THURGAU-TICKER vom 18. Mai bis 24. Mai

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Montag, 25. Mai, 09:21 Uhr

Brandursache noch unklar

(kapo/sko) Am Sonntagnachmittag hat es auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Ermatingen gebrannt.

Um 16.15 Uhr bemerkte ein Anwohner eine starke Rauchentwicklung auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses an der Schiffländestrasse und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale. Als die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau eintrafen, stellten sie Flammen und starken Rauch auf einem Balkon im zweiten Obergeschoss fest. Die Feuerwehren Ermatingen und Salenstein sowie die Stützpunktfeuerwehr Kreuzlingen waren rasch vor Ort und konnten den Brand löschen. Es wurde niemand verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 200'000 Franken.

Zur Spurensicherung und Klärung der Brandursache kamen der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau sowie ein Elektroinspektor vor Ort.

Ein Feuerwehrmann kämpft gegen die Rauchentwicklung.

Ein Feuerwehrmann kämpft gegen die Rauchentwicklung.

(Bild: PD/Kapo)
Sonntag, 24. Mai, 18:21 Uhr

E-Bike-Fahrer verletzt sich bei Verkehrsunfall

(kapo) Bei einem Verkehrsunfall in Amriswil wurde am Sonntag ein E-Bike-Fahrer verletzt und musste ins Spital gebracht werden.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein 72-jähriger Autofahrer kurz vor 10.30 Uhr auf der Weinfelderstrasse in Richtung Erlen unterwegs. Als er in den Mühlebach Kreisel einfahren wollte, kam es zu einer Kollision mit einem E-Bike-Fahrer, der sich bereits im Kreisel befand. Bei der Kollision wurde der 59-jährige Mann leicht verletzt und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von einigen tausend Franken.

Sonntag, 24. Mai, 12:29 Uhr

Rechnung und zwei Kreditanträge genehmigt

(rsc) Über über die eigentlich für die Gemeindeversammlung vorgesehenen Traktanden liess Tobel-Tägerschen coronabedingt an der Urne abstimmen. Dabei haben die Stimmbürger am Sonntag die Jahresrechnung 2019 (Gewinn von rund 44'000 Franken) mit 141 Ja- zu 21 Nein-Stimmen deutlich genehmigt. Ebenso das Protokoll der vergangenen Gemeindeversammlung, mit 159 Ja- und sechs Nein-Stimmen.

Die Tobler hatten zudem über zwei Kreditbegehren zu entscheiden: Die Sanierung und EW-Erschliessung der Thorstrasse (564'000 Franken) wurde mit 121 Ja- zu 49 Nein-Stimmen gutgeheissen. Auch der Kredit für das Hochwasserschutzprojekt Thürn (237'000 Franken) wurde bewilligt: mit 125 Ja- zu 45 Nein-Stimmen.

Sonntag, 24. Mai, 11:51 Uhr

Kirchbürger wählen und stimmen brieflich

(red) Die für den 7. Juni geplante Versammlung kann die Evangelische Kirchgemeinde Münchwilen-Eschlikon wegen der Coronapandemie nicht durchführen. Stattdessen findet eine briefliche Abstimmung am 28. Juni statt, wie die Kirchgemeinde mitteilt. Ausnahmsweise sind das Protokoll der letzten Gemeindeversammlung, die Jahresrechnung 2019 sowie die Jahresberichte schriftlich zu genehmigen. Ausserdem ist das Amt der Kirchenpflege, das für die Finanzen der Kirchgemeinde verantwortlich ist, neu zu wählen.

Die Kirchenvorsteherschaft schlägt einstimmig Stefan Wüthrich aus Eschlikon zur Wahl als Kirchenpfleger vor. «Den Ausschlag für den Wahlvorschlag gab neben der fachlichen Qualifikation schlussendlich vor allem die Mitgliedschaft in unserer Kirchgemeinde», heisst es in der Mitteilung. Wird Wüthrich gewählt, erhält er den gleichen rechtlichen Status wie die bisherige Amtsinhaberin. Er wird dadurch beratendes Mitglied der Kirchenvorsteherschaft sein, jedoch ohne Stimmrecht.

Sonntag, 24. Mai, 09:45 Uhr

Technischer Defekt an Ölheizung führt zu Feuerwehreinsatz

(kapo/lex) Ein Bewohner stellte am Samstag kurz nach 12.15 Uhr an der Alte Käsereistrasse in Leimbach eine starke Rauchentwicklung aus dem Heizungsraum fest und schlug Alarm. Wie die Thurgauer Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt, rückte die Feuerwehr Bürglen mit rund 30 Einsatzkräften aus. «Ein Löscheinsatz war nicht nötig, weil es zu keinem Brand kam.»

Die Feuerwehr Bürglen ist mit rund 30 Einsatzkräften an den Einsatzort in Leimbach ausgerückt.

Die Feuerwehr Bürglen ist mit rund 30 Einsatzkräften an den Einsatzort in Leimbach ausgerückt.

Symbolbild: Reto Martin

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei ist die starke Rauchentwicklung auf einen technischen Defekt bei der Ölheizung zurückzuführen. Ein Elektroinspektor wurde beigezogen. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.

Sonntag, 24. Mai, 09:00 Uhr

Motorradfahrer verletzt sich bei Selbstunfall und muss ins Spital

Der 76-jährige Motorradfahrer verletzte sich beim Unfall leicht, musste aber dennoch ins Spital.

Der 76-jährige Motorradfahrer verletzte sich beim Unfall leicht, musste aber dennoch ins Spital.

Archivbild: Eveline Bachmann

(kapo/lex) Eine Passantin meldete am Samstag kurz nach 13 Uhr der Kantonalen Notrufzentrale, dass im Kreisel an der Arbonerstrasse in Amriswil ein Motorradfahrer gestürzt sei.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau verlor der Mann die Kontrolle über das Motorrad und stürzte. «Der 76-Jährige zog sich dabei leichte Verletzungen zu und musste ins Spital gebracht werden.» Am Motorrad entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.

Samstag, 23. Mai, 14:19 Uhr

Holzbeige einer Grillstelle gerät in Brand – Polizei sucht Zeugen

Wie es zum Brand kommen konnte, ist noch unklar. Die Brandursache wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Wie es zum Brand kommen konnte, ist noch unklar. Die Brandursache wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Kapo TG

(kapo/lex) Ein Passant hat am Freitag kurz nach 16 Uhr eine brennende Holzbeige bei der Grillstelle der Bürgerhütte Mettlen bemerkt und telefonisch den Hüttenverantwortlichen verständigt. Dieser war rasch vor Ort und brachte das Feuer unter Kontrolle, wie die Thurgauer Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt. «Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt mehrere hundert Franken.»

Um die Brandursache zu klären, wurde der Brandermittlungsdienst beigezogen. Weiter sucht die Polizei Zeugen. Wer Angaben zur Brandursache machen kann oder andere sachdienliche Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Polizeiposten Weinfelden unter der Telefonnummer 058-345-25-00 zu melden.

Samstag, 23. Mai, 10:50 Uhr

Polizei zieht in Frauenfeld alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr

(kapo/lex) Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hat am Freitag kurz nach 17 Uhr in der Allmend einen Autofahrer kontrolliert. Auch ein Atemalkoholtest wurde durchgeführt.

Mit zu viel Promille unterwegs: Der 47-jährige Mann musste seinen Führerschein auf der Stelle abgeben.

Mit zu viel Promille unterwegs: Der 47-jährige Mann musste seinen Führerschein auf der Stelle abgeben.

Keystone

Die Atemprobe beim 47-jährigen Italiener ergab einen Wert von 1, 26 Promille, wie die Polizei in einer Mitteilung schreibt. Der Führerausweis des Mannes wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Samstag, 23. Mai, 09:40 Uhr

Frauenfeld: Mann stürzt mit Motorrad und wird leicht verletzt

(kapo/lex) Der 75-jährige Motorradfahrer ist am Freitag kurz vor 16 Uhr auf der Langfeldstrasse in Richtung Felben-Wellhausen unterwegs gewesen. Gemäss ersten Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau verlor er in einer Linkskurve, kurz vor der Einmündung in die Römerstrasse, die Kontrolle über sein Motorrad und stürzte.

