THURGAU-TICKER: Sebastian Vettel erhält vom Kanton eine Extrawurst +++ Senioren-Paar in Amriswil wurden die Rollatoren gestohlen +++ Kantonale Liegenschaften stossen weniger CO2 aus

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Freitag, 24. Januar, 11:22 Uhr

Ausnahme für Sebastian Vettel

(rsc) Mit dem ThurGIS Viewer macht der Kanton Thurgau diverse Daten im Internet einsehbar. Dazu gehören unter anderem die Grundbuchdaten für jede einzelne Parzelle im Thurgau, inklusive Namen und Adressen der jeweiligen Eigentümer. Das ist allerdings nicht bei jedem Grundstück der Fall. 

Sebastian Vettel wohnt seit 2010 in der Gemeinde Kemmental.

Sebastian Vettel wohnt seit 2010 in der Gemeinde Kemmental.

(Bild: Ryan Remiorz / AP)

Auf den beiden Grundstücken von Sebastian Vettel in Ellighausen, wo der Formel-1-Pilot seit 2010 wohnt, fehlen die Eigentümerdaten. Dies bestätigt Linus Schwager, Amtsleiter des Grundbuch- und Notariatsinspektorats des Kantons Thurgau, gegenüber «20 Minuten». Vettel habe die Sperrung selbst beantragt.  Im ThurGIS könne der Kanton aber selbst entscheiden, was veröffentlicht wird, da dies ein freiwilliges Verzeichnis sei. 

Schwager erklärt weiter: «Für Prominente gibt es eine Sonderbehandlung. Es geht um den Persönlichkeitsschutz.» Es könne nicht jeder kommen und seinen Namen löschen lassen. Dafür brauche es einen bedeutenden Grund.

Freitag, 24. Januar, 09:54 Uhr

CO2-Ausstoss bei kantonalen Liegenschaften gesenkt

(red) Das Hochbauamt des Kantons Thurgau hat heute auf seiner Website den Energiebericht über die Jahre 2013 bis 2018 veröffentlicht. Dieser zeigt  auf, wie viel Wärme, Strom und Wasser die kantonalen Liegenschaften in Frauenfeld verbrauchen und wie sich die damit verbundenen CO2-Emissionen entwickeln.

Der Energiebericht sei «erfreulich», wie das kantonale Hochbauamt in seiner Mitteilung schreibt. Zwischen 2013 und 2018 habe sich demnach  die jährliche Endenergie um knapp 3 200 Megawattstunden respektive um 30 Prozent (2013 rund 10 000 Megawattstunden, 2018 rund 6 800 Megawattstunden) reduziert. Die damit verbundenen jährlichen Treibhausgasemissionen sanken im gleichen Zeitraum um 860 Tonnen beziehungsweise 43 % (2013; 2000 Tonnen, 2018; 1140 Tonnen). 

Aus energetischer Sicht wichtigste Ereignis während der Erfassungsperiode 2013 – 2018 sei das Umstellen grosser Anteile der Wärmeerzeugungen auf den Fernwärmeverbund der Wärme Frauenfeld AG ab 2014. Damit verlagerte sich die Wärmeerzeugung der kantonalen Liegenschaften von der «Eigenerzeugung (EE) Gas» hin zur «Fernwärme (FW) Gas», hauptsächlich aber hin zur «Fernwärme Wärmepumpe». Die Wärmepumpen ersetzten 2018 rund 2 340 Megawattstunden der Eigenerzeugungen mit Öl und Gas.

Donnerstag, 23. Januar, 16:36 Uhr

Zwei Rollatoren entwendet – einer dank Facebook wiedergefunden

(lsf) Einem älteren Paar (98- und 90-jährig) wurden in der Nacht auf Sonntag die Rollatoren geklaut. Die Gehhilfen wurden an der Wattistrasse in Amriswil entwendet. So schreibt es ein Mann in der Facebook-Gruppe «Du bisch vo Amriswil, wenn...».

Screenshot von der Facebook-Gruppe «Du bisch vo Amriswil, wenn...».

Screenshot von der Facebook-Gruppe «Du bisch vo Amriswil, wenn...».

Das Paar sei zwar zur Polizei gegangen, diese starte wegen einer solchen Sache jedoch keine Grossfahndung. Der Mann will deshalb von der Community wissen, ob jemand etwas bemerkt hat und der Polizei einen Tipp geben kann oder ob jemand einen ungebrauchten Rollator zu Hause hat. 

(Bild: Facebook)

Spontan haben sich einige Menschen bereit erklärt, für neue Rollatoren zu spenden. Der Urheber des Beitrags schreibt aber: «Danke an alle – auch für die Spendenbereitschaft – aber ich käme mir komisch vor, jetzt Spenden einzusammeln :-) Wichtig ist, dass die Zwei wieder unterwegs sein können.» 

Der Facebook-Beitrag hat bereits Erfolg. Eine Frau hat einen der Rollatoren auf der Strasse nicht weit vom mutmasslichen Tatort gesehen und in ihn daraufhin in ihre Wohnung, damit er nicht erneut mitgenommen wird. Der Bekannte des Paares konnte ihn noch am Donnerstag abholen und wird ihn wieder dem Besitzer bringen.

Donnerstag, 23. Januar, 16:19 Uhr

Stimme zum ersehnten Sieg des HC Thurgau

(red) Nach vier Niederlagen in Folge stoppte der HC Thurgau die Baisse am Mittwochabend mit einem Auswärtssieg gegen Winterthur. Stürmer Dominik Hobi, der das erste Tor geschossen hat, spricht im Interview über die Vorbereitung für die Playoffs:

Donnerstag, 23. Januar, 15:29 Uhr

Autofahrerin übersieht Velofahrerin

(red) Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo wurde am Donnerstagmorgen in Romanshorn eine Frau verletzt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wollte eine 35-jährige Autofahrerin von einer Tankstellenausfahrt in die Kreuzlingerstrasse einbiegen. Dabei übersah sie eine vortrittsberechtigte 19-jährige Velofahrerin, die vom Stadtzentrum herkommend in Richtung Uttwil unterwegs war.

Die Velofahrerin wurde mittelschwer verletzt und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden, teilt die Kantonspolizei mit. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.

Donnerstag, 23. Januar, 13:35 Uhr

Video Trump-Konvoi bei Wängi

(lsf) Der Thurgauer Blaulichtreporter Beat R. Kälin ist fast immer vor Ort, wenn etwas passiert. So stand er am Mittwochnachmittag auch in Wängi bereit, als US-Präsident Donald Trump im Auto-Konvoi auf dem Weg von Davos nach Zürich vorbeifuhr. Trump war auf der Heimreise nach seinem zweitägigen Besuch am WEF. 

Das Video, das Kälin am Mittwoch auf seiner Facebook-Seite publizierte, wurde bis Donnerstagmittag bereits 1139 mal geteilt, 1432 mal kommentiert und 1703 mal mit einer Reaktion versehen. 

