THURGAU-TICKER: vom 16. bis 22. März

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Montag, 23. März, 8:52 Uhr

Stadt Frauenfeld setzt auf «Hebed Sorg-Paten»

(red) Mit dem Einsatz von «Hebed Sorg-Paten» setzt die Stadt Frauenfeld ein weiteres Zeichen im Kampf gegen die Verbreitung des Coronavirus. Die «Hebed Sorg-Paten» – alles Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung und ihrer Betriebe – sind derzeit in der Stadt unterwegs und sprechen Passanten proaktiv an, sich an die Vorgaben des Bundes zu halten. Sie erinnern die Bevölkerung an die Massnahme «Abstand halten» und dass neu Treffen von mehr als fünf Personen im öffentlichen Raum verboten sind. Zudem bedienen sie ältere Menschen, die sie beim Einkaufen antreffen, mit einem Flyer der freiwillig organisierten Nachbarschaftshilfe der Stadt Frauenfeld und ermuntern sie, diese Dienstleistung künftig zu nutzen.

Ziel der «Hebed Sorg-Paten» ist es, weitere Ansteckungen durch das Coronavirus möglichst zu vermeiden und so das Gesundheitswesen zu entlasten. Der Stadtrat dankt der Bevölkerung dafür, dass sie sich an die Vorgaben des Bundes halten und zuhause zu bleiben, wenn sie alt oder krank sind.

Montag, 23. März, 8:02 Uhr

Kreuzlinger Stadtbus mit neuem Fahrplan

(red) Ab Montag, 23. März, gilt auf allen Linien des Kreuzlinger Stadtbusses der Samstagsfahrplan, wobei die Abfahrzeiten unverändert dem Wochenfahrplan entsprechen. Damit wird sichergestellt, dass die Reisekette von Bahn und Postauto gewährleistet ist.

Es seien weiterhin genügend Fahrzeuge mit ausreichend Sitzplätzen im Einsatz, damit die Social Distancing-Empfehlung des Bundesrates eingehalten werden kann, teilt die Stadt Kreuzlingen mit.

  • 901: 04:53 Uhr ab Bärenplatz Richtung Besmer
  • 902: 05:15 Uhr ab Seepark Richtung Bärenplatz und Bahnhof Bernrain. Anschluss an die S 14 Richtung Weinfelden gewährleistet
  • 903: 06:26 Uhr ab Ribi Richtung Bärenplatz
  • 905: Abendbus fährt nur bis 23:03 Uhr
  • 906: fällt aus
  • 907: 05:47 Uhr ab Bahnhof Richtung Tägerwilen.

Bahnanschlüsse an die S14 von und nach Weinfelden sind am Bahnhof Bernrain gewährleistet. Ebenso Bahnanschlüsse an die S8 (Schaffhausen und Romanshorn) am Hauptbahnhof. An Samstagen gilt unverändert der Samstagsfahrplan. Ausnahmen sind die Linie 905, die nur noch bis 23:03 Uhr verkehrt. Die Linie 906 fällt aus. An Sonntagen gilt unverändert der Sonntagsfahrplan.

Sonntag, 22. März, 13:06 Uhr

Anzahl bestätigter Corona-Fälle steigt weiter an

(sko) Der kantonale Informationsdienst meldet am Sonntagmittag insgesamt 75 bestätigte Corona-Fälle, alleine im Kanton Thurgau.

Derweil bereiten sich die Sanitäter der Schweizer Armee unter anderem in Frauenfeld auf ihren bevorstehenden Einsatz vor. Am Sonntagmorgen sind mehrere Sanitätsfahrzeuge von der Stadtkaserne in Richtung Auenfeld in der Grossen Allmend gefahren. Die Sanitätstruppen sollen während der Corona-Krise den Mitarbeitenden im Gesundheitswesen unter die Arme greifen. 

Samstag, 21. März, 16:30 Uhr

«Hebed Sorg-Paten» sensibilisieren Bevölkerung in Frauenfeld

(red) Mit dem Einsatz von «Hebed Sorg-Paten» will die Stadt Frauenfeld ein weiteres Zeichen im Kampf gegen die Verbreitung des Coronavirus setzen. Die «Hebed Sorg-Paten» sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung und ihrer Betriebe, welche derzeit in Frauenfeld unterwegs sind und Passanten ermuntern, sich an die Vorgaben des Bundes zu halten. Sie erinnern die Bevölkerung an die Massnahme «Abstand halten» und dass neu Treffen von mehr als fünf Personen im öffentlichen Raum verboten sind, schreibt die Stadt Frauenfeld in einer Medienmitteilung. Zudem bedienen sie ältere Menschen, die sie beim Einkaufen antreffen, mit einem Flyer der freiwillig organisierten Nachbarschaftshilfe der Stadt Frauenfeld. 

Freitag, 20. März, 18:59 Uhr

Polizei warnt vor gefährlicher Malware

(kapo/sko) Mitten in der Coronavirus-Krise nutzen Cyberkriminelle die Thematik aus, um ihre Malware zu verbreiten. Diese ist getarnt in einer falschen Statistik-Karte. Die Kantonspolizei St.Gallen ruft zur Vorsicht auf. Sie weist darauf hin, dass Cyberkriminelle derzeit eine gefälschte Karte zur Coronavirus-Statistik als Malware benutzen.

Der Hinweis der Kantonspolizei St.Gallen.

Der Hinweis der Kantonspolizei St.Gallen.

(Bild: PD/Kapo SG)

Es handelt sich dabei um die beliebte Karte des «Center for Systems Science and Engineering» (CSSE) der John Hopkins University. Diese Karte wird mit der sogenannten AZORult-Malware versehend und dann als App (.exe-Datei) zum Download auf diversen Plattformen angeboten. Das Bild im Anhang zeigt den Unterschied zwischen der Malware-Version und der richtigen Karte. Die Kantonspolizei St.Gallen rät, diese App nicht herunterladen.

Freitag, 20. März, 18:00 Uhr

Neue Abfahrtszeiten zwischen Frauenfeld und Wil

(red/sko) SBB und Postauto haben als Systemführerinnen für den öffentlichen Verkehr (öV) auf Schiene und Strasse zusammen mit dem Bundesamt für Verkehr (BAV) Grundsätze zur Angebotsreduktion im öV verabschiedet. Die Frauenfeld-Wil-Bahn (FWB) haben auf dieser Basis Massnahmen auf ihren Linien erarbeitet. Der Übergangsfahrplan wird ab Montag, 23. März, umgesetzt.

Eine Komposition der Frauenfeld-Wil-Bahn (FWB) hält bei der Haltestelle Lüdem.

Eine Komposition der Frauenfeld-Wil-Bahn (FWB) hält bei der Haltestelle Lüdem.

(Bild: Reto Martin)

Der reduzierte Fahrplan der FWB baut auf einem Stundentakt auf. Die Nachtbusse an den Wochenenden werden bereits ab 20. März gestrichen. Das reduzierte Angebot der FWB richtet sich an den noch angebotenen Leistungen im Fernverkehr aus. So werden stündlich Verbindungen an den Fernverkehr nach Zürich sichergestellt. Die Züge verkehren auf allen Linien durchgehend im Stundentakt. Wegen der Baustelle St.Gallerstrasse/Marktstrasse in Frauenfeld verkehren zwischen Frauenfeld SBB und Marktplatz mindestens bis 9. April Ersatzbusse.

Fahrgäste sollen vor jeder Reise den online-Fahrplan auf www.sbb.ch konsultieren. Dieser wird ab Sonntag täglich aktualisiert.

Freitag, 20. März, 17:14 Uhr

Applaus für Fachkräfte in Weiss

(sko) «Passt auf euch auf und bleibt gesund!» Mit diesem Satz hört eine Mitteilung der Kantonspolizei Thurgau in den sozialen Medien auf. Die Beamte haben sich am Freitag bei der schweizweiten Aktion mit Applaus bei den medizinischen Fachkräften bedankt, die in diesen Tagen wegen der Corona-Krise vor grossen Aufgaben stehen. Die Kantonspolizei schreibt:

«Auch wir schliessen uns selbstverständlich und sehr gerne dem landesweiten Applaus an und sagen euch DANKE für die riesige Arbeit, die ihr für uns leistet!»
Freitag, 20. März, 16:19 Uhr

Quote für Aufnahme an Mittelschulen leicht tiefer als im Vorjahr

(red) Die Kantonsschulen Frauenfeld, Kreuzlingen und Romanshorn haben in den vergangenen Tagen 880 Jugendliche zur Aufnahmeprüfung empfangen. Bereits im Januar fanden die Aufnahmeprüfungen ans Gymnasium für Schülerinnen und Schüler aus der dritten Klasse der Sekundarschule statt. Im März stellten sich die Schülerinnen und Schüler aus der zweiten Sekundarschulklasse den Prüfungen. Ebenfalls im März finden die Aufnahmeprüfungen für die Fachmittelschulen für Schülerinnen und Schüler aus der zweiten und dritten Sekundarschulklasse statt.

Eine Schülerin bereitet sich auf ihre Aufnahmeprüfung vor.

Eine Schülerin bereitet sich auf ihre Aufnahmeprüfung vor.

(Bild: Tabea Hüberli)

Nachdem das Departement für Erziehung und Kultur die Bewilligung zur Durchführung der mündlichen Prüfungen erteilt hatte, konnten diese am 16. und 17. März wie geplant durchgeführt werden. Die Hygienemassnahmen und das Social-Distancing wurden berücksichtigt, wie das Amt für Mittel- und Hochschulen des Kantons Thurgau mitteilt.

Insgesamt wurden 1065 Kandidatinnen und Kandidaten geprüft, 643 haben bestanden. Dies entspricht einer Quote von 60,38 Prozent. Damit ist die Quote etwas tiefer als im Vorjahr. 