Beim Selbstunfall wurde der Lenker leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Am Motorrad entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.

Freitag, 22. Mai, 17:59 Uhr

Mona Vetsch überflügelt Henriette Engbersen und Reto Scherrer

(sko) Top oder Flop? – Das ist hier die Frage. Die «Schweizer Illustrierte» nimmt es ganz genau und hat in ihrer aktuellsten Ausgabe die Schweizer TV-Stars bewertet. Unter den folgenden Rubriken befinden sich auch drei Thurgauer: Korrespondenten (Henriette Engbersen aus Romanshorn), Digital & Newcomer (Reto Scherrer aus Weinfelden) und Unterhaltung & Formate (Mona Vetsch aus Hattenhausen).

Henriette Engbersen.

Henriette Engbersen.

(Bild: Donato Caspari)

Zu Henriette Engbersen, 40, SRF-Korrepondentin in Grossbritannien schreibt die «Schweizer Illustrierte»: «Ob Brexit-Einschätzungen oder Corona-Berichte über Boris Johnson: Mit ihrem sicheren Auftreten und dem guten Deutsch hört und sieht man der Thurgauerin mit holländischen Wurzeln gerne zu.» Von möglichen fünf Sternen erhält sie bei Auftritt und Informationsgehalt jeweils Note 4, bei Unterhaltungswert jedoch bloss Note 2.

Reto Scherrer.

Reto Scherrer.

(Bild: Andrea Stalder)

Der 44-jährige Reto Scherrer ist seit einiger Zeit Nachrichtensprecher bei «Blick TV». «Ein Spassvogel als «News»-Anchorman? Dass der Thurgauer seriös kann, hat er bewiesen. Und wer sagt, dass es stets ernst zu und her gehen muss? Ein bisschen Spass darf sein – bei Scherrers Mimik allemal», heisst es. Bei Auftritt und Informationsgehalt erhält Scherrer jeweils Note 4, bei Unterhaltungswert Note 3.

Mona Vetsch.

Mona Vetsch.

(Bild: Donato Caspari)

Die letzte im Bunde ist die 44-jährige Mona Vetsch, die zuletzt von ihrem Rücktritt als SRF3-Radio-Moderatorin von sich reden machte. Über sie schreibt das Klatsch-Magazin: «Die wohl bekannteste Radiostimme der Schweiz weckte uns jahrzehntelang sanft aus dem Morgenschlummer. Und sie schafft's, uns mit einem Satz in der Krise Mut zu machen: ‹Es isch überhaupt nöd alls truurig!›» Sie bekommt von allen Thurgauern die Bestnoten, vier von fünf Sternchen bei allen drei Kategorien.

Freitag, 22. Mai, 16:43 Uhr

«12'000 Lastwagen zusätzlich jedes Jahr»

(sko) In Wigoltingen sorgen derzeit Flyer in Briefkästen für Gesprächsstoff. Mit dem Projekt «Oberes Schlatt» plant die Toggenburger AG eine Deponie, die Gegnern sauer aufstösst, wie die «Weinfelder Nachrichten» schreiben. «12'000 Lastwagen zusätzlich jedes Jahr» steht auf dem Fyler geschrieben, den im Hintergrund ein Totenkopf ziert.

Der Flyer der Deponie-Gegner, der auch schon in sozialen Netzwerken gepostet wurde.

Der Flyer der Deponie-Gegner, der auch schon in sozialen Netzwerken gepostet wurde.

(Bild: Prntscreen)

Das folge für Weinfelden, Märstetten und Wigoltingen, wenn die geplante Deponie in Wigoltingen in Betrieb genommen werde und die KVA die geplante Erweiterung umsetze, heisst es auf dem Flyer weiter. «Bei den Aussagen in Verbindung mit der KVA handelt es sich um reine Spekulation ohne jegliche Grundlage. Wir werden die Zahlen daher nicht kommentieren.» So lässt sich Peter Steiner vom Verband KVA Thurgau in der Gratiszeitung zitieren.

Und Truls Toggenburger, Geschäftsführerin der Toggenburger AG, zeigt Verständnis für Befürchtungen vor dem Deponie-Projekt. «Wir waren stets und sind immer noch offen für eine faktenbasiere Diskussion», sagt er gegenüber den «Weinfelder Nachrichten».

Freitag, 22. Mai, 15:35 Uhr

«Mini Schwiiz, dini Schwiiz» macht fünf Mal Halt im Thurgau

(sko) Beim SRF-Format «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» machen sich fünf Schweizerinnen und Schweizer auf eine Tour durch die Schweiz und stellen jeweils ihren Lieblingsort von einer sehr persönlichen Seite vor. Ziel der Teilnehmer ist es, am Ende am meisten Punkte zu sammeln. In der Woche zwischen dem 8. und 12. Juni strahlt SRF fünf Sendungen aus dem Thurgau aus. Die Sendungen laufen jeweils abends ab 18.15 Uhr auf SRF2.

  • Tag 1 am 8. Juni aus Romanshorn:
    Zum Thurgauer Wochenstart zeigt Tatjana Mahr ihren Herzensort Romanshorn. Vor bald acht Jahren ist die gebürtige Wienerin mit ihrem Mann in den Thurgau gezogen, wo sie vor allem den See und die Natur schätzt. Die Friseurin kann mit einer rasanten Führung überraschen.
  • Tag 2 am 9. Juni aus Frauenfeld:
    Als Hahn im Korb tritt Hanu Fehr gegen vier Mitstreiterinnen an und gibt einen Einblick in seine Wahlheimat Frauenfeld. Hier ist der sportbegeisterte Familienvater richtig angekommen. Für seine Frauenrunde hält er einen royalen Klub und eine besonders gesunde Belohnung bereit.
  • Tag 3 am 10. Juni aus Münsterlingen: 
    Mit Münsterlingen verbinden viele das Kantonsspital am Bodensee. Auch für Stationssekretärin Ramona Spengler ist das Spital eine starke Verbindung zu ihrem Herzensort. Sie weiss allerlei über die Vergangenheit des Ortes zu erzählen und nimmt ihre Gäste mit auf eine Reise ins Mittelalter.
  • Tag 4 am 11. Juni aus Diessenhofen:
    Beatrice Hanhart kann sich als Ureinwohnerin Diessenhofens bezeichnen, schliesslich ist ihre Familie schon seit 1318 sesshaft im Städtli am Rhein. Als Tourismus-Präsidentin engagiert sie sich für viele Aktivitäten in ihrer Heimat. Auch mit ihren Gästen ist Beatrice aktiv: Es wird gefischt.
  • Tag 5 am 12. Juni aus Salenstein:
    Mit bestem Ausblick über den Untersee empfängt Karin Friedrich Rusch ihre Gäste zum Wochenfinale in Salenstein. Die Gemeinde hat eine adlige Vergangenheit und bietet gleich fünf Schlösser als Attraktionen. In einem davon hat früher gar Karins Urgrossvater als Schlossgärtner gewirkt.
Das Logo der SRF-Sendung «Mini Schwiiz, dini Schwiiz».

Das Logo der SRF-Sendung «Mini Schwiiz, dini Schwiiz».

(Bild: PD)
Freitag, 22. Mai, 14:47 Uhr

Maximalgebühr soll nicht festgelegt werden

(red) Der Thurgauer Regierungsrat ist mit dem Entwurf der Änderung des Bundesgesetzes über das Öffentlichkeitsprinzip der Verwaltung grundsätzlich einverstanden, schreibt er in seiner Vernehmlassungsantwort an die Staatspolitische Kommission des Nationalrates. Er regt allerdings an, die Maximalgebühr nicht im Gesetz festzulegen. Die Einzelheiten der Gebührengestaltung seien vielmehr dem Bundesrat im Rahmen des Gebührentarifs zu überlassen.

Edith Graf-Litscher, Nationalrätin, SP.

Edith Graf-Litscher, Nationalrätin, SP.

(Bild: Keystone)

Eine von der Thurgauer Nationalrätin Edith Graf-Litscher eingereichte parlamentarische Initiative verlangt, die gesetzlichen Grundlagen so zu ändern, dass für den Zugang zu amtlichen Dokumenten der Bundesverwaltung in der Regel keine Gebühr mehr erhoben wird.