Noch mehr Klicks hat Kälin bisher erst mit einem Video erreicht: Als er in einer kalten Januarnacht 2016 den Frauenfelder Talbachkreisel filmte, und ein Auto ums andere ins Schlingern kam:

Sauglattismus am Talbachkreisel

FRAUENFELD. Wasser hat die Eigenschaft, dass es gelegentlich zu Eis gefriert. So geschehen in der Nacht vom Samstag auf den Sonntag. Ja, es ist Winter in der Stadt. In Zeiten mit bald ganzjährigem T-Shirt-Wetter ein Ereignis, ein Medienereignis.
Stefan Hilzinger
Donnerstag, 23. Januar, 11:29 Uhr

23-Jährige verunfallt unter Alkoholeinfluss

Beim Unfall wurde niemand verletzt.

Beim Unfall wurde niemand verletzt.

(Bild: PD/Kapo TG)

(red) Nach einem Selbstunfall musste in der Nacht auf Donnerstag in Frauenfeld eine alkoholisierte Autofahrerin ihren Führerausweis abgeben. Sie war kurz nach 0.30 Uhr auf der Alte Landstrasse in Richtung Matzingen unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau verlor die 23-Jährige im Waldstuck Altholz die Kontrolle über ihr Fahrzeug und geriet von der Strasse ab. Beim Unfall wurde niemand verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf einige tausend Franken.

Die Atemalkoholprobe bei der Schweizerin ergab einen Wert von 0,89 mg/l. Die erlaubte Obergrenze liegt bei 0,25 mg/l. 

Donnerstag, 23. Januar, 10:59 Uhr

Betreten verboten beim Rheinufer in Eschenz

(red) Die Gemeinde Eschenz hat wegen des aktuell sehr niedrigen Wasserstands Schutz- und Ruhezonen für Wasservögel ausgeschieden. Wie die «Schaffhauser Nachrichten» schreiben, betrifft dies das Naturschutzgebiet Nili. Entsprechende Tafeln weisen Spaziergänger darauf hin, Rücksicht zu nehmen und Kiesbänke nicht zu betreten. Ausserdem sollen Hund an die Leine genommen werden. 

Die Informationstafeln der Gemeinde Eschenz.

Die Informationstafeln der Gemeinde Eschenz. 

(Bild: PD)

Auch im Hitzesommer 2018 hat die IG «Grün Eschenz» zusammen mit Gemeindepräsident Claus Ullmann Schutz- und Ruhezonen für Wasservögel eingerichtet. Damals wurden Absperrungen bei der Insel Werd, dem Nili und der Eschenzer Bucht angebracht. 

Donnerstag, 23. Januar, 09:46 Uhr

Thurgauer treffen sich in den Skiferien

(red) Der Thurgauer Apéro in Arosa ist zur Tradition geworden. Nächsten Montag sind alle Thurgauer, die ihre Skiferien in Arosa verbringen wiederum in der Weisshornbahn-Mittelstation zu einem Begrüssungs-Apéro eingeladen. Der Apéro beginnt in der Sternebar um 11 Uhr mit dem Aufzug der Thurgauerfahne durch die Apfelkönigin mit Fahnen-Marsch. Anschliessen singen alle Gäste gemeinsam das Thurgauerlied.

Der Anlass wird bis etwa 14 Uhr musikalisch von der Live-Band Com Box begleitet. Das OK hofft wiederum auf viele Gäste und schönes Wetter und freut sich auf interessante Gespräche und ein kollegiales Arosa-Treffen.

Schon im Januar 2018 trafen sich Thurgauer in Arosa.

Schon im Januar 2018 trafen sich Thurgauer in Arosa. 

(Bild: PD)
Donnerstag, 23. Januar, 09:27 Uhr

5G-Gegner kommen nach Frauenfeld – Bewilligungsgesuch zu spät eingereicht

Demonstranten im Mai 2019 in Bern.

Demonstranten im Mai 2019 in Bern. 

(Bild: Peter Klaunzer/Keystone)

(red/ma) Diesen Samstag wird weltweit in über 30 Länder gegen 5G protestiert. Auch in 15 Schweizer Städten sind Aktionen geplant: unter anderem in Basel, Bern, Genf, St. Gallen, Zürich – und Frauenfeld. Dies schreibt der Verein «Schutz vor Strahlung» in einer Medienmitteilung. Dort heisst es weiter: «Durch die Einführung von 5G ist unsere Gesundheit und das Klima in grosser Gefahr.»

Ursprünglich ist ab 11 Uhr eine Platzkundgebung mit Infostand auf dem Frauenfelder Rathausplatz angekündigt: «Friedlich, bunt und ohne Gewalt.» Gemäss Werner Spiri, Leiter Amt für Sicherheit der Stadt Frauenfeld, ist aber lediglich eine Standaktion beim Sämannsbrunnen bewilligt. Denn das Gesuch für eine Kundgebung sei zu kurzfristig eingereicht worden.

Mittwoch, 22. Januar, 18:55 Uhr

38 Länder weltweit hören Musik von Roger de Win

Der Amriswiler Schlagersänger Roger de Win.

Der Amriswiler Schlagersänger Roger de Win.

(Bild: Reto Martin)

(jab) Seine Musik ist weltweit bekannt: Sänger Roger de Win hat am Dienstag auf Twitter ein Bild veröffentlicht, welches besagt, dass seine Musik in 38 Ländern gehört werde. Er zwitschert dazu:

«Was Spotify so alles rausfindet...? Faszinierend!»

Der 45-jährige Musiker und Journalist hat vor kurzem den «Tele Top»-Schlager-Talk moderiert, ist im September von «thurgaukultur.ch» porträtiert worden und hat im Juni in unserer Zeitung ein Interview gegeben.

De Win ist gelernter Primarlehrer, in Amriswil aufgewachsen und wohnt dort mit seiner Frau und seinen Kindern. Zur TZ sagte de Win: «Ich mag Schlager, weil es eine sehr persönliche und authentische Musik ist.» Die, wie wir jetzt wissen, sogar an sehr vielen Orten auf dieser Welt ihre Hörer findet.

Mittwoch, 22. Januar, 17:29 Uhr

Kantonsräte fordern Pilot-Windenergieanlage im Thurgau

(seb.) Wohl Mitte Februar kommt das umstrittene Thema Windenergie in den Grossen Rat. Wegen Ängsten und Fragen in der Bevölkerung bringen drei Kantonsräte eine Pilot-Windenergieanlage ins Spiel. Diese könnte als Anschauungsobjekt dienen und Ängste ausräumen. Das schreiben Toni Kappeler (GP, Münchwilen), Stefan Leuthold (GLP, Frauenfeld) und Josef Gemperle (CVP, Fischingen) in einer Leistungsmotion. 42 Kantonsräte haben sie mitunterzeichnet. Bei einer Pilotanlage soll der Vogel- und Fledermausschutz mit neuster Technologie realisiert und wissenschaftlich ausgewertet werden.

