THURGAU-TICKER
Meldungen vom 24. bis 30. Mai

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Dienstag, 8. Juni, 8.55 Uhr

Frauenfeld überarbeitet Plakate zur Maskenpflicht

(red) Die Frauenfelder Task Force Covid-19 hat entschieden, die Plakate zur Maskenpflicht auszuwechseln, teilt Urban Krattiger vom Amt für Kommunikation mit. In den nächsten Tagen wird in frischem Design an die weiterhin geltenden Regelungen erinnert. Das neue Plakat baut auf die Eigenverantwortung der Bevölkerung und wird bis zu einer weitergehenden Aufhebung der Maskenpflicht durch den Bundesrat an diese erinnern. Seit Ende Oktober 2020 wurden in der Frauenfelder Innenstadt Plakate aufgehängt, die den Rayon aufzeigen, in dem eine Maskenpflicht besteht.

Sonntag, 31. Mai, 16:50 Uhr

Durch unsichere Fahrweise aufgefallen

Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von einer Promille.

Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von einer Promille.

Bild: PD

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Sonntag in Münchwilen eine alkoholisierte Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen. Eine Patrouille der Kantonspolizei kontrollierte kurz vor Mitternacht an der Pilgerstrasse eine Autofahrerin, die durch ihre unsichere Fahrweise aufgefallen war. Weil die Atemalkoholprobe bei der 39-jährigen Schweizerin einen Wert von einer Promille ergab, wurde ihr Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Sonntag, 30. Mai, 15:19 Uhr

Knabe sprang unvermittelt auf die Strasse

Nach einem Unfall musste ein Kind ins Spital.

Nach einem Unfall musste ein Kind ins Spital.

Bild: Nana do Carmo

(kapo) Nach einem Verkehrsunfall in Amriswil musste am Samstagabend ein Kind leicht verletzt ins Spital gebracht werden. Kurz nach 19 Uhr fuhr eine 45-jährige PW-Lenkerin auf der Egelmoosstrasse Richtung Grenzstrasse. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau sprang auf Höhe der Liegenschaft Nr. 21 ein Neunjähriger unvermittelt auf die Strasse. Die Autofahrerin bremste voll ab, dennoch wurde das Kind vom Auto erfasst. Der Knabe wurde beim Unfall leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Sonntag, 30. Mai, 12:03 Uhr
Die Frau verletzte sich beim Unfall leicht am Kopf.

Die Frau verletzte sich beim Unfall leicht am Kopf.

Symbolbild: Fotolia

Alkoholisiert mit E-Roller in Hüttlingen verunfallt

(kapo/stm) Eine 32-jährige Slowakin war in der Nacht zum Sonntag um 1.45 Uhr mit ihrem Elektro-Stehroller auf dem Trottoir der Hauptstrasse in Hüttlingen unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam sie zu Fall, als sie über den Bordstein auf die Strasse fahren wollte. Beim Sturz zog sich die Frau leichte Kopfverletzungen zu, und sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Weil die Einsatzkräfte laut Polizeimitteilung bei der Verunfallten Atemalkoholgeruch feststellten, ordnete die Staatsanwaltschaft Frauenfeld eine Blut- und Urinprobe an.

Freitag, 28. Mai, 15:58 Uhr

Keine neuen Todesfälle zu vermelden

(sba) Am Freitag meldet der Kanton Thurgau 27 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. 18 Personen sind derzeit hospitalisiert, sieben davon befinden sich auf einer Intensivstation. Seit gestern gibt es keinen neuen Todesfall zu vermelden. Der Kanton hat bereits 143'000 Impfdosen verabreicht. Das sind knapp 3000 mehr als gestern. Rund 50'000 Personen sind zum zweiten Mal geimpft.

Im Thurgau wurden bereits 143'000 Dosen verimpft.

Im Thurgau wurden bereits 143'000 Dosen verimpft.

Bild: Alexandra Wey / KEYSTONE
Freitag, 28. Mai - 09:37 Uhr

Fischingen: Zwei Personen bei Verkehrsunfall verletzt

(kapo/chs) Bei einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos in Fischingen wurden am Donnerstag zwei Personen verletzt und mussten ins Spital gebracht werden.

Durch den Zusammenstoss wurden beide Fahrzeuglenkenden verletzt.

Durch den Zusammenstoss wurden beide Fahrzeuglenkenden verletzt.

Bilder: Kapo TG

Ein 54-Jähriger fuhr mit seinem Auto um 17.15 Uhr vom Parkplatz einer Liegenschaft auf die Buhwilerstrasse. Dabei kam es zur frontal-seitlichen Kollision mit dem Auto einer 23-Jährigen, die in Richtung Buhwil unterwegs war. Wie es in der entsprechenden Polizeimeldung heisst, geriet das Auto des Mannes durch den Zusammenstoss nach rechts von der Strasse, durchbrach eine Hecke und kam in einem Garten zum Stillstand.

