,1 Promille), wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Ein Mann pustet in ein Atemalkoholtestgerät.

Ein Mann pustet in ein Atemalkoholtestgerät.

Bild: Keystone/Valentin Flauraud
Montag, 24. August, 18:45 Uhr

Weinfelderin ist seit 40 Jahren bei Coop im Einsatz

Susanne Hess feiert das 40. Arbeitsjubiläum bei Coop.

Susanne Hess feiert das 40. Arbeitsjubiläum bei Coop.

Bild: PD

(red) Seit vier Jahrzehnten beim gleichen Arbeitgeber: Susanne Hess feiert in diesen Tagen ein Jubiläum. Ihre Lehre zur Haushaltsartikelverkäuferin absolvierte sie im alten Coop in Weinfelden. Einen Winter lang half sie im Saisonladen in Klosters, arbeitete in Flims, Weinfelden Dorf und in Kreuzlingen und war zwischenzeitlich drei Monate lang für einen Sprachaufenthalt in England. 2005 kehrte sie nach Weinfelden zurück. Ans Aufhören mag die 58-jährige Susanne Hess noch nicht recht denken.

«Wenn ich in Pension gehe, suche ich mir aber sicherlich eine Aufgabe in der Freiwilligenarbeit.»
Montag, 24. August, 16:05 Uhr

Gummiböötler und ein Restaurantbesitzer sind wütend auf den Stadtrat von Stein am Rhein

Der Bootseinstieg wurde mit Gittern abgesperrt.

Der Bootseinstieg wurde mit Gittern abgesperrt.

Bild: Peter Spirig

(red) Der Stadtrat von Stein am Rhein hat einen der beliebtesten Bootseinstiege am Fluss sperren lassen, wie «Tele Top» berichtet. Der ausgeschilderte alternative Einstieg liegt gut 700 Meter entfernt. Der Besitzer des «Western Saloon» beim nun gesperrten Einstieg pumpte gegen Geld Gummiboote auf und stört sich daran, dass durch die Massnahme des Stadtrats nun die Gäste vertrieben werden.

Der Grund für die unangekündigte Sperrung des Bootseinstiegs sei das Verkehrschaos, das die Tausenden Böötler verursacht hatten, sagt Stadtpräsident Sönke Bandixen gegenüber Tele Top: «Die Böötler müssen dort weg von der Strasse.» Vor allem könne es nicht sein, dass sie dort ihre Autos parkieren. Auf der Nordseite des Rheins, beim alternativen Bootseinstieg, habe es genug Parkplätze. Schwierig ist es für die Böötler, die mit dem Zug anreisen und nun durch das Städtli laufen müssen.

Der Restaurantbesitzer will Einsprache erheben und mit der Stadt zusammensitzen. Für das nächste Jahr soll so eine Lösung gefunden werden. Auch bei der Stadt hat man die Absicht, für das nächste Jahr zusammen mit den Anwohnern eine Lösung zu suchen.

Montag, 24. August, 15:40 Uhr

Nora Häuptle wechselt vom SFV in die Bundesliga zum SC Sand

(pd/rms) Nora Häuptle, die Trainerin des Schweizer U-19-Nationalteams der Frauen und Leiterin des Nachwuchs-Förderprojektes Footura, verlässt nach fünf Jahren den Schweizerischen Fussballverband (SFV) und übernimmt das Traineramt beim deutschen Bundesligisten SC Sand. Die teilt der SFV in einer Meldung mit. Die 37-jährige Thurgauerin steigt am Montag, 24. August, bei den Baden-Württembergerinnen in die Saisonvorbereitung ein und betreut parallel noch bis zum Ende der geplanten Länderspiel-Fenster im September die Schweizer U-19-Auswahl.

Nora Häuptle ist die erste Schweizerin die in der deutschen Bundesliga als Cheftrainerin tätig sein wird.

Nora Häuptle ist die erste Schweizerin die in der deutschen Bundesliga als Cheftrainerin tätig sein wird.

Keystone

«Die Verantwortlichen des SC Sand haben mir signalisiert, dass sie mich unbedingt wollen», sage Häuptle. In dieser neuen Tätigkeit könne sie ihre Erfahrungen aus der Talententwicklung beim SFV einbringen und etwas Neues gestalten. «Ich freue mich auf diese Aufgabe und bin gleichzeitig sehr dankbar für eine erfolgreiche und lehrreiche Zeit beim Schweizerischen Fussballverband.»

Häuptle ist die erste Schweizerin in der Geschichte des Frauenfussballs, die in der deutschen Bundesliga als Cheftrainerin tätig sein wird. Unter den zwölf Bundesligaklubs ist sie ausserdem die einzige Frau, die zum Auftakt der neuen Saison ab dem 4. September 2020 als Cheftrainerin an der Seitenlinie steht.