Bauen soll die Anlage ein Investor. Der Kanton gewährte eine Risikogarantie von 1,4 Millionen Franken. «Eine einzelne Anlage lohnt sich für einen Investor nicht», schreiben die Kantonsräte. Damit bestehe ein Dilemma: Ein Investor erstelle aus finanziellen Gründen keine Einzelanlage, aber ohne Anschauungsobjekt «scheint die Diskussion festgefahren». Eine Garantie seitens des Kantons könnte dieses Dilemma lösen. Laut Vorstösser sollte eine Pilotanlage an einem wenig bestrittenen Standort in einem Windenergiegebiet errichtet werden. Dieses sei so zu wählen, dass der Ausbau zu einem Windpark möglich wäre. Dann bekäme der Kanton den Betrag zurück. Vorgesehen sind derzeit sechs Windpotenzialgebiete.

Windräder könnten – so sie je realisiert würden – 10 bis 15 Prozent des Thurgauer Strombedarfs decken. Die Vorstösser betonen, dass die Verabschiedung der Gesellschaft vom Kohlenstoffdioxid – und damit die Erreichung der Klimaziele – oberstes Gebot der Stunde sei. Diese Form der Energiegewinnung biete im eher sonnenarmen und windreichen Winterhalbjahr eine wertvolle Ergänzung zur Solarenergie. (seb.)

Eine Windenergieanlage in Haldenstein bei Chur.

Eine Windenergieanlage in Haldenstein bei Chur. 

(Bild: Arno Balzarini / KEYSTONE)
Mittwoch, 22. Januar, 16:57 Uhr

Fasnacht mit neuen Attraktionen

(red) Oberfasnächtler, ehemaliger Schnitzelbanksänger und Guggen-Major Jules alias Hans Stoller hat sich für die beiden Steckborner «Hemdglonggner»-Umzüge am 20. Februar wieder etwas Neues ausgedacht. Als zweiten Teil und Abschluss des «Hemdglonggners», der traditionsgemäss um 19.07 Uhr startet, erfolgt die legendäre Beizen-Tour, wo alle bei lustigem Zusammensein und fröhlichem Gesang den Abend gebührend ausklingen lassen können. Neu in diesem Jahr ist der eingebaute «Inselrundgang» und die Routenwahl. Da 2020 die traditionelle Endstation, das Restaurant Anker, nicht mitmachen kann, hat sich der Restaurant Weingarten spontan angeboten. 

19 Bilder

Zum «Hemdglonggner» seien alle Menschen der westlichen Hemisphäre eingeladen, ob noch ganz jung oder sehr alt, ob ganz klein oder sehr gross, ob superdünn oder ein wenig mehr als superdünn, ob blond oder dunkelhaarig, ob Turnverein, Andante oder Ornithologen, jeder könne mitmachen, teilt Hans Stoller mit. Bedingungen sind einzig, sauberes, weisses Nachthemd, originelle Kopfbedeckung, Fackeln (werden von Jules gestellt), Pauken, Trommeln, alte Waschbretter, Cinellen oder Pfannendeckel (bitte kein Glas!), Blas-, Zupf- und Quetschbalkeninstrumente. Kurzum: alles aus welchem der Rhythmus oder gar eine Melodie entspringen kann.

Mittwoch, 22. Januar, 16:15 Uhr

Erik Breitkreuz kandidiert

(ubr) Am 15. März findet in der Gemeinde Langrickenbach eine Ersatzwahl in den Gemeinderat statt. Diese wird nötig, weil Andreas Ferraro zurückgetreten ist. Bis zum Ablauf der Eingabefrist am vergangenen Montag ist bei der Gemeinde eine Kandidatur angemeldet worden. Erik Breitkreuz aus Herrenhof, von Beruf Bauführer, stellt sich zur Verfügung. Somit wird sein Name alleine auf der offiziellen Namensliste stehen.

Mittwoch, 22. Januar, 15:22 Uhr

Gottlieber Hüppen für Unannehmlichkeiten

Aufnahme von der Webseite der Juso Thurgau.

Aufnahme von der Webseite der Juso Thurgau.

(Bild: thurgau.juso.tg)

(sko) Nach der Aufruhr die Entschuldigung. Nachdem die Juso Thurgau und die Unia Jugend am Dienstag mit einer drastischen Spray- und Absperraktion im Abstimmungskampf über die Steuerreform in Kreuzlingen, Weinfelden und Frauenfeld auf ihre Meinung aufmerksam gemacht haben, entschuldigen sie sich. «Als sozialistische Jungpartei verstehen wir uns im Sinne der arbeitenden Bevölkerung, sowie Lernenden und SchülerInnen», heisst es in einer offiziellen Mitteilung auf der Internetseite der Juso Thurgau. Umso wichtiger ist es den Aktivisten, die breite Öffentlichkeit auf die Folgen der Abstimmung hinzuweisen.

Bei den Aktionen, die etwa in Kreuzlingen eine Anzeige wegen Sachbeschädigung nach sich zog, hätten die Aktivisten stets darauf geachtet, nichts zu beschädigen. Deshalb hätten sie «leicht wegwaschbaren Kreidenspray sowie lösbares Klebeband und Absperrband verwendet». 

Die Päckli für die betroffenen Hausdienste.

Die Päckli für die betroffenen Hausdienste.

(Bild: Screenshot)

Zum Schluss entschuldigen sich die Juso Thurgau sowie die Unia Jugend für die Aktion bei den zuständigen Hausdiensten. «Eine Schachtel Gottlieber Hüppen sowie eine Entschuldigung unsererseits ist bereits auf dem Weg zu den betroffenen Arbeitenden.»

Mittwoch, 22. Januar, 14:59 Uhr

Konvoi mit US-Präsidenten fährt über A1 nach Kloten

Donald Trump während seinem Besuch am WEF.

Donald Trump während seinem Besuch am WEF.

(Bild: Keystone, Gian Ehrenzeller)

(sko) Nach seinem Besuch am World Economic Forum» (WEF) in Davos führt der Weg des US-Präsidenten Donald Trump am Mittwochnachmittag zurück in Richtung USA. Weil die meteorologischen Verhältnisse einen Flug mit dem Helikopter von Davos nach Zürich-Flughafen nicht zulassen, fährt der Konvoi mit Trump via St.Gallen nach Zürich auch über den Autobahnabschnitt im Thurgau, wie unter anderem der «Blick» schreibt.

Demnach stehen bei der Raststätte Thurau bei Wil bereits mehrere Polizeiautos, um die Sicherheit für den Fall der Fälle eines Kurzbesuch des US-Präsidenten zu gewährleisten. Der Abflug mit der «Air Force One» aus Zürich in Richtung Washington jedenfalls verzögert sich. Gemäss dem Twitter-Kanal Easyspotting war geplant, dass die Maschine um 13.40 Uhr abhebt. Der Abflug dürfte sich jedoch weiter verzögern.

Mittwoch, 22. Januar, 14:03 Uhr

Glühweinstand am Schlossberg abtransportiert

(sko) Im Herbst können die Bewohner von Frauenfeld die Eröffnung des Glühweinstandes von Stadtoriginal HP Maier jeweils kaum erwarten. Nun ist die Saison mit dem süss-alkoholischen Heissgetränken am Schlossberg direkt neben dem Bahnhofplatz nach mehreren Wochen wieder Geschichte.

