THURGAU-TICKER vom 20. bis 26. Juli 2020

Merken
Drucken
Teilen

Feedback zum THURGAU-TICKER gerne an: online.tz@chmedia.ch (Stichwort «Thurgau-Ticker»)

Montag, 27. Juli, 09:39 Uhr

Ulrich K. droht kommendes Jahr der Prozess

Am 7. Juli 2017 räumte die Kantonspolizei den Hof von Ulrich K. Ende Juli veröffentlichte der «Blick »Bilder und Berichte von Insidern, die dem Pferdehalter aus Hefenhofen Tierquälerei vorwarfen.

Am 7. Juli 2017 räumte die Kantonspolizei den Hof von Ulrich K. Ende Juli veröffentlichte der «Blick »Bilder und Berichte von Insidern, die dem Pferdehalter aus Hefenhofen Tierquälerei vorwarfen.

Bild: Manuel Nagel

(sba) Vor drei Jahren veröffentlichte der «Blick» einen Artikel, in dem Ulrich K. aus Hefenhofen beschuldigt wird, seine Pferde zu vernachlässigen. 13 Tiere sollen nach Angaben von Insidern verendet sein. Der Fall Hefenhofen dominierte die Medien. Mittlerweile ist es ruhig geworden, rund um den Hof von Ulrich K. Doch gestützt auf einen Beweisergänzungsantrag werde in den nächsten Tagen noch eine Aktenöffnung erfolgen, teilt die Thurgauer Staatsanwaltschaft gegenüber «Blick» mit. Wann genau Anklage erhoben werde, könne man nicht sagen, so Mediensprecher Marco Breu. Aber:

Marco Breu, Mediensprecher der Staatsanwaltschaft Thurgau.

Marco Breu, Mediensprecher der Staatsanwaltschaft Thurgau.

Bild: Andrea Stalder
«Zeitlich sprechen wir hier – vorbehältlich anderer Erkenntnisse – von wenigen Wochen. Wir sind folglich unmittelbar vor dem Verfahrensabschluss.»

Es zeichne sich ab, dass dem mutmasslichen Pferdequäler von Hefenhofen bereits nächstes Jahr der Prozess gemacht werden könnte.

Sonntag, 26. Juli, 13:07 Uhr
Bei der Rorerbrücke in Frauenfeld kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern.

Bei der Rorerbrücke in Frauenfeld kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern.

Archivbild: Nana do Carmo

Schlägerei zwischen zwei Männern bei Rorerbrücke in Frauenfeld

(kapo/stm) Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es am Donnerstagabend, kurz nach 18.30 Uhr, bei der Rorerbrücke in Frauenfeld zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Dabei wurde ein 53-jähriger Mann von einem Unbekannten tätlich angegriffen und verletzt. In der Folge flüchtete der Täter mit einem Motorrad in Richtung Frauenfeld. Beim Angriff wurde der Mann leicht verletzt, er begab sich selbständig in ärztliche Behandlung.

Der unbekannte Täter wird als südländischer Typ, zirka 175 Zentimeter gross, zwischen 20 und 25 Jahre alt und von athletischer Statur beschrieben. Er sprach schweizerdeutsch. Das Motorrad hatte einen auffälligen Tank in weisser Farbe.

Zeugenaufruf

Wer Angaben zum Täter machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Frauenfeld unter 058 345 24 60 zu melden.

Sonntag, 26. Juli, 9:49 Uhr
Die Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 1,32 Promille.

Die Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 1,32 Promille.

Symbolbid: Severin Bigler

Betrunkener Autofahrer in Neukirch gestoppt

(kapo/stm) Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte in der Nacht auf Sonntag, kurz nach 3.15 Uhr, auf der Arbonerstrasse in Neukirch einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 58-jährigen Schweizer einen Wert von 0,66 mg/l (1,32 Promille) ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen, wie die Kantonspolizei Thurgau in einer Mitteilung schreibt.

Sonntag, 26. Juli, 9:23 Uhr
Ein anderer Autofahrer musste dem 19-Jährigen ausweichen, um eine Kollision zu verhindern.

Ein anderer Autofahrer musste dem 19-Jährigen ausweichen, um eine Kollision zu verhindern.

Symbolbild: Imago

19-Jähriger brettert durch Matzingen – Autofahrer muss ausweichen

(kapo/stm) Ein 19-jähriger Autofahrer war am Samstagabend, kurz vor 20 Uhr, von Stettfurt kommend auf der Ruggenbühlstrasse in Matzingen unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau fiel er dabei durch seine unsichere und rasante Fahrweise auf. Ein entgegenkommender Autofahrer musste abbremsen und ausweichen, um eine Kollision zu verhindern.

Der 19-Jährige konnte wenig später durch die Kantonspolizei Thurgau angehalten werden, wie es in einer Mitteilung heisst. Polizisten beurteilten den Schweizer als fahrunfähig. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutprobe an.

Zeugenaufruf

Der Autofahrer, der dem schwarzen Personenwagen ausweichen musste, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Aadorf unter 058 345 22 70 zu melden.

Sonntag, 26. Juli, 9:18 Uhr
Der 19-Jährige war von Bauma in Richtung Fischingen unterwegs.

Der 19-Jährige war von Bauma in Richtung Fischingen unterwegs.

Symbolbild: Imago

19-Jähriger stürzt in Fischingen mit Motorrad – Mitfahrerin verletzt

(kapo/stm) Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war der 19-jährige Motorradfahrer am Samstag nach 14 Uhr auf der Kantonsstrasse von Bauma in Richtung Fischingen unterwegs. Nach einer Rechtskurve verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte auf die Strasse.

Der Lenker blieb unverletzt, wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt. Die 19-jährige Mitfahrerin wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Sonntag, 26. Juli, 8:29 Uhr
Die Polizisten fanden nur das leere Schlauchboot.

Die Polizisten fanden nur das leere Schlauchboot.

Symbolbild: Imago

Schlauchboot kollidiert in Hemishofen mit Wiffe – Kantonspolizei Thurgau in Suchaktion involviert

(kapo/stm) Am Samstagabend um 17 Uhr wurde aufgrund eines hängengebliebenen Schlauchbootes an einem Schifffahrtszeichen (Wiffe Nr. 61) bei Hemishofen ein Grossaufgebot der Kantonspolizei Thurgau und der Schaffhauser Polizei ausgelöst. Beim Eintreffen am Ereignisort konnten die Schlauchbootfahrer nicht mehr angetroffen werden. Da die gross angelegte Suchaktion erfolglos blieb, muss davon ausgegangen werden, dass sich die Schlauchbootfahrer vorgängig entfernt hatten, ohne den Unfall bei der Polizei zu melden.

Die Schaffhauser Polizei bittet in ihrer Mitteilung Personen, welche sachdienliche Hinweise zur Kollision machen können, sich bei der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale unter der Telefonnummer 052 624 24 24 zu melden.

Samstag, 25. Juli, 14:11 Uhr
Die E-Bike-Fahrerin kollidierte mit einer Gartenmauer.

Die E-Bike-Fahrerin kollidierte mit einer Gartenmauer.

Symbolbild: Keystone

E-Bike-Fahrerin stürzt in Ermatingen – Polizei sucht Zeugen

(kapo/stm) Am Samstag, kurz nach 11.30 Uhr, war eine E-Bike-Fahrerin auf der Schiffländestrasse in Ermatingen in Richtung Hauptstrasse unterwegs. Gegenüber der Kantonspolizei Thurgau gab die 71-Jährige laut Mitteilung an, dass sie vor dem Bahnübergang von einem Auto überholt und abgedrängt worden sei. Die E-Bike-Fahrerin musste nach rechts ausweichen und kollidierte dabei mit einer Gartenmauer. Sie zog sich beim Sturz Verletzungen zu und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Die Autofahrerin oder der Autofahrer fuhr ohne anzuhalten in Richtung Hauptstrasse weiter.