Nur in begründeten Ausnahmefällen, wenn der Aufwand der Verwaltung in einem Missverhältnis zum öffentlichen Interesse steht, soll für die Bereitstellung und Aushändigung von amtlichen Dokumenten eine Gebühr in Rechnung gestellt werden können.

Freitag, 22. Mai, 13:47 Uhr

Ein Trip mit James Brown und Bob Marley aus dem Radio

(red) Seit Lockdown-Beginn betreibt das Kulturlokal Kaff Frauenfeld einen Online-Radiosender mit Live-Videostream. Am Samstag, 23. Mai, tritt nun zum zweiten Mal eine Band live auf. Die Frauenfelder Combo spielt ab 20Uhr aus ihrem Proberaum im Keller des Kaff-Vereinshauses an der Rheinstrasse. Zur hören und zu sehen ist das Konzert online auf www.radio.kaff.ch.

Zur Band Jamco erzählt man sich, der Nebel über Frauenfeld habe sich einst für kurze Zeit gelichtet und ein gleissendes Licht sei erstrahlt, als eine Handvoll verrückter Musiker diese Band ins Leben gerufen haben. Jamco ist nicht mehr, aber auch nicht weniger als Blues, Funk, Reggae und Hip-Hop – jeweils nur das Beste von allem. Und jedes Mal aufs Neue von vorne bis hinten handgemacht. Der generationenübergreifende Mix der acht Musiker und ihrer verschiedenen Einflüsse macht den Jamco-Sound zu einem einzigartigen und abwechslungsreichen Trip irgendwo zwischen The Roots, Bob Marley, James Brown und Pink Floyd.

Freitag, 22. Mai, 12:58 Uhr

Bundesrätin Simonetta Sommaruga zu Gast auf dem Arenenberg

(lim) Hoher Besuch: Bundesrätin Simonetta Sommaruga trifft heute den Thurgauer Regierungspräsidenten Jakob Stark und Regierungsrat Walter Schönholzer. Auf dem Arenenberg werden sie über Projekte zur Biodiversität und über die Coronakrise sprechen.

Simonetta Sommaruga trifft auf dem Arenenberg ein. Rechts von ihr Walter Schönholzer, hinter ihr Jakob Stark.

Simonetta Sommaruga trifft auf dem Arenenberg ein. Rechts von ihr Walter Schönholzer, hinter ihr Jakob Stark.

Bild: Sebastian Keller
Freitag, 22. Mai, 11:56 Uhr

Nationalrätin Edith Graf-Litscher in der «Arena»

(lsf) Heute Abend ist Edith Graf-Litscher zu Gast in der SRF-Sendung «Arena». Die Thurgauer SP-Nationalrätin sagt in einem Video, das Moderator Sandro Brotz als Vorschau auf die Sendung veröffentlicht hat: «In einer Krise ist es wichtig, dass Bundesrat und Medien die Bevölkerung vertrauensvoll mit Fakten informieren. Wir müssen alles daran setzen, dass nicht Besserwisser und Stänkerer die Oberhand erhalten.»

Thematisiert werden in der Sendung unter anderem die Massnahmen, welche die Landesregierung per Notrecht beschlossen hat, sowie die Kundgebungen in den Schweizer Städten.

Freitag, 22. Mai, 11:27 Uhr

Telefonische Beratung rund um die Uhr

Bild: Gaetan Bally/Keystone

(red) Ab dem Sommer 2021 gibt es im Kanton Thurgau eine Kontaktstelle für Kinder, Jugendliche und Familien, die während sieben Tagen pro Woche an 24 Stunden am Tag geöffnet sein wird. Der Regierungsrat hat ein entsprechendes Pilotprojekt bewilligt, wie er in seinem Mitteilungen schreibt. Die Kontaktstelle wird als koordiniertes Angebot durch die Psychiatrischen Diensten Thurgau und die Clienia Littenheid AG bis 2025 geführt.

Das niederschwellige Angebot bietet eine telefonische Erreichbarkeit und eine professionelle Triage ausserhalb der Öffnungszeiten der bestehenden Beratungsstellen. Bisher muss ausserhalb der Öffnungszeiten entweder auf die kostenintensiven Notfallstrukturen zurückgegriffen werden oder es wird gar keine Hilfe in Anspruch genommen. Die Kontaktstelle steht auch Fachpersonen zur Verfügung und liefert ihnen aktuelle Informationen über Zuständigkeiten und Lösungsmöglichkeiten in psychologischen und psychiatrischen Fragen und Notfällen.

Das Pilotprojekt basiert auf dem Kantonalen Aktionsprogramm Psychische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen. Die jährlichen Kosten betragen voraussichtlich 300'000 Franken. Der Start des Projekts erfolgt am 1.Juli 2021, weshalb sich der Finanzbedarf im ersten Jahr um die Hälfte reduziert.

Freitag, 22. Mai, 09:49 Uhr

SlowUp Bodensee abgesagt

Teilnehmer am SlowUp Bodensee 2019 in Romanshorn.

Teilnehmer am SlowUp Bodensee 2019 in Romanshorn.

Bild: Andrea Stalder

(red) Aufgrund der aktuellen Coronavirus-Situation und des Verbots von Grossveranstaltungen muss der 19.slowUp Bodensee vom Sonntag, 30.August, abgesagt werden. Der nächste slowUp Bodensee findet am Sonntag, 29.August 2021 statt.

Die Verantwortlichen des slowUp Bodensee bedauern die Absage gemäss Medienmitteilung, haben aber Verständnis für diese Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Demnächst starte bereits die Planung für den SlowUp im nächsten Jahr.

Konkret betrifft das Verbot bisher 14 von insgesamt 18 geplanten slowUp-Sonntagen in der Schweiz. Es bleibt abzuwarten, ob die im September geplanten slowUp-Tage in den übrigen Regionen der Schweiz durchgeführt werden können.

Freitag, 22. Mai, 09:09 Uhr

10'000 Masken gespendet

Bild: Andrea Stalder

(red) 10'000 Masken spendet die Bemix Immobilien AG für die Kreuzlinger Bevölkerung. Nun werden sie an Kreuzlinger Institutionen verteilt. Das übernimmt das Ressort Dienstleistungszentrum Arbeitsintegration des Departements Soziales (DLZ). Empfänger sind Mahlzeitendienst See, Spitex Region Kreuzlingen, Alterszentrum Kreuzlingen, Abendfrieden, Meeresstern, Wellingtonia, Kinderkrippe Calimero sowie das Besmerhuus. Möglicherweise kommen später weitere Empfänger dazu, schreibt die Stadt in einer Medienmitteilung.

Am kommenden Montag und Dienstag holen Mitarbeitende der Organisationen die Masken direkt beim DLZ an der Marktstrasse 6 ab. Um den Bedarf abschätzen zu können, informierte Stadtrat Markus Brüllmann die Organisationen im Vorfeld. «Die grosszügige Spende der Firma BEMIX Immobilien AG ermöglicht der Stadt Kreuzlingen eine indirekte Unterstützung für diese wichtigen Institutionen, die sich darüber sehr freuen.»

Freitag, 22. Mai, 09:01 Uhr

Thurgau beschafft Schweissanlage für den Arenenberg

(red) Der Regierungsrat beantragt einen Nachtragskredit von 175'000 Franken für die Schweissanlage im Mehrzweckgebäude am Bildungs- und Beratungszentrum Arenenberg. Die Investition Schweissanlage Mehrzweckgebäude wurde im Investitionsbudget 2019 beantragt und genehmigt. Infolge gesetzlicher Auflagen muss die Lüftungsanlage im Schweissraum vom Werkgebäude des BBZ Arenenberg erneuert werden. Da die Lüftungsanlage direkt mit den Schweissanlagen verbunden ist, müssen auch diese erneuert werden. Das Hochbauamt konnte die geplante Erneuerung nicht wie vorgesehen im Jahr 2019 ausführen. Deshalb muss die gesamte Investition ins Jahr 2020 verschoben werden.