Ein Laswagen transportiert den Glühweinstand am Schlossberg ab.

Ein Laswagen transportiert den Glühweinstand am Schlossberg ab.

(Bild: Silvan Meile)

Am Mittwoch wird das Miniature-Rathaus auf einen Lastwagen geladen und abtransportiert. Ab April gibt's am Frauenfelder Schlossberg dann wieder Glacé, beim Stand namens «Gelati di sogno», der neuerdings auch von HP Maier geführt wird.

Mittwoch, 22. Januar, 13:15 Uhr

Starkes Wachstum in allen Segmenten

(red) Die Zur Rose-Gruppe aus Frauenfeld setzte ihre Wachstumsziele im Geschäftsjahr 2019 erfolgreich um. Unter Einrechnung der Verkäufe von medpex erzielte sie ein Umsatzwachstum von 30,1 Prozent auf rund 1,57 Milliarden Franken. Ohne Einbezug von medpex stiegen die Verkäufe um 12,4 Prozent, wie das Unternehmen mitteilt. Insgesamt vermochte die Zur Rose-Gruppe ihre führende Stellung als grösste E-Commerce-Apotheke Europas deutlich auszubauen. Folgende Ziele seien erreicht:

  • Wachstumsziele 2019 erfolgreich umgesetzt
  • Stärkung der klaren Nummer-1-Position in Deutschland
  • Partnerschaft mit europäischem Marktführer im Bereich digitaler Arztbesuch in Deutschland
  • Operativer Start der zwei Joint Ventures mit Medbase in der Schweiz
  • EBITDA-Ziele für 2019 bestätigt

Grösste E-Commerce-Apotheke Europas

Die Schweizer Zur Rose-Gruppe ist Europas grösste E-Commerce-Apotheke und eine der führenden Ärztegrossistinnen in der Schweiz. Mit ihrem Geschäftsmodell bietet sie eine qualitativ hochwertige, sichere und kostengünstige pharmazeutische Versorgung und leistet damit einen Beitrag zur Senkung der Kosten im Gesundheitswesen. Sie zeichnet sich zudem aus durch die stetige Weiterentwicklung digitaler Services im Bereich Arzneimittelmanagement und treibt die Positionierung als umfassende, integrierte Gesundheitsplattform aktiv voran, wie sie mitteilt. Das Schaffen von Mehrwerten und eine ausgeprägte Patientenorientierung machen die Unternehmensgruppe zu einem wichtigen strategischen Partner für Leistungserbringer, Kostenträger und Industrie. (red)

Blick in die Versandapotheke Zur Rose Group AG mit Sitz in Frauenfeld.

Blick in die Versandapotheke Zur Rose Group AG mit Sitz in Frauenfeld. 

(Bild: Keystone/Gaetan Bally)
Mittwoch, 22. Januar, 12:04 Uhr

Unkompliziertes Gespräch mit Stadtpräsident Roger Martin

(red) Rund 20 interessierte Einwohnerinnen und Einwohner von Romanshorn haben kürzlich am Stadtgespräch im Hotel Inseli die Gelegenheit wahrgenommen, um mit Stadtpräsident Roger Martin und Stadtrat Christian Zanetti unkompliziert ins Gespräch zu kommen. In lockerer Atmosphäre wurden verschiedene Themen diskutiert, Fragen gestellt und Hintergründe erklärt. Das nächste Romanshorner Stadtgespräch gibt es am 18. Februar um 19 Uhr im Restaurant Panem mit Stadträtin Tamara Wiedermann, Ressort Freizeit und Sport, und Stadtrat Dominik Reis, Verkehr und Integration.

Rege Diskussionen zu verschiedenen Themen beim ersten Stadtgespräch des laufenden Jahres.

Rege Diskussionen zu verschiedenen Themen beim ersten Stadtgespräch des laufenden Jahres.

(Bild: PD)
Mittwoch, 22. Januar, 11:31 Uhr

Palella will neu FCD präsidieren

Antonio Palella, künftiger Präsident des FC Diessenhofen.

Antonio Palella, künftiger Präsident des FC Diessenhofen.

(Bild: PD)

(red) «Es kann doch nicht sein, dass dieser Verein keinen Präsidenten hat!» Dies schoss Toni Palella durch den Kopf, als er vergangenen Sommer erfuhr, dass der FC Diessenhofen (FCD) vorderhand keinen Vorsitzenden hat.

Dieser Gedanke liess dem 42-jährigen Marketingleiter eines namhaften Schaffhauser Unternehmens fortan keine Ruhe. Schliesslich wohnt er mit Familie in Diessenhofen, und seine zwölfjährigen Zwillingen spielen beim Verein. Er war auch schon Juniorentrainer auf den Prakerwiesen, spielte selbst für den FC Büsingen und als Goalie in Thayngen.

Nun soll die Funktionärskarriere beginnen, denn ab Sommer präsidiert Palella den FCD. In Absprache mit seiner Familie will er sich der Herausforderung stellen – vorerst zeitlich etwas limitiert. Gewählt wird er dann an der Generalversammlung im August. Dies hindert ihn nicht, sich bereits jetzt im Vorstand einzubringen.

Mittwoch, 22. Januar, 10:30 Uhr

Neuer Staatsschreiber ist gewählt

(sme/seb.) Der Thurgauer Grosse Rat wählte am Mittwoch in Weinfelden Paul Roth mit 108 von 117 gültigen Stimmen zum neuen Staatsschreiber des Kantons Thurgau. Der promovierte Sprachwissenschafter verfügt über einen Master in Rechtswissenschaft. Er tritt sein neues Amt am 1. Juni 2020 an. Roth wohnt in Frauenfeld.

FDP-Fraktionspräsident Anders Stokholm übergibt dem neu gewählten Staatsschreiber Paul Roth (links) Blumen.

FDP-Fraktionspräsident Anders Stokholm übergibt dem neu gewählten Staatsschreiber Paul Roth (links) Blumen.

(Bild: PD)

Der 60-jährige Roth tritt die Nachfolge von Rainer Gonzenbach an. Dieser wurde im Januar 2000 zum Staatsschreiber gewählt. Am 2. Juli 2019 gab er bekannt, aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Wiederwahl anzutreten. Gonzenbach wie auch Roth gehören der FDP an. Damit bleibt diese wichtige Funktion in der Hand der Freisinnigen.

Die Fraktionspräsidienkonferenz des Grossen Rates hat Mitte November Paul Roth und Dean Kradolfer als Kandidaten für die Funktion des Staatsschreibers nominiert. Kradolfer hatte dann aber im Dezember die Fraktionen informiert, dass er sich als Kandidat zurückzieht.

Seine Begründung: der andere Kandidat, Paul Roth, sei die bessere Wahl für dieses Amt und damit den Kanton. Roth ist bereits Generalsekretär beim Departement für Erziehung und Kultur. Man nehme diesen Entscheid zur Kenntnis und belasse es bei einer Kandidatur, schreibt der Kanton in einer Mitteilung vom 18. Dezember 2019.