Freitag, 20. März, 15:29 Uhr

HC Thurgau sichert sich Dienste von Brändli und Spannring

(red) Die beiden Stürmer Patrick Spannring und Patrick Brändli verlängern ihre per 30. April 2020 auslaufenden Spielverträge um zwei respektive ein weiteres Jahr. Der HC Thurgau sichert sich damit die Dienste zweier gewichtiger Offensiv-Teamstützen und setzt damit weiter auf den eingeschlagenen Weg der Kontinuität. 

Die Geschäftsleitung und der Verwaltungsrat der Thurgauer Eishockey AG freuen sich sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit den erfahrenen Stürmern Patrick Spannring und Patrick Brändli, wie sie in einer Mitteilung schreiben.

Patrick Brändli im Dress des HC Thurgau.

Patrick Brändli im Dress des HC Thurgau.

(Bild: Mario Gaccioli)
Freitag, 20. März, 14:38 Uhr

Floristenverband startet schweizweite Aktion

(sko) Blumen erhellen das Gemüt und die Seele. Nach diesem Motto haben Mitglieder des Schweizerischen Floristenverbandes am Freitagmorgen unter anderem Ortstafeln im Thurgau eine kleine Schönheitskur verschafft.

9 Bilder

Der Blumenschmuck, etwa an Ortstafeln in Amriswil, Neukirch und Schocherswil sollen Mut machen und Zuversicht bringen. «Das Ziel ist, dass wir allen, die heute an den Ortstafeln vorbeifahren, ein Schmunzeln aufs Gesicht zaubern», sagt Flavia Kern von Blumen Gschwend in Egnach gegenüber «FM1 Today». Zusammen mit  Lernenden hat sie am Freitagmorgen im Oberthurgau sieben Ortstafeln mit Blumen geschmückt.

Floristinnen bringen Blumen an der Ortstafel in Neukirch an.

Floristinnen bringen Blumen an der Ortstafel in Neukirch an.

(Bild: Fabienne Engbers, FM1Today)

Die Aktion des Floristenverbandes streckt sich übers ganze Land und ist Teil des 100-Jahr-Jubiläums des Verbandes. «Wir hätten das sowieso gemacht, jetzt hat die Aktion einfach noch eine zusätzliche Bedeutung», sagt Flavia Kern zu «FM1 Today». Die Floristinnen und Floristen zeigen damit ihre Betroffenheit und Solidarität in Zeiten des Corona-Virus.

Das Kunstwerk der Floristinnen ist fertig.

Das Kunstwerk der Floristinnen ist fertig.

(Bild: Manuel Nagel)
Freitag, 20. März, 13:28 Uhr

Linie 908 reduziert Fahrplan in der Schweiz weiter

(red) Die Linie 908 der Stadtwerke Konstanz, die nur noch auf der Schweizer Seite zwischen Kreuzlingen Hauptzoll und Landschlacht verkehrt, ist ab Montag, 23. März, bis auf Weiteres mit einem weiter reduzierten Fahrplan unterwegs. Von Montag bis einschliesslich Samstag fährt die Linie 908 wegen des weiter abnehmenden Fahrgastaufkommens im Stundentakt. Abfahrten erfolgen stündlich ab Hauptzoll Kreuzlingen von 5.30 Uhr bis 19.30 Uhr. Abfahrten ab der Haltestelle Landschlacht, Vorderdorf erfolgen entsprechend von 6.00 Uhr bis 20.00 Uhr.

Der Bus der Stadtwerke Konstanz unterwegs auf Kreuzlingens Strassen.

Der Bus der Stadtwerke Konstanz unterwegs auf Kreuzlingens Strassen.

(Bild: Andrea Stalder)

Sonntags erfolgen alle Abfahrten gemäss regulärem Sonntagsfahrplan ab der Haltestelle Hauptzoll Kreuzlingen ebenfalls stündlich von 7.20 Uhr bis 19.20 Uhr. Ab der Haltestelle Landschlacht erfolgen die Abfahrten sonntags stündlich von 7.46 bis 19.46 Uhr. Dies teilen die Stadtwerke Konstanz am Freitagvormittag mit.

Die Stadtwerke Konstanz bitten die Fahrgäste zu beachten, dass die Linie 908 an der Haltestelle Hauptzoll nur die in Fahrtrichtung Konstanz gelegene Haltestelle anfährt. Die Kurse in Fahrtrichtung Landschlacht beginnen ebenfalls an dieser Haltestelle. Ebenfalls werden Fahrgäste gebeten, die aktuell gültigen Regelungen und zu den Öffnungen/Einschränkungen der Grenzstellen und zum Grenzübertritt in die Schweiz und nach Deutschland zu beachten. Weitere Informationen unter: www.stadtwerke-konstanz.de/coronavirus.

Freitag, 20. März, 11:58 Uhr

Neue Corona-Fälle und grosser Rücklauf nach Freiwilligen-Aufruf

(sko) Der kantonale Informationsdienst meldet am Freitagvormittag insgesamt 49 bestätigte Corona-Fälle, alleine im Kanton Thurgau.

Derweil dankt der Kanton Thurgau für die vielen Rückmeldungen nach dem Aufruf, dass sich Freiwillige melden sollen. «Über 1200 Personen haben sich gemeldet», teilt der kantonale Informationsdienst in den sozialen Medien mit. Wer sich gemeldet hat, wird vom Kantonalen Führungsstab bei Bedarf direkt kontaktiert werden.

Freitag, 20. März, 11:12 Uhr

Autofahrer kollidiert beim Abbiegen mit Motorradfahrerin

(kapo/sko) Nach einem Verkehrsunfall in Kreuzlingen musste am Donnerstagnachmittag eine Motorradfahrerin ins Spital gebracht werden. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war kurz vor 15.45 Uhr ein 46-jähriger Autofahrer auf der Bergstrasse in Richtung Kreuzlingen unterwegs. Er beabsichtigte nach links in die Waldrainstrasse einzubiegen und kollidierte dabei mit einer entgegenkommenden Motorradfahrerin.

Die Unfallstelle an der Kreuzung Bergstrasse und Waldrainstrasse.

Die Unfallstelle an der Kreuzung Bergstrasse und Waldrainstrasse.

(Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau)

Die 61-Jährige wurde dabei leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Freitag, 20. März, 10:34 Uhr

Wissenswertes über Napoleonturm für Daheimgebliebene

(sko) Der Verein «Napoleonturm zu Hohenrain» hat beschlossen, den rund 40 Meter hohen Aussichtsturm auf 623 Metern über Meer in der Gemeinde Wäldi wegen der Corona-Krise am Freitag ab sofort und bis auf Weiteres zu schliessen. Wissenswertes über den Turm, seine Geschichte, den Thurgau und das Panorama lässt sich nun aber dank einem «Fernschul-Themen-Pool» auch für Daheimgebliebene – Lehrer, Schüler und sonstig Interessierte –nutzen.

Urs Keller.

Urs Keller.

(Bild: PD)

«Ich arbeite die Themen so auf, dass sie sich von zuhause aus bearbeiten lassen», teilt Mitorganisator Urs Keller mit. Die Lehrkräfte haben ihren Schülern nur den Link zu senden.

Fürs Fernstudium braucht man folgenden Link abzurufen: www.napoleonturm-hohenrain.ch

Aussichtsturm Napoleonturm in Wäldi.

Aussichtsturm Napoleonturm in Wäldi.

(Bild: Mareycke Frehner)
Freitag, 20. März, 09:39 Uhr

Partizipanten-Versammlung der TKB findet nicht statt

(red) Die Thurgauer Kantonalbank (TKB) führt dieses Jahr keine Partizipanten-Versammlung durch. Die Absage des für Anfang Juni geplanten Anlasses in Kreuzlingen ist eine Vorsichtsmassnahme, welche die TKB nach den jüngsten Anordnungen des Bundesrates sowie aufgrund der zurzeit ungewissen Entwicklung trifft. Höchste Priorität hat für die Bank der Schutz der Gesundheit der Gäste, Lieferanten, Mitarbeiter und weiteren involvierten Personen wie die zahlreichen Helferinnen und Helfer aus Thurgauer Vereinen, teilt die TKB-Medienstelle mit.

Die Bank bedauert diesen Entscheid ausserordentlich. TKB-Kunden, die Partizipationsscheine besitzen, werden in nächster Zeit direkt informiert. Der Anlass findet das nächste Mal am 27. Mai 2021 statt.

Partizipanten-Versammlung 2019 der Thurgauer Kantonalbank (TKB) in der Bodensee-Arena in Kreuzlingen.

Partizipanten-Versammlung 2019 der Thurgauer Kantonalbank (TKB) in der Bodensee-Arena in Kreuzlingen.

(Bild: Reto Martin)

Die Versorgung der Thurgauer Bevölkerung mit Bankdienstleistungen bleibt auch im aktuellen Umfeld sichergestellt. Alle Geschäftsstellen der Bank sind derzeit geöffnet und sämtliche Bancomaten sind in Betrieb. Zum Schutz vor Ansteckung empfiehlt die Bank, die Möglichkeiten des bargeldlosen Zahlens zu nutzen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Freitag, 20. März, 08:38 Uhr

Nutzungsverbot für die Schulhausplätze in Frauenfeld

(red) Die Behörden von Primar- und Sekundarschule Frauenfeld haben ein Nutzungsverbot für die Schulhausplätze erlassen, das per sofort in Kraft tritt. Wenn Kinder mit dem Corona-Virus infiziert sind, zeigen sie meist keine Symptome. Trotzdem können sie ansteckend sein. Wie hoch die Ansteckungsgefahr ist, ist unbekannt. Der Unterricht an den Volksschulen wird aus diesem Grund mindestens bis zum 19. April ausgesetzt.

Das Gelände der Schulanlage Auen mit der neuen Dreifachsporthalle.

Das Gelände der Schulanlage Auen mit der neuen Dreifachsporthalle.