Zeugenaufruf

Der Lenker oder die Lenkerin des Autos sowie Personen, die Beobachtungen gemacht haben, sollen sich beim Kantonspolizeiposten Steckborn unter 058 345 26 00 melden.

Samstag, 25. Juli, 14:06 Uhr
Der Postkreisel in Frauenfeld.

Der Postkreisel in Frauenfeld.

Archivbild: Susann Basler

Fussgänger in Frauenfeld verletzt

(kapo/stm) Am Samstagmorgen wollte ein 19-jähriger Fussgänger die Rheinstrasse in Frauenfeld nach dem Postkreisel überqueren. Dabei kam es zur Kollision mit dem Auto eines 52-Jährigen, der in Richtung Unterführung unterwegs war. Der Mann zog sich laut der Kantonspolizei Thurgau mittelschwere Verletzungen zu und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Die Kantonspolizei Thurgau klärt den genauen Unfallhergang ab.

Samstag, 25. Juli, 9:02 Uhr
Beim Unfall wurden drei Personen verletzt.

Beim Unfall wurden drei Personen verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Drei Verletzte nach Frontalkollision in Aadorf

(kapo/stm) Ein 63-jähriger Autofahrer war am Freitagabend kurz nach 19 Uhr auf der Wittershauserstrasse von Aadorf in Richtung Tuttwil unterwegs. Aus noch unbekannten Gründen geriet er in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zur Frontalkollision mit einem entgegenkommenden Auto eines 24-Jährigen, wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt. Die beiden Lenker und der gleichaltrige Beifahrer des 24-Jährigen wurden beim Unfall leicht bis mittelschwer verletzt und mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Samstag, 25. Juli, 8:53 Uhr
Der Rollerfahrer musste seinen Führerausweis abgeben.

Der Rollerfahrer musste seinen Führerausweis abgeben.

Symbolbild: Imago

Alkoholisierter Rollerfahrer in Märstetten muss Führerausweis abgeben

(kapo/stm) Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte in der Nacht auf Samstag kurz nach Mitternacht auf der Weinfelderstrasse in Märstetten einen Rollerfahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 47-jährigen Schweizer laut der Polizei einen Wert von 0,55 mg/l (entspricht 1,1 Promille) ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Freitag, 24. Juli, 18:09 Uhr

Kantonspolizei warnt mit Video vor Wiffen und Schiffen auf dem Rhein

Die Kantonspolizei warnt auf Facebook vor Wiffen auf dem Rhein.

Die Kantonspolizei warnt auf Facebook vor Wiffen auf dem Rhein.

Bild: PD

«Das Wetter am Wochenende verspricht perfekte Bedingungen für eine Fahrt auf dem Hochrhein! Unsere Seepolizei ist auch dort und würde sich über möglichst wenig Arbeit freuen.» Das schreibt die Kantonspolizei auf Facebook. Um die Böötler vor einem Zusammenstoss mit Wiffen und Schiffen zu warnen, nutzt sie eine einprägsame und freche Regel: «Seien Sie nicht #zudoof, weg von Kursschiffen und Wiffen.» Denn die Wiffen im Rhein dienen vor allem der Schifffahrt. Es sind Baumstämme. Die bewegen sich nicht, wenn viel Wasser kommt, und schon gar nicht, wenn man mit einem Schiff/Weidling/Gummiboot/Kayak/Gummiente reinfährt.

Denn eine Begegnung mit der Wiffe kann sehr gefährlich sein, schreibt die Polizei weiter. Auch ein Youtube-Video gibt es zum Post. Dieser ist ebenfalls mit dem frechen Hashtag #zdoof gekennzeichnet.

Freitag, 24. Juli, 16:50 Uhr

Vorübergehender Lunapark am See

Schausteller Heinz Fries organisiert einen Lunapark an der Hafenpromenande in Romanshorn.

Schausteller Heinz Fries organisiert einen Lunapark an der Hafenpromenande in Romanshorn.

Bild: Mario Testa

(red) Aufgrund der aktuellen Situation rund um das Coronavirus werden bis Jahresende immer mehr Veranstaltungen abgesagt. Dies trifft die vielen kleinen und grossen Marktfahrer und Schausteller besonders. Heinz Fries, Schausteller mit längjähriger Erfahrung, ist einer der Betroffenen. Anstatt aber gross zu klagen, packt er an und organisiert kurzum andere Möglichkeiten, um seine und die seiner Berufskollegen stillstehende Attraktionen, anderweitig einzusetzen.

Nun hat er verschiedene Kinderattraktionen organisiert, die vom 29. Juli bis am 3. August auf der Hafenpromenande in Romanshorn für kurzweil sorgen. Sozusagen ein Lunapark am See.

Freitag, 24. Juli, 14:09 Uhr

In Steckborn buhlen bereits fünf Personen um den Stadtratssitz

Sandra Marolf, Stadtratskandidatin in Steckborn, parteilos.

Sandra Marolf, Stadtratskandidatin in Steckborn, parteilos.

Bild: PD

(sko) Die offizielle Wahlliste für die Ersatzwahl um den vakanten Stadtratssitz in Steckborn erhält weiteren Zuwachs. Mit Sandra Marolf (parteilos) mischt bereits die fünfte Person mit bei der Frage um die Nachfolge des zurückgetretenen Stadtrates Gregor Rominger.

Nebst Marolf haben bisher Moritz Eggenberger (GLP), Judith Kern, Kathrin Mancuso und Jack Rietiker (alle parteilos) ihre Kandidaturen bekannt gegeben.

Die 32-jährige Sandra Marolf ist in Steckborn aufgewachsen und arbeitet seit ihrer kaufmännischen Ausbildung für die Bernina International AG, zwischenzeitlich im Verkauf, als Assistentin der Geschäftsleitung und nun seit drei Jahren im Controlling. Berufsbegleitend hat sie zudem ein Studium in Business Administration abgeschlossen.

«Mir ist bewusst, dass die Aufgaben als Stadtrat zeitaufwendig sind, bin aber überzeugt, dass ich diese Herausforderung gut meistern werde, da ich eine solche Doppelbelastung auch während meines Studiums erfahren durfte», schreibt Marolf. Die Ersatzwahl findet 27. September statt.

Freitag, 24. Juli, 13:42 Uhr

Bei einem Überfall Wertsachen geraubt

Nach einem Raubüberfall konnte die Polizei drei Tatverdächtige festnehmen.

Nach einem Raubüberfall konnte die Polizei drei Tatverdächtige festnehmen.

Symbolbild: Keystone

(kapo) Nach einem Raubüberfall in Arbon konnten am Dienstagabend kurz nach der Tat drei Verdächtige verhaftet werden.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen klingelten kurz nach 21 Uhr drei Männer an der Tür einer Wohnung an der St. Gallerstrasse. Als diese geöffnet wurde, bedrohten sie die drei anwesenden Männer und forderten die Herausgabe von Betäubungsmitteln und Wertsachen. Wenig später verliessen die Täter die Wohnung mit mehreren geraubten Wertgegenständen. Zwei 20- und 21-jährige Opfer wurden beim Überfall leicht verletzt und mussten ins Spital gebracht werden.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnten Einsatzkräfte der Kantonspolizei St. Gallen drei tatverdächtige Männer in der Umgebung festnehmen. Die beiden Schweizer und der Pole im Alter von 22 bis 25 Jahren wurden inhaftiert, die kriminalpolizeilichen Ermittlungen der Kantonspolizei Thurgau laufen. Die Staatsanwaltschaft Bischofszell hat eine Strafuntersuchung eröffnet.