Mittwoch, 22. Januar, 09:41 Uhr

Wahlen und Wil-West

(wu) Heute Mittwoch hat das Thurgauer Kantonsparlament die alle vier Jahre stattfindenden Gesamterneuerungswahlen diverser Gremien und Ämter traktandiert: unter anderem Staatsschreiber, Obergericht und Gebäudeversicherung. Aller Voraussicht nach wird der Grosse Rat den langjährigen Hinterthurgauer Berufsrichter und SVP-Kantonsrat Cornel Inauen neu zum Oberrichter wählen.

Der Münchwiler Cornel Inauen wird heute vom Grossen Rat als Oberrichter gewählt.

Der Münchwiler Cornel Inauen wird heute vom Grossen Rat als Oberrichter gewählt.

(Bild: Reto Martin)

Gegenüber 2016 ist die Wahlsitzung vom Mai in den Januar vorgezogen worden. So bleibt mehr Zeit bis zum Amtsantritt am 1. Juni. Traktandiert ist ferner das Projekt Wil-West und der Werkhof Amriswil.

Dienstag, 21. Januar, 16:38 Uhr

Jusos besprayten auch Schulen in Frauenfeld und Weinfelden – Polizei bestätigt zwei Anzeigen wegen Sachbeschädigung

(ubr/wu) Die heikle Abstimmungsaktion der Juso Thurgau war nicht auf öffentliche Gebäude in Kreuzlingen beschränkt. In einer Medienmitteilung der Juso-Co-Präsidentin Sina Keller heisst es: «Um auf die Dringlichkeit der Botschaft aufmerksam zu machen, haben VertreterInnen der jungen Nein-Kampagne in der Nacht auf den 21. Januar im ganzen Kanton öffentliche Dienstleistungen wie Schulen und Sportstätten abgesperrt und mit Flugblättern bestückt.»

Die Pädagogische Hochschule Kreuzlingen und die Kantonsschule Kreuzlingen haben Anzeige wegen Sachbeschädigung und Farbschmierereien eingereicht, wie der Sprecher der Kantonspolizei Thurgau, Matthias Graf, auf Anfrage mitteilt. «Die Abklärungen laufen.»

Auch beim Bildungszentrum für Technik in Frauenfeld seien die Juso am Werk gewesen, meldete SVP-Kantonsrat Hermann Lei per Twitter. «Den #JUSO gehen offensichtlich die Argumente aus», kommentierte SVP-Regierungsratskandidat Urs Martin. «Sachbeschädigung ist eine Straftat und mit Härte zu ahnden.»

Auch das Komitee «Steuerpaket Ja» verurteilte «die Sachbeschädigungen und die Angstmacherei» und ist «enttäuscht über die Gesprächsverweigerung». Das Ja-Komitee wünscht sich laut seiner Sprecherin Tiziana Ferigutti «eine sachliche, öffentliche und intensive Diskussion» und kämpft weiterhin für die Vorlage, welche «unsere Familien stärkt und Arbeitsplätze im Thurgau schützt».

Auch beim BBZ in Weinfelden war die Juso aktiv in der Nacht auf Dienstag.

Auch beim BBZ in Weinfelden war die Juso aktiv in der Nacht auf Dienstag. 

(Bild: Juso Thurgau)

Diese Aufnahme zeigt den Vorplatz des Berufsbildungszentrums in Weinfelden, hier waren die Juso offenbar auch aktiv. 

Dienstag, 21. Januar, 16:28 Uhr

Konstanzer Polizei fahndet nach drei Erpressern

(red) Wegen des Tatverdachts der schweren räuberischen Erpressung fahndet das Kriminalkommissariat Konstanz nach drei unbekannten Männern, die gemeinsam am 17. November 2019 und am 22. November 2019 im Bereich der Reichenaustrasse mehrere Personen bedroht und zur Herausgabe von Bargeld genötigt haben sollen.

Die drei Täter sprachen am Sonntag, 17. November 2019, gegen 02.30 Uhr im Bereich eines Schnellrestaurants in der Reichenaustrasse zwei Personen an, und gaben an, sie hätten eine Autopanne erlitten. Dies war jedoch nur ein Vorwand, um die späteren Opfer von dem belebten Bereich des Schnellrestaurants wegzulocken. Auf einem Parkplatz eines Lebensmitteldiscounters in der Nähe drückte anschließend einer der Täter einen unbekannten Gegenstand in den Rücken eines der Geschädigten und forderte diesen zur Herausgabe von Bargeld auf. Da die Geschädigten kein Bargeld mit sich führten, wurden sie von den drei Unbekannten unter Androhung von Gewalt zu einem in der Nähe befindlichen Geldautomaten geführt. Unter dem Eindruck der fortdauernden Drohungen hoben die Geschädigten jeweils 100 Euro ab und übergaben das Bargeld an die Täter.

Einer der Tatverdächtigen konnte bei der Geldabhebung von einer Kamera fotografiert werden. Die Tätergruppe steht im Verdacht, in der gleichen Nacht mehrmals auf die gleiche Art und Weise versucht zu haben, von weiteren Geschädigten Geld zu erlangen, was jedoch misslang. Am Freitag, 22. November 2019, gelang es ihnen jedoch erneut von zwei Geschädigten Geld zu erpressen.

Personen, die Hinweise zu der auf der Seite des Landeskriminalamts Baden Württemberg gesuchten Person geben können, werden gebeten, sich beim Polizeipräsidium Konstanz, Tel. 0049 7531/995-0, zu melden.

Dienstag, 21. Januar, 15:37 Uhr

Christian Lohr spricht am WEF in Davos

Der Kreuzlinger CVP-Nationalrat Christian Lohr.

Der Kreuzlinger CVP-Nationalrat Christian Lohr. 

(Bild: pd)

(red) Menschen mit einer Behinderung sollen ohne Hindernisse und Diskriminierung am beruflichen und gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Pro Infirmis fordert deshalb am Weltwirtschaftsforum in Davos gleiche Rechte für alle Menschen bei Bildung und Arbeit. «Wenn wir uns für eine inklusive Gesellschaft entscheiden, wo auch Menschen mit einer Beeinträchtigung voll am Leben teilnehmen, dann sollen sie auch die Möglichkeit haben, zur Arbeit zu gehen», sagt Christian Lohr, Vizepräsident von Pro Infirmis und CVP Nationalrat aus Kreuzlingen. Ohne entsprechende Bildung geht das nicht. Lohr nimmt am Donnerstag, 23. Januar in Davos an der frei zugänglichen Diskussionsplattform «Open Forum» teil.