Beide Personen wurden verletzt und mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken. Die genaue Unfallursache wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Freitag, 28. Mai - 09:14 Uhr

Mehr Patientenbetten: Regierungsrat beantragt Zusatzkredit für St.Katharinental

(I.D./chs) Der Regierungsrat des Kantons Thurgau beantragt beim Grossen Rat einen Zusatzkredit von 1,37 Millionen Franken. Wie es in einer entsprechenden Mitteilung der Regierung heisst, betrifft dieser Zusatzkredit die Sanierung des Gästehauses in der Klinik St.Katharinental, damit dort mehr Patientenbetten untergebracht werden können als ursprünglich geplant.

In der Klinik St.Katharinental wird saniert.

In der Klinik St.Katharinental wird saniert.

Bild: Thomas Brack

Im Rahmen des Masterplans Klinik St.Katharinental sei in den vergangenen zwei Jahren die Sanierung der Gebäude Kloster Ost sowie das Herrenhaus angedacht worden. Die baulichen Eingriffe in diese Gebäude wären jedoch so gross gewesen, dass in der Bauphase 20 Betten weniger zur Verfügung gestanden wären. «Die ursprünglich angedachte Übergangslösung mit dem Gästehaus wurde deshalb zu einer definitiven Lösung entwickelt», heisst es in der Mitteilung. In einem ersten Vorprojekt seien die Planer davon ausgegangen, dass infolge der Brandschutzvorschriften für Beherbergungsbetriebe maximal 19 Patientenbetten untergebracht werden können. Unter diesen Voraussetzungen sei eine Kostenschätzung erstellt worden, die als Grundlage für einen Kreditantrag von 580'000 Franken gedient habe und vom Grossen Rat am 2. Dezember 2020 genehmigt worden sei.

Ein überarbeitetes Projekt vom Oktober 2020 habe nun aber aufgezeigt, dass sogar 26 Patientenbetten im Gästehaus untergebracht werden können, sofern das Dachgeschoss baulich angepasst werde. Dies erfordere indes umfangreiche Abbrucharbeiten und tragende Bauteile müssen an die aktuell geforderten Brandwiderstände angepasst werden.

«Die Eingriffe für die Erstellung der sieben zusätzlichen Langzeitpflegeplätze fallen vor allem im Rohbaubereich an», heisst es weiter in der Mitteilung. Die Mehrkosten der Projektanpassung betragen insgesamt 2,025 Millionen Franken. Davon fallen im Rohbau 1,37 Millionen Franken an, die gemäss Vereinbarung mit der thurmed Immobilien AG durch den Kanton Thurgau getragen werden müssen. Deshalb hat der Regierungsrat beim Grossen Rat einen Zusatzkredit beantragt. Sämtliche Massnahmen wurden mit der Feuerpolizei und der Denkmalpflege abgesprochen.

Donnerstag, 27. Mai - 15:32 Uhr

Abstimmungsbeschwerde: Urnengang soll verschoben werden

Der Abstimmungssonntag vom 13. Juni sieht fünf Abstimmungsvorlagen vor.

Der Abstimmungssonntag vom 13. Juni sieht fünf Abstimmungsvorlagen vor.

Bild: Silvan Meile

(wu) Die Thurgauer Kantonsräte Barbara Müller (SP), Peter Schenk (EDU), Oliver Martin, Jürg Wiesli und Hermann Lei (alle drei SVP) haben gemeinsam eine Abstimmungsbeschwerde eingereicht. Diese richtet sich gegen die Abstimmungserläuterungen zum Covid-19- und zum Terrorismusgesetz. Wegen unvollständiger, falscher und irreführender Angaben sei die Abstimmung zu verschieben, verlangen die vier Kantonsräte in ihrer Beschwerde an den Thurgauer Regierungsrat.

Dieser ist gemäss Bundesgesetz über die politischen Rechte Beschwerdeinstanz. Analoge Beschwerden werden auch in diversen andern Kantonen eingereicht, teilt Lei mit.

Zu wenig und irreführende Erläuterungen

Beim Covid-19-Gesetz beanstanden die vier Kantonsräte, die auch als Coronaskeptiker bekannt geworden sind, dass einzig der Gesetzestext vom 25. September 2020 wiedergegeben werde. Auf die problematischsten Ergänzungen des Gesetzestexts, die seither erlassen wurden, werde nur ganz pauschal und in einer Fussnote hingewiesen. Beispielsweise widerspreche die Behauptung im Abstimmungsbüchlein, dass es «nicht um das Impfen» gehe, dem neuen Art. 3a des Gesetzes.

Hinzu komme, dass seit rund 15 Monaten seitens Bundesrat, Task Force, Kantonsregierungen und Leitmedien gezielt ein Klima geschürt werde, welches einen grossen Teil der Bevölkerung verängstige, verwirre und in Panik versetze.

Bezüglich des Terrorismusgesetzes behaupte der Bundesrat im Hinblick auf terroristische Gefährdungen irreführend, dass die Polizei in der Regel erst einschreiten könne, wenn eine Person eine Straftat begangen habe. Der Rechtsschutz gegen die Zwangsmassnahmen würden zudem beschönigend dargestellt.