Freitag, 24. Juli, 11:29 Uhr

Integrationsberatung für Arbeitslose über 50 Jahren

Ein Pilotprojekt für Arbeitssuchende über 50 Jahren wird im Frauenfelder RAV gestartet.

Ein Pilotprojekt für Arbeitssuchende über 50 Jahren wird im Frauenfelder RAV gestartet.

Bild: Nana Do Carmo (Frauenfeld, 6. November 2009)

(red) Viele Berufe verändern sich; doch häufig kümmern sich Arbeitnehmende zu wenig um eine entsprechende Weiterbildung. Bei einem Stellenverlust kann sich das vor allem bei Stellensuchenden über 50 Jahre negativ auswirken. Um diese Personen besser im Arbeitsmarkt zu integrieren, startet das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) des Kantons Thurgau das Pilotprojekt Integrationsberatung 50plus. Das schreibt der Kanton in einer Medienmitteilung.

Erfahrungen sammeln während Pilotphase

Konkret sollen bis Ende Jahr, vorerst im kleinen Rahmen im RAV Frauenfeld, Erfahrungen gesammelt, diese ausgewertet werden. Bei Erfolg wird das Projekt auf alle drei RAV-Zentren im Thurgau ausgeweitet. Von den rund 7000 stellensuchenden Personen werden vorerst 30 ausgewählt für ein intensiveres Coaching im Rahmen des Pilotprojekts Integrationsberatung 50plus.

Spezialisierte Beratungspersonen des RAV und AM ermitteln die Stärken und Schwächen der Stellensuchenden im Detail. Die daraus resultierenden Persönlichkeits-Profile werden analysiert und entsprechende Fördermassnahmen aufgegleist. Zudem haben die Beratungspersonen Kontakte zu passenden Arbeitgebern, um die Stellensuchenden bei der Vermittlung optimal zu unterstützen.

Das Integrationsteam ist trotz eines anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfelds zuversichtlich, dass dieses Impulsprogramm erfolgreich sein wird und somit im kommenden Jahr weiter ausgebaut werden kann.

Freitag, 24. Juli, 10:26 Uhr

Rötelimoos nicht bedient

Die Frauenfelder Stadtbusse verbinden die Stadt. Doch die Haltestelle Rötelimoos wird bis Ende September nicht bedient.

Die Frauenfelder Stadtbusse verbinden die Stadt. Doch die Haltestelle Rötelimoos wird bis Ende September nicht bedient.

Bild: Andrea Stalder (Frauenfeld, 6. November 2018)

(red) Aufgrund der Bauarbeiten an der Obholzstrasse kann der Stadtbus von Montag, 27. Juli 2020, ab Betriebsbeginn die Haltestelle Rötelimoos bis voraussichtlich Ende September 2020 nicht bedienen. Die Stadtbus-Verwaltung empfiehlt, alternativ die Haltestelle Huben zu benutzen.

Freitag, 24. Juli, 09:52 Uhr

Kein italienisches Fest in Mattwil

Geselligkeit und Italienische Spezialitäten sind Trumpf am Udinesefest. Dieses Jahr wird es mit der Geselligkeit schwierig, darum ist das Fest abgesagt.

Geselligkeit und Italienische Spezialitäten sind Trumpf am Udinesefest. Dieses Jahr wird es mit der Geselligkeit schwierig, darum ist das Fest abgesagt.

Bild: Reto Martin (Mattwil, 9. September 2018)

(red) Wie das Organisationskomitee des Mattwiler Udinesefestes in einer Mitteilung schreibt, findet das diesjährige Udinesefest wegen der Coronakrise nicht statt. «Die Ungewissheit, ob bis zum Fest wieder ein ‹normales› Miteinander stattfinden kann, ist einfach zu gross», schreiben die Organisatoren. Als Vertröstung gibt es das Datum fürs nächste Jahr. Dann findet das Fest vom 10. bis 12. September 2021 statt.

Donnerstag, 23. Juli, 18:01 Uhr

Neue Rolle für Luna Wedler

(sko) Im August startet die neue Netflix-Serie «Biohackers». Mittendrin das Schweizer Schauspiel-Talent Luna Wedler. Und die 21-jährige hat Verbindungen in den Thurgau. Ihr Vater Volker Wedler lebt in Bottighofen und betreibt in Kreuzlingen ein «Zentrum für plastische Chirurgie. Bekanntheit erlangte Luna Wedler durch ihre Hauptrollen in Filmen wie «Dem Horizont so nah» oder «Blue My Mind», für den sie auch schon ins Cinema Liberty nach Weinfelden kam.

Das Schweizer Schauspieltalent Luna Wedler.

Das Schweizer Schauspieltalent Luna Wedler.

Bild. PD

Nun also spielt Wedler in «Biohackers» die Rolle der Erstsemester-Studentin Mia. Die als Wissenschaftsthriller um Freundschaft, Liebe und Rache angepriesene Netflix-Serie sollte ursprünglich schon im April anlaufen, wie die Nachrichtenagentur Keystone-SDA via «Blick» meldet. Die Filmmacher hätten sich wegen der Coronapandemie aber darauf geeinigt, den Start in den August zu verschieben. Denn zu Beginn der ersten Folge sei eine Szene zu sehen, die auf manche Zuschauer zum damaligen Zeitpunkt hätte verstörend wirken können.

Donnerstag, 23. Juli, 16:45 Uhr

Auszeichnungen der Stiftung Jugendförderung Thurgau

(red) Anlässlich der diesjährigen Prämierung der Vertiefungsarbeiten am Bildungszentrum für Gesundheit und Soziales in Weinfelden durften wiederum vier Lernende aus den Berufen Fachfrau Gesundheit und Fachfrau Betreuung die Auszeichnung der Stiftung Jugendförderung Thurgau entgegennehmen.

Die ausgezeichneten Absolventinnen.

Die ausgezeichneten Absolventinnen.

Bild: PD

Natalija Gasser verfasste ihre Arbeit über Frauenrechte und beleuchtete die Thematik historisch und aktuell. Sheila Widmer zeigte in ihrer Vertiefungsarbeit die aktuelle Entwicklung der Digitalisierung in der Pflege auf. Anja Kirchmeier führte ein Selbstexperiment durch, indem sie versuchte, einen Monat auf Plastik zu verzichten. Und schliesslich beschreibt Christine Fankhauser in ihrer Arbeite, dass Abfall keine Flügel hat und widmete sich damit einer aktuellen Problematik.

Anlässlich der Prämierungsfeier in Weinfelden betonte Stiftungsrat Martin Briner die Wichtigkeit der systemrelevanten Berufe im Gesundheitswesen und dankte den frisch gebackenen Berufsleuten für ihren Einsatz zum Wohle der Gesellschaft. Die Rektorin des Bildungszentrums, Frau Beatrice Gregus, freute sich, dass eine Feier zur Prämierung durchgeführt werden konnte.

Donnerstag, 23. Juli, 15:20 Uhr

Dagegen weniger Hospitalisierte als am Mittwoch

(sko) Der Kanton Thurgau berichtet am Donnerstagmittag fünf neue Coronafälle. Somit beträgt die Anzahl der positiv auf Covid-19 getestete Personen 444. Derzeit hospitalisiert sind zwei Personen (minus 3 gegenüber dem Vortag), davon auf der Intensivstation aktuell eine Person. Seit dem Ausbruch der Coronapandemie im März sind im Thurgau insgesamt 18 Personen an den Folgen von Covid-19 gestorben.