(Bild: Andrea Stalder)

Der Stadtrat Frauenfeld hat ein deutliches Zeichen gesetzt: Menschenansammlungen sollen auch im Freien vermieden werden. Es ist sinnvoll, wenn auch die Schulen in allen Bereichen ihren Beitrag dazu leisten, die Geschwindigkeit der Virusausbreitung einzudämmen. Leider hält sich das Corona-Virus auf glatten Flächen wie Metallen besonders lange, und im Ballspiel können die geforderten Distanzen kaum eingehalten werden.

Andreas Wirth, Präsident Schulen Frauenfeld.

Andreas Wirth, Präsident Schulen Frauenfeld.

(Bild: PD)

Die Behörden der Frauenfelder Schulgemeinden haben daher entschieden, die Nutzung der Spiel- und Sportanlagen bei den Frauenfelder Schulhäusern ab sofort bis auf Weiteres zu untersagen. Dieses Verbot gilt auch an den Wochenenden, teilt Schulpräsident Andreas Wirth mit. Sobald eine sichere Benutzung der Geräte und Plätze wieder gewährleistet ist, wird die Schule die Anlagen wieder öffnen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Donnerstag, 19. März, 18:17 Uhr
Die Polizei appelliert an die soziale Verantwortung. Wenn das nicht fruchtet, kann es aber auch zur Anzeige kommen.

Die Polizei appelliert an die soziale Verantwortung. Wenn das nicht fruchtet, kann es aber auch zur Anzeige kommen.

(Bild. pd)

Thurgauer Polizei toleriert keine grösseren Menschengruppen

(red) Abstand heisst das Gebot der Stunde auch im Thurgau. Wegen der hohen Ansteckungsgefahr durch das Corona-Virus, werden auch im Thurgau grössere Ansammlungen von Menschen von der Polizei nicht toleriert. «Wenn eine Polizeipatrouille auf eine grössere Personengruppe trifft, wird an diese appelliert die soziale Verantwortung sowie die Solidarität gegenüber der Gemeinschaft, speziell den besonders gefährdeten Personen, wahrzunehmen und sich zu zerstreuen», sagt Mediensprecher Christian Jäggi von der Kantonspolizei Thurgau.

«Das sehen die meisten auch ein und gehen freiwillig. Sollten sie dies nicht tun, dann hätten die Polizisten die Möglichkeit eine formelle mündliche Wegweisung zu erteilen.»

Allerdings sei dies so gut wie nie der Fall.  «Wir suchen auch nicht aktiv nach Gruppen», sagt Jäggi. Es komme auch selten vor, dass die Polizei auf eine grössere Menschengruppe treffe. Insgesamt habe sich die Arbeit der Polizisten durch den Corona-Ausnahmezustand bisher nicht gross verändert. «Wir kontrollieren auch nicht aktiv Geschäfte oder Restaurants.» Hinweisen aus der Bevölkerung, dass sich jemand nicht an die Schliessung halte, gehe man aber nach. Wenn dies tatsächlich der Fall ist genügt es meistens, den Betreffenden auf die Vorschriften hinzuweisen. Wenn dies nicht fruchtet, drohe aber eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft, sagt Jäggi.

Donnerstag, 19. März, 17:37 Uhr

Stadt Kreuzlingen schafft eine Anlaufstelle für Personen, die Hilfe benötigen  oder anbieten

(red) Der Stadtrat ergreift im Zusammenhang mit der Coronakrise eine weitere Massnahme und schafft im Begegnungszentrum DAS TRÖSCH eine zentrale Anlaufstelle für Personen, die Hilfe benötigen oder anbieten.

„Derzeit gibt es zahlreiche Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind und Personen, die gerne helfen möchten. Ab sofort schaffen wir im Begegnungszentrum DAS TRÖSCH deshalb eine zentrale Drehscheibe, um Angebot und Nachfrage zu bündeln, zu koordinieren und zu organisieren“, erklärt Stadtrat Markus Brüllmann die Aktion „Kreuzlingen hilft“. Diese Soforthilfe können alle in Kreuzlingen wohnhaften Personen in Anspruch nehmen.

„Kreuzlingen hilft“ richtet sich an Menschen, die Hilfe benötigen oder anbieten, die zur Risikogruppe zählen und Hilfe für den Einkauf oder andere Besorgungen brauchen. Zudem können in finanziellen Notlagen Lebensmittelgutscheine bezogen werden. Allerdings erfolgt die Abgabe erst nach Prüfung der persönlichen Situation.

Die Anlaufstelle „Kreuzlingen hilft“ richtet sich an Personen, die dringend ein persönliches Gespräch führen möchten. Zu diesem Zweck ist das Café des Begegnungszentrums DAS TRÖSCH montags bis freitags von 9.00 bis 11.00 Uhr geöffnet. Telefonische Anfragen sind unter der Nummer 071 677 65 50 ebenfalls möglich. Personen, die Lebensmittelgutscheine beziehen möchten, können sich montags bis freitags von 09.00 bis 11.00 und von14.00 bis 17.00 Uhr telefonisch melden: 071 677 65 51. „Kreuzlingen hilft“ ist auch per E-Mail erreichbar: kreuzlingen-hilft@kreuzlingen.ch.

«Derzeit gibt es zahlreiche Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind und Personen, die gerne helfen möchten. Ab sofort schaffen wir im Begegnungszentrum Trösch deshalb eine zentrale Drehscheibe, um Angebot und Nachfrage zu bündeln, zu koordinieren und zu organisieren», erklärt Stadtrat Markus Brüllmann die Aktion «Kreuzlingen hilft». Diese Soforthilfe können alle in Kreuzlingen wohnhaften Personen in Anspruch nehmen.

«Kreuzlingen hilft» richtet sich an Menschen, die Hilfe benötigen oder anbieten, die zur Risikogruppe zählen und Hilfe für den Einkauf oder andere Besorgungen brauchen. Zudem können in finanziellen Notlagen Lebensmittelgutscheine bezogen werden. Allerdings erfolgt die Abgabe erst nach Prüfung der persönlichen Situation.

Die Anlaufstelle «Kreuzlingen hilft» richtet sich an Personen, die dringend ein persönliches Gespräch führen möchten. Zu diesem Zweck ist das Café des Begegnungszentrums Trösch montags bis freitags von 9.00 bis 11.00 Uhr geöffnet. Telefonische Anfragen sind unter der Nummer 071 677 65 50 ebenfalls möglich. Personen, die Lebensmittelgutscheine beziehen möchten, können sich montags bis freitags von 09.00 bis 11.00 und von14.00 bis 17.00 Uhr telefonisch melden: 071 677 65 51. „Kreuzlingen hilft“ ist auch per E-Mail erreichbar: kreuzlingen-hilft@kreuzlingen.ch.

Donnerstag, 19. März, 15:34 Uhr

Appell von Regierungspräsident Jakob Stark: «Bitte bleibt zuhause»

Der Regierungsrat des Kantons Thurgau teilt mit:

(red) Der Bundesrat hat die Schweizer Bevölkerung dringend aufgerufen, aufgrund des Coronavirus wann immer möglich zuhause zu bleiben. Regierungspräsident Jakob Stark unterstützt diese Forderung und ruft die Bevölkerung des Kantons Thurgau dringend auf, sich daran zu halten und einander zu unterstützen.

Jakob Stark, Regierungspräsident: «Liebe Thurgauerinnen und Thurgauer. Wir sind mitten in der Coronakrise – oder besser gesagt erst am Anfang. Wir spüren zwar noch nicht viel, aber ich sage Ihnen, das wird kommen in den nächsten ein bis zwei Wochen. Und deshalb hat der Bundesrat Massnahmen erlassen. Eine einschneidende Massnahme ist, dass wir zuhause bleiben sollten. Dieser Aufruf des Bundesrates möchte ich nochmals wiederholen. Bleiben Sie wenn immer möglich zuhause. Und ganz wichtig ist, dass wer über 65 Jahre alt ist, wer besonders bedroht oder krank ist, ganz zuhause bleibt.

Wenn Sie Einkäufe machen müssen, dann fragen Sie jemanden oder bestellen Sie online. Sie haben bestimmt liebe Menschen im Umfeld, die Ihnen helfen. Und ich möchte alle anderen aufrufen, den Menschen, die nicht mehr raus können, zu helfen. Aber ich möchte auch sagen: Es müssen alle so viel wie möglich zuhause bleiben.

Es darf keine Menschenansammlungen mehr geben, sonst kann sich das Virus weiter ausbreiten. Wir müssen Abstand halten voneinander.

Wir geben uns nicht mehr die Hand, bis wir die Krise überstanden haben. Das dauert sicher zwei Monate. Es ist so, dass der kantonale Führungsstab hier in Frauenfeld, aber auch über den ganzen Kanton verteilt mit den regionalen Führungsstäben, praktisch Tag und Nacht im Einsatz ist.

Im Gesundheitsbereich sind hunderte Personen ganz extrem an der Arbeit. Seien das Hausärzte oder in den Spitälern sowie im Gesundheitsamt. Sie alle arbeiten, damit wir die Situation, die kommt, bewältigen können. Auch der Regierungsrat hat bereits mehrere ausserordentliche Sitzungen abgehhalten und leistet seinen Beitrag.

Geschätzte Thurgauerinnen und Thurgauer, ich rufe sie auf, unterstützen Sie uns, damit wir die Coronakrise bewältigen können.

Und es ist ebenfalls wichtig, dass unsere Gesundheitsversorgung nicht überlastet wird. Falls sie zum Arzt müssen, rufen Sie zuerst an und vereinbaren Sie einen Termin. Es ist eine schwierige Zeit, die wir durchstehen müssen. Und auch wenn wir jetzt noch nicht viel spüren, sage ich Ihnen, da kommt etwas auf uns zu. Deshalb ist es wichtig, dass wir alle gemeinsam die Massnahmen einhalten und vor allem zuhause bleiben und Abstand halten. Dann werden wir die Zeit gut überstehen. Ich danke Ihnen.»