Donnerstag, 21. Mai, 14:06 Uhr

Thurgauer Kantonspolizei sucht nach einem schweren Unfall in Tägerwilen Zeugen

Bei einem Verkehrsunfall am späten Mittwochabend in Tägerwilen ist ein Autofahrer schwer verletzt worden.

Gemäss bisherigen Erkenntnissen war ein 31-jähriger Autofahrer kurz vor 22.45 Uhr auf der Castellstrasse in Richtung Neuwilen unterwegs. Im Bereich der Verzweigung in Richtung «Vogelhärd» kam es zur Kollision mit dem Auto einer vorerst unbekannten Person.

Blick auf die Unfallstelle.

Blick auf die Unfallstelle.

Bild: Kapo TG

Beim Unfall wurde der 31-Jährige schwer verletzt. Er musste laut Polizeiangaben ins Spital gebracht werden. Der zweite Lenker entfernte sich vom Unfallort. Polizisten nahmen den Halter des Cabrios an seinem Wohnort fest. Der 35-jährige Deutsche wird dringend verdächtigt, das Unfallfahrzeug gelenkt zu haben. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Kreuzlingen wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet. Weitere Abklärungen ergaben, dass das Cabrio des Deutschen nicht eingelöst ist. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen beträgt mehrere tausend Franken.

Wer Angaben zum Unfallhergang machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Steckborn unter 058-345-26-00 zu melden.

Mittwoch, 20. Mai, 14:48 Uhr

Präsidien der ständigen Kommissionen im Grossen Rat neu besetzt

(lsf) Der neue Präsident der Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission (GFK) des Grossen Rats heisst Dominik Diezi (Stachen). Der CVP-Kantonsrat war bisher Vizepräsident und war der einzige Kandidat für das Amt.

Dominik Diezi.

Dominik Diezi.

Bild: Reto Martin

Präsident der Justizkommission ist Iwan Wüst (EDU, Tuttwil). Er trat bei der Wahl im Grossen Rat gegen Alban Imeri (SP, Romanshorn) an. Wüst vereinte 69 Stimmen auf sich, Imeri kam auf 57 Stimmen.

Iwan Wüst.

Iwan Wüst.

Bild: PD

Für das Präsidium der Raumplanungskommission traten Josef Gemperle (CVP, Fischingen) und Stephan Tobler (SVP, Egnach) an. Der erste Wahlgang ging ohne Resultat aus. Sowohl Tobler (62 Stimmen) als auch Gemperle (59 Stimmen) verpassten das absolute Mehr, das bei 64 Stimmen lag. Ein Stimmzettel ging in diesem Wahlgang leer ein, sechs Stimmen gingen an Vereinzelte.

Auch der zweite Wahlgang ging knapp aus. Stephan Tobler wurde mit 64 Stimmen gewählt. Er erreichte das absolute Mehr von 63 Stimmen. Gemperle holte 60 Stimmen. In diesem Wahlgang gingen nur 124 Stimmzettel ein, null waren leer oder ungültig.

Stephan Tobler.

Stephan Tobler.

Bild: Reto Martin

Die Gesetzgebungs- und Redaktionskommission präsidiert neu SVP-Kantonsrat Andreas Zuber (Märstetten). Er war der einzige Kandidat.

Andreas Zuber.

Andreas Zuber.

Bild: PD
Mittwoch, 20. Mai, 12:39 Uhr

Schönholzer mit 90 Stimmen zum Regierungsratspräsidenten gewählt

Der neue Regierungsratspräsident Walter Schönholzer mit Blumenstrauss neben FDP-Fraktionspräsident Anders Stokholm.

Der neue Regierungsratspräsident Walter Schönholzer mit Blumenstrauss neben FDP-Fraktionspräsident Anders Stokholm.

Bild: Reto Martin

(lsf) Der Grosse Rat wählte am Mittwoch Walter Schönholzer zum Präsidenten des Regierungsrats. Schönholzer (FDP, Neukirch an der Thur) übernimmt diese Amt zum ersten Mal. Schönholzer vereinte 90 Stimmen auf sich, 26 gingen an Vereinzelte, elf Stimmzettel blieben leer und einer war ungültig.

Vizepräsidentin des Regierungsrats ist Monika Knill (SVP, Alterswilen). 112 Mitglieder des Grossen Rates wählten sie, neun Stimmen gingen an Vereinzelte, sechs Stimmzettel blieben leer und einer war ungültig.

Mittwoch, 20. Mai, 12:23 Uhr

Norbert Senn mit Glanzresultat als Grossratspräsident gewählt

Norbert Senn nimmt die Glückwünsche der Regierung entgegen.

Norbert Senn nimmt die Glückwünsche der Regierung entgegen.

Bild: Reto Martin

(lsf) Der bisherige Vizepräsident Norbert Senn präsidiert seit heute den Thurgauer Grossen Rat. Der CVP-Kantonsrat (Romanshorn) wurde in der Frauenfelder Rüegerholzhalle mit 123 Stimmen gewählt. Lediglich drei Stimmen fielen auf Vereinzelte, ein Wahlzettel blieb leer. Senn leitet das Volksschulamt des Kantons Appenzell Innerrhoden und ist 62-jährig.

Brigitte Kaufmann.

Brigitte Kaufmann.

Bild: Donato Caspari

Neue Vizepräsidentin des Grossen Rats ist Brigitte Kaufmann (FDP, Uttwil). Sie erhielt 89 Stimmen, 32 fielen auf Vereinzelte.

Mittwoch, 20. Mai, 11:39 Uhr

Amtsgelübde im Grossen Rat

(lsf) Regierungsrat Urs Martin, Cornel Inauen, Mitglied des Obergerichts, Tamara Willig-Rubano, Ersatzmitglied des Obergerichts, Marcel Brun, Mitglied des Zwangsmassnahmengerichts, und Staatsschreiber Paul Roth wurden am Mittwochvormittag im Grossen Rat vereidigt.

Regierungsrat Urs Martin legte sein Amtsgelübde in der Thurgauer Tracht ab.

Regierungsrat Urs Martin legte sein Amtsgelübde in der Thurgauer Tracht ab.

Bild: Reto Martin
Mittwoch, 20. Mai, 10:10 Uhr

Zwei Leichtverletzte nach Auffahrunfall mit drei Fahrzeugen in Weinfelden

Bei der Unfallaufnahme stellte die Kantonspolizei Thurgau fest, dass das Auto des einen Lenkers nicht eingelöst war.

Bei der Unfallaufnahme stellte die Kantonspolizei Thurgau fest, dass das Auto des einen Lenkers nicht eingelöst war.

Symbolbild: Daniel Duschletta

(kapo/stm) Am Dienstag, kurz vor 17.30 Uhr, war ein 60-jähriger Autofahrer auf der Dufourstrasse in Richtung Bürglen unterwegs, wo er aufgrund des Kolonnenverkehrs anhalten musste. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau bemerkte dies ein nachfolgender 42-jähriger Autofahrer zu spät und verursachte eine Auffahrkollision. Durch den Aufprall wurde das Auto des 60-Jährigen in ein vorausfahrendes Fahrzeug geschoben.

Beim Unfall wurden der 60-Jährige sowie die 61-jährige Beifahrerin leicht verletzt. Sie suchten selbständig einen Arzt auf. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von einigen zehntausend Franken, wie die Polizei mitteilt.

Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau stellten fest, dass der Personenwagen des 42-Jährigen nicht eingelöst und somit nicht verkehrsberechtigt war. Es wird nun abgeklärt, ob zum Zeitpunkt des Unfalls ein Versicherungsschutz bestanden hat.

Mittwoch, 20. Mai, 09:24 Uhr

Unfall zwischen zwei Autos in Bürglen – 29-Jähriger leicht verletzt

(kapo/pw) Am Dienstag kam es in Bürglen zu einer Kollision. Dies schreibt die Kantonspolizei Thurgau in einer Medienmitteilung. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei fuhr eine 35-jährige Autofahrerin von Mauren herkommend auf einer Nebenstrasse und beabsichtige bei der Verzweigung mit der Opfershoferstrasse nach links abzubiegen. Dabei kam es zur Kollision mit dem vortrittsberechtigten Auto eines 29-Jährigen, der in Richtung Bürglen unterwegs war. Der Autofahrer wurde beim Unfall leicht verletzt und suchte nach der Unfallaufnahme selbständig einen Arzt auf. Die 35-Jährige blieb unverletzt. An beiden Autos entstand Totalschaden.