Donnerstag, 27. Mai - 14:47 Uhr

Bordgastronomie nimmt wieder Fahrt auf

(red) Am 31. Mai 2021 wird die Bordgastronomie auf den Schiffen der Schweizerischen Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) wiedereröffnet. Das teilt die Schifffahrtsunternehmung mit. Auf Vorbestellung steht ein Picknick-Bag für den Tagesausflug auf dem Schiff bereit. Passagiere wählen aus fünf verschiedenen Picknick-Angeboten aus. Vom Znüni-Säckli über das Zmittag-Paket bis zum Zvieri-Angebot.

An Bord gelten dieselben Schutzmassnahmen wie in der Gastronomie an Land: Maximal vier Personen pro Tisch, Registrierungspflicht und Maskentragpflicht bis zum Sitzplatz. Für die Konsumation auf den Aussendecks wählen Fahrgäste das Take-Away-Angebot der Bordgastronomie.

Die Schiffe verkehren auf der ganzen Strecke Schaffhausen - Stein am Rhein - Konstanz/Kreuzlingen mit Halt an allen deutschen und Schweizer Stationen gemäss Fahrplan, heisst es in der Mitteilung weiter. «Die Fahrt auf der schönsten Stromfahrt Europas bietet beim aktuellen Wasserstand ein grenzenloses Schifffahrtsvergnügen.»

Donnerstag, 27. Mai - 14:12 Uhr

Mehr als 3000 Impfungen pro Tag

(red) Die Impfkampagne schreitet voran. Bisher sind im Thurgau 140'689 Dosen verimpft worden. Das teilt der Kanton am Donnerstag mit. Gegenüber den Zahlen vom Vortag sind das 3112 Impfungen mehr. Demnach sind bisher im Thurgau 91'380 erste Impfdosen verabreicht worden, 49'309 mal wurde auch die zweite Dosis gespritzt.

Aktuell befinden sich 20 Personen aufgrund einer Covid-19-Erkrankung in Spitalpflege, sieben davon auf der Intensivstation. Bisher sind im Kanton Thurgau 451 Menschen im Zusammenhang mit Corona verstorben.

Donnerstag, 27. Mai - 13:57 Uhr

Dachstockbrand in Erlen

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus dem Dach über der Wohnung

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus dem Dach über der Wohnung

Bild: Kapo

(red) Beim Brand in einem Mehrfamilienhaus in Erlen entstand am Donnerstagvormittag erheblicher Sachschaden, verletzt wurde niemand. Kurz vor 8 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass ein Feuer in der Dachwohnung eines Mehrfamilienhauses an der Auwiesenstrasse ausgebrochen sei. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau schlugen bereits Flammen aus dem Dachfenster über der Wohnung. Die Feuerwehren Erlen und Birwinken sowie die Stützpunktfeuerwehr Amriswil waren rasch vor Ort und löschten das Feuer.

Die Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten sich selbständig ins Freie retten, schreibt die Kantonspolizei Thurgau. Vier Personen, darunter ein Kleinkind, seien vor Ort durch den Rettungsdienst untersucht worden. "Vertreter der Gemeinde Erlen waren vor Ort und kümmerten sich um eine allfällige Notunterbringung der Betroffenen."

Die Brandursache ist noch unklar. Der Brandermittlungsdienst hat Untersuchungen aufgenommen.

Die Brandursache ist noch unklar. Der Brandermittlungsdienst hat Untersuchungen aufgenommen.

Bild: BRK News

Die Brandursache ist noch unklar. Der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau haben zusammen mit einem Elektroinspektor die Untersuchungen aufgenommen.

Donnerstag, 27. Mai - 12:17 Uhr

Partei- und Gemeindevertreter erweisen höchster Thurgauerin die Ehre

(red) Im kleinen Rahmen und inmitten von Obstbäumen wurde die frisch gewählte Grossratspräsidentin Brigitte Kaufmann (FDP) am frühen Mittwochabend nach der Grossratssitzung mit einem kleinen Empfang überrascht. Gemeindepräsident Richard Stäheli und ihre Parteikollegen Anders Stokholm (Fraktionspräsident), Gabriel Macedo (Parteipräsident), Philipp Gemperle (Bezirkspräsident FDP Arbon) und Daniel Güntzel (Präsident Ortspartei Uttwil und Umgebung) sowie Gastgeber Marcel Schmid (Thurfrut AG) lobten die Verdienste der engagierten Kantonsrätin und ehemaligen Uttwiler Gemeindepräsidentin, schreibt die FDP in einer Mitteilung. «Ich fühle mich von euch mitgetragen und freue mich auf diese besondere Aufgabe und den Kür-Bereich mit all den Begegnungen im ganzen Thurgau», wird Brigitte Kaufmann darin zitiert. Bereits am Mittag nach der Grossratssitzung in Frauenfeld wurde die höchste Thurgauerin von einer kleinen Delegation aus ihrer Ortspartei mit persönlichen Glückwünschen, Blumenstrauss und passendem Transparent überrascht. Offiziell und im grösseren Rahmen feiern werden die Uttwiler ihre Grossratspräsidentin zu einem späteren Zeitpunkt.