Donnerstag, 19. März, 14:06 Uhr

Konstanz verbietet Ansammlungen von mehr als 5 Personen

(ubr) Die Stadt Konstanz hat im öffentlichen Raum alle Ansammlungen über 5 Personen verboten. Oberbürgermeister Uli Burchardt informiert am Donnerstag per Twitter-Videobotschaft: «Wir haben grosszügige Freizeitanlagen in der Stadt für das Geniessen der freien Zeit. Aber das geht jetzt per sofort nicht mehr. Deshalb haben wir heute auf dem Gebiet der Stadt Konstanz Menschenansammlungen mit mehr als 5 Personen verboten.» Die Polizei sei um Unterstützung gebeten worden. Diese Massnahme sei immer noch besser, als eine drohende Ausgangssperre. Der Oberbürgermeister bittet die Bürger dringend, die Massnahmen einzuhalten. 

Bis Mittwochabend, wurden dem Gesundheitsamt acht weitere Corona­Befunde gemeldet. Die Anzahl der erkrankten Personen im Landkreis Konstanz steigt damit auf 53. Eine der Personen wird weiterhin stationär betreut, die anderen Personen sind häuslich isoliert. Eine Person gilt als genesen

Donnerstag, 19. März, 13:44 Uhr

Keine Kursschiffe mehr auf dem Bodensee und Untersee

Die traditionelle Flottensternfahrt der Bodensee-Kursschiffe findet heuer nicht statt.

Die traditionelle Flottensternfahrt der Bodensee-Kursschiffe findet heuer nicht statt. 

(Bild: pd/30.4.2017)

(red) Der Beginn der Kursschifffahrt auf dem Bodensee kann aufgrund des Coronavirus nicht wie geplant am 5. April starten. Der Saisonbeginn der Vereinigten Schifffahrtsunternehmen für den Bodensee und Rhein (VSU) wird deshalb verschoben. Die geplante Flottensternfahrt am 25. April wird für dieses Jahr abgesagt. Da sich die Situation um COVID-19 dynamisch entwickelt, steht ein neuer Termin für den Beginn der Saison 2020 noch nicht fest. Die Bodensee-Fähre zwischen Friedrichshafen und Romanshorn musste ihren Betrieb bereits ab dem 17. März wegen der Schließung des Grenzübergangs in Romanshorn einstellen. Dies wird nach aktuellem Stand bis mindestens 19. April andauern.

Die Vereinigten Schifffahrtsunternehmen für den Bodensee und Rhein sind ein Verband der Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH (BSB), der VL Bodenseeschifffahrt GmbH & Co (VLB), der Schweizerischen Bodensee Schifffahrt (SBS) und der Schweizerischen Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh).

Donnerstag, 19. März, 09:56 Uhr
Über dieses Online-Formula können sich freiwillige eintragen:

Über dieses Online-Formula können sich freiwillige eintragen:

(Bild: Screenshot Webseite)

Der Kantonale Führungsstab sucht freiwillige Helfer und Schutzmasken

(red) Das Coronavirus stellt das Gesundheitswesen vor noch nie dagewesene Herausforderungen, heisst es in einer Mitteilung des kantonalen Führungsstabes. Man bittet deshalb die Bevölkerung um dringliche Unterstützung. In verschiedenen Bereichen sind Freiwillige gesucht.

Um das Gesundheitswesen zu stärken sind Personen gesucht, die bereit wären, freiwillige Einsätze zu leisten. Gefragt sind sowohl Personen mit einem medizinischen Hintergrund als auch solche, die bereit wären in anderen Bereichen Unterstützung zu bieten, etwa beim Transport, der Reinigung, in der Küche oder in der Logistik. Aus einem gemeinsamen Personalpool sollen Spitäler, Gemeinden und Institutionen alimentiert werden.

In Frage für einen Einsatz kommen gesunde Personen unter 65 Jahren, die keiner Risikogruppe angehören. Wer sich einen solchen Einsatz vorstellen kann, wird gebeten, seine Daten in folgendem Online-Formular anzugeben:

https://umfragen.tg.ch/index.php/281899?lang=de

Der Kantonale Führungsstab meldet sich bei Bedarf direkt bei den Freiwilligen.

Weiter werden die Bevölkerung sowie Firmen gebeten, allenfalls vorhandene Lagerbestände an Hygienemasken oder FFP2/3-Masken den Gesundheitsinstitutionen zur Verfügung zu stellen.

Entsprechende Meldungen machen Sie bitte an logistik-kfs@tg.ch.

Donnerstag, 19. März, 11:55 Uhr

Pakete am Zoll abholen ist nicht mehr möglich

«Leider ist es uns nicht mehr möglich, die Pakete an der Grenze zu übergeben. Wir müssen uns an die Vorgaben der Schweizer Grenzwache halten», heisst es auf der Homepage von Lieferadresse-Mandy Klein in Konstanz. Sie bot aufgrund der Grenzschliessungen ihren Kunden an, die Pakete am Emmishofer Zoll abzuholen. 

Sie und andere Anbieter, wie etwa Grenzpaket.ch, bieten den Kunden nun an, die Pakete verzollen lassen und direkt in die Schweiz zu schicken. 

Lieferadresse-Konstanz.de  oder Grenzpaket.ch

Donnerstag, 19. März, 11:51 Uhr

Konstanzer Polizei bittet um Vorankündigung von Besuchen

Auf Grund des üblicherweise regen Besucherverkehrs sind auch unsere Polizeidienststellen potentielle Ansteckungsorte, schreibt die Polizeidienststelle Konstanz. Zur Risikominimierung ist es erforderlich, den Besucherverkehr in den Polizeidienststellen auf das erforderliche Maß einzuschränken. «Daher bitten wir Sie, Ihren Besuch bei einer Polizeidienststelle vorher telefonisch anzukündigen und abzustimmen.» 

Die Internetwache ist unter https://www.polizei-bw.de/internetwache/ zu erreichen

Donnerstag, 19. März, 09:35 Uhr

Publikumsverkehr auf zehn Polizeiposten eingeschränkt

Die Schalter beim Polizeiposten Altnau sind ab Freitagnachmittag geschlossen.

Die Schalter beim Polizeiposten Altnau sind ab Freitagnachmittag geschlossen.

(Bild: kapo)

(kapo) Als Massnahme gegen die Verbreitung des Coronavirus wird die Kantonspolizei Thurgau ab Freitagnachmittag den Publikumsverkehr auf zehn Polizeiposten einschränken. Die polizeiliche Basisversorgung bleibt gewährleistet.

Die Massnahme betrifft die Polizeiposten Aadorf, Altnau, Bischofszell, Diessenhofen, Ermatingen, Müllheim, Rickenbach, Romanshorn, Steckborn und Sulgen. Bei diesen Posten bleiben die Schalter für den Publikumsverkehr ab Freitagnachmittag, 16.30 Uhr, bis auf Weiteres geschlossen. Die zehn Polizeiposten sind aber für die Bevölkerung während den bisherigen Öffnungszeiten weiterhin für telefonische Auskünfte erreichbar.

Einerseits soll mit dieser Massnahme die Verbreitung des Virus weiter eingeschränkt werden, andererseits können die Polizistinnen und Polizisten flexibler im ganzen Kanton eingesetzt werden. Auf Qualität und Quantität der polizeilichen Basisversorgung hat die Einschränkung des Publikumsverkehrs keine Auswirkungen: Die Patrouillentätigkeit und die Erreichbarkeit der Notrufnummern bleiben unverändert. Anzeigen zu bestimmten Themen können wie bis anhin online über die Webseite www.suisse-epolice.ch übermittelt werden.

Die Schalter der Polizeiposten Amriswil, Arbon, Frauenfeld, Kreuzlingen, Münchwilen und Weinfelden sind von der Massnahme nicht betroffen und sind bis auf Weiteres zu den publizierten Öffnungszeiten grundsätzlich für die Kunden geöffnet. Personen, die einen dieser Posten aufsuchen wollen, werden gebeten, vor dem Erscheinen telefonisch Rücksprache zu nehmen.

Die Schalter der Schifffahrtskontrolle und der Seepolizei in Kreuzlingen bleiben bis auf Weiteres geschlossen, die Fachleute sind telefonisch oder per E-Mail erreichbar. Es finden keine Theorieprüfungen, Schiffsführerprüfungen und Schiffsprüfungen statt.

Mittwoch, 18. März, 20:14 Uhr

Autobahn wegen Brand rund eine Stunde gesperrt

Nach dem Feuer der Rauch: Feuerwehrleute bringen den Brand rasch in den Griff.

Nach dem Feuer der Rauch: Feuerwehrleute bringen den Brand rasch in den Griff.

(Bild: BRK News)

(kapo) Aus noch ungeklärten Gründen kam es am Mittwochabend auf der Autobahn A7 bei Bertschikon zu einem Fahrzeugbrand. Es wurde niemand verletzt.

Ein 32-jähriger Autofahrer war gegen 18.45 Uhr auf der Autobahn A7 in Richtung Kreuzlingen unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau bemerkte er Höhe Bertschikon eine Rauchentwicklung im Motorraum und hielt auf dem Pannenstreifen an. Beim Eintreffen der ersten Polizeipatrouille stand der Motorraum des Autos bereits in Vollbrand.

Das brennende Auto:

Das brennende Auto: 

(Bild: kapo)

Die Feuerwehr Frauenfeld war rasch vor Ort und konnte das Feuer löschen, verletzt wurde niemand. Der Sachschaden am Fahrzeug und Strassenbelag beläuft sich auf mehrere tausend Franken. Die Normalspur musste während der Lösch- und Bergungsarbeiten während rund eineinhalb Stunden gesperrt werden.