Donnerstag, 23. Juli, 14:42 Uhr

Deckbelageinbau Trottoir Hertenstrasse

(red) Von Dienstag, 28. Juli, 7 Uhr, bis Mittwoch, 29. Juli 2020, 7 Uhr wird das Trottoir im Abschnitt Alte Hertenstrasse bis Schulhaus Herten für den Verkehr vollständig gesperrt. Anwohnerinnen und Anwohner der Alten Hertenstrasse können während dieser Zeit via Obergiesenstrasse zufahren. Die Anwohnenden der übrigen Liegenschaften in diesem Abschnitt werden gebeten, ihre Fahrzeuge ausserhalb des Trottoirs zu parkieren – beispielsweise auf dem Parkplatz des Schulhauses.

Bereits am 27. Juli wird der Haftvermittler auf die Tragschicht des Trottoirs aufgebracht. Die Zufahrt ist dann aber noch möglich. Die Belagsarbeiten können nur bei trockenem Wetter durchgeführt werden. Bei nasser Witterung werden sie verschoben. Das Amt für Tiefbau und Verkehr der Stadt Frauenfeld bittet Anwohnende und Verkehrsteilnehmende, die Baustellensignalisation zu beachten. Dadurch können Gefahrensituationen vermieden werden.

Donnerstag, 23. Juli, 13:36 Uhr

Unsicherheiten für deutsches und slowakisches Team

(red/sko) Am 21./22. August war die Austragung des 5. Bodensee Cups in Kreuzlingen geplant. Das Teilnehmerfeld war mit den SCL Tigers, den Schwenninger Wild Wings, dem HC Košice und dem heimischen HC Thurgau wieder gut aufgestellt und versprach ein tolles Vorbereitungsturnier zu werden. Nun fällt auch dieser Eishockey-Event in diesem Sommer der Coronapandemie zum Opfer, wie die Rüegg Sport Performance (RSP) GmbH am Donnerstag mitteilt.

Der HC Thurgau spielt beim letztjährigen Bodensee Cup gegen den HC Davos.

Der HC Thurgau spielt beim letztjährigen Bodensee Cup gegen den HC Davos.

Bild: Mario Gaccioli

Bis zum Schluss hat die Organisatorin RSP an die Austragung dieses Vorbereitungsturniers geglaubt, heisst es weiter. Diverse Lockerungen hätten den Bodensee Cup sogar mit Zuschauern durchführen lassen. Der Bodensee Cup ist traditionell ein internationales Eishockey-Turnier und war durch den Coronavirus in den entsprechenden Ländern deren gesetzlichen Bestimmungen und vor allem jener nationalen Meisterschaften ausgesetzt. So startet die Deutsche Eishockeyliga DEL erst Ende Oktober, allenfalls Anfang November und deshalb mussten die Schwenninger Wild Wings für diesen Sommer absagen. In der Slowakei (HC Košice) seien die Grundlagen für einen Meisterschaftsbetrieb zwischen Politik und heimischer Eishockeyliga noch unklarer.

Donnerstag, 23. Juli, 13:19 Uhr

Intensivierte Zusammenarbeit

(red) Der Musikverein Eintracht Güttingen intensiviert die Zusammenarbeit mit der Rondo Musikschule im Thurgau. Zudem unterstützt die Primarschule Güttingen den Unterricht finanziell. Zurzeit werden in der Musikschule folgende Instrumente unterrichtet: Querflöte, Klarinette, Saxofon, Cornet, Trompete, Waldhorn, Posaune, Eufonium, Tuba und Perkussion.

Seit diesem Sommer wird auch nun Gitarren- und Klavierunterricht vor Ort angeboten. Der Anmeldeschluss für das neue Semester wurde auf den 30. August verlängert. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.rondo.tg (unter Standorte Güttingen) oder direkt bei Thomas Gmünder, über Mail unter der Adresse info@rondo.tg oder via Telefon unter der Nummer 079 358 80 88.

Donnerstag, 23. Juli, 11:15 Uhr

Sprayerei mit Verbindung zu Islamischer Expansion?

(kapo/sko) Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau konnte am vergangenen Sonntagabend in Frauenfeld kurz nach der Tat zwei Sprayer anhalten.

Ein versprayter Abfalleimer beim Robinson-Spielplatz an der Sonnenhofstrasse.

Ein versprayter Abfalleimer beim Robinson-Spielplatz an der Sonnenhofstrasse.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau

Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau stellten im Rahmen ihrer Patrouillentätigkeit gegen 20.30 Uhr an der Sonnenhofstrasse frische Sprayereien auf dem Trottoir sowie an der Infrastruktur eines Spielplatzes fest. In der Umgebung kontrollierten die Polizisten darauf zwei Personen, die mit der Tat in Verbindung gebracht werden konnten. Sie zeigten sich geständig.

647 – was hat das zu bedeuten?

647 – was hat das zu bedeuten?

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau

Wer 647 auf Wikipedia eingibt, erhält unter anderem Hinweise zur Islamischen Expansion mit der Arabischen Eroberung des Maghreb. Demnach wurde die arabisch-muslimische militärische Expansion fortgesetzt, die auf den Tod Mohammeds 632 nach Christus folgte, indem sie sie auf weitere Gebiete Nordafrikas ausdehnte.

Die beiden 14 und 16 Jahre alten Jugendlichen gaben an, aus Langeweile die Sachbeschädigungen begangen zu haben. Sie werden sich vor der Jugendanwaltschaft Thurgau verantworten müssen. Der Sachschaden beträgt über tausend Franken.

Donnerstag, 23. Juli, 10:35 Uhr

Spezialangebot nach Spezialsaison

(red) Das verstärkte Damenteam des Tennisclub Hörnli aus Kreuzlingen bestreitet am 28. Juli und am 2. August zwei NLA-Heimspiele in Kreuzlingen. Am Dienstag, 28. Juli, empfängt die Mannschaft von Captain Ralph Zepfel und Coach Tobias Klein das Team aus Sursee auf der attraktiven Anlage beim Schwimmbad. Am Sonntag, 2. August, folgt bereits der nächste Ernstkampf. Die neun Spielerinnen des TC Hörnli treffen dann auf die Grasshoppers aus Zürich. Gespielt wird im grössten Teamwettbewerb der Schweiz an beiden Tagen ab 12 Uhr mittags, jeweils auf zwei Plätzen gleichzeitig.

Nina Stadler, Tennisspielerin des TC Hörnli.

Nina Stadler, Tennisspielerin des TC Hörnli.

Bild: Mario Gaccioli

Weil die besten Tennisspielerinnen derzeit keine internationalen Turniere bestreiten können, erlebt die Nationalliga A eine regelrechte Schwemme an hochklassigen Spielerinnen. Auch das Kreuzlinger Team profitiert von dieser Situation und konnte für diese Saison die Ungarin Dalma Galfi verpflichten. Die Nummer 1 des TC Hörnli gewann 2015 den Juniorinnen-Titel bei den US Open und ist auf der Weltrangliste derzeit auf Rang 233 klassiert. Auf dem Platz steht aber auch die Zukunftshoffnung aus der Talentschmiede der Nationalen Elite Sportschule (NET), Nina Stadler. Sophie Lüscher (frischgebackene U18-Vizeschweizermeisterin), Paula Cembranos (Silbermedaillengewinnerin bei der U16-SM), Karin Kennel, Nadine Keller, Jael Schwarz, Nicole Zurbriggen und Alina Zepfel komplettieren das TC Hörnli-Team und werden alles daransetzen, den Schweizermeistertitel 2020 an den Bodensee zu holen.

Bereits am 26. Juli können Fans mit den Spielerinnen trainieren. Nach dem Trainingsstart um 15 Uhr ergibt sich für Interessierte ab 17 Uhr die aussergewöhnliche Gelegenheit, mit den Stars und Talenten selber ein paar Bälle zu schlagen.