An beiden Autos entstand Totalschaden

An beiden Autos entstand Totalschaden

Bild: Kantonspolizei Thurgau
Dienstag, 19. Mai, 22:27 Uhr

Sofortiger Rücktritt vom Stadtrat einstimmig abgelehnt

(red/sko) Gregor Rominger, der Ressortleiter Bauten, Werke, Raumordnung der Stadt Steckborn, hat beim Stadtrat seine sofortige Entlassung aus dem Amt beantragt. Er begründet seinen Rücktritt mit unterschiedlichen Auffassungen der Amtsführung.

Gregor Rominger, Stadtrat Steckborn (2013-2020).

Gregor Rominger, Stadtrat Steckborn (2013-2020).

(Bild: Rahel Haag)

Der Rat hat den sofortigen Austritt einstimmig abgelehnt und Gregor Rominger gebeten, seine Funktion noch bis Ende Juni 2020 wahrzunehmen, wie einer Mitteilung des Stadtrates Steckborn vom Dienstagabend zu entnehmen ist. Der Entscheid der Unterseegemeinde gründe darauf, dass Rominger eine geordnete Amtsübergabe vorbereiten und Steckborn bei geplanten Reorganisationsschritten von seiner langjährigen Erfahrung profitieren kann.

Der Stadtrat dankt Gregor Rominger für sein grosses Engagement für die Stadt Steckborn und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Die Ersatzwahl findet am Abstimmungssonntag vom 27. September statt.

Dienstag, 19. Mai, 16:55 Uhr

Gästeliegeplätze in Romanshorn wieder geöffnet

Die Liegeplätze in den Rmanshorner Häfen sind für Gäste wieder geöffnet.

Die Liegeplätze in den Rmanshorner Häfen sind für Gäste wieder geöffnet.

Bild: PD

(red) Die seit April 2020 pandemiebedingt gesperrten Gästeplätze der Romanshorner Häfen sind seit 18. Mai 2020 wieder geöffnet, vorerst jedoch nur für Schweizer Schiffe. Ab 15. Juni 2020 wieder für alle.

Während das Einwassern von Schiffen für Dauermieter in Romanshorn uneingeschränkt möglich blieb, wurden die Liegeplätze für sämtliche Gäste als Massnahme zur Eindämmung des Coronavirus gesperrt. Die Stadt Romanshorn hat diese Massnahme für Schweizer Gastschiffe nun wieder aufgehoben.

Ab 15. Juni 2020 werden die Romanshorner Häfen zeitgleich mit der Grenzöffnung zu Deutschland, Österreich und Frankreich zudem für sämtliche Gäste wieder regulär offen sein. Voraussetzung dafür ist laut Schweizer Bundesrat, dass die pandemische Lage dies erlaubt. Bis dahin sind Anlandungen von Personen bzw. Schiffen aus Deutschland und Österreich am Schweizer Ufer weiterhin verboten.

Aber auch danach bleiben Ansammlungen mit mehr als fünf Personen im öffentlichen Raum gesetzlich verboten, auch auf dem See. Bei Versammlungen bis fünf Personen ist gegenüber anderen Personen ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten. Die Stadt Romanshorn wünscht eine schöne Saison.

Dienstag, 19. Mai, 15:38 Uhr

Neuer Leiter für das Seemuseum Kreuzlingen: Christian Hunziker folgt auf Ursula Steinhauser

Christian Hunziker ist neuer Leiter des Seemuseums in Kreuzlingen.

Christian Hunziker ist neuer Leiter des Seemuseums in Kreuzlingen.

Bild: PD

(red) Der Schaffhauser Christian Hunziker wird neuer Leiter des Seemuseums Kreuzlingen. Er folgt im August auf Ursula Steinhauser, die ab Mitte 2020 neue Kulturamtsleiterin des Kantons Appenzell Ausserrhoden wird. In einer Medienmitteilung heisst es:

«Christian Hunziker überzeugte im Auswahlverfahren sowohl als starke und authentische Persönlichkeit sowie durch seine fundierten Fachkenntnisse.»

Der Historiker war die letzten Jahre am Deutschen Hygiene-Museum in Dresden als wissenschaftlich-kuratorischer Mitarbeiter tätig. Dort stellte er unter Beweis, dass er es versteht an der Schnittstelle von Naturwissenschaften, Kunst und Kulturgeschichte zu agieren – eine Fähigkeit, die im interdisziplinär tätigen Seemuseum unverzichtbar ist.

Mit seiner Anstellung in Kreuzlingen kehrt Christian Hunziker zu seinen musealen Wurzeln zurück. Er arbeitete bis 2015 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Kurator in den Bereichen Sammlung und Ausstellungen für das Historische Museum Thurgau in Frauenfeld und kuratierte die Sonderausstellung «August Künzler. Thurgau – Tanzania».

Dienstag, 19. Mai, 14:32 Uhr

Landesgartenschau Überlingen verschoben auf 2021

Die Landesgartenschau in Überlingen findet erst nächstes Jahr statt.

Die Landesgartenschau in Überlingen findet erst nächstes Jahr statt.

Bild: PD

(red) Die für diese Saison geplante Landesgartenschau in Überlingen wird auf nächstes Jahr verschoben. Somit findet der Grenzenlos-Tag der Stadt Kreuzlingen in Zusammenarbeit mit Thurgau Tourismus neu am 11. Juni 2021 statt.

Die Landesgartenschau findet neu vom 9. April bis 17. Oktober 2021 statt. Alle bereits gekauften Tickets für den Grenzenlos-Tag vom 19. Juni 2020 behalten ihre Gültigkeit für den neuen Termin am 11. Juni 2021. Ticketbesitzer sind gebeten, mit Kreuzlingen Tourismus Kontakt aufzunehmen - und ebenso, falls eine Rückgabe des Tickets gewünscht wird.

Vergünstigte Tickets für die Kreuzlinger Bevölkerung sind nach wie vor zu haben: Für 49 statt 69 Franken lassen sich Gartenliebhaber mit dem Schiff der URh von Kreuzlingen nach Überlingen bringen. Bereits auf dem Schiff wartet ein reizvolles Rahmenprogramm auf die Gäste. Das vergünstigte Ticket (Bezug von maximal vier Tickets pro Person, Angebot solange Vorrat) gibt es exklusiv bei Kreuzlingen Tourismus, Hauptstrasse 39 in Kreuzlingen.

Dienstag, 19. Mai, 13:38 Uhr

Keine Stromableser in Kreuzlinger EFH

(red) Die Technischen Betriebe Kreuzlingen (TBK) haben die Ablesekarten für die Strom-, Gas- und Wasserzähler an alle Einfamilienhausbesitzer versandt. Wegen COVID-19 findet in dieser Ableseperiode keine persönliche Ablesung vor Ort statt. Daher bitten die TBK die Besitzer, ihre Zählerstände mittels Selbstablesung zu übermitteln.

Die Daten der Strom-, Gas- und Wasserzähler können entweder online über das TBK-Kundenportal oder mit dem QR-Code auf der Ablesekarte eingegeben und übermittelt werden. Die Rücksendung der Ablesekarte mit der Post ist weiterhin möglich. Das Online-Portal zur Zählererfassung ist für Einfamilienhausbesitzer bis zum 12. Juni 2020 geöffnet.

Bei Mehrfamilienhäusern ab dem 25. Mai
Ab Montag, 25. Mai 2020 startet das Ableseteam der TBK die Ablesung der Strom- Gas- und Wasserzähler bei Mehrfamilienhäusern. Das Ableseteam der TBK wird während drei bis vier Wochen unterwegs sein, um die Zählerstände der Kundinnen und Kunden aufzunehmen. In den meisten Fällen werden die Daten elektronisch von den Zählern auf die Ablesegeräte übertragen. Diese Ablesungen erfolgen wie gewohnt, da kein direkter Kundenkontakt erforderlich ist. Die TBK benötigen die Daten, um allen Kunden eine korrekte Abrechnung über den Energie- und Wasserverbrauch erstellen zu können.