Die genaue Brandursache wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Mittwoch, 18. März, 19:15 Uhr
Die Kurzarbeitshotline des Kantons Thurgau wird stark genutzt.

Die Kurzarbeitshotline des Kantons Thurgau wird stark genutzt.

(Symbolbild: Gaetan Bally / KEYSTONE)

Kurzarbeitshotline des Kantons läuft heiss

(red) Seit Montag betreibt das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Thurgau (AWA) eine Hotline für Fragen in Bezug auf die Kurzarbeitsentschädigung. Die Hotline wird stark genutzt, wie das AWA nun mitteilt. 

Täglich würden hunderte von besorgten Unternehmerinnen und Unternehmern anrufen, was die Hotline an ihre Grenzen bringe. Das AWA bittet deshalb die Betroffenen, vor einem Anruf die umfangreichen Informationen auf der laufend aktualisierten Webseite zu lesen und die Hotline nur bei spezifischen Fragen zu beanspruchen. Auch auf Nachfragen zum Stand eines Gesuches sollten Gesuchsteller verzichten. «Alle Gesuche werden so schnell wie möglich beantwortet», schreibt das AWA.

Mittwoch, 18. März, 19:04 Uhr

Kantonale Verwaltung schliesst die meisten Schalter

(red) Gestützt auf die Verordnungen des Bundesrats hat der Regierungsrat ergänzende Regelungen für die kantonale Verwaltung erlassen. Wie der Kantonale Führungsstab mitteilt, hat die Regierung beschlossen, die Schalterdienste von kantonalen Ämtern und Betrieben, die nicht zwingend eine persönliche Anwesenheit einer Person erfordern, zu schliessen.

Die betroffenen Ämter und Betriebe sind aufgefordert, den Notbetrieb entsprechend zu organisieren, die erforderlichen Informationen sind auf den Webseiten der Ämter und Betriebe zu finden. Mitarbeiter, die aufgrund der Massnahmen in ihrer angestammten Tätigkeit nicht mehr voll ausgelastet sind, werden vorübergehend über einen Personalpool allenfalls für anderweitige Aufgaben eingesetzt.

Der Regierungsrat fordert die Bevölkerung auf, sich an die Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit zu halten. Entsprechend fordert er auch die Mitarbeiter der kantonalen Verwaltung dazu auf, Empfehlungen betreffend Hygiene und sozialer Distanz jederzeit einzuhalten, das gilt auch bei Sitzungen und Besprechungen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen zu Hause arbeiten, wenn es die betrieblichen Verhältnisse ermöglichen.

Mittwoch, 18. März, 18:43 Uhr

Stadt-Anlass wird verschoben

(red) Die Gebilde Stadt und Stadtverwaltung sind für Kinder und Jugendliche oft kaum greifbar. Dennoch sind diese für viele Bereiche ihres Lebens unmittelbar von Bedeutung. Deshalb wollten die Arboner Stadträte Didi Feuerle (Ressort Bau/Umwelt) und Michael Hohermuth (Ressort Soziales/Gesellschaft) Kindern von zirka sieben bis zwölf Jahren aufzeigen, was eine Stadt macht und wie sie funktioniert, dies im Rahmen der kinder- und jugendfreundlichen Veranstaltungsreihe «links to your rights».

Aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus haben die Verantwortlichen aber beschlossen, den Anlass zu verschieben. Er findet neu am Mittwoch, 2. September 2020, von 13.30 bis 15.30 Uhr, statt. Besammlungsort ist der Eingangsbereich des Stadthauses. Anmeldungen interessierter Kinder – mit oder ohne ihre Eltern – sind erbeten an gesellschaft@arbon.ch oder Telefon 071 447 61 63. Weitere Informationen sind unter www.arbon.ch/links-rights zu finden.

Mittwoch, 18. März, 17:35 Uhr
Die Frauenfelderin Marianne Sax musste ihren Buchladen schliessen. Nun bietet sie einen kostenlosen Bücher-Lieferdienst an.

Die Frauenfelderin Marianne Sax musste ihren Buchladen schliessen. Nun bietet sie einen kostenlosen Bücher-Lieferdienst an. 

(Bild: Andrea Stalder)

Bücher-Lieferdienst ist gefragt

(rsc) Weil sie ihren Buchladen schliessen musste, bietet die Frauenfelder Buchhändlerin Marianne Sax seit Montag einen kostenlosen Bücher-Lieferdienst innerhalb Frauenfeld per Velo an. Und das offenbar mit Erfolg. So zeigt sie sich auf Instagram gerührt über die vielen Buch-Bestellungen: 

«Heute bin ich überwältigt von der Welle an Solidarität.»

Ihre Idee ist so gefragt, dass die Buchhändlerin kaum nachkommt mit den Auslieferungen.

Mittwoch, 18. März, 16:31 Uhr
Thurgauer Entsorgungsbetriebe können wegen des Besucherandrangs die Pandemievorschriften nicht mehr einhalten.

Thurgauer Entsorgungsbetriebe können wegen des Besucherandrangs die Pandemievorschriften nicht mehr einhalten.

(Archivbild: Sabrina Bächi)

Entsorgungsbetriebe appellieren an Bevölkerung

(red) Seit der Bundesrat die ausserordentliche Lage erklärt hat, sind die Besucherzahlen in den Entsorgungszentren der Huber Industrieabfälle GmbH, der Muldenzentrale Oberthurgau sowie der Regionalen Aufnahmezentren (RAZ) auf Rekordwerte gestiegen. Dies schreiben die Entsorgungsbetriebe in einer gemeinsamen Mitteilung und erklären:

«Die Entsorgungszentren können unter diesem grossen Besucherandrang die Pandemievorschriften – und insbesondere die Distanzvorschriften – nicht mehr einhalten.»

Um die Besucher der Entsorgungszentren, aber auch die Mitarbeitenden zu schützen appellieren die Unternehmen an die Bevölkerung, die Entsorgungsbetriebe nur bei dringendem Bedarf und in möglichst geringer Personenzahl aufzusuchen. Stattdessen sollen die Unterflurcontainer und Sammelcontainer, etwa für Glas, PET oder Metalle, verwendet werden.

Im Gegensatz zu anderen Kantonen bleiben die Thurgauer Entsorgungsbetriebe – zumindest vorerst – offen. «Dies ist aber nur möglich, wenn die Entsorgungsbetriebe in einem reduzierten Modus arbeiten und der gleichzeitige Zugang zu den Entsorgungseinrichtungen beschränkt wird», heisst es in der Mitteilung weiter.

Mittwoch, 18. März, 15:56 Uhr

Öffentliche Verwaltungen schliessen 

(red) Um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, ordnete der Stadtrat Kreuzlingen die Schliessung der städtischen Verwaltungsgebäude an. Diese gilt ab morgen Donnerstag, 19. März, wie die Stadt mitteilt. 

Trotz der Schliessung arbeiten alle Abteilungen der Stadt und Technischen Betriebe Kreuzlingen weiter. Einwohnerinnen und Einwohner sind jedoch gebeten, in erster Linie die Services im Online-Schalter auf www.kreuzlingen.ch zu nutzen. Dort sind neben aktuellen Informationen, auch sämtliche Kontakte und Telefonnummern der städtischen Abteilungen zu finden. Kann die gewünschte Dienstleistung weder telefonisch noch digital erbracht werden, muss ein Termin mit den zuständigen Stellen telefonisch vereinbart werden.

Auch in Steckborn bleiben die Schalter der Stadtverwaltung, der Bauverwaltung und der Sozialen Dienste bis auf weiteres geschlossen.

«Die Dienststellen bleiben aktiv und stehen zur Erfüllung der Aufgaben zur Verfügung», schreibt die Stadt. Statt an den Schaltern sollen die Anliegen auf dem Postweg oder per Mail eingereicht werden. Wenn der direkte persönliche Kontakt unerlässlich ist, können Termine vereinbart werden.

Der Diessenhofer Stadtrat rät von Behördengängen ab. In dringenden Fällen seien Termine nur noch nach telefonischer Absprache unter
052 646 42 42 oder per Mail möglich. Die Verwaltung reduziert die Öffnungszeiten stark. «Die Mitarbeiter arbeiten in verschiedenen Teams, damit bei einem Ausfall der Betrieb aufrecht erhalten werden kann», heisst es im Newsletter. Rhy- und Lettenhalle, der Leuenhof sowie das Museum bleiben mindestens bis 19. April zu.

Mittwoch, 18. März, 15:08 Uhr
2019 fand das Kantonale in Frauenfeld statt. Im Schlussgang bezwang der Bündner Armon Orlik den Thurgauer Dominik Schneider.

2019 fand das Kantonale in Frauenfeld statt. Im Schlussgang bezwang der Bündner Armon Orlik den Thurgauer Dominik Schneider.

(Bild: Andrea Stalder)

Kantonales Schwingfest wird um ein Jahr verschoben

(kuo) Der Thurgauer Kantonale Schwingerverband versschiebt das kantonale Schwingfest vom 3. Mai 2020 in Dussnang auf den 2. Mai 2021. Wie der Verband auf seiner Website schreibt, hätten sich die nachfolgenden Organisatoren bereit erklärt, ihre Kantonalschwingfeste ebenfalls jeweils um ein Jahr nach hinten zu verschieben. Laut den Organisatoren des Kantonalen in Dussnang behalten bereits gekaufte Tickets ihre Gültigkeit im kommenden Jahr.

Mittwoch, 18. März, 14:57 Uhr

Buslinie 908 fährt nicht mehr nach Konstanz

(red) Wie die Stadtwerke Konstanz melden kommt es aufgrund des Corona-Virus zu Änderungen im Busverkehr. Eine davon betrifft die Linie 908, von Landschlacht zum Konstanzer Zähringerplatz: Die Busse verkehren ab sofort nur noch in der Schweiz.