Dienstag, 21. Januar, 14:20 Uhr

Polizei meldet ruhige Bechtelisnacht aber auf Facebook entbrennt eine Rassismusdiskussion

(hil/ubr) Die Kantonspolizei Thurgau vermeldet für die Frauenfelder Bechtelisnacht keine besondere Vorkommnisse. «Die Bechtelisnacht verlief wirklich ausgesprochen ruhig», sagt Matthias Graf, Sprecher der Kantonspolizei Thurgau am Dienstagmittag. Die zirkulierenden Polizisten seien zu einigen wenigen Streitigkeiten gerufen worden. Das sei es aber auch bereits gewesen. «Wir mussten niemanden in Gewahrsam nehmen», sagt Graf und es seien auch keine Sachbeschädigungen zur Anzeige gebracht worden.

Sind solche Kostüme rassistisch? Eine Gruppe Mexikaner an der Bechtelisnacht.

Sind solche Kostüme rassistisch? Eine Gruppe Mexikaner an der Bechtelisnacht.

(Bild: Donato Caspari)

Derweil ist in der Facebook-Gruppe «Du bisch vo Frauefeld, wenn...» eine heftige Diskussion entbrannt. Anna Villiger zeigte sich in einem Post zutiefst schockiert darüber, dass viele ihr Gesicht schwarz angemalt haben (blackfacing) oder als Indianer oder Mexikaner verkleidet gingen.  «Eine ethnische Gruppe ist kein gutes Bechtelis-Kostüm, es ist einfach nur respektlos», findet sie. 107 Kommentare (Stand 14.30 Uhr) sind bis jetzt dazu gepostet worden. 

Printscreen aus der Facebook-Gruppe "Du bisch vo Frauefeld, wenn..."

Printscreen aus der Facebook-Gruppe "Du bisch vo Frauefeld, wenn..."

(Bild: Facebook)
Dienstag, 21. Januar, 13:48 Uhr
Andri Spiller

Andri Spiller

(Bild: Matthias Hafen)

HC Thurgau verpflichtet Andri Spiller

(red) Beendet er die Torflaute? Andri Spiller ist zurück beim HC Thurgau.

Der talentierte Stürmer Andri Spiller, welcher seit der Saison 2018/19 bei den SC Rapperswil-Jona Lakers unter Vertrag steht, wechselt bis zum Ende der Saison 2019/20 fix zum HC Thurgau, wie der Verein mitteilt. Die Vereinbarung zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und dem HC Thurgau ist bis zum Ende der Saison 2019/20 gültig. Andri Spiller kann nach den Playoffs des HC Thurgau wieder an den Obersee zurückgeholt werden.

Andri Spiller wird voraussichtlich am Mittwoch, 22. Januar 2020, im Auswärtsspiel gegen den EHC Winterthur wieder im Dress der Leuen auflaufen.

Dienstag, 21, Januar, 12:01 Uhr

Heikler Abstimmungskampf: Juso sprayt an öffentlichen Gebäuden in Kreuzlingen

Aufnahme von der Webseite der Juso Thurgau.

Aufnahme von der Webseite der Juso Thurgau. 

(Bild: thurgau.juso.tg)
Aufnahme von der Webseite der Juso Thurgau.

Aufnahme von der Webseite der Juso Thurgau.

(Bild: thurgau.juso.tg)

(ubr) Die Juso Thurgau und die Unia Jugend sorgen für Aufruhr mit einer drastischen Aktion zum Abstimmungskampf über die Steuerreform. Gemäss der Webseite der Juso haben ihre Mitglieder in der Nacht auf Dienstag Spray- und Absperraktionen durchgeführt.
Die Aktionen werden mit zwei Bildern dokumentiert. Auf einem ist zu sehen, wie eine Eingangstüre mit Bändern verklebt ist. Es handelt sich offenbar um den Eingang zum Bildungszentrum für Bau und Mode an der Gaissbergstrasse in Kreuzlingen. Auf dem anderen Bild sind die Worte «Ja zu Bildung, Nein zu Staf» zu lesen, auf einen Betonboden gesprayt. Dem Vernehmen nach ist die Aufnahme bei der Pädagogischen Hochschule in Kreuzlingen entstanden. 

Dienstag, 21. Januar, 10:54 Uhr
An der Remisbergstrasse wird gearbeitet.

An der Remisbergstrasse wird gearbeitet. 

(Symboldbild: pd)

Baustart an der Kreuzlinger Remisbergstrasse

(red) Am Montag, 20. Januar 2020, haben die Strassenbauarbeiten an der Remisbergstrasse begonnen. Während der Bauphase gilt ein Einbahnregime, teilt die Stadt Kreuzlingen mit. Voraussichtlich bis Ende April 2020 können die Strassenbauarbeiten an der Remisbergstrasse abgeschlossen werden, optimale Wetterbedingungen vorausgesetzt. Während der Bauzeit gilt ein Einbahnregime mit Fahrrichtung stadtauswärts. Die Verantwortlichen bitten die Anwohnerinnen, Anwohner und Verkehrsteilnehmenden für die mit den Baumassnahmen verbundenen Unannehmlichkeiten um Verständnis. Die Beachtung der Baustellen-Signalisation hilft, Gefahrensituationen zu vermeiden. Alle Baubeteiligten geben ihr Bestes, um die Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten.

Dienstag, 21. Januar, 10:22 Uhr
Symbolbild eines Motoradunfalls.

Symbolbild eines Motoradunfalls. 

(Bild: Kapo ZH)

Deutsche Polizei sucht Zeugen nach tödlichem Motorrad-Unfall

(red) Die Verkehrspolizeiinspektion des Polizeipräsidiums Konstanz richtete am heutigen Freitag eine Ermittlungsgruppe und bat die Kantonspolizei Thurgau um Hilfe bei der Verbreitung des Zeugenaufrufes. Die Ermittlungsgruppe führt die weiteren Ermittlungen zu dem Verkehrsunfall, der sich am Donnerstagnachmittag auf der Bundesstrasse 27 bei Blumberg-Riedböhringen ereignete und bei dem ein 25-jähriger Motorradfahrer tödlich verletzt wurde.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand befuhr der Motorradfahrer die Bundesstrasse 27 in Richtung Blumberg und überholte mit überhöhter Geschwindigkeit mehrere Pkw im Kolonnenverkehr. Aus dieser Kolonne scherte der bislang unbekannte Lenker eines Pkw aus und setzte ebenfalls zum Überholen an. Der Lenker des Motorrades stürzte hinter dem ausgescherten Pkw. Er erlitt schwerste Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle. Am Kraftrad und an der Leitplanke entstand Sachschaden. Der Lenker des ausgescherten Pkw setzte seine Fahrt in Richtung Blumberg fort. Er entfernte sich somit als Unfallbeteiligter unerlaubt vom Unfallort.

Die Ermittlungsgruppe ist unter der Nummer 0049 7733 9960-0 zu erreichen.

Dienstag, 21. Januar, 9:34 Uhr

Regierungsratswahl: Das Kandidatenfeld steht

(red) Für die Gesamterneuerungswahl des Regierungsrates des Kantons Thurgau vom 15. März 2020 sind innert der Eingabefrist sieben Wahlvorschläge eingegangen, teilt der Kanton Thurgau mit. Die Frist ist am Montag, 20. Januar 2020, abgelaufen.