Montag, 24. August, 14:11 Uhr

SP ist sich vor den Abstimmungen einig

(red) Im grossen Saal des Weinfelder «Thurgauerhofs» konnten am Donnerstag die rund 50 Delegierten der SP Thurgau den ordentlichen Parteitag unter Einhaltung der Hygieneregeln nachholen. Neben den Jahresrückblicken und der Abnahme der Jahresrechnung standen die Abstimmungen vom 27.September im Mittelpunkt.

Die Delegierten der SP Thurgau im «Thurgauerhof».

Die Delegierten der SP Thurgau im «Thurgauerhof».

Bild: PD

SP-Nationalrätin Edith Graf-Litscher stellte die beiden Abstimmungsvorlagen «Kündigungsinitiative» und «Kampfjetbeschaffung» vor. Für die Präsidentin des Thurgauer Gewerkschaftsbundes ist die Kündigungsinitiative gemäss Medienmitteilung ein Angriff auf die flankierenden Massnahmen und deswegen brandgefährlich. Die Befürworter der Initiative würden Probleme bewirtschaften und alle Lösungsansätze im Parlament torpedieren. Einstimmig folgte der Parteitag ihrem Antrag, die Initiative abzulehnen.

Mehr zu diskutieren gab die Kampfjetbeschaffung. Für insgesamt 24 Milliarden Franken, rechnet man die Folgekosten mit ein, soll die Schweiz neue Kampfjets kaufen. «Dabei würden nach einer von der SP-Fraktion in Auftrag gegebenen Studie leichtere und viel günstigere Flugzeuge für die luftpolizeilichen Aufgaben ausreichen.» Mit grossem Mehr beschlossen die anwesenden Parteimitglieder auch bei dieser Vorlage die Ablehnung.

Den von der Gegenkampagne «Kinderabzug-Bschiss» getaufte Vorschlag für eine Senkung des Kinderabzugs kritisierte Kantonsrätin Elina Müller. Von einem erhöhten Kinderabzug würden nur sehr reiche Familien profitieren, alle anderen würden die Steuerausfälle tragen. Die SP Thurgau folgt der SP Schweiz und lehnt die Vorlage einstimmig ab.

Ein leichtes Spiel hatte Kantonsrat Alban Imeri, der die Vorlage für einen zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub vertrat. Dieser würde bei minimalen Kosten von 0,05 Prozent des Lohnes die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unbestritten fördern und gleichzeitig ein peinliches Alleinstellungsmerkmal der Schweiz ausbessern. Die Versammlung beschloss einstimmig die Ja-Parole. Bereits im Februar beschloss die SP die Zustimmung zum Regierungsgebäude und die Ablehnung des neuen Jagdgesetzes.

Für den zurückgetretenen JUSO-Vertreter Joël Reichelt wählte der Parteitag den Bischofszeller Fabian Binzegger in die Geschäftsleitung.

Montag, 24. August, 12:14 Uhr

7 neue Coronafälle seit Freitag

(lsf) Der Kanton Thurgau meldet am Montag sieben neu bestätigte Coronafälle. Dies im Vergleich zu Freitag. Am Samstag kamen sechs neue Fälle dazu, heute Montag noch einer, wie ein Blick auf die Daten den Dienststelle für Statistik zeigt.

Quelle: Amt für Gesundheit Thurgau.

Quelle: Amt für Gesundheit Thurgau.

Bild: Dienststelle für Statistik Thurgau

Zurzeit sind 32 Thurgauerinnen und Thurgauer infiziert und zu Hause oder im Spital in Isolation.

Montag, 24. August, 10:08 Uhr

Kreuzlinger Weihnachtsmarkt geht in die zweite Runde

(red) Vom Freitag, 4. bis Sonntag, 6. Dezember findet die zweite Ausgabe des Kreuzlinger Weihnachtsmarktes statt. Aufgrund der Erfahrungen des vergangenen Jahres hat das personell verstärkte Organisationsteam das Konzept angepasst. Dazu gehört auch eine Verschiebung des Standorts, teilt die Stadt Kreuzlingen mit.

Die Eröffnung des ersten Weihnachtszelts im Dezember 2019.

Die Eröffnung des ersten Weihnachtszelts im Dezember 2019.

Bild: Andrea Stalder

Neu findet «Das Weihnachtszelt» auf dem Bärenplatz und der Festwiese im Zentrum von Kreuzlingen statt. Dem besinnlichen Aspekt trägt das OK durch eine übersichtlichere Anordnung und mehr weihnachtlicher Dekoration Rechnung. Die Grundidee des kleinen, exquisiten Weihnachtsmarktes bleibt bestehen.

Interessierte Ausstellerinnen und Aussteller sowie Gastronomen, die am Weihnachtszelt mitwirken möchten, können sich ab sofort auf der neuen Website www.das-weihnachtszelt.ch anmelden. Dort finden sich auch detaillierte Informationen zum Anlass. Für Gönner und Sponsoren hat sich das OK Pakete überlegt.