Donnerstag, 27. Mai - 11:08 Uhr

Frauenfeld schreibt Anerkennungs- und Förderpreis aus

(red) Das Amt für Kultur der Stadt Frauenfeld sucht ab sofort Vorschläge für den Anerkennungspreis sowie den Förderpreis 2021. Bereits 90 Mal habe der Stadtrat seit 1982 Anerkennungspreise an Personen und Institutionen aus dem kulturellen, gemeinnützigen, sozialen oder sportlichen Bereich verliehen. «Dies erfolgt als Zeichen der Wertschätzung für jahrelange Engagements, die dem Zusammenleben, dem Zusammenhalt der Gesellschaft und dem Image der Stadt förderlich sind», heisst es in einer Mitteilung. 2020 wurde Heidi Hartmann für ihren Einsatz in der städtischen Altersarbeit ausgezeichnet.

Seit 2017 schreibt der Stadtrat zusätzlich einen Förderpreis aus. Die Idee dabei ist, auch offen für neue Impulse zu sein und überzeugende Ideen, förderungswürdige Projekte oder eine aktuelle besondere persönliche Leistung auszeichnen zu können – ohne vorheriges jahrelanges Engagement. Förderpreisträger 2020 war der Verein «RestEssBar», der sich gegen Food Waste und für die Lebensmittelbeschaffung von Personen mit kleinem Budget einsetzt.

Bis am 20. Juni 2021 können alle Frauenfelderinnen und Frauenfelder ihre Vorschläge für den Anerkennungs- und den Förderpreis 2021 einreichen. Der Anerkennungspreis ist mit 10‘000 Franken für Institutionen beziehungsweise 5‘000 Franken für Einzelpersonen, der Förderpreis mit 5‘000 Franken dotiert.

Donnerstag, 27. Mai - 10:13 Uhr

Mehrausgaben bei den sozialen Leistungen

Das Thurgauer Sozialversicherungszentrum Thurgau.

Das Thurgauer Sozialversicherungszentrum Thurgau.

Donato Caspari

(red) Das Sozialversicherungszentrum Thurgau (SVZ) hat im Jahr 2020 Leistungen von insgesamt über 1,291 Milliarden Franken ausbezahlt. Dies sind rund 70 Millionen Franken mehr als im Vorjahr. Die Versicherungsbeiträge beliefen sich auf über 551 Millionen Franken – dies ist gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 2.56 Prozent. Die Zahl der AHV-Leistungsbezüger ist weiter angestiegen, die AHV-Ausgaben sind um 3.39 Prozent gewachsen. Das SVZ zahlte Ergänzungsleistungen (EL) von fast 124 Millionen Franken aus, was einer Zunahme im Vergleich zum Vorjahr von 4.48 Prozent entspricht. Der Bund trägt ein Drittel dieser Kosten.

«Inzwischen zahlte das SVZ rund 60 Millionen Franken an Corona-Erwerbsersatzentschädigung aus und half dadurch mit, die Krise teilweise zu entschärfen» heisst es in einer Mitteilung weiter.

Donnerstag, 27. Mai - 09:29 Uhr

Dokumentarfilm über den Schriftsteller Peter Stamm

Der Thurgauer Autor Peter Stamm zu Beginn einer Lesung.

Der Thurgauer Autor Peter Stamm zu Beginn einer Lesung.

Reto Martin

(red) Der Regierungsrat hat der C-Films AG aus Zürich für die Produktion des Dokumentarfilms «In einer Welt wie dieser» von Georg Isenmann und Arne Kohlweyer einen Beitrag von 30 000 Franken aus dem Lotteriefonds gewährt. Die beiden Regisseure planen einen rund 60-minütigen Dokumentarfilm über den international renommierten Thurgauer Schriftsteller Peter Stamm. Der Film begleitet Peter Stamm im Entstehungsprozess eines neuen Romans. Er folgt ihm an Orte, die den Schriftsteller inspirieren und zu Personen, die bei einem solchen Prozess eine zentrale Rolle spielen. Ziel des Films ist es, den kreativen Prozess hinter der Entstehung eines neuen Werks sichtbar zu machen.

Mittwoch, 26. Mai - 19:10 Uhr

Organisatoren planen eine Alternative zum Openair Frauenfeld

(FM1Today) Die Organisatoren des Openair Frauenfeld planen im September ein «Festival unter Freunden», wie sie am Mittwochabend auf Instagram mitteilen. Der Bundesrat hat am Nachmittag weitere Lockerungen der Coronamassnahmen angekündigt. Demnach sollen ab 20. August Grossveranstaltungen, wenn es die epidemiologische Lage erlaubt, mit maximal 10'000 Personen stattfinden können.

Der Frauenfelder Stadtpräsident Anders Stockholm habe im Gespräch mit dem Verwaltungsratspräsidenten der First Event AG, Wolfgang Sahli, die Aktion gutgeheissen, wie «FM1Today» schreibt. «Wir würden uns sehr freuen, wenn das unter der Einhaltung der Schutzkonzepte durchgeführt werden könnte», sagt Anders Stockholm. Wolfgang Sahli ergänzt:

«Wir schulden es den Jungen, dass wir noch etwas machen.»