Als Wahlvorschläge zeitgerecht eingegangen sind die Namen von vier bisherigen Mitgliedern des Regierungsrates sowie von je einer neuen Kandidatin und zwei neuen Kandidaten. Es sind dies:

  • Carmen Haag (CVP, bisher)
  • Monika Knill (SVP, bisher)
  • Cornelia Komposch (SP, bisher)
  • Walter Schönholzer (FDP, bisher)
  • Karin Bétrisey (GP)
  • Ueli Fisch (GLP)
  • Urs Martin (SVP)

Jakob Stark (SVP), der im Oktober 2019 in den Ständerat gewählt worden ist, tritt nicht mehr an.

Die vier Kandidatinnen und die drei Kandidaten werden somit auf der Namenliste aufgeführt, die den Wahlunterlagen für die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger beigelegt wird. Die Aufnahme auf die Namenliste ist nicht Voraussetzung für eine Wahl; es können auch andere Personen gewählt werden.

Montag, 20. Januar, 17:32 Uhr

Theaterblitze wollen Feedbacks

Einblick in ein Kinderstück, aufgeführt im Theaterhaus Thurgau in Weinfelden.

Einblick in ein Kinderstück, aufgeführt im Theaterhaus Thurgau in Weinfelden.

(Bild: Nana Do Carmo )

Seit zehn Jahren veranstaltet das Theater Bilitz die Theaterblitze. Es ist eine Veranstaltungsreihe für Kinder und Jugendliche. Nun wollen die Organisatoren wissen, wie die Theaterstücke bei den jungen Zuschauern ankommen. Dafür suchen sie Familien aus der Region Weinfelden, die zwei Aufführungen besuchen und an einem Nachmittag über Verbesserungsmöglichkeiten diskutieren. 

Interessierte melden sich bis am 9. Februar bei Lena Leuenberger vom Bilitz-Büro.

lena.l@bilitz.ch
www.theaterblitze.ch

Montag, 20. Januar, 15:57 Uhr

Thurgau ist top in der Elektromobilität

Die Grafik zeigt: Im Bereich Elektromobiliät ist der Thurgau top.

Die Grafik zeigt: Im Bereich Elektromobiliät ist der Thurgau top.

(Bild: PD)

(red) 7,4 Prozent der neu eingelösten Personenwagen waren 2019 im Kanton Thurgau mit elektrischem Antrieb ausgerüstet. Das ist mehr als das Dreifache gegenüber dem Vorjahr und der absolute Spitzenwert unter den Kantonen.

Im vergangenen Jahr hat der Kanton rund 400 Umstiegsprämien zugesichert. Wie Zahlen des Bundes zeigen, ist der Anteil von Elektroautos an neueingelösten Personenwagen im Thurgau von 2 Prozent im Jahr 2018 auf 7,4 Prozent im vergangenen Jahr gestiegen. Dieser Wert ist der höchste aller Kantone und liegt deutlich über dem nationalen Anteil von 4,25 Prozent.

Montag, 20. Januar, 14:40 Uhr

14 Stadtführungen in Kreuzlingen

Die erste Kreuzlinger Führung dreht sich ums Thema Trinkwasser.

Die erste Kreuzlinger Führung dreht sich ums Thema Trinkwasser.

(Bild: PD)

(red) Zwischen Februar und November finden in Kreuzlingen 14 Stadtführungen und Vorträge statt, die sich mit historischen, künstlerischen, kulturellen, biologischen und technischen Themen rund um die Stadt befassen. Der Flyer «Kreuzlingen entdecken», liegt ab sofort zum Abholen auf der Stadtkanzlei oder Downloaden bereit. Die erste Exkursion «Unser Trinkwasser» findet am 12. Februar 2020 statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

www.kreuzlingen.ch

Montag, 20. Januar, 14:07 Uhr

Weinfelden schliesst Qualifikation mit einem weiteren Sieg ab

Die Trauben verlieren diese Saison kein einziges Mal in der Gütti.

Die Trauben verlieren diese Saison kein einziges Mal in der Gütti.

(Bild: PD)

(red) Auch das letzte Spiel der Regular Season beendet der SC Weinfelden siegreich. Damit bleiben die Trauben in dieser Saison in der Gütti ungeschlagen. Die Gastgeber tun sich zwar mit dem Toreschiessen lange etwas schwer, siegen gegen den EHC Lenzerheide-Valbella am Ende jedoch deutlich mit 5:1.

Der SC Weinfelden schliesst damit die Qualifikation auf Rang eins ab und trifft nun zum Playoff-Auftakt am 25.01.2020 zur etwas ungewohnten Zeit um 14.00 h in der Güttingersreuti auf den HC Seetal, den achtplatzierten der Gruppe 1.

Montag, 20. Januar, 13:28 Uhr

«Cat noir» für Schweizer Filmpreis nominiert

O’Neil Bürgi, Regisseur des Kurzfilmes «cat noir»

O’Neil Bürgi, Regisseur des Kurzfilmes «cat noir»

(Bild: PD)

(leo) Der Rummel um die schwarze Katze nimmt kein Ende: Der erste Animationsfilm des Frauenfelders O’Neil Bürgi feiert internationale Erfolge. Der Film «Cat noir» wurde unter anderem an Filmfestivals in Kanada, Indien, USA und Russland gespielt und ausgezeichnet. Bürgis Chancen, nun am 23. Januar für den Schweizer Filmpreis ausgezeichnet zu werden, stehen gut. Sein sechsminütiger Film handelt von einem Mann, der Suizid begehen will, nachdem ihn seine Frau verlassen hat. Die schwarze Katze ist die einzige Zeugin seines Dramas. Dass das heikle Thema Suizid ein so grosses Publikum erreicht, ist nicht selbstverständlich. Auch Bürgi selbst hat dies beschäftigt: «Aber der Film verherrlicht das nicht. Und das Publikum hat es auch verstanden, wohl auch dadurch, dass die Geschichte sehr überhöht und übertrieben erzählt wird», sagt der Regisseur zu «Thurgaukultur». Den Schweizer Filmpreis bekäme Bürgi nicht umsonst: Er hat insgesamt 3600 Illustrationen für den Film angefertigt und die Musik extra komponieren lassen. «Ich arbeite nur mit massgeschneiderten Originalkompositionen, das hat auch mit Qualität zu tun», sagt Bürgi.

Montag, 20. Januar, 11:29 Uhr

Vorbereitungskurs fürs Militärspiel

(red) Zur Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung Militärspiel bietet die Jugendmusik Kreuzlingen einen intensiven Vorbereitungskurs für Frauen und Männer ab 15 Jahren an.

Der versierte Musikpädagoge und Dirigent René Wohlgensinger vermittelt in zehn Einheiten à 90 Minuten alle nötigen theoretischen Kenntnisse. Mit wichtigen Tipps und Tricks steht er beim Blattlesen und Blattspiel zur Seite, das an zusätzlich vier Terminen trainiert wird. Die Abschlussprüfung findet unter „echten Bedingungen“ statt und beinhaltet die Theorieprüfung und das praktische Vorspielt mit Blattlese-Stück und einem individuell vorbereitenden Selbstwahlstück. Danach steht einer erfolgreichen Prüfung nichts mehr in Wege.