Weitere Informationen sind online unter www.tbkreuzlingen.ch zu finden. Für Fragen steht das Kundenbüro der TBK zur Verfügung: Telefon 071 677 61 85.

Dienstag, 19. Mai, 11:58 Uhr

Ausstellung invasive Neophyten wieder zu Gast im Thurgau

Kirschlorbeer an der Neophytenausstellung 2019 in Berlingen.

Kirschlorbeer an der Neophytenausstellung 2019 in Berlingen.

Bild: PD

(red) Bereits zum dritten Mal wird in den kommenden Wochen die Neophyten-Ausstellung im Thurgau zu Gast sein. In sieben Gemeinden können Besucher die unerwünschten Pflanzen in natura sehen. Invasive Neophyten sind gebietsfremde Pflanzen, die durch menschliche Aktivitäten eingeschleppt werden, sich sehr schnell vermehren und die einheimischen Arten verdrängen. In der Ausstellung sind 15 Arten ausgestellt. Da der Riesenbärenklau und die Ambrosia gesundheitlich problematisch sind, können an der Ausstellung von diesen Pflanzen nur Fotos gezeigt werden.

Ab dem 26.Mai gastiert die Ausstellung während einer Woche erneut in Frauenfeld. Danach wandert sie weiter nach Roggwil, Münsterlingen, Neunforn, Sirnach, Salenstein und Hohentannen, wo sie auch jeweils eine Woche verbleibt. Natalie Messner von der Fachstelle Biosicherheit des kantonalen Amtes für Umwelt freut sich über das grosse Interesse der Gemeinden, die Ausstellung zu zeigen. «Ich spüre, dass es den Gemeinden ein wichtiges Anliegen ist, ihre Bevölkerung auf die Thematik zu sensibilisieren.»

Alle Gemeinden haben eine Betreuung der Ausstellung zu gewissen Zeiten oder eine Informationsveranstaltung organisiert. Die Veranstalter gehen aktuell davon aus, dass die Ausstellungen wie geplant stattfinden können. Allenfalls gibt es durch neue Pandemievorschriften Anpassungen bei den Informationsveranstaltungen oder den Betreuungszeiten.

Dienstag, 19. Mai, 09:17 Uhr

FDP-Parteileitung nominiert Gabriel Macedo für das kantonale Parteipräsidium

Gabriel Macedo.

Gabriel Macedo.

Bild: Andrea Stalder

(red/lsf) Die Parteileitung der FDP Thurgau hat an ihrer gestrigen Sitzung den Amriswiler Stadtpräsidenten Gabriel Macedo für das kantonale Parteipräsidium nominiert. Gewählt wird der Nachfolger des abtretenden David H. Bon von den Mitgliedern der FDP Thurgau an der Versammlung vom 25.Juni.

Vorstandsmitglied, Ortsparteipräsident, Bezirkspräsident, Mitglied der kantonalen Parteileitung: Diese Funktionen hatte Gabriel Macedo in der FDP des Kantons St.Gallen inne. Den nächsten Karriereschritt innerhalb der FDP mache er nun in dem Kanton, in dem er seine Jugend verbracht hat und in welchen es ihn vor gut zwei Jahren wieder hingezogen hat, schreibt die FDP in einer Medienmitteilung. Der bald 31-Jährige ist in Schönenberg TG aufgewachsen.

Parteipräsident David H. Bon habe den Amtswechsel weit- und umsichtig vorbereitet, die Parteileitung bereits Ende des letzten Jahres über seine Absichten informiert und an der Mitgliederversammlung vom 7.Januar 2020 seinen Rücktritt auf das Ende der laufenden Amtsperiode bekanntgegeben. Der von der Parteileitung eingesetzten Findungskommission, zusammengesetzt aus drei Frauen und drei Männern und von Anders Stokholm geführt, sei deshalb genügend Zeit geblieben, den Nachfolgeprozess einzuleiten. Der Entscheid für die Nomination von Gabriel Macedo als Kantonalpräsident fiel sowohl in der Findungskommission wie auch in der Gesamt-Parteileitung einstimmig.

Dienstag, 19. Mai, 10:07 Uhr

Autofahrerin kommt von Strasse ab und überschlägt sich

Die Lenkerin wurde beim Unfall mittelschwer verletzt.

Die Lenkerin wurde beim Unfall mittelschwer verletzt.

Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Eine Autofahrerin wurde am Montag in Wigoltingen nach einem Selbstunfall verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war die Autofahrerin kurz vor 22 Uhr auf der Gillhofstrasse in Richtung Wigoltingen unterwegs. Aus bisher ungeklärten Gründen geriet die 28-Jährige in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit der Leitplanke. Das Auto geriet anschliessend ins angrenzende Wiesland und überschlug sich mehrfach.

Die Lenkerin wurde beim Unfall mittelschwer verletzt und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme und Urinprobe angeordnet. Der Führerausweis der Schweizerin wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. Da beim Verkehrsunfall Öl ins Wiesland lief, wurde im Auftrag des Amts für Umwelt Erdreich abgetragen.

Dienstag, 19. Mai, 09:59 Uhr

Nach Kollision weitergefahren: Autofahrer touchiert 14-jährigen Mofalenker in Sirnach

(kapo/dh) Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorfahrrad und einem Auto wurde am Montag in Sirnach ein Jugendlicher leicht verletzt. Kurz vor 19.30 Uhr war ein 14-jähriger Mofalenker auf der Q20 in Richtung Sirnach unterwegs. Als er sich im Kreisel befand, fuhr von der Oberhofenstrasse ein Auto in den Kreisel und kollidierte seitlich mit dem Mofalenker. Der 14-jährige konnte einen Sturz zwar verhindern, zog sich jedoch leichte Verletzungen zu. Der Unfallverursacher hielt sein Auto kurz an, setzte anschliessend aber seine Fahrt fort, ohne sich um den Verletzen und den Sachschaden zu kümmern.

Gemäss den Angaben gegenüber der Kantonspolizei Thurgau soll es sich beim Unfallverursacher um einen zirka 50-jährigen Mann mit grauen Haaren und einer Stirnglatze handeln. Er fuhr ein silberfarbenes Auto, eventuell Kombi, mit Thurgauer Kontrollschildern.

Der Lenker des silberfarbenen Autos oder Personen, die Angaben zum Vorfall machen können, werden gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Münchwilen unter 058'345'28'30 zu melden.

Dienstag, 19. Mai, 09:40 Uhr

Thurgauer Kulturpreis 2020 geht an die Musikerfamilie Janett

Die Musikerfamilie Janett wird mit dem Thurgauer Kulturpreis 2020 ausgezeichnet.

Die Musikerfamilie Janett wird mit dem Thurgauer Kulturpreis 2020 ausgezeichnet.

Bild: PD

(red) Der diesjährige Kulturpreis des Kantons Thurgau geht an die Musikerfamilie Janett aus Sulgen. Damit würdigt der Regierungsrat das musikalische, pädagogische und generationenübergreifende Schaffen der Musikerinnen und Musiker Sibylle, Curdin, Madlaina, Cristina und Niculin Janett. Der fünfköpfigen Musikerfamilie gelinge in ihrem musikalischen Schaffen mühelos der Sprung von alter und traditioneller Musik zu neuen und experimentellen Klängen. Dies schreibt der Kanton Thurgau am Dienstag in einer Medienmitteilung. Alle Familienmitglieder leben eine grosse stilistische Offenheit, die von Volksmusik über Klassik bis hin zu Jazz und Improvisation reicht.

Die Mitglieder der Thurgauer Familie Janett spielen in verschiedenen Formationen wie Ils Fränzlis da Tschlin oder C’est si B.O.N. und sind in der ganzen Schweiz präsent, sei es bei der «Stubete am See» in der Zürcher Tonhalle oder mit ihrem Musiktheaterstück «Grüss mir Lugano» in zahlreichen Kleintheatern. Mit den «Fränzlis da Tschlin» erhielten Curdin, Madlaina und Cristina Janett 2019 einen Schweizer Musikpreis. 2020 entsteht zudem ein Nachfolgeprojekt von «Grüss mir Lugano».