Weitere Informationen zum Line-Up und dem Ticketverkauf sollen in den nächsten Tagen folgen.

Mittwoch, 26. Mai, 16:56 Uhr

1000 Tonnen Erdbeeren pro Woche

Der Thurgau ist ein Erdbeeri-Kanton. Jetzt geht die Hauptsaison der roten Früchtchen los.

Der Thurgau ist ein Erdbeeri-Kanton. Jetzt geht die Hauptsaison der roten Früchtchen los.

Bild: Reto Martin

(red) Der regnerische Frühling verzögerte die Reife der Schweizer Erdbeeren. Jetzt sind sie reif und die Pflückmengen steigen täglich an. Die Hauptsaison startet in der zweiten Juniwoche mit einer Menge von rund 1000 Tonnen Erdbeeren pro Woche. Der Schweizer Obstverband erwartet eine gute Ernte im Umfang von rund 7000 Tonnen.

Mittwoch, 26. Mai, 16:49 Uhr

Nur zwei Diebstähle gemeldet

Diebstahl von Booten kommt im Bodensee häufig vor. Dieses Jahr jedoch aufgrund der Pandemie seltener.

Diebstahl von Booten kommt im Bodensee häufig vor. Dieses Jahr jedoch aufgrund der Pandemie seltener.

Bild: Andrea Stalder

(red) Wie das Polizeipräsidium Göppingen mitteilt, gab es im Coronajahr erheblich weniger Bootsdiebstähle als in den Vorjahren. Davon betroffen ist auch die Schweiz als Anreinerstaat. Das Spezialteam des Kompetenz-Zentrums Bootskriminialität Baden-Wüttemberg (KBK) ist für die Ermittlung von Bootsdiebstählen zuständig. Wegen der geschlossenen Grenzen und den strikten Grenzkontrollen 2020 meldet das KBK aus der Schweiz nur zwei Bootsdiebstähle und vier weitere Diebstähle am deutschen Bodenseeufer.

Mittwoch, 26. April, 15:53 Uhr

Luca Cabalzar übernimmt die Leitung in der Affeltranger Filiale

Stephanie Ruckstuhl-Oberhänsli übergibt die Leitung der TKB-Filiale Affeltrangen an Luca Cabalzar.

Stephanie Ruckstuhl-Oberhänsli übergibt die Leitung der TKB-Filiale Affeltrangen an Luca Cabalzar.

Bild: PD

(red) Luca Cabalzar heisst der neue Leiter der Thurgauer Kantonalbank (TKB) in Affeltrangen. Kürzlich hat er den Stab von Stephanie Ruckstuhl-Oberhänsli übernommen, die im Hinblick auf ihre Mutterschaft kürzer treten will, wie die Bank in einer Mitteilung schreibt. Cabalzar ist seit seiner Lehrzeit bei der Bank tätig. Zuletzt war er Berater in der Filiale Aadorf. Der 29-jährige Bankfachmann ist gut vertraut mit der Region.

Mittwoch, 26. Mai, 15:25 Uhr

Luftqualität hat sich verbessert

(red) Die Luftqualität in der Ostschweiz hat sich 2020 weiter verbessert, wie einer Medienmitteilung der Organisation Ostluft zu entnehmen ist. Die Luftqualität wird an 18 Stationen in den Ostschweizer Kantonen gemessen. Grossflächige Grenzwertüberschreitungen bei Ozon, Ammoniak und krebserregendem Russ. Durch die konsequente Umsetzung bekannter Massnahmen, wie etwa die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel, kann die Luftbelastung noch mehr vermindert werden.

Mittwoch, 26. Mai, 14:10Uhr

Zwischenstand: Härtefallentschädigungen im Wert von 38 Millionen Franken bewilligt

Über die Hälfte der Härtefall-Anträge kommen aus der Gastronomie. Ab dem 31. Mai dürfen Restaurants auch Innenbereiche wieder öffnen.

Über die Hälfte der Härtefall-Anträge kommen aus der Gastronomie. Ab dem 31. Mai dürfen Restaurants auch Innenbereiche wieder öffnen.

Bild: Keystone / Ennio Leanza

(red) Seit dem 1. Februrar wurden 948 Härtefall-Anträge eingereicht. Dies teilt das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit mit. Rund 90 Prozent der Anträge wurden zugelassen. Anträge, die vor dem neuen Härtefallprogramm (ab dem 13. April) eingereicht oder schon abgeschlossen wurden, werden automatisch nach den aktuellen Bestimmungen neu beurteilt.

Insgesamt sind Härtefallentschädigungen im Wert von 38 Millionen Franken bewilligt worden. Es sei davon auszugehen, dass 80 Prozent der Entschädigungen in Form von A-Fonds-Perdu erfolgen werden. Mehr als die Hälfte der Anträge stammt aus der Gastronomie.