Da einige Grenzübergänge geschlossen sind, komme es zu deutlich höherem Verkehrsaufkommen an den verbliebenen Übergängen, schreiben die Stadtwerke Konstanz weiter. Die Busse konnten daher den Takt nicht mehr einhalten. Sie fahren nun ab und bis zur Haltestelle Kreuzlingen-Hauptzoll. Alle Haltestellen in der Schweiz werden zu den im Fahrplan veröffentlichten Zeiten bedient. Der Bus der Linie 908 fährt an der Haltestelle Hauptzoll nur die in Fahrtrichtung Konstanz gelegene Haltestelle an. Die Kurse in Fahrtrichtung Landschlacht beginnen ebenfalls an dieser Haltestelle.

Die Abfahrtszeiten in Richtung Landschlacht sind werktags von 5.30 Uhr bis 20 Uhr alle 30 Minuten; am Samstag um 6.30 Uhr sowie von 7.30 Uhr bis 20 Uhr alle 30 Minuten und am Sonntag von 7.20 Uhr bis 19.20 Uhr alle 60 Minuten.

Mittwoch, 18. März, 13:48 Uhr

Schwullesbisches Filmfestival findet nicht statt

(red) Das 23. schwullesbische Pink Apple Filmfestival in Zürich und Frauenfeld kann «aufgrund der aktuellen ausserordentlichen Lage nicht plangemäss durchgeführt werden». Dies teilen die Organisatoren am Mittwoch mit. In Frauenfeld war die Durchführung ursprünglich vom 8. bis 10. Mai geplant.

«Wir arbeiten auf Hochtouren an Lösungen für eine alternative Form der 23. Ausgabe des Festivals sowohl in Zürich, also auch in Frauenfeld», heisst es in der Mitteilung weiter. So soll das Pink Apple Filmfestival voraussichtlich im kommenden Herbst stattfinden.

Podium am Pink Apple Filmfestival 2017 in Frauenfeld.

Podium am Pink Apple Filmfestival 2017 in Frauenfeld.

(Bild: Reto Martin)
Mittwoch, 18. März, 11:45 Uhr
Patrick Riebli tritt am 1. Oktober seine Stelle als Generalsekretär des Thurgauer Departements für Erziehung und Kultur an.

Patrick Riebli tritt am 1. Oktober seine Stelle als Generalsekretär des Thurgauer Departements für Erziehung und Kultur an. 

(Bild: PD)

Patrick Riebli wird Generalsekretär des Erziehungsdepartements

(red) Der 43-jährige Patrik Riebli ist per 1. Oktober 2020 zum Generalsekretär des Thurgauer Departements für Erziehung und Kultur ernannt worden. Dies teilt das Departement am Mittwoch mit.

Patrik Riebli hat an der Universität Zürich Rechtswissenschaft studiert. Nach seinem Abschluss absolvierte er verschiedene juristische Praktika, unter anderem beim Bezirksgericht Weinfelden und beim Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau. Danach arbeitete er sechs Jahre als juristischer Mitarbeiter bei zwei verschiedenen Departementen im Kanton Appenzell Ausserrhoden, ehe er im Juli 2014 zum Departementssekretär des Departements Gesundheit respektive ab Januar 2016 des Departements Gesundheit und Soziales des Kantons Appenzell Ausserrhoden ernannt wurde.

Patrik Riebli ist im Kanton Thurgau aufgewachsen und lebt mit seiner Frau und den zwei Kindern in Müllheim. Er beginnt am 1. Oktober als Generalsekretär des Departements für Erziehung und Kultur und tritt damit die Nachfolge von Paul Roth an, der ab 1. Juni die Leitung der Staatskanzlei übernehmen wird.

Mittwoch, 18. März, 10:48 Uhr

Aktueller Stand der bestätigten Corona-Fälle im Thurgau

(rsc) Der Kanton Thurgau meldet am Mittwochmorgen 32 bestätigte Corona-Fälle. Dies sind neun mehr als noch am Dienstag gezählt wurden.

Mittwoch, 18. März, 10:01 Uhr

Fast alle Panaschierkönige sind Stadt- und Gemeindepräsidenten

(red) Dominik Diezi, Anders Stokholm, Nina Schläfli, Kurt Baumann und Max Vögeli holten in ihrem Bezirk am meisten Panaschierstimmen. Dies geht aus den ersten Auswertungen zu den Grossratswahlen 2020 hervor, welche die Dienststelle für Statistik soeben veröffentlicht hat. 

Wie viele Panaschierstimmen eine Kandidatin oder ein Kandidat holt, deutet auf ihre beziehungsweise seine überparteiliche Beliebtheit hin. Denn: Wähler, die panaschieren – also den Namen einer Kandidatin oder eines Kandidaten handschriftlich auf einen Wahlzettel einer anderen Partei schreiben – lassen ihre Stimme bewusst einer bestimmten Person zukommen. Auffallend: Vier der fünf Panaschierkönige pro Bezirk sind Stadt- und Gemeindepräsidenten.

Dominik Diezi

Dominik Diezi

Im Bezirk Arbon wurde Dominik Diezi (CVP) Panaschierkönig. Der Arboner Stadtpräsident holte gar insgesamt mit 249 Panaschierstimmen am meisten pro 1'000 parteifremden Wahlzetteln. 

Max Vögeli

Max Vögeli

Wie bereits bei den letzten Grossratswahlen heisst im Bezirk Weinfelden der Panaschierkönig Max Vögeli (FDP). Der Weinfelder Stadtpräsident zieht mit Dominik Diezi gleich und erhielt ebenfalls 249 Panaschierstimmen pro 1'000 parteifremden Wahlzetteln.

Nina Schläfli

Nina Schläfli

Im Bezirk Kreuzlingen schnitt Nina Schläfli (SP) bezüglich überparteilicher Attraktivität am besten ab. Unter den Kandidaten mit den meisten Panaschierstimmen ist sie die einzige nicht-Stadt- oder Gemeindepräsidentin. Die Kreuzlinger Historikerin vereinte 227 Panaschierstimmen pro 1'000 parteifremden Wahlzetteln auf sich. 

Anders Stockholm

Anders Stockholm

Im Bezirk Frauenfeld ist, wie bereits vor 4 Jahren, Anders Stokholm (FDP) der überparteilich «beliebteste» Kandidierende. Der Frauenfelder Stadtpräsident erzielte 210 Panaschierstimmen pro 1'000 parteifremden Wahlzetteln.

Kurt Baumann

Kurt Baumann

Der Panaschierkönig im Bezirk Münchwilen heisst Kurt Baumann (SVP). Der Sirnacher Gemeindepräsident konnte 201 Panaschierstimmen pro 1'000 parteifremden Wahlzetteln auf sich vereinen.

Die komplette Übersicht «Kandidatinnen und Kandidaten nach Beliebtheit bei Wählerinnen und Wählern anderer Parteien»  findet sich unter www.statistik.tg.ch.

Mittwoch, 18. März, 09:26 Uhr

Genesene Person im Landkreis Konstanz

(red) Bis Dienstagabend, wurden dem Gesundheitsamt des Landkreises Konstanz neun weitere Corona-Befunde gemeldet. Drei betroffene Personen stammen aus Bodmann, und jeweils eine aus Gaienhofen, Konstanz, Steißlingen, Moos, Stockach und Hilzingen. Die Anzahl der erkrankten Personen im Kreis steigt damit auf 45. Allerdings gibt es auch erfreuliche Nachrichten: Eine der erkrankten Personen ist wieder gesund.

Dienstag, 17. März, 18:56 Uhr

Zahlreiche Stellen im Kanton Thurgau geschlossen: Keine Führer- und Fahrzeugprüfungen mehr in Amriswil und Frauenfeld

Das Starssenverkehrsamt in Amriswil.

Das Starssenverkehrsamt in Amriswil.

(Bild: Manuel Nagel

Die Verordnung 2 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19) des Bundes hat auch Auswirkungen auf den Kanton Thurgau. Verschiedene Stellen mit Publikumskontakt mussten schliessen. Gemäss der gestern Montag beschlossenen Verordnung müssen öffentlich zugängliche Einrichtungen für das Publikum geschlossen werden.

Dies betrifft auch die kantonalen Museen sowie die Kantonsbibliothek. Die kantonale Verwaltung ist von diesem Verbot grundsätzlich nicht betroffen. Dennoch haben einzelne Ämter im Sinne einer Sofort- und Vorsichtsmassnahme entschieden, den Publikumskontakt einzuschränken.

Das Strassenverkehrsamt führt ab sofort keine praktischen und theoretischen Führerprüfungen und keine Fahrzeugprüfungen mehr durch. Ab morgen Mittwoch, 18. März 2020, sind zudem die Schalter des Strassenverkehrsamtes in Frauenfeld und Amriswil geschlossen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind weiter telefonisch, per E-Mail und per Post erreichbar.

Ebenfalls nur noch per Email und Telefon kommunizieren die RAV in Frauenfeld, Kreuzlingen und Amriswil sowie die Arbeitslosenkasse in Frauenfeld.

Dienstag, 17. März, 17:38 Uhr

Keine Kirchgemeindeversammlung von Evangelisch Gachnang

(red) Die für den 27. März geplante Kirchgemeindeversammlung von Evangelisch Gachnang ist abgesagt. An dem Freitag hätten die evangelischen Kirchbürger erstmals seit 1985 neue Pfarrsleute wählen wollen. Nun wird die Wahl wegen der Corona-Pandemie verschoben. Bis auf Weiteres findet laut der Website der Kirche auch kein Religionsunterricht, kein Konfirmandenunterricht, kein Jugendgottesdienst und kein Kindergottesdienst statt.

Dienstag, 17. März, 16:41 Uhr

Diezi setzt kommunalen Krisenstab in Arbon ein

Das Stadthaus in Arbon bleibt vorderhand geschlossen.