Der mit 20'000 Franken dotierte Thurgauer Kulturpreis wird am Donnerstag, 3.September, um 19:30 Uhr im Rahmen einer öffentlichen Feier im Kulturforum Amriswil durch Regierungsrätin Monika Knill, Chefin des Departements für Erziehung und Kultur, übergeben. Die Laudatio hält der Musikwissenschaftler, Musiker und Kabarettist Flurin Caviezel.

Montag, 18. Mai, 17:25 Uhr

Uttwiler sagen Ja zur Ortsplanung

Die Ortsplanung der Gemeinde Uttwil geht nun an den Kanton.

Die Ortsplanung der Gemeinde Uttwil geht nun an den Kanton.

Bild: Ralph Ribi (Uttwil, 10. März 2017)

(red) Mit der Abstimmung zur Ortsplanung ist eine rund fünf Jahre dauernde Arbeit innerhalb der Gemeinde Uttwil zum Abschluss gebracht worden. Die Planungsinstrumente können nun beim Department für Bau und Umwelt zur Genehmigung eingereicht werden.

Mit einer zwar tiefen Stimmbeteiligung jedoch einer weit höheren Anzahl als bei einer Gemeindeversammlung haben die Uttwiler Stimmbürgerinnen und Stimmbürger die Ortsplanung mit einer Zweidrittelmehrheit angenommen. Von den 322 abgegebenen Stimmen legten 231 Ja-Stimmen und 88 Nein-Stimmen (2 leere Stimmzettel, 1 ungültige Stimmzettel) in die Urne.

Montag, 18. Mai, 17:23 Uhr

Steuersenkung trotz Defizit bei der Sekundarschule Affeltrangen

(red) Viermal Ja sagen die Stimmberechtigten der Sekundarschulgemeinde Affeltrangen. Am Sonntag stimmten sie an der Urne über die Rechnung und die Defizitbelastung 2019 sowie das Budget und den Steuerfuss 2020 ab. Von den über 5700 Stimmberechtigten reichten 466 ihre Stimmzettel ein, was einer Beteiligung von gut acht Prozent entspricht.

Bei allen vier Abstimmungsfragen resultierte eine sehr deutliche Zustimmung mit zwischen 399 und 415 Ja-Stimmen. Nur je rund ein Dutzend Stimmende warfen ein Nein in die Urne. Das Jahr 2019 schliesst die Schulgemeinde mit einem Defizit von 14'000 Franken ab, das dem Eigenkapital belastet wird.

Für das laufende Jahr rechnet die Schulbehörde mit einem Defizit von 154'000 Franken beim um acht Punkte auf noch 31 Prozent gesenkten Steuerfuss.

Steckborn: Pfarrwahlkommission gewählt

(red) Am Untersee waren am Sonntag Kirchbürger zu Urnenwahlen und -abstimmungen aufgerufen. So führte evangelisch Steckborn die Gesamterneuerungswahlen der Behörde durch.

Die Bisherigen wurden für die neue Amtszeit ab 1.Juli 2020 wiedergewählt: Martha Kuster, Präsidentin; Anna Regula Fehlmann; Ursina Meli; Wendy Dietrich; Anna Regula Fehlmann. Neu in der Vorsteherschaft ist Cynthia Justen.

Weil das Pfarrehepaar Sabine und Andreas Gäumann nach 13 Jahren auf Ende September zurücktritt, nachdem es mittlerweile in Arbon gewählt worden ist, wurde die Wahl einer Pfarrwahlkommission notwendig. Sie setzt sich zusammen aus: Wendy Dietrich; Nadine Bühr Köstli; Erich Gächter; Susi Heger; Cynthia Justen; Martha Kuster; Ursina Meli; Felix Lieberherr; Verena Rieder-Engeli; Peter Röthlisberger; Margrit Rüedi, Martin Schweingruber; Uli Wolf; Andrea Zaugg

Montag, 18. Mai, 15:30 Uhr

Architektin Regula Iseli soll das Riva Projekt in Arbon beurteilen

Anstelle des ehemaligen Hotels Metropol sollen die zwei zum Riva gehörigen Wohntürme beim Hafen in Arbon stehen.

Anstelle des ehemaligen Hotels Metropol sollen die zwei zum Riva gehörigen Wohntürme beim Hafen in Arbon stehen.

Bild: PD/Picasa

(red) Ende 2019 beschloss der Arboner Stadtrat, die städtebauliche Qualität des Projekts Riva unter Berücksichtigung des ISOS prüfen zu lassen. Nun hat der Stadtrat den entsprechenden Auftrag an die Architektin Regula Iseli vergeben. Zuvor hatten sich die involvierten Interessengruppen zur vom Stadtrat vorgeschlagenen Gutachterin äussern können.

In ihrem Gutachten soll Regula Iseli das Projekt Riva städtebaulich beurteilen, auch im Vergleich zu möglichen Alternativen. Zentral ist die Frage nach der Vereinbarkeit des Projekts sowie möglicher Alternativen mit den Zielen des ISOS (Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung). Ergänzende Fragen der verschiedenen involvierten Interessengruppen wurden in den Fragenkatalog zuhanden Regula Iseli aufgenommen.

Montag, 18. Mai, 15:24 Uhr

Frauenfelder - meldet eure Vorschläge

Die letzjährigen Gewinner und Laudatoren des Frauenfelder Anerkennungs- und Förderpreis mit Stadtpräsident Anders Stokholm.

Die letzjährigen Gewinner und Laudatoren des Frauenfelder Anerkennungs- und Förderpreis mit Stadtpräsident Anders Stokholm.

Bild: Donato Caspari (Frauenfeld, 29. November, 2019)

(red) Seit Jahren vergibt die Stadt Frauenfeld immer im Herbst einen Anerkennungs- und einen Förderpreis an Personen und Institutionen aus dem kulturellen, gemeinnützigen, sozialen oder sportlichen Bereich. Bis am 15. Juni 2020 können Vorschläge eingereicht werden, wer die Preise dieses Jahr erhalten soll.

Seit 1982 vergibt der Stadtrat jährlich einen Anerkennungspreis an Personen und Institutionen als Zeichen der Wertschätzung für ein jahrelanges Engagement, das dem Zusammenleben, dem Zusammenhalt der Gesellschaft und dem Image der Stadt förderlich ist. 2019 wurde die Turnfabrik mit dem Anerkennungspreis ausgezeichnet.

10'000 Franken für den Anerkennungspreis

Seit 2017 schreibt der Stadtrat zusätzlich einen Förderpreis aus. Mit ihm sollen überzeugende Ideen, förderungswürdige Projekte oder eine besondere persönliche Leistung ausgezeichnet werden, denen kein jahrelanges Engagement vorangegangen ist. Förderpreisträger 2019 war das junge Frauenfelder Musiklabel «AuGeil Records».

Bis am 15. Juni 2020 können jetzt alle Einwohnerinnen und Einwohner von Frauenfeld ihre Vorschläge für den Anerkennungs- und den Förderpreis 2020 einreichen. Der Anerkennungspreis ist mit 10‘000 Franken für Institutionen und mit 5000 Franken für Einzelpersonen dotiert. Die Gewinnerin oder der Gewinner des Förderpreises erhält 5000 Franken.

Hinweis: Die Vorschläge für Kandidatinnen und Kandidaten mit einem starken Frauenfelder Bezug müssen mit einer kurzen Begründung (max. 1 Seite) eingereicht werden. Einsendungen bitte per E-Mail einreichen an das Amt für Kultur: kultur@stadtfrauenfeld.ch.

Montag, 18. Mai, 14:48 Uhr

Walter Schild übernimmt das Präsidium

Walter Schild, neu gewählter Präsident der evangelischen Kirchgemeinde Hüttlingen.

Walter Schild, neu gewählter Präsident der evangelischen Kirchgemeinde Hüttlingen.