Mittwoch, 26. Mai, 12:55 Uhr

Nachspiel zum Verkauf der Elektrizitätswerk Bürglen AG: Regierungsrat lehnt Forderung ab

(wu) Damit die Gemeinden ihre Versorgung mit Strom, Wasser und Gas sichern können, sollen sie ein Vorkaufsrecht erhalten, wenn ein solcher Betrieb den Eigentümer wechselt. Vor Jahresfrist haben fünf Kantonsräte verschiedener Parteien und 86 Mitunterzeichner eine Motion mit dieser Forderung eingereicht. Der Regierungsrat lehnt sie ab.

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Wie er in seiner kürzlich veröffentlichten Beantwortung schreibt, geht die Motion auf einen Einzelfall zurück: den Verkauf der Elektrizitätswerk Bürglen AG an die St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG 2016. Diese Aktiengesellschaft in privatem Familienbesitz sei ein «absoluter Einzelfall in der Stromversorgung im Kanton Thurgau» gewesen. Die Versorgungssicherheit in Bürglen wird laut Regierungsrat durch den Verkauf nicht gefährdet.

Wäre es anders, würden die notwendigen gesetzlichen Mittel bereitstehen. Ein Vorkaufsrecht brauche es nicht. Dies gelte auch für die Bereiche Wasser und Gas. In allen drei Infrastrukturbereichen sind es ohnehin meist die Gemeinden selber oder von ihnen gegründete Zweckverbände oder kontrollierte Aktiengesellschaften, welche die Leitungen bauen und unterhalten.

Mittwoch, 26. Mai, 09:27 Uhr

24 neue Infektionen mit Covid-19

Die aktuellen Coronazahlen.

Die aktuellen Coronazahlen.

Screenshot: www.tg.ch

(jab) Der Kanton Thurgau gibt heute, Mittwoch, 24 neue bestätigte Coronainfektionen bekannt. Die Anzahl hospitalisierter Personen hat um zwei zugenommen. Es gibt ausserdem ein neues Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19 zu vermelden.

Hingegen ist die Anzahl Personen auf der Intensivstation um zwei gesunken und es befinden sich 18 Personen weniger aktuell in Isolation. Verimpft wurden insgesamt 4'101 Dosen. Davon sind rund 63 Prozent erste Impfdosen.

Mittwoch, 26. Mai, 11:31 Uhr

Stockende Übertragung der Grossratsdebatte

(wu) Die Übertragung der laufenden Grossratsdebatte über Internet funktioniert derzeit nicht zufriedenstellend. Es kommt immer wieder zu Stockungen. Er kenne den genauen Grund bisher nicht, sagt Frank Wäny, Geschäftsführer der Firma Showlight AG, auf Anfrage. Es gebe ein Problem beim Upload. Die Ursache liege deshalb nicht bei der allenfalls grösseren Zahl Internetbesuchern, die sich für die umstrittene Wahl der Vizepräsidentin des Grossen Rats interessieren. Die bisherigen Übertragungen aus dem Thurgauer Grossen Rat hätten gut funktioniert.

Mittwoch, 26. Mai, 11:00 Uhr

Gasgrill in Frauenfeld fing Feuer

Der Gasgrill geriet in Brand. Verletzt wurde niemand.

Der Gasgrill geriet in Brand. Verletzt wurde niemand.

Bild: Kapo TG

(kapo) Am Dienstagabend nahm ein 55-jähriger Mann im Garten einer Liegenschaft an der Neuhofstrasse in Frauenfeld einen Gasgrill in Betrieb. Wenig später bemerkte er, dass dieser in Brand geraten war.

Die Feuerwehr Frauenfeld war rasch vor Ort und konnte den Brand löschen. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden ist einige tausend Franken hoch. Die Brandursache wird von der Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.

Mittwoch, 26. Mai, 09:27 Uhr

Motorradfahrer verletzt sich bei Sturz in Bussnang

Nachdem er zwei Fahrzeugen ausgewichen ist, kollidierte ein Motorradfahrer in Bussnang mit einem Baum.

Nachdem er zwei Fahrzeugen ausgewichen ist, kollidierte ein Motorradfahrer in Bussnang mit einem Baum.

Bild: PD

(kapo) In Bussnang verursachte am Dienstag ein Motorradfahrer einen Selbstunfall. Der 18-Jährige war mit seinem Motorrad kurz vor 14.30 Uhr auf der Viaduktstrasse in Richtung Oberbussnang unterwegs. Gemäss seinen Angaben gegenüber der Kantonspolizei Thurgau musste er in der Rechtskurve vor der Verzweigung in die Hauptstrasse einem schwarzen Kleinwagen sowie einem Linienbus aus der Gegenrichtung ausweichen. Dabei kam er von der Strasse ab und kollidierte mit einem Baum.

Der Motorradlenker wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken. Der genaue Unfallhergang wird von der Kantonspolizei Thurgau abgeklärt. Die Lenkerin oder der Lenker des schwarzen Autos sowie weitere Auskunftspersonen werden gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Weinfelden unter 058 345 25 00 zu melden.

Mittwoch, 26. Mai, 09:20 Uhr

Bildungs- und Beratungszentrum Arenenberg soll Biodiversität erfassen

(wu) Das kantonale landwirtschaftliche Bildungs- und Beratungszentrum Arenenberg soll mit Hilfe von Drohnen, Satelliten und auf dem Feld montierten Sensoren die Biodiversität erfassen. Davon soll auch die Landwirtschaftsproduktion profitieren. Das Globalbudget des Arenenbergs soll dafür in den nächsten fünf Jahren zusätzlich jeweils um 950'000 Franken erhöht werden.

Dieses Ziel ist in einer Leistungsmotion enthalten, die Stefan Leuthold (GLP, Frauenfeld), Toni Kappeler (GP, Münchwilen) und Daniel Vetterli (SVP, Rheinklingen) und 65 Mitunterzeichner eingereicht haben. Der Zustand der Biodiversität im Thurgau wird derzeit alle drei Jahre mittels 70 über den Kanton verteilter Planquadrate erfasst. Dieses System kommt laut den Motionären an seine Grenzen, wenn die Biodiversitätsinitiative umgesetzt wird.

Dienstag, 25. Mai, 17:44 Uhr

Zwölf Thurgauer Kulturschaffende am «Heimspiel 2021»

Die Frauenfelder Fotografin Simone Kappeler Fotografin ist eine von zwölf Thurgauer Kunstschaffenden, welche ihre Werke am «Heimspiel 2021» zeigen dürfen.

Die Frauenfelder Fotografin Simone Kappeler Fotografin ist eine von zwölf Thurgauer Kunstschaffenden, welche ihre Werke am «Heimspiel 2021» zeigen dürfen.

Bild: Andrea Stalder

(red) Das «Heimspiel» präsentiert und vernetzt das zeitgenössische Kunstschaffen über die Ländergrenzen hinaus. Die diesjährigen Ausstellungen finden im Kunsthaus Glarus, dem Kunstmuseum St.Gallen, der Kunst Halle Sankt Gallen, in der Kunsthalle Appenzell und im Kunstraum Dornbirn statt.

Insgesamt haben sich 448 Künstlerinnen und Künstler für das «Heimspiel 2021» beworben. Die Kuratorinnen und Kuratoren der ausstellenden Häuser haben 81 Kunstschaffende ausgewählt. Darunter befinden sich zwölf Thurgauer Kulturschaffende. Nebst der Frauenfelder Fotografin Simone Kappeler, welche den diesjährigen Thurgauer Kulturpreis erhalten hat, sind dies: Claude Bühler, Nicola Grabiele, Susanne Hefti, Stefanie Koemeda, Jana Kohler, Rachel Lumsden, Reto Müller, Thi My Lien Nguyen, Cheyenne Oswald, Karin Schwarzbek und Cristina Witzig.

Dienstag, 25. Mai, 17:33 Uhr

Der Grosse Rat wählt

(wu) Für die Sitzung des Thurgauer Grossen Rats sind am Mittwoch diverse Wahlgeschäfte traktandiert. Nebst einer neuen Vizepräsidentin des Grossen Rats soll auch eine Präsidentin gewählt werden. Einzige Kandidatin ist die bisherige Vizepräsidentin Brigitte Kaufmann (FDP). Ferner kandidieren Monika Knill (SVP) als Präsidentin des Regierungsrats und Carmen Haag (CVP) als Vizepräsidentin.

Weitere Wahlen betreffen den Bankrat der Thurgauer Kantonalbank; der Regierungsrat schlägt den bisherigen Bankrat Roman Brunner zur Wahl als Präsident vor. Auf dem Programm stehen auch zwei Interpellationen zum Thema Corona, die eine von der linken Ratsseite, die andere von der rechten. Die nicht-öffentliche Sitzung in der Frauenfelder Rüegerholzhalle beginnt um 9.30 Uhr. Interessierte können sie via Livestream auf der Kantons-Website verfolgen.

Dienstag, 25. Mai, 15:17 Uhr

Gratis Coronatests in Konstanz

Schnelltests sind in Konstanz nun auch für Ausländer kostenlos verfügbar.

Schnelltests sind in Konstanz nun auch für Ausländer kostenlos verfügbar.

Bild: Gaetan Bally / KEYSTONE

(red) Bisher konnten sich in Deutschland nur Personen kostenlos auf das Coronavirus testen lassen, welche ihren Wohnsitz im Land haben. Nachdem das Deutsche Gesundheitsministerium hat die Testverordnung angepasst hat, sind die gratis Antigen-Schnelltests auch für «Gäste und Grenzgänger aus dem Ausland» verfügbar. Darauf macht die Stadt Konstanz in einer Mitteilung aufmerksam.

Somit können sich in Konstanz auch Schweizer Einkaufstouristen gratis testen lassen. Die Stadt bietet auf ihrer Website eine Übersicht zu den Testangeboten. Seit Auffahrt dürfen Schweizer wieder nach Deutschland, ohne danach in Quarantäne gehen zu müssen – allerdings dürfen sie sich dort nur für 24 Stunden aufhalten.

Dienstag, 25. Mai, 12:12 Uhr
Die aktuellen Thurgauer Coronazahlen

Die aktuellen Thurgauer Coronazahlen

Screenshot: www.tg.ch

45'000 Thurgauerinnen und Thurgauer vollständig geimpft

(rsc) Der Kanton Thurgau meldet am Dienstag 25 neue Infektionen mit dem Coronavirus seit Montag. Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 sind keine weiteren hinzugekommen. Die Anzahl hospitalisierter Coronapatienten hat um zwei abgenommen. Allerdings befindet sich eine Person mehr (insgesamt acht) auf der Intensivstation. Mittlerweile sind im Thurgau mehr als 131'000 Imfdosen verabreicht worden. Über 45'000 Thurgauerinnen und Thurgauer sind bereits vollständig geimpft.

Dienstag, 25. Mai, 10:00 Uhr

Kreuzlinger Seenachtfest ist abgesagt

Feuerwerk am Fantastical 2019, am bislang letzten Kreuzlinger Seenachtsfest.

Feuerwerk am Fantastical 2019, am bislang letzten Kreuzlinger Seenachtsfest.

Bild: Andrea Stalder

(red) Lange hatte das Organisationskomitee noch leise Hoffnung auf ein Fantastical 2021. «Tatsache aber ist, dass der Verein Kreuzlinger Seenachtfest keine Planungssicherheit hat, da Rahmenbedingungen zur Durchführung von Grossveranstaltungen fehlen», schreiben die Verantwortlichen in einer Mitteilung. Ein Anlass mit mehr als 30 000 Menschen sei in den kommenden Wochen und Monaten unrealistisch und aus Sicht der Organisatoren auch unverantwortlich.

Sie haben deshalb entschieden, das diesjährige Kreuzlinger Seenachtfest abzusagen. Die Grossveranstaltung findet somit nach der Absage 2020 zum zweiten Mal in Folge nicht statt.

Dienstag, 25. Mai, 09:31 Uhr
Der Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Gottlieberstrasse in Kreuzlingen verursachte mehrere zehntausend Franken Sachschaden.

Der Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Gottlieberstrasse in Kreuzlingen verursachte mehrere zehntausend Franken Sachschaden.

Bild: PD

Wohnungsbrand in Kreuzlingen

(kapo) Am Sonntag kam es in Kreuzlingen zu einem Brand. Kurz nach 17 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass in einer Wohnung im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses an der Gottlieberstrasse ein Feuer ausgebrochen sei. Die Feuerwehr Kreuzlingen kam mit rund 60 Einsatzkräften vor Ort und löschte den Brand. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist mehrere zehntausend Franken hoch.

Zur Spurensicherung und Klärung der Brandursache kamen der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau vor Ort. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen steht als Brandursache ein technischer Defekt im Vordergrund.

Dienstag, 25. Mai, 09:07 Uhr

343 umfassend Verbeiständete

Im Kanton Thurgau leben 343 besonders hilfsbedürftige Männer und Frauen, über die eine umfassende Beistandschaft errichtet worden ist. Damit verbunden ist der Verlust der politischen Rechte. Der Grund liege in der fehlenden Urteils- und Handlungsfähigkeit, schreibt der Regierungsrat in der Beantwortung einer Anfrage von Ueli Keller (GP, Bischofszell).

Laut Keller ist der Ausschluss Behinderter von den politischen Rechten ein Überbleibsel aus Zeiten, als auch Frauen und armengenössige Männer davon ausgeschlossen waren. Der Ausschluss widerspreche der UNO-Behindertenrechtskonvention. (wu)

Sonntag, 23. Mai - 10:15 Uhr

29-Jähriger verliert Kontrolle über das Auto – Beifahrerin leicht verletzt

(kapo/chs) Ein 29-jähriger Autofahrer war am Samstag gegen 16.40 Uhr auf der Gentenegg von Allenwinden in Richtung Zinggen in Fischingen unterwegs. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau verlor er in einer Kurve die Kontrolle über sein Auto. Dieses kam von der Strasse ab, kollidierte mit einem Randleitpfosten und blieb schlussendlich auf der Fahrerseite auf einem Waldweg liegen.

Die Beifahrerin musste nach dem Unfall ins Spital gebracht werden.

Die Beifahrerin musste nach dem Unfall ins Spital gebracht werden.

Bild: Kapo TG

Wie es in der Mitteilung der Polizei weiter heisst, konnten sich beide Insassen des Autos selbst befreien. Die 28-jährige Beifahrerin wurde vom Rettungsdienst mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht. Der Sachschaden ist mehrere zehntausend Franken hoch.

Sonntag, 23. Mai - 10:10 Uhr

Alkoholisiert am Steuer

(kapo/chs) Die Kantonspolizei Thurgau hat am frühen Sonntagmorgen in Bottighofen einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte gemäss Mitteilung kurz nach 2 Uhr an der Lengwilerstrasse einen Autofahrer, der zuvor durch seine Fahrweise aufgefallen war. Weil die Atemalkoholprobe beim 31-jährigen Schweizer einen Wert von 0,90 mg/l (1,8 Promille) ergab, wurde sein Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamts eingezogen.