Das Stadthaus in Arbon bleibt vorderhand geschlossen.

(Bild: Herbert Haltmeier)

(red) Auch in Arbon gilt es, die weitere Verbreitung des Corona-Virus bestmöglich zu verlangsamen. Die entsprechenden Bemühungen haben weitreichende Auswirkungen auf das öffentliche Leben wie auch auf die Dienste der Stadtverwaltung.

Aufgrund der ausserordentlichen Lage hat der Arboner Stadtrat unter der Leitung von Stadtpräsident Dominik Diezi einen kommunalen Krisenstab eingesetzt. Dieser stellt insbesondere die Verbindung zum regionalen Führungsstab sicher und koordiniert die Umsetzung der verschiedenen Massnahmen in Arbon.

Persönliche Termine nur nach Vereinbarung

Stadtpräsident Dominik Diezi.

Stadtpräsident Dominik Diezi.

(Bld: Andrea Stalder)

Die Stadtverwaltung nimmt ihre Aufgaben auch in diesen ausserordentlichen Zeiten wahr. Allerdings sind einige Punkte zu beachten. Für den regulären Publikumsverkehr bleiben das Stadthaus und auch die Aussenstellen vorderhand geschlossen. Die Bevölkerung wird gebeten, die Stadtverwaltung in nächster Zeit nur in wichtigen Fällen zu kontaktieren, und zwar zunächst ausschliesslich telefonisch. Persönliche Termine sind bis auf Weiteres nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Um einen Termin zu vereinbaren, wenden sich Arbonerinnen und Arboner bitte an die Einwohnerdienste via Tel. 071 447 61 61. Wer einen Termin im Stadthaus hat, wird gebeten, den Eingang auf der Rückseite des Stadthauses zu benutzen und bei den Einwohnerdiensten zu klingeln.

Dienstag, 17. März, 15:44 Uhr

Bis 26. April keine Schifffahrt auf Untersee und Rhein

Die Schiffe der URh müssen anlegen.

Die Schiffe der URh müssen anlegen. 

Bild: Donato Caspari, 25. September 2019

(red) Die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein setzt die Empfehlungen des Bundes zum Schutz vor dem Corona-Virus konsequent um. In einer Medienmitteilung von Dienstag heisse es: «Der Schutz der Passagiere und Mitarbeitenden sowie die Eindämmung des Virus haben oberste Priorität.»

Alle Kurs-, Sonder- und Extrafahrten bis und mit 26.April fallen aus. Auch Gruppenreisen werden in dieser Zeit nicht durchgeführt. Passagiere, die bereits ein Ticket für eine Sonderfahrt gekauft haben, können kostenlos umbuchen. Unterstützung erhalten Extrafahrten-Kunden bei der Verschiebung einer geplanten Fahrt.

Dienstag, 17. März, 15:04 Uhr

Früherer Kantonsrat Martin Schlatter aus Herdern verstorben

(hil) Während 32 Jahren sass der Herderner Martin Schlatter für die CVP im Thurgauer Grossen Rat. Im Jahr 1988/89 präsidierte Schlatter das Kantonsparlament. Nun ist der Politiker im 92.Lebensjahr verstorben, wie einer Todesanzeige zu entnehmen ist.

Schlatter war ausserdem 30 Jahre Gemeindeammann der einstigen Munizipalgemeinde. Während dreier Jahrzehnten präsidierte er auch die Forstrevierkörperschaft Herdern, Der Landwirt machte sich im Kanton Thurgau auch einen Namen bei der Realisierung von Güterzusammenlegungen. Bis ins hohe Alter amtetet er als kantonaler Schätzer. 2008 hat ihn die Politische Gemeinde Herdern zum Ehrenbürger ernannt.

Dienstag, 17. März, 13:19 Uhr

Fährverbindung zwischen Romanshorn und Friedrichshafen vorübergehend eingestellt

Die Fähre zwischen Romanshorn und Friedrichshafen verkehrt nicht mehr.

Die Fähre zwischen Romanshorn und Friedrichshafen verkehrt nicht mehr.

(Bild: Donato Caspari)

(red) Die Fährverbindung zwischen Friedrichshafen und Romanshorn muss ab sofort eingestellt werden. Nach aktuellem Stand werden bis 19.April keine Schiffe mehr zwischen beiden Städten fahren. Die von der deutschen Bundesregierung beschlossene Schliessung der Grenzen in die Schweiz hatte zunächst keine Auswirkungen auf die Verbindung, da sie ausdrücklich dem Pendler-und Warenverkehr dient. Doch nun hat die Schweiz den Grenzübergang in Romanshorn geschlossen.

Der Warenverkehr muss über den Autobahnzoll Kreuzlingen/Thayngen erfolgen, der Pendlerverkehr über den Zoll Kreuzlingen/Emmishofen nach Konstanz.

Dienstag, 17. März, 11:51 Uhr

Sechs neue Corona-Fälle im Thurgau

(Bild: Andrea Stalder)

(red) Bis heute Dienstag, 17. März, gibt es im Thurgau 23 bestätigte Fälle. Gestern Montag waren es noch 17 Betroffene. Insgesamt wurden im Kanton 276 Tests durchgeführt.

www.tg.ch/news/fachdossier-coronavirus.html/10552

Dienstag, 17. März, 10:38 Uhr

Acht weitere Corona-Fälle im Landkreis Konstanz

Luftaufnahme von Konstanz.

Luftaufnahme von Konstanz.

(Bild: Bodenseepeter / SON)

(red) Bis Montagabend wurden dem Gesundheitsamt des Landkreises Konstanz acht weitere Corona­-Befunde gemeldet. Die Anzahl der erkrankten Personen im Kreis steigt damit auf 36.

Bei acht weiteren Personen aus dem Landkreis Konstanz wurde eine Corona-Viren-Infektion labordiagnostisch festge­stellt. Fünf Fälle wurden dem Gesundheitsamt am Sonntag gemeldet, drei am Montag. Vier betroffene Personen stammen aus Konstanz, zwei aus Radolfzell und jeweils eine aus Öhningen und Rielasingen-Worblingen. Weiterhin befindet sich eine Person in stationärer Behandlung.

Dienstag, 17. März, 09:57 Uhr

Schalter der Gemeinde Münsterlingen bleibt geschlossen

Das Gemeindehaus Münsterlingen.

Das Gemeindehaus Münsterlingen.

(Bild: Barbara Hettich)

(red) Der Gemeinderat Münsterlingen hat daher entschieden, die Schalter der Gemeindeverwaltung per sofort bis auf Weiteres zu schliessen.

Telefonisch bleibt die Gemeindeverwaltung zu den üblichen Öffnungszeiten erreichbar:

Montag 08.30 - 11.30 / 13.30 - 17.00
Dienstag 08.30 - 11.30
Mittwoch 08.30 - 11.30 /  13.30 - 17.00
Donnerstag 08.30 - 11.30 / 13.30 - 18.00
Freitag 08.30 - 11.30 / 13.30 - 16.00

Dienstag, 17. März, 06:37 Uhr

Drei Grenzübergänge zwischen Konstanz und Kreuzlingen werden geschlossen

(lim) Die Grenzen zwischen Deutschland und der Schweiz werden seit Montagmorgen streng kontrolliert. An den Zollstellen fragen Bundespolizisten Pendler nach dem triftigen Grund der Einreise, schreibt der «Südkurier». Drei Grenzübergänge werden geschlossen, um Personal an den verbleibenden gezielt einzusetzen.

Unter Aufsicht der Grenzwacht werden Betonelement bei der Grenze zwischen Kreuzlingen und Konstanz platziert.

Unter Aufsicht der Grenzwacht werden Betonelement bei der Grenze zwischen Kreuzlingen und Konstanz platziert. 

Bild: Urs Brüschweiler

Auf der Kunstgrenze auf Klein Venedig steht jetzt ein trennender Grenzzaun. Geöffnet bleiben die Grenzübergänge Kreuzlinger Tor, Autobahn sowie jener für den Zugverkehr.

Montag, 16. März, 18:44 Uhr

Die nächste Sitzung des Grossen Rates fällt aus

Der Grosser Rat des Kantons Thurgau bei seiner letzten Sitzung im Rathaus Weinfelden am 11. März.

Der Grosser Rat des Kantons Thurgau bei seiner letzten Sitzung im Rathaus Weinfelden am 11. März. 

Bild: Andrea Stalder

(red) Aufgrund der aktuellen Entwicklungen betreffend Corona-Virus hat das Büro des Grossen Rates entschieden, dass die Sitzung des Grossen Rates am Mittwoch, 25. März, ausfällt. Dies in Absprache mit dem kantonalen Amt für Gesundheit und dem Präsidenten der Fraktionspräsidienkonferenz. Ob die nächsten Sitzungen des Grossen Rates stattfinden, steht noch nicht fest. Das wird aufgrund der aktuellen Entwicklungen laufend geprüft, teilen die Parlamentsdienste am Montagabend mit.

Montag, 16. März, 17:12 Uhr

Frauenfeld: Gemeinderatssitzung abgesagt

(red) Severine Hänni, Frauenfelder Gemeinderatspräsidentin, sagt die Sitzung des Gemeinderats vom kommenden Mittwoch ab. In einer Mitteilung schreibt sie: «Die aktuelle Situation ist für uns alle schwierig und noch nicht abschätzbar. Nach langem abwägen aller Faktoren habe ich mich nun entschieden die Sitzung für den Mittwoch abzusagen. Mir ist die Wichtigkeit der Traktanden durchaus bewusst. Nach Absprache mit Anders Stockholm ist mir das Risiko aber zu hoch und ich habe mich für diesen Schritt entschieden. Ich hoffe auf euer Verständnis.»