Donnerstag, 23. Juli, 09:24 Uhr

Innert weniger Tage verwandelt sich Alleingang in Wahlkampf

(sko) Fast täglich erfolgen neue Kandidaturen. Der neueste offizielle Anwärter um den vakanten Sitz im Stadtrat von Steckborn heisst Jack Rietiker, parteilos. Der 52-jährige ausgebildete Ingenieur und heutige Organisationspsychologe als Leiter der Bildungsorganisation Swissmem Academy steigt damit gegen Moritz Eggenberger (GLP), Judith Kern und Kathrin Mancuso (beide parteilos) in den Wahlkampf.

Jack Rietiker, Stadtratskandidat in Steckborn, parteilos.

Jack Rietiker, Stadtratskandidat in Steckborn, parteilos.

Bild: PD

«Als Machertyp setze ich gerne Projekte und Dinge um. Konstruktiv und lösungsorientiert ist meine Haltung für die Aufgabe als Stadtrat», schreibt Rietiker in seiner angekündigten Kandidatur über sich selbst. Unter anderem diese Qualitäten dürften nach dem Rücktritt des langjährigen Stadtrates Gregor Rominger und den monatelangen Querelen im Stadthaus von Steckborn erforderlich sein.

Die Ersatzwahl findet am 27. September statt. Wahlvorschläge für die Aufnahme auf die offizielle Namenliste sind noch bis 3. August möglich.

Donnerstag, 23. Juli, 08:49 Uhr

Sanierung und Aufwertung der Remisbergstrasse

(red) Die Rohbauarbeiten an der Remisbergstrasse ab Kreisel Rothausstrasse bis Ortsausgang Kreuzlingen, wurden bis Mitte April 2020 termingerecht vollendet. Nun steht der Ersatz der Binderschicht sowie der Einbau der Deckschicht und das Applizieren der Markierung an, wie das kantonale Tiefbauamt am Donnerstagmorgen mitteilt. Danach sind die Hauptarbeiten im Projektabschnitt abgeschlossen.

Für die Einbauten muss der gesamte Sanierungsabschnitt aus Gründen der Effizienz, der Qualität und der Arbeitssicherheit ab Donnerstag, 30.Juli, 7 Uhr bis Samstag, 8. August, 12 Uhr vollständig gesperrt werden. Die genannten Arbeiten erfordern eine trockene und stabile Witterung. Bei Regenwetter verschieben sich die Bauarbeiten entsprechend. Während der Vollsperrung ist die Zu- und Wegfahrt zu den Liegenschaften nicht möglich. Für die betroffenen Anwohnenden bedingt dies das frühzeitige Parken der Fahrzeuge ausserhalb des Baustellenbereichs.

Verkehrstafel signalisiert eine Baustelle.

Verkehrstafel signalisiert eine Baustelle.

Bild: Bruno Kissling
Mittwoch, 22. Juli, 16:22 Uhr

Circus-Royal-Direktor Skreinig muss vor Gericht antraben

Circus Royal Direktor Oliver Skreinig bei einer Pressekonferenz am 11. Juli 2018.

Circus Royal Direktor Oliver Skreinig bei einer Pressekonferenz am 11. Juli 2018.

(Bild: KEYSTONE)

(ubr) Der gefallene Circus-Direktor Oliver Skreinig muss sich am 19. August vor dem Bezirksgericht Kreuzlingen verantworten. Gemäss dem aktuellen Verhandlungsprogramm wird an diesem Tag die Anklage gegen ihn verhandelt. Mehrfache Misswirtschaft, Unterlassung der Buchführung, Vergehen gegen das Bundesgesetz über die AHV, Beschäftigung von Ausländerinnen und Ausländern ohne Bewilligung und mehrfache Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz werden ihm zur Last gelegt. Als Nebenkläger der Staatsanwaltschaft sind das kantonale Betreibungsamt und das Sozialversicherungszentrum Thurgau aufgeführt.

Die Geschäfte beim Circus Royal liefen gegen Ende vergangenen Jahres aus dem Ruder. Die Staatsanwaltschaft Thurgau erhob im Dezember beim Bezirksgericht Kreuzlingen Anklage gegen den Direktor des Kreuzlinger Zirkus. Es war bekannt geworden, dass Skreinig in einer Nacht-und-Nebel-Aktion verschwunden war. Artisten beklagten unter anderem, sie seien von Skreinig gar nicht oder nur teilweise entlöhnt worden. Man war gezwungen, Tiere zu verkaufen.

Mittwoch, 22. Juli, 16:09 Uhr

Gemeinde Fischingen sucht Mitglieder für Tourismuskommission

(red) Durch die Umwandlung des Dussnanger Kneipphofs in eine Rehaklinik ist dem Verkehrsverein Fischingen die wesentliche Einnahmequelle weggebrochen. Mit den verbleibenden Geldmitteln ist der Verkehrsverein Fischingen nicht mehr in der Lage seine Aufgaben zu erfüllen. Vor allem für den Unterhalt der Wanderwege sowie die Pflege der Feuerstellen war der Verein besorgt. An der Versammlung vom 2. Juli hat der Verkehrsverein Fischingen seine Auflösung beschlossen. Sämtliche Aufgaben und das Restvermögen werden der Gemeinde übertragen.

Der Fischinger Gemeinderat will nun eine Tourismuskommission einzusetzen. Deren Aufgabe soll in erster Linie die Weiterführung der bisherigen Aufgaben des Verkehrsvereins sein. Der Gemeinderat begrüsse auch eine «mässige Weiterentwicklung im Bereich Tourismus», schreibt die Behörde in ihrer Mitteilung. «Darum suchen wir Personen aus den verschiedensten Bereichen die gerne mithelfen, unsere wunderbare Landschaft zu erhalten und zu entwickeln.»

Interessierte können sich bei Gemeinderat Godi Siegfried per Mail an
gr-gesellschaft@fischingen.ch oder telefonisch (079 690 20 19) melden.

Fischingen aus der Vogelperspektive.

Fischingen aus der Vogelperspektive.

(Bild: Olaf Kühne)
Mittwoch, 22. Juli, 15:43 Uhr

Stokholms schmerzhafte Trennung von seinem Bart

(rsc) Humor hat er, das hat Anders Stokholm schon des Öfteren bewiesen. Und der Frauenfelder Stadtpräsident beweist es erneut: Auf Instagram zeigt er nun ein Foto von sich, nachdem ihm offenbar seine Frau den Bart abrasiert hat. «Lass nie Deine Frau an Deinen Bart!», schreibt er. Die Trennung von seiner Gesichtsbehaarung war für Stokholm offenbar eine schmerzhafte Angelegenheit:

Mittwoch, 22. Juli, 12:38 Uhr

Sonnenblumen selber schneiden

Das Sonnenblumenfeld der Stadt Frauenfeld.

Das Sonnenblumenfeld der Stadt Frauenfeld.

Bild: Donato Caspari (Frauenfeld, 16. Juli 2010)

(red) Ab nächstem Montag können auf dem Sonnenblumenfeld der Stadt Frauenfeld wieder Blumen geschnitten werden. Das Sonnenblumenfeld wurde wie in den letzten Jahren auf einem Grundstück von Landwirt Thomas Kraft am östlichen Stadtrand angelegt. Das Saatgut wurde von der Stadtgärtnerei Frauenfeld geliefert und durch Thomas Kraft eingebracht. Das Sonnenblumenfeld liegt direkt an der südlichen Ecke Moosweg / Zufahrtstrasse Wellhauserweg 33-43. Es ist mit einer grossen Sonnenblumentafel signalisiert und ab dem 27. Juli offen.