Sonntag, 23. August, 15:15 Uhr

Wegen Corona: Belgien warnt vor Reisen in den Thurgau

Bild: Christian Merz

(seb.) Das Königreich hat in jüngster Zeit für eine Reihe von Kantonen eine Reisewarnung ausgesprochen: Appenzell Ausserrhoden, Basel-Stadt, Freiburg, Genf, Glarus, Luzern, Schaffhausen, Solothurn, Thurgau, Uri, Wallis, Waadt und Zürich. Diese Kantone haben von den belgischen Behörden die Farbe Organe erhalten.

Das bedeutet: Reisen sind zwar möglich, aber es wird eine erhöhte Wachsamkeit empfohlen. Das ist der Website des belgischen Aussendepartements zu entnehmen. Wer aus einem dieser Kantone nach Belgien zurückkehrt, muss sich für zehn Tage in Quarantäne begeben. Eine derart feingliedrige Quarantänepolitik fährt die Schweiz nicht: Sie hat das Benelux-Königreich gleich gänzlich auf die Liste der Staaten und Gebiete gesetzt, für die nach der Rückreise eine Quarantänepflicht gilt.

Königreich mit über 11 Millionen Einwohnern

Für den Tourismus im Thurgau gab es in den letzten Monaten schlimmere Nachrichten. Aber: Belgische Touristen tauchen immerhin in der Statistik auf. Im vergangenen Jahr generierten sie im Thurgau 1580 Logiernächte, was einem Anteil von 0,4 Prozent entspricht. Zum Vergleich: Deutsche Touristen fallen deutlicher ins Gewicht. Im vergangenen Jahr generierten sie fast 73'000 Logiernächte oder 18 Prozent. Mit Abstand der grösste Teil der Gäste in Thurgauer Hotels kommt aber ohnehin aus der Schweiz: 2019 machten sie 65 Prozent aller Logiernächte aus.

Die Coronazahlen sind auch im Thurgau steigend. Am Freitag kamen zwei Neuinfizierte dazu. Damit sind es zum Ende der vergangenen Woche insgesamt 551 Fälle, wieder genesene Personen sind dabei eingerechnet.

Sonntag, 23. August, 14:56 Uhr

Christoph Zarth ist neuer Gemeindepräsident von Bichelsee-Balterswil

(red) Christoph Zarth ist der neue Gemeindepräsident von Bichelsee-Balterswil. Der 45-Jährige hatte sich als einziger Kandidat offiziell zur Wahl gestellt. So stand auf 277 der 322 gültigen Wahlzetteln sein Name. Die Wahlbeteiligung lag bei 17 Prozent.

Christoph Zarth übernimmt das Amt per 1. Januar 2021.

Christoph Zarth übernimmt das Amt per 1. Januar 2021.

Donato Caspari

«Ich freue mich darüber, die Geschicke der Gemeinde in die Hände eines kompetenten Nachfolgers geben zu können», sagte der abtretende Gemeindepräsident Beat Weibel an der Wahlfeier.

Sonntag, 23. August, 12:50 Uhr

Stadtrat Bischofszell: Susanne Scheiwiler-Noser (CVP) setzt sich durch

(red) Bei der Ersatzwahl in den Stadtrat Bischofszell setze sich Susanne Scheiwiler-Noser (CVP) mit 712 Stimmen durch. Auf Matthias Fröhlich (SVP) entfielen 391 Stimmen, auf Vereinzelte 16. Die Stimmbeteiligung betrug 32,2 Prozent.

Susanne Scheiwiler-Noser (CVP).

Susanne Scheiwiler-Noser (CVP).

Reto Martin
Sonntag, 23. August, 12:18 Uhr

Motorradfahrer bei Verkehrsunfall in Wängi verletzt

(kapo/rms) Am Samstag musste in Wängi ein Motorradfahrer nach einem Verkehrsunfall ins Spital gebracht werden.Gegen 18.30 Uhr war der 59-Jährige auf der Eichlibachstrasse in Richtung Rosenbergstrasse unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau fuhr der Mann beim Überqueren der Wilerstrasse in die Seite eines in Richtung Wängi fahrenden Autos.

Während die 30-jährige Autofahrerin unverletzt blieb, zog sich der 59-Jährige beim Sturz mittelschwere Verletzungen zu und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beträgt einige tausend Franken.

Sonntag, 23. August, 12:14 Uhr

Autofahrerin im Kreisel mit Motorrad kollidiert

(kapo/rms) Bei einem Verkehrsunfall in Amriswil wurde am Samstagnachmittag ein Motorradfahrer verletzt. Kurz nach 15 Uhr befuhr eine 20-jährige Autofahrerin von der Romanshornerstrasse her den Pentorama-Kreisel. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es im Kreisel zur Kollision mit einem 62-jährigen, vortrittsberechtigten Motorradfahrer, der von Arbon herkommend in Richtung Weinfelden unterwegs war.

Durch die Kollision stürzte der Motorradfahrer zu Boden. Er wurde mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.