Montag, 16. März, 16:39 Uhr

Hotline für Kurzarbeit und Schalter vom RAV geschlossen

Daniel Wessner Chef des AWA Thurgau muss sich um die zahlreichen Anträge wegen Kurzarbeit kümmern.

Daniel Wessner Chef des AWA Thurgau muss sich um die zahlreichen Anträge wegen Kurzarbeit kümmern.

(Bild: Pd / Raffael Soppelsa)

(red) Die rasche Ausbreitung des Coronavirus und die daraus resultierenden Massnahmen des Bundesrates fordern alle Thurgauer Unternehmen heraus. Für das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) bedeutet dies einerseits, die zahlreichen Anfragen und Gesuche möglichst schnell und kompetent zu bearbeiten und andererseits, die eigenen Ressourcen optimal einzuteilen. Die Zahl der Kurzarbeit-Gesuche hat sich in den letzten Tagen vervielfacht und steigt weiter stetig an. Deshalb wurde eine Hotline eingerichtet.

Unter der Hotline-Nummer 058 345 54 00 erteilen mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des AWA Auskunft zum Thema Kurzarbeit. AWA-Amtsleiter Daniel Wessner weist aber darauf hin, dass alle relevanten Informationen zur Kurzarbeitsentschädigung ausführlich auf der Website des AWA zu finden sind, schreibt der Kanton in einer Mitteilung. «Wir appellieren an alle Betroffenen, dass sie die Informationen lesen und nur in speziellen Fällen die Hotline anrufen», sagt Wessner.

Aufgrund der Coronavirus-Situation schliessen ausserdem die drei Thurgauer Regionalvermittlungszentren (RAV) in Frauenfeld, Kreuzlingen und Amriswil ab 17. März ihre Schalter. Die Anmeldungen und Beratungsgespräche mit den Stellensuchenden finden neu ausschliesslich telefonisch statt.

Auch die Arbeitslosenkasse Thurgau schliesst ihren Schalter per 17. März bis auf weiteres. Die Kommunikation zwischen der Arbeitslosenkasse und den Anspruchsgruppen erfolgt schriftlich oder telefonisch. Die Auszahlungen der Arbeitslosengelder sind gewährleistet und erfolgen im gewohnten Rahmen

Montag, 16. März 2020, 15:18 Uhr
Der Hauptsitz von Stadler in Bussnang.

Der Hauptsitz von Stadler in Bussnang.

Bild: Gian Ehrenzeller

Drei bestätigte Corona-Fälle bei Stadler

(stm) Das Corona-Virus hat auch den Thurgauer Zugbauer Stadler erreicht. Mediensprecherin Marina Winder sagt auf Anfrage, dass es bis jetzt über die ganze Stadler-Gruppe drei bestätigte Fälle einer Ansteckung mit dem Corona-Virus gebe. Betroffen seien der Hauptsitz in Bussnang sowie ein Werk in Berlin und in Norwegen. «Allen drei Mitarbeitern geht es gut», sagt Winder weiter. Sie würden sich in Quarantäne befinden, ebenso die Mitarbeiter, mit welchen sie in den vergangenen Tagen Kontakt gehabt hätten.

Montag, 16. März, 15:08 Uhr

Uni Konstanz im Notbetrieb - Gelände betreten ist verboten

Das Gelände der Universität Konstanz wird ab Montagabend abgeriegelt.

Das Gelände der Universität Konstanz wird ab Montagabend abgeriegelt.

(Bild: Reto Martin)

(red/sba) Ab Montag, 18 Uhr, ist die Universität Konstanz laut einer Mitteilung die Universität im Notbetrieb. Dies aufgrund der aktuellen Situation rund um die Pandemie des Corona-Virus. Das heisst: 

  • Sämtliche Gebäude der Uni dürfen nicht mehr betreten werden
  • Es finden keine Lehrveranstaltungen jeglicher Art mehr an der Universität Konstanz statt
  • Alle Gremien und Berufungskommissionen sind ausgesetzt.
  • Es finden keine Prüfungen mehr statt
  • Alle Beschäftigten arbeiten im Home-Office
Montag, 16. März, 14:57 Uhr

Eisenwerk Frauenfeld schliesst

(red) Der Vorstand von Kultur im Eisenwerk hat am Montagmorgen beschlossen, dass ab sofort und bis auf Weiteres keine öffentlichen und kulturellen Veranstaltungen mehr im Eisenwerk stattfinden. Dies schreiben die Verantwortlichen in einer Mitteilung. «Wie alle anderen können auch wir die Folgen davon zur Zeit nicht einschätzen, wollen aber unseren Beitrag dazu leisten, dass die Prioritäten momentan anders gesetzt werden müssen», heisst es im Schreiben des Vorstandes.

Montag, 16. März, 13:59 Uhr

Bereits 17 Corona-Erkrankte

17 am Corona-Virus erkrankte Personen gibt es im Kanton.

17 am Corona-Virus erkrankte Personen gibt es im Kanton.

(Bild: Andrea Stalder)

(sba) Wie Bettina Kunz vom kantonalen Informationsdienst auf Anfrage mitteilt, ist der Stand am Corona-Virus erkrankter Personen bereits auf 17 gestiegen. 246 Tests wurden durchgeführt. «Die Fallzahl wird auf unserer Homepage täglich aktualisiert», sagt Kunz. Die Thurgauer Bevölkerung kann sich dort entsprechend über den Stand infizierter und getesteter Personen informieren. Das gleiche Angebot gibt es auch über Twitter. Täglich informiert dort ein Post zum Stand der Fallzahlen

www.tg.ch/news/fachdossier-coronavirus

Montag, 16. März, 11:55 Uhr

Mittelschwere Verletzung nach Messerstecherei

Verletzt: nach einer Messerstecherei.

Verletzt: nach einer Messerstecherei.

(Bild: Stevanovic.igor@yahoo.com)

(kapo) Bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen wurde am Sonntag in Kreuzlingen ein Mann mit einem Messer verletzt. 

Kurz nach 21.45 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung über eine verletzte Person ein. Die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau trafen darauf einen Mann mit Schnitt- und Stichverletzungen an. Der 40-Jährige musste mit mittelschweren Verletzungen durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Gemäss Angaben des Mannes zog er sich die Verletzungen im Bellevue Park bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen zu.

Der genaue Tathergang wie auch die Hintergründe der Auseinandersetzung sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Zeugenaufruf: Wer Angaben zum Vorfall machen kann oder Beobachtungen zwischen 20 Uhr und 20.30 Uhr im Bellevue Park gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Kreuzlingen unter 058 345 20 00 zu melden.

Montag, 16. März, 10:50 Uhr

Seit 8 Uhr - Grenzkontrollen an den Zollstellen nach Konstanz

Der Südkurier war morgens um 8 Uhr vor Ort am Autobahnzoll Kreuzlingen-Konstanz.

Der Südkurier war morgens um 8 Uhr vor Ort am Autobahnzoll Kreuzlingen-Konstanz. 

(Bild: Screenshot- Südkurier.de)

(red) Die Kontrollen an der Grenze zwischen Konstanz und Kreuzlingen haben begonnen, meldet der Südkurier  heute Vormittag. 

Seit Montagmorgen um 8 Uhr sind die Grenzen zwischen Deutschland und der Schweiz geschlossen. Am Autobahnzoll Konstanz-Kreuzlingen fragen Bundespolizisten erste Pendler nach dem triftigen Grund der Einreise. Insgesamt ist die Lage an den Grenzübertritten zwischen Konstanz und Kreuzlingen am Montagmorgen entspannt.

Nach Beobachtungen eines Südkurier-Reporters mussten zunächst keine schriftlichen Nachweise für eine Berechtigung zur Einreise erbracht werden. Pendler mit Schweizer Kennzeichen wurden stattdessen mündlich zum Grund ihrer Überfahrt nach Deutschland befragt. Die Abfertigung erfolgte meist problemlos, dauert ca. eine halbe Minute pro Auto. 

Montag, 16. März, 10:50 Uhr

Nur noch 50 Sitzplätze im Migros-Restaurant

Sicherheitsabstand im Migros-Restaurant Frauenfeld

Sicherheitsabstand im Migros-Restaurant Frauenfeld

(Bild: Andreas Taverner)

(sba) Das Migros-Restaurant hat die Stühle hochgestellt. Wo früher munter gespiesen wurde herrscht heute fast schon totenstille. Viele der vorhandenen Sitzplätze sind hinter dem Absperrband, um die vom Bund geforderten maximale Zahl an 50 Gästen in Restaurants einzuhalten.

Montag, 16. März, 10:25 Uhr

Mit dem Auto überschlagen bei Selbstunfall

Beim Selbstunfall überschlug sich das Auto. Der Fahrer wurde leicht verletzt.

Beim Selbstunfall überschlug sich das Auto. Der Fahrer wurde leicht verletzt.

(Bild: PD/Kapo)

(kapo) Ein Autofahrer wurde am Sonntag im Weiler Eberswil bei Hauptwil nach einem Selbstunfall verletzt. Kurz nach 18 Uhr war ein Autofahrer auf der Eberswilerstrasse in Richtung Bischofszell unterwegs. Kurz vor dem Ortseingang Eberswil verlor er die Kontrolle über sein Auto. Dieses geriet neben die Fahrbahn und überschlug sich mehrfach im angrenzenden Wiesland. Anwesende Passanten konnten den Verunfallten aus dem Auto bergen und leisteten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Erste Hilfe. Der Lenker wurde mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht.

Zwecks Spurensicherung wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau aufgeboten. Während der Spurensicherung wurde die Eberswilerstrasse zwischen Zihlschlacht und Bischofszell durch die Feuerwehr Hauptwil-Gottshaus für eineinhalb Stunden gesperrt.

Die Atemalkoholprobe beim 52-jährigen Schweizer ergab einen Wert von 0,81 mg/l. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blut- und Urinprobe an. Sein Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes abgenommen.