Die nächsten Kurse starten am Montag, 2. März 2020. Die Kursgebühr beträgt 130 Franken.

Um eine Anmeldung wird gebeten unter www.jmkreuzlingen.ch. Anmeldeschluss ist der 28. Februar 2020.

Montag, 20. Januar, 10:42 Uhr

Nach 26 Jahren zurück - das Eidgenössische Armbrustschützenfest kommt nach Neuwilen

Die beiden Co-OK-Präsidenten Andreas Häberli und Roland Ravelli.

Die beiden Co-OK-Präsidenten Andreas Häberli und Roland Ravelli.

(Bild: PD/Werner Lenzin)

(red) Vom 7. bis 17. Juli 2022 organisiert der Thurgauer Armbrustschützenverband die Durchführung des Eidgenössischen Armbrustschützenfestes. Diese wird auf der Schiessanlage «Bäärenmos» bei Neuwilen stattfinden. Für das bevorstehende Eidgenössische erwarten die Organisatoren knapp 1000 Schützinnen und Schützen. Regierungsrätin Monika Knill ist Ehrenpräsidentin des Anlasses. Für den Grossandrang muss der Schiessstand von 16 auf 40 Scheiben erweitert werden.

Montag, 20. Januar, 10:11 Uhr

Walderlebnis für Familien im Naturmuseum

Einblick in die Ausstellung im Thurgauer Naturmuseum in Frauenfeld.

Einblick in die Ausstellung im Thurgauer Naturmuseum in Frauenfeld.

(Bild: PD)

(red) Am 26. Januar lädt Museumspädagoge Leander High zu einem spielerischen Rundgang durch die aktuelle Ausstellung «Wild auf Wald» im Naturmuseum ein. Zwischen den Kartonbäumen der Ausstellung sind Kinder und Erwachsene als Waldforscher und Waldforscherinnen unterwegs und entdecken mit Sperberaugen die Geheimnisse des Waldes: Wer raschelt da im Laub? Wo versteckt sich der Siebenschläfer? Und warum ist totes Holz lebendig?

Die Familienführung richtet sich an Kinder von 4 bis 6 Jahren in Begleitung Erwachsener. Der Anlass beginnt um 10.30 Uhr und dauert eine Stunde. Der Eintritt beträgt 5 Franken. Eine Anmeldung ist notwendig.

Anmeldung: 058 345 74 00 / naturmuseum@tg.ch

Montag, 20. Januar, 09:26 Uhr

Neue Leitung für grenzüberschreitenden Flohmarkt

René und Helene Senn sowie die neuen Organisatoren Nicole Esslinger und Oliver Klingert am künftigen Ort des Geschehens.

René und Helene Senn sowie die neuen Organisatoren Nicole Esslinger und Oliver Klingert am künftigen Ort des Geschehens.

(Bild: PD)

(red) Nachdem Helene und René Senn den grenzüberschreitenden Flohmarkt professionell aufgebaut und mit Herzblut während 15 Jahren geleiten haben, ist es für Sie nun an der Zeit, sich anderen Dingen im Leben zu widmen. Die Stadt hat die Marktorganisation deshalb Ende Oktober letzten Jahres neu ausgeschrieben. Mit Oliver Klingert und Nicole Esslinger hat der Stadtrat daraufhin ein neues Organisationsteam gefunden.

Der Flohmarkt findet dieses Jahr am 20. und 21. Juni statt. Es werden 80'000 Besucher erwartet, das Gelände umfasst neu Laufkilometer

Sonntag, 19. Januar, 17:02 Uhr

HC Thurgau verliert auch gegen Sierre

(red) Auch gegen den HC Sierre schafft der HC Thurgau den ersehnten Turnaround nicht. Wie gegen den EHC Visp müssen sich die Leuen mit nur einem Punkt begnügen und warten nun bereits seit vier Spielen auf einen Sieg. Sie verlieren nach Verlängerung mit 2:3. 

Sonntag, 19. Januar, 16:10 Uhr

Whisky Degustation in Diessenhofen

Werner Fuchs ist ein Whisky-Kenner.

Werner Fuchs ist ein Whisky-Kenner.

(Bild: Nana Do Carmo, 31.Januar 2014)

(jab) Das Loft von Werner Fuchs in Diessenhofen gleiche mehr einer gut sortierten Whisky-Bar als einer Wohnung, schreibt die Zeitung «Schaffhauser Nachrichten.» In seiner Wohnung lagere Fuchs rund 70 Flaschen. Der Diessenhofer hat der TZ vor sechs Jahren verraten, dass er seine Leidenschaft für das Getränk im Jahr 2010 entdeckt habe. Auf seine Initiative hin wurde 2015 der Verein Whisky Tasting gegründet. Es geht darum, in regelmässigen Abständen Whisky-Degustationen zu veranstalten.

Am Freitagabend war das erste Whisky Tasting des Jahres 2020. Special Guest war der Ex-Hotelchef Claudio Bernasconi. Dessen Bar im Hotel Waldhaus in St.Moritz verfüge über mehr als 2500 verschiedenen Whisky-Sorten. Die grösste Auswahl der Welt. Fuchs sagt in den «Schaffhauser Nachrichten»: «Bernasconi bringt uns Flaschen mit, die sonst eigentlich nicht auf dem Markt zu haben sind.» Das nächste Whisky Tasting findet am 6.März statt.

Freitag, 17. Januar, 19:39 Uhr

Tödlicher Unfall in Basel-Landschaft – Opfer war Chauffeur des Thurgauer Transportunternehmens Thurtrans

Die Baselstrasse in Liesberg blieb acht Stunden gesperrt.

Die Baselstrasse in Liesberg blieb acht Stunden gesperrt.

(Bild: Polizei Basel-Landschaft)

(red.) Bei einem schweren Unfall in Liesberg (BL) ist am Montag, 13.Januar, kurz nach sieben Uhr auf der Baselstrasse ein Chauffeur ums Leben gekommen. Der 45-Jährige kollidierte mit seinem Camion in die Seitenklappe eines Lieferwagens. Der 33-jährige Lenker des Lieferwagens war unterwegs in Richtung Laufen, als sich unversehens die Seitenklappe seines Laderaums öffnete und frontal in den Führerstand des korrekt entgegen kommenden Sattelschleppers einschlug. Dessen Chauffeur zog sich dermassen schwere Verletzungen zu, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb.

Gemäss Recherchen des «Blick» handelt es sich beim Toten um einen erfahrenen Chauffeur des Thurgauer Transportunternehmens Thurtrans. Die Trauer unter seinen Kollegen ist riesig. Auf dem Hof vor dem Thurtrans-Hauptsitz in Istighofen stehen blaue Lastwagen. An jedem Rückspiegel ist ein schwarzes Band befestigt. Damit gedenken die Chauffeure ihrem toten Arbeitskollegen.