Der Preis für eine Sonnenblume beträgt einen Franken. Der Gewinn wird für gemeinnützige Zwecke eingesetzt. Der Werkhof der Stadt Frauenfeld hofft, dass wiederum viele die Möglichkeit nutzen, durch das Schenken von Sonnenblumen den Mitmenschen eine Freude zu bereiten

Mittwoch, 22. Juli, 12:06 Uhr

Nach Angriff in Schaffhauser Altstadt vier Verdächtige festgenommen

(red/StA/SHPol) Am frühen Sonntagmorgen des 12. Juli hat eine Gruppe junger Männer zwei andere Männer im Alter von 29 und 34 bei einem Angriff zum Teil schwer verletzt. In der Zwischenzeit konnten vier Verdächtige identifiziert und festgenommen werden.

Nach 1 Uhr am Sonntagmorgen kam es beim Kirchhofplatz in der Stadt Schaffhausen zu einem zunächst verbalen Disput zwischen zwei Gruppierungen in deren Verlauf ein junger Mann der einen Gruppierung auf zwei Männer der anderen Gruppierung losging. Eine weitere Gruppe junger Männer eilte dem jungen Mann zur Hilfe, wobei mindestens eine Person dieser Gruppe ebenfalls auf die zwischenzeitlich auf dem Boden liegenden Männer einzuschlagen begann. Die Angreifer schlugen dabei so sehr auf den 29- und den 34-jährigen Mann ein, dass beide ins Spital gebracht werden mussten. Einer davon befindet sich aufgrund der Schwere seiner Verletzungen nach wie vor in Spitalbehandlung. Durch intensive Ermittlungsarbeiten der Schaffhauser Polizei und der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen konnten schliesslich vier junge Männer zwischen 16- und 21 Jahren als die mutmasslichen Täter identifiziert und festgenommen werden.

Der genaue Tathergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Personen, die sachdienliche Angaben zum Vorfall machen können, werden gebeten, sich bei der Schaffhauser Polizei unter der Telefonnummer +41 52 624 24 24 zu melden.

Mittwoch, 22. Juli, 11:08 Uhr

Jumbo Frauenfeld öffnet nach einjähriger Bauzeit neues Gartencenter

Filialleiter Michael Buttila steht mit Mitgliedern des Gartenteams im neuen Gartencenter.

Filialleiter Michael Buttila steht mit Mitgliedern des Gartenteams im neuen Gartencenter.

(Bild: Samuel Koch)

(sko) Lange musste sich die Kundschaft gedulden, seit Mittwochmorgen ist der Heimwerker- und Haushaltswarenhändler Jumbo an der Riedstrasse im Osten der Stadt Frauenfeld wiedereröffnet. Die Bauarbeiten rund ums neu eröffnete Gartencenter dauerten insgesamt ein Jahr, wie Filialleiter Michael Buttila sagt. Jumbo hat gar von der Coronakrise profitiert, denn während der Schliessung von fünf Wochen im Frühling erzielten die Bauarbeiter grosse Fortschritte. Jetzt feiert Jumbo seine Wiedereröffnung, mit einer Sonderwoche bis und mit am kommenden Sonntag.

Mittwoch, 22. Juli, 09:55 Uhr

Alles wunderbar in den Reben

(red) Die Fachstelle Rebbau Schaffhausen-Thurgau-Zürich zieht eine erste Bilanz über den Zustand der Weinstöcke in den drei Kantonen.

In Zusammenarbeit mit den Spezialisten von Agroscope wird die Verbreitung der Winden-Glasflügelzikade (Hyalesthes obsoletus) untersucht.

In Zusammenarbeit mit den Spezialisten von Agroscope wird die Verbreitung der Winden-Glasflügelzikade (Hyalesthes obsoletus) untersucht.

Bild: PD

Die Reben gedeihen aktuell wunderbar und Pflanzenschutzprobleme traten bisher nur in einzelnen Lagen auf. Das gute und üppige Wachstum und die ersten bereits schon hängenden Trauben weisen auf die baldige Traubenreife hin. Aktuelle Beprobungen von Agroscope von letzter Woche zeigen nun allerdings ein grossflächiges Auftreten der Winden-Glasflügelzikade, der Überträgerin der Schwarzholzkrankheit.

Unterschiede bei der Luftfeuchtigkeit und beim Niederschlag
Zwischen Zürich- und Bodensee sowie Rheinfall stellen wir immer wieder bemerkenswerte Unterschiede fest, wenn man die Meteodaten analysiert. Diese örtlichen Witterungsunterschiede dürften dann auch massgeblich mitverantwortlich dafür sein, dass der Druck durch Pilzkrankheiten unterschiedlich hoch ist.

Bisher kaum Pflanzenschutzprobleme
Die Reben stehen aktuell kurz vor Traubenschluss und die Trauben beginnen zu hängen. In den meisten Fällen sind die Bestände sehr gesund und wüchsig. Die konsequente Anwendung der flankierenden Massnahmen mit Auslauben und Kurzhalten des Unterwuchses haben wahrscheinlich wesentlich zum guten Gesundheitszustand der Reben beigetragen. Vereinzelt sieht man erste Anzeichen von Falschem und Echtem Mehltau, vor allem auf Geizen, aber auch auf Trauben. In seltenen Fällen findet man auch leichte Gescheinsbotrytis.

Die Winden-Glasflügelzikade ist überall
Aktuelle Erhebungen der Fachspezialisten von Agroscope zeigen es eindrücklich: Die Winden-Glasflügelzikade (Hyalesthes obsoletus), welche als Überträgerin der Schwarzholzkrankheit gilt, ist jetzt in den Rebbergen in grosser Anzahl zu finden. Dieser Zikadentyp ist besonders wärmeliebend und kommt bei uns vor allem auf Brennnesseln vor. Falls die Zikade keine Brennnesseln findet, weicht sie auf die Reben aus und kann so dann das Phytoplasma der Schwarzholzkrankheit übertragen.

Mittwoch, 22. Juli, 09:08 Uhr

Weltmusik in der Musik-Box in Frauenfeld

Am kommenden Samstag, 25. Juli, spielt um 11 Uhr das Weltmusik-Ensemble des Musikzentrums Giesserei in der städtischen Musik-Box vor dem Redinghaus. Unter der Leitung von Martin Lugenbiehl wird auf Akkordeon, Geige, Bass und Flöten osteuropäische Tanzmusik und Folklore von anderen Kontinenten gespielt

Dienstag, 21. Juli, 19:06 Uhr

Mona Vetsch im «Sommertalk» bei TVO

(red) Sie ist eine der beliebtesten Schweizer TV-Moderatorinnen. In ihrer neuen Sendung geht Mona Vetsch auf die Suche nach dem Glück. Was macht sie privat glücklich? Im «Sommertalk» direkt aus dem Hotel Storchen erzählt sie TVO, was ihre nächsten Pläne sind.

Dienstag, 21. Juli, 16:56 Uhr

Fledermäuse, Modell-UNO und LGBTQ+ – Think Tank Thurgau zeichnet herausragende Abschlussarbeiten aus

(red) Anstelle einer persönlichen Präsentation vor der Wettbewerbsjury stellten die Teilnehmer ihre Arbeit via Zoom vor. Auch eine öffentliche Preisverleihung des Jugendwettbewerbs konnte nicht stattfinden. Dafür präsentierten die Finalistinnen und Finalisten in diesem Jahr ihre Arbeiten jeweils in einem Video. www.thinktankthurgau.ch/jugend

Amara Cespedes und Arno Germann (Rektor Kanti Kreuzlingen)

Amara Cespedes und Arno Germann (Rektor Kanti Kreuzlingen)

(Bild: PD)

Während eines Austausch-Semesters in Costa Rica lernte Amara Cespedes (Kanti Kreuzlingen) das Freifach «Model United Nations» kennen. So nahm sie sich der Thematik im Rahmen ihrer Maturaarbeit an: Sie plante ein entsprechendes Freifach, erstellte eigenes Unterrichtsmaterial und führte den Semesterkurs an der Kantonsschule Kreuzlingen auch selbst durch. Sie zeigte in ihrer Arbeit eindrücklich auf, was für bereichernde Kompetenzen Schülerinnen und Schülern sich im Rahmen des Kurses aneigneten. Mit ihrer hervorragenden Arbeit wurde sie mit dem 1. Rang des Jugendwettbewerbs ausgezeichnet.

Dario Feusi mit seinem Preis.

Dario Feusi mit seinem Preis.

(Bild: PD)

Ebenfalls mit dem 1. Platz ausgezeichnet wurde Dario Feusi (KS Romanshorn). Er hat sich eineinhalb Jahre mit der Umsiedlung einer Fledermaus-Kolonie befasst hat.

Maturandin Selma Wagenbach (Kanti Kreuzlingen) produzierte einen Aufklärungsfilm und setzte sich dafür ein, dass es die LGBTQ+-Thematik auf die politische Agenda schaffte – ein Vorstoss soll noch vor den Sommerferien im Grossen Rat diskutiert werden. Sie erreichte den 2. Rang des Jugendwettbewerbs. Jessica Anderes und Eva Büchi haben sich mit Elektromobilität auseinandergesetzt. Sie gingen der Frage nach, ob der Kanton Thurgau genügend Anreize schafft, um den Wandel von konventionellen zu Elektroantrieben bei PKWs herbeizuführen. Für ihre Arbeit wurden die beiden mit dem 3. Rang des Jugendwettbewerbs ausgezeichnet.

Dienstag, 21. Juli, 14:30 Uhr

Feuerwehr entdeckt während Löscheinsatz einen zweiten Brand

Brennende Siloballen auf einem Anhänger.

Brennende Siloballen auf einem Anhänger.

(Bild: Kantonspolizei Thurgau)

(kapo) Im Weiler Eberswil in der Gemeinde Hauptwil-Gottshaus brannten am späteren Sonntagnachmittag Siloballen sowie ein Asthaufen. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Eine Passantin bemerkte kurz nach 18 Uhr nördlich des Weilers Eberswil in einem Unterstand brennende Siloballen, die auf einem Anhänger beladen waren. Nach der Alarmierung zog die Frau mit Hilfe eines weiteren Passanten den Anhänger vom Unterstand weg. Die Feuerwehr Hauptwil-Gottshaus war rasch vor Ort und konnte den Brand löschen. Während des Einsatzes konnte zirka 150 Meter entfernt ein brennender Asthaufen neben einer Grillstelle oberhalb des Thur-Ufers entdeckt und ebenfalls gelöscht werden.

Ein Brand im Asthaufen neben einer Grillstelle entdeckte die Feuerwehr während des ersten Einsatzes.

Ein Brand im Asthaufen neben einer Grillstelle entdeckte die Feuerwehr während des ersten Einsatzes.

(Bild: Kantonspolizei Thurgau)

Der Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau hat die Ermittlungen aufgenommen.

Personen, die Beobachtungen gemacht haben oder an diesem Tag die Grillstelle benutzt haben, werden gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Bischofszell unter 058 345 23 00 zu melden.

Dienstag, 21. Juli, 14:41 Uhr

Maserati-Fahrer fuhr nach Unfall weiter – Jetzt hat er sich bei der Polizei gemeldet

(kapo) Der Maserati-Fahrer, der am frühen Morgen des Samstag, 11. Juli, auf der Autobahn A7 bei Gachnang einen Selbstunfall verursachte, hat sich nach einem Zeugenaufruf bei der Kantonspolizei Thurgau gemeldet. Der 61-jährige Schweizer werde nun bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Er war nach dem Unfall weitergefahren, ohne den Schaden zu melden, obwohl er dabei die Leitplanke beschädigt hatte. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken, wie die Polizei damals meldete. Beim Verursacherfahrzeug handelte es sich um einen Maserati GranTurismo, dessen Heck inklusive der linken Heckleuchte beschädigt sein mussten.

So sah die beschädigte Leitplanke an der A7 aus.

So sah die beschädigte Leitplanke an der A7 aus.

(Bild. Kantonspolizei Thurgau)
Dienstag, 21. Juli, 11:10 Uhr

Kanton Thurgau meldet heute zwei neue Coronafälle

Dienstag, 21. Juli, 09:48 Uhr

Mit Gartenmauer kollidiert

Beim Unfall wurden vier Personen leicht verletzt.

Beim Unfall wurden vier Personen leicht verletzt.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Nach einem Selbstunfall mit einem Auto mussten am Montagabend in Berlingen vier Personen leicht verletzt ins Spital gebracht werden. Kurz vor 17 Uhr war ein 45-jähriger Autofahrer auf der Seestrasse in Richtung Steckborn unterwegs. Aus noch unbekannten Gründen kam er rechts von der Strasse ab und kollidierte mit einer Gartenmauer. Beim Unfall wurden der Lenker und drei Mitfahrende im Alter von 1, 11 und 36 Jahren leicht verletzt und mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Die Kantonspolizei Thurgau klärt die Unfallursache ab.

Dienstag, 21. Juli, 07:12 Uhr

Brand in Thundorfer Einfamilienhaus – eine Person verletzt

(amv) In Thundorf ist am Dienstagmorgen ein Einfamilienhaus in Brand geraten. Eine Nachbarin entdeckte das Feuer kurz nach 4.30 Uhr und alarmierte umgehend die Kantonale Notrufzentrale, wie einer Medienmitteilung der Kantonspolizei zu entnehmen ist. Die Feuerwehr Thundorf und die Stützpunktfeuerwehr Frauenfeld rückten mit über 80 Feuerwehrleuten aus.

Als die Einsatzkräfte an der Kirchbergstrasse eintrafen, stand das Haus bereits im Vollbrand. Ein 36-jähriger Mann befand sich zum Zeitpunkt des Brandes im Haus. Der Rettungsdienst lieferte ihn mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in das Kantonsspital Frauenfeld ein. Laut Matthias Graf, Mediensprecher der Kantonspolizei Thurgau, ist der Verletzte immer noch in Behandlung. Weitere Informationen zum Gesundheitszustand seien noch nicht bekannt, so Graf. Der 36-Jährige war der alleinige Bewohner des Einfamilienhauses. Die umliegenden Häuser haben kein Feuer gefangen.

Beim Brand wurde eine Person verletzt.

Beim Brand wurde eine Person verletzt.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau

Haus nicht mehr bewohnbar

Gemäss Medienmitteilung der Kapo Thurgau ist die Brandesursache bis anhin unklar. Zur Spurensicherung und Ermittlung der Brandursache haben die Brandermittlungs- und Kriminaltechnische Dienste der Kantonspolizei Thurgau zusammen mit einem Elektroinspektor die Arbeit aufgenommen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf einige hunderttausend Franken. Das abgebrannte Haus an der Kirchbergstrasse ist nicht mehr bewohnbar. Wo der Bewohner nach dem Spitalaufenthalt wohnt, ist laut Mediensprecher Graf noch nicht geklärt.

Montag, 20. Juli, 16:52 Uhr

Siebenfaches Mutterglück für Curly

Bilder: Andrea Stalder

Bilder: Andrea Stalder

(meg) Der Tierpark Kreuzlingen darf sich aktuell über quirligen Nachwuchs freuen. Wollsauendame Curly hat vor drei Wochen sieben muntere Ferkel zur Welt gebracht. Das Kleinste wird aktuell noch ein bisschen aufgeschöppelt. Die anderen trinken munter bei der Mutter – wenn sie nicht gerade mit Spielen beschäftigt sind.

Montag, 20. Juli, 15:48 Uhr

Risikogarantie für eine Pilot-Windanlage

Zwei Windturbines im Entlebuch.

Zwei Windturbines im Entlebuch.

Bild: Branko De Lang/Keystone (17.August 2013)

(wu) Um den Bau einer Pilot-Windanlage im Thurgau zu ermöglichen, hatten die Kantonsräte Toni Kappeler (GP, Münchwilen), Stefan Leuthold (GLP, Frauenfeld) und Josef Gemperle (CVP, Fischingen) eine Leistungsmotion eingereicht. Der Kanton soll einen Investor mit einer Risikogarantie von 1,4 Millionen Franken unterstützen, so lautete das Ziel des Vorstosses, der 42 Mitunterzeichner erzielte.

Nun ziehen die drei Motionäre ihren Vorstoss zurück. Denn der Regierungsrat unterstützt das Anliegen der Leistungsmotion, obwohl er diese zurückweist. Die Begründung: Der kantonale Energiefonds ermöglicht bereits jetzt, eine Risikogarantie zu gewähren. «Mit dieser verbindlichen und öffentlichen Aussage des Regierungsrat und mit seiner positiven Haltung zu einer Pilot-Windanlage hat die Leistungsmotion ihr Ziel erreicht», schreibt Mit-Motionär Toni Kappeler in einer Medienmitteilung.

Toni Kappeler.

Toni Kappeler.

Bild: Reto Martin (8.Mai 2019, Frauenfeld)

Mit dem Rückzug verbunden sei die Hoffnung, «dass ein dem Thurgau nahe stehender Investor diese Chance ergreift und einen ersten, mutigen Schritt in Richtung Windenergie unternimmt».

Montag, 20. Juli, 14:16 Uhr

Zöllner pfänden Fahrzeug von Steuerschuldner

(red) Zunächst schien es für die Zöllner der Konstanzer Abfertigungsstelle am Parkplatz Bodenseeforum eine Routineabfertigung zu werden. Ein 69-jähriger Mann aus dem Kanton St.Gallen legte ihnen vergangene Woche mehrere Ausfuhrscheine vor, um sich – zur Erstattung der deutschen Mehrwertsteuer – die Ausfuhr der entsprechenden Waren bestätigen zu lassen.

Im Rahmen dieser Ausfuhrabfertigung wurden auch die Personalien des Mannes von den Beamten genauer überprüft, wie das Hauptzollamt mitteilt. Dabei stellte sich heraus, dass der Mann einem deutschen Finanzamt noch einen erheblichen Steuerbetrag schuldete. Das Finanzamt hatte die Zollverwaltung um Unterstützung der Forderung ersucht.

Auf die offenen Forderungen angesprochen, entgegnete der 69-Jährige, dass er kein Geld habe und er somit die Steuerschulden nicht begleichen könne. Da er aber mit seinem eigenen Auto vor Ort war, pfändeten die Zöllner kurzerhand das Fahrzeug im Wert von ca. 30'000 Euro. Im Anschluss verliess der Schuldner die Abfertigungsstelle ohne sein Fahrzeug – seine Frau liess er alleine an der Dienststelle zurück.

Bei der Zollabfertigung wurden die Personalien des Mannes überprüft.

Bei der Zollabfertigung wurden die Personalien des Mannes überprüft.

Bild: Andrea Stalder
Montag, 20. Juli, 14:06 Uhr

Alkoholisiert unterwegs: Führerausweis eingezogen

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntag in Frauenfeld einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte kurz nach 23 Uhr auf der Zürcherstrasse einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 44-jährigen Schweizer einen Wert von 0,42 mg/l ergab (würde 0,84 Promille entsprechen), wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Montag, 20. Juli, 10:41 Uhr

9 neue Coronafälle

(lsf) Der Kanton Thurgau muss heute von neun zusätzlichen Coronafällen berichten. Dies im Vergleich zu Freitag. Stand heute wurden 436 Thurgauerinnen und Thurgauer positiv auf Covid-19 getestet, 18 davon sind gestorben.

Montag, 20. Juli, 09:27 Uhr

81-Jähriger aus Lanzenneunforn bei Billettkontrolle im Raum Bern angetroffen

(kapo) In Lanzenneunforn wurde seit Samstagvormittag ein 81-Jähriger vermisst. Er hatte den Wohnort seiner Tochter für einen Spaziergang verlassen und war nicht zurückgekehrt. Die Kantonspolizei Thurgau bat die Bevölkerung um Hilfe bei der Suche nach dem deutschen Staatsangehörigen, der leicht dement und auf Medikamente angewiesen ist.

Am Montagmorgen wurde die Kantonale Notrufzentrale der Kantonspolizei Thurgau darüber verständigt, dass der Vermisste aufgefunden werden konnte. Bei der Billettkontrolle auf einer Zugstrecke im Raum Bern wurde festgestellt, dass es sich der kontrollierten Person um den 81-Jährigen handelt. Er konnte wohlbehalten von seinen Angehörigen abgeholt werden.

Montag, 20. Juli, 09:14 Uhr

Kartause Ittingen ist wichtiges Fledermausquartier

(red) Der Verein Fledermausschutz Thurgau zeichnet die Kartause Ittingen als Fledermausquartier von nationaler Bedeutung aus. In einer Medienmitteilung heisst es, es sei die erste Auszeichnung dieser Art, die der seit Anfang Jahr aktive Verein vornehme. Weitere werden folgen.

Der Verein engagiert sich für das Wohlbefinden der heimischen Fledermäuse. Er unterstützt Projekte des Fledermausschutzes Thurgau finanziell und ideell, betreibt Öffentlichkeitsarbeit in Sachen Fledermausschutz und organisiert Anlässe. Auch die Plakette für die Kartause Ittingen wird anlässlich eines Anlasses Anfang August verliehen.

Sonntag, 19. Juli, 13:00 Uhr

Autofahrer verursacht Selbstunfall und beschädigt Signalisation sowie Wiesland – Polizei sucht nun Zeugen

(kapo/lex) Ein unbekannter Autofahrer oder eine unbekannte Autofahrerin verursachte mit einem Opel am Samstagmorgen in Stettfurt einen Selbstunfall. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war das Unfallfahrzeug kurz nach 5 Uhr von Matzingen kommend in Richtung Stettfurt unterwegs. Aus bislang unbekannten Gründen geriet das Auto über die Gegenfahrbahn auf das Wiesland und kollidierte bei der Verzweigung Laabachstrasse mit einer Signalisation. Anschliessend setzte der Lenker oder die Lenkerin die Fahrt in Richtung Stettfurt fort, ohne sich um den Schaden zu kümmern, schreibt die Polizei in einer Mitteilung. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.

Spuren des Unfalls: Die Signalisation sowie das Wiesland wurden beschädigt.

Spuren des Unfalls: Die Signalisation sowie das Wiesland wurden beschädigt.

Kapo TG

Wie die Polizei weiter mitteilt, hielt eine nachfolgende Autofahrerin oder ein Autofahrer eines weissen Autos kurz an der Unfallstelle an und fuhr anschliessend in Richtung Stettfurt weiter.

Polizei sucht Zeugen

Um den genauen Unfallhergang zu klären, werden nun Zeugen gesucht. Der Lenker oder die Lenkerin des weissen Autos sowie Personen, die Beobachtungen gemacht haben, sollen sich beim Kantonspolizeiposten Aadorf unter der Telefonnummer 058-345-22-70 melden.

Beim gesuchten Unfallfahrzeug handelt es sich gemäss Polizei um einen eher dunklen Opel Astra, Baureihe 2009 - 2012, mit Frontbeschädigungen.