Bild: Nana Do Carmo

(red) Bei evanglisch Hüttlingen standen am Sonntag die Gesamterneuerungswahlen der Kirchbehörde an. Walter Schild wurde glanzvoll als Präsident der Vorsteherschaft gewählt. Er tritt sein Amt am 1. September als Nachfolger von Yvonne Ammann an, die nach zwei Amtsperioden, eine davon als Präsidentin, zurücktritt.

Ein Sitz der Kirchenvorsteherschaft bleibt nach dem Rücktritt von Jasmin Nyffenegger, Ressort Kirche/Kind/Jugend wie erwartet vakant. Alle bisherigen Mitglieder der Vorsteherschaft wurden klar bestätigt. Die Rechnung 2019, das Budget 2020 und der unveränderten Steuerfuss wurden klar genehmigt.

Montag, 18. Mai, 13:47 Uhr

Thurgauer Köpfe sind ab 6. Juni in den Museen zu sehen

Am 6. Juni öffnet das Austellungsprojekt «Thurgauer Köpfe» in sechs Museen des Kantons.

Am 6. Juni öffnet das Austellungsprojekt «Thurgauer Köpfe» in sechs Museen des Kantons.

Bild: Donato Caspari (Warth-Weiningen, 7. April 2020)

(red) Am Samstag, 6. Juni 2020 ist es soweit: Die sechs kantonalen Museen öffnen die Tore zu ihrem gemeinsamen Ausstellungsprojekt «Thurgauer Köpfe». Hinter den Köpfen verbergen sich Frauen, Männer, Tiere oder Pflanzen. Sie sind das Herzstück einer Premiere im Thurgau: Historisches Museum, Ittinger Museum, Kunstmuseum, Museum für Archäologie, Naturmuseum und Napoleonmuseum lancieren zum ersten Mal ein gemeinsames Projekt mit Ausstellungen an vier Standorten.

Das Coronavirus hat den Fahrplan der «Thurgauer Köpfe» gehörig durcheinandergebracht, schreiben die Veranstalter in einer Mitteilung. Statt Ende April werden die sechs Ausstellungen erst am 6. Juni eröffnet, was aber der Besonderheit des Projekts keinen Abbruch tue.

Montag, 18. Mai, 11:45 Uhr

Ja zur Sanierung der Mühlibachstrasse

(red) Mit just 90 Prozent Ja-Stimmen genehmigen die Fischiner die Sanierung der Mühlibachstrasse für 224000 Franken. Der Rechnungsabschluss der Politischen Gemeinde erhält eine Zustimmung von 97 Prozent; bei einer Stimmbeteiligung von 19,4 Prozent.

Montag, 18. Mai, 11:44 Uhr

Orthofotos zeigen den Thurgau von oben

So sieht die Kartause Ittingen von oben aus. Solche und weitere Bilder sind nun frei zugänglich.

So sieht die Kartause Ittingen von oben aus. Solche und weitere Bilder sind nun frei zugänglich.

Bild; PD

(red) Die Geodatensammlung des Kantons Thurgau wird um das hochauflösende Orthofoto Swissimage 2019 vom Bundesamt für Landestopografie swisstopo ergänzt. Das aktuelle Orthofoto liegt flächendeckend vor und wird über die Geoinformationsplattform ThurGIS Viewer der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Die Orthofotos und im allgemeinen digitale Geodaten sind im Zusammenhang mit der voranschreitenden Digitalisierung eine wichtige Grundlage. Viele der täglichen Arbeiten haben einen Bezug zu einem Ort beziehungsweise einer Adresse.

Hinweis: Ein Orthofoto ist eine verzerrungsfreie und massstabstreue fotografische Abbildung der Erdoberfläche. Zusammen mit weiteren Karteninformationen, wie zum Beispiel Ortsnamen und einem Koordinatengitter, wird das Orthofoto zur Orthofotokarte. In herkömmlichen topografischen Karten werden viele Objekte vereinfacht dargestellt, andere ganz weggelassen. Karten sind dadurch übersichtlich und gut lesbar. Ein Orthofoto weist demgegenüber einen sehr hohen Informationsgehalt auf. Für viele Aufgabenstellungen eignen sich Orthofotos deshalb als wertvolle Informationsquelle.

Montag, 18. Mai, 11:03 Uhr

Matzingen sagt Ja zur Rechnung

(red) Die Stimmberechtigten haben den Rechnungsabschluss 2019 der politischen Gemeinde bei einer Stimmbeteiligung von nur 16,3 Prozent mit einem Ja-Anteil von 92 Prozent genehmigt. Es gingen 265 Ja-Stimmen ein, 20 Stimmbürger sagten Nein.

Politisch Matzingen schliesst das vergangenen Rechnungsjahr bei einem Ertrag von 5,855 Millionen Franken mit einem Gewinn von 140000 Franken ab. Budgetiert gewesen war ein Minus von knapp 220000 Franken. Das entspricht einer Verbesserung um fast 360000 Franken.

Der Gewinn wird dem Bilanzüberschuss zugewiesen. Dieser beträgt damit per Ende 2019 gut 3,282 Millionen. Netto wurden vergangenes Jahr 2,353 Millionen Franken investiert.

Montag, 18. Mai, 10:10 Uhr
Nach einer Verfolgung ein tätlicher Angriff: Ein Schweizer rastet in Konstanz komplett aus.

Nach einer Verfolgung ein tätlicher Angriff: Ein Schweizer rastet in Konstanz komplett aus.



Sandra Ardizzone / ZUR

Schweizer Autofahrer rastet aus

(red) Am Samstagmorgen kam es um 10 Uhr im Bereich der B 33 in Konstanz zu einem Verkehrsvergehen, was schliesslich in einem tätlichen Angriff auf einen anderen Pkw-Lenker endete. Ein 46-jähriger Autofahrer befuhr die Reichenau Straße in Konstanz in Richtung Singen. Ab der Kreuzung zur Riedstrasse schloss von hinten ein schwarzer Pkw mit Schweizer Kennzeichen auf. Danach fuhr der schwarze Pkw neben dem Fahrzeug des Anzeigenerstatters her, als dieser von diesem plötzlich abgedrängt wurde.

Zur Verhinderung einer seitlichen Kollision beschleunigte der Pkw-Lenker, was wiederum den Schweizer zu einem weiteren Überholmanöver veranlasste. Nach dem Überholen setzte dieser sich vor das Fahrzeug des 46-jährigen und bremste diesen im Bereich der Ausfahrt Reichenau bis zum Stillstand aus.

Schweizer bremst Autofahrer aus und verprügelt ihn

Der unbekannte Fahrzeuglenker des schwarzen Fahrzeuges stieg unvermittelt aus und ging auf den Anzeigenerstatter zu. Sofort wurde dieser beleidigt und durch Schläge gegen den Kopf sowie Fußtritte verletzt. Im Anschluss entfernte sich der Täter mit seinem Fahrzeug.

Die Kennzeichen des Fahrzeuges mit schweizerischer Zulassung konnten abgelesen werden, entsprechende Ermittlungen sind durch die Polizei eingeleitet. Sollten weitere Zeugen den Vorfall beobachtet haben, werden diese gebeten, sich mit dem Polizeirevier in Konstanz in Verbindung zu setzen

Hinweis: Telefonnummer Polizeirevier Konstanz 07531/995-0

Montag, 18. Mai, 09:32 Uhr

Generationenwechsel bei der Rausch AG

Bereits 2016 übergibt Marco Baumann die Leitung der Firma Rausch an seinen Sohn Lucas Baumann.

Bereits 2016 übergibt Marco Baumann die Leitung der Firma Rausch an seinen Sohn Lucas Baumann.

Bild: Donato Caspari (12. August 2016)

(red) Die beiden Söhne Lucas Baumann (41) und Tom Baumann (39) übernehmen von ihrem Vater Marco Baumann die Aktienmehrheit der Rausch AG Kreuzlingen. Marco Baumann, der 1968 in das Unternehmen eintrat und es von 1974 bis 2016 sehr erfolgreich führte, gibt das Verwaltungsratspräsidium ab und tritt auch aus dem Verwaltungsrat aus. Neu übernimmt das langjährige Verwaltungsratsmitglied Peter Muri, Rechtsanwalt, das Verwaltungsratspräsidium der Rausch AG.