THURGAU-TICKER: Kandidat für Präsidium der Diessenhofer Fussballer bringt sich ins Gespräch +++ Paul Roth wird neuer Thurgauer Staatsschreiber +++ Jusos besprayten auch Schulen in Frauenfeld und Weinfelden

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Mittwoch, 22. Januar, 11:31 Uhr

Palella will neu FCD präsidieren

Antonio Palella, künftiger Präsident des FC Diessenhofen.

Antonio Palella, künftiger Präsident des FC Diessenhofen.

(Bild: PD)

(red) «Es kann doch nicht sein, dass dieser Verein keinen Präsidenten hat!» Dies schoss Toni Palella durch den Kopf, als er vergangenen Sommer erfuhr, dass der FC Diessenhofen (FCD) vorderhand keinen Vorsitzenden hat.

Dieser Gedanke liess dem 42-jährigen Marketingleiter eines namhaften Schaffhauser Unternehmens fortan keine Ruhe. Schliesslich wohnt er mit Familie in Diessenhofen, und seine zwölfjährigen Zwillingen spielen beim Verein. Er war auch schon Juniorentrainer auf den Prakerwiesen, spielte selbst für den FC Büsingen und als Goalie in Thayngen.

Nun soll die Funktionärskarriere beginnen, denn ab Sommer präsidiert Palella den FCD. In Absprache mit seiner Familie will er sich der Herausforderung stellen – vorerst zeitlich etwas limitiert. Gewählt wird er dann an der Generalversammlung im August. Dies hindert ihn nicht, sich bereits jetzt im Vorstand einzubringen.

Mittwoch, 22. Januar, 10:30 Uhr

Neuer Staatsschreiber ist gewählt

(sme/seb.) Der Thurgauer Grosse Rat wählte am Mittwoch in Weinfelden Paul Roth mit 108 von 117 gültigen Stimmen zum neuen Staatsschreiber des Kantons Thurgau. Der promovierte Sprachwissenschafter verfügt über einen Master in Rechtswissenschaft. Er tritt sein neues Amt am 1. Juni 2020 an. Roth wohnt in Frauenfeld.

Paul Roth

Paul Roth

(Bild: PD/Bettina Kunz)

Der 60-jährige Roth tritt die Nachfolge von Rainer Gonzenbach an. Dieser wurde im Januar 2000 zum Staatsschreiber gewählt. Am 2. Juli 2019 gab er bekannt, aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Wiederwahl anzutreten. Gonzenbach wie auch Roth gehören der FDP an. Damit bleibt diese wichtige Funktion in der Hand der Freisinnigen.

Die Fraktionspräsidienkonferenz des Grossen Rates hat Mitte November Paul Roth und Dean Kradolfer als Kandidaten für die Funktion des Staatsschreibers nominiert. Kradolfer hatte dann aber im Dezember die Fraktionen informiert, dass er sich als Kandidat zurückzieht.

Seine Begründung: der andere Kandidat, Paul Roth, sei die bessere Wahl für dieses Amt und damit den Kanton. Roth ist bereits Generalsekretär beim Departement für Erziehung und Kultur. Man nehme diesen Entscheid zur Kenntnis und belasse es bei einer Kandidatur, schreibt der Kanton in einer Mitteilung vom 18. Dezember 2019.

Mittwoch, 22. Januar, 09:41 Uhr

Wahlen und Wil-West

(wu) Heute Mittwoch hat das Thurgauer Kantonsparlament die alle vier Jahre stattfindenden Gesamterneuerungswahlen diverser Gremien und Ämter traktandiert: unter anderem Staatsschreiber, Obergericht und Gebäudeversicherung. Aller Voraussicht nach wird der Grosse Rat den langjährigen Hinterthurgauer Berufsrichter und SVP-Kantonsrat Cornel Inauen neu zum Oberrichter wählen.

Der Münchwiler Cornel Inauen wird heute vom Grossen Rat als Oberrichter gewählt.

Der Münchwiler Cornel Inauen wird heute vom Grossen Rat als Oberrichter gewählt.

(Bild: Reto Martin)

Gegenüber 2016 ist die Wahlsitzung vom Mai in den Januar vorgezogen worden. So bleibt mehr Zeit bis zum Amtsantritt am 1. Juni. Traktandiert ist ferner das Projekt Wil-West und der Werkhof Amriswil.

Dienstag, 21. Januar, 16:38 Uhr

Jusos besprayten auch Schulen in Frauenfeld und Weinfelden – Polizei bestätigt zwei Anzeigen wegen Sachbeschädigung

(ubr/wu) Die heikle Abstimmungsaktion der Juso Thurgau war nicht auf öffentliche Gebäude in Kreuzlingen beschränkt. In einer Medienmitteilung der Juso-Co-Präsidentin Sina Keller heisst es: «Um auf die Dringlichkeit der Botschaft aufmerksam zu machen, haben VertreterInnen der jungen Nein-Kampagne in der Nacht auf den 21. Januar im ganzen Kanton öffentliche Dienstleistungen wie Schulen und Sportstätten abgesperrt und mit Flugblättern bestückt.»

Die Pädagogische Hochschule Kreuzlingen und die Kantonsschule Kreuzlingen haben Anzeige wegen Sachbeschädigung und Farbschmierereien eingereicht, wie der Sprecher der Kantonspolizei Thurgau, Matthias Graf, auf Anfrage mitteilt. «Die Abklärungen laufen.»

Auch beim Bildungszentrum für Technik in Frauenfeld seien die Juso am Werk gewesen, meldete SVP-Kantonsrat Hermann Lei per Twitter. «Den #JUSO gehen offensichtlich die Argumente aus», kommentierte SVP-Regierungsratskandidat Urs Martin. «Sachbeschädigung ist eine Straftat und mit Härte zu ahnden.»

Auch das Komitee «Steuerpaket Ja» verurteilte «die Sachbeschädigungen und die Angstmacherei» und ist «enttäuscht über die Gesprächsverweigerung». Das Ja-Komitee wünscht sich laut seiner Sprecherin Tiziana Ferigutti «eine sachliche, öffentliche und intensive Diskussion» und kämpft weiterhin für die Vorlage, welche «unsere Familien stärkt und Arbeitsplätze im Thurgau schützt».

Auch beim BBZ in Weinfelden war die Juso aktiv in der Nacht auf Dienstag.

Auch beim BBZ in Weinfelden war die Juso aktiv in der Nacht auf Dienstag. 

(Bild: Juso Thurgau)

Diese Aufnahme zeigt den Vorplatz des Berufsbildungszentrums in Weinfelden, hier waren die Juso offenbar auch aktiv. 

Dienstag, 21. Januar, 16:28 Uhr

Konstanzer Polizei fahndet nach drei Erpressern

(red) Wegen des Tatverdachts der schweren räuberischen Erpressung fahndet das Kriminalkommissariat Konstanz nach drei unbekannten Männern, die gemeinsam am 17. November 2019 und am 22. November 2019 im Bereich der Reichenaustrasse mehrere Personen bedroht und zur Herausgabe von Bargeld genötigt haben sollen.

Die drei Täter sprachen am Sonntag, 17. November 2019, gegen 02.30 Uhr im Bereich eines Schnellrestaurants in der Reichenaustrasse zwei Personen an, und gaben an, sie hätten eine Autopanne erlitten. Dies war jedoch nur ein Vorwand, um die späteren Opfer von dem belebten Bereich des Schnellrestaurants wegzulocken. Auf einem Parkplatz eines Lebensmitteldiscounters in der Nähe drückte anschließend einer der Täter einen unbekannten Gegenstand in den Rücken eines der Geschädigten und forderte diesen zur Herausgabe von Bargeld auf. Da die Geschädigten kein Bargeld mit sich führten, wurden sie von den drei Unbekannten unter Androhung von Gewalt zu einem in der Nähe befindlichen Geldautomaten geführt. Unter dem Eindruck der fortdauernden Drohungen hoben die Geschädigten jeweils 100 Euro ab und übergaben das Bargeld an die Täter.

Einer der Tatverdächtigen konnte bei der Geldabhebung von einer Kamera fotografiert werden. Die Tätergruppe steht im Verdacht, in der gleichen Nacht mehrmals auf die gleiche Art und Weise versucht zu haben, von weiteren Geschädigten Geld zu erlangen, was jedoch misslang. Am Freitag, 22. November 2019, gelang es ihnen jedoch erneut von zwei Geschädigten Geld zu erpressen.

Personen, die Hinweise zu der auf der Seite des Landeskriminalamts Baden Württemberg gesuchten Person geben können, werden gebeten, sich beim Polizeipräsidium Konstanz, Tel. 0049 7531/995-0, zu melden.

Dienstag, 21. Januar, 15:37 Uhr

Christian Lohr spricht am WEF in Davos

Der Kreuzlinger CVP-Nationalrat Christian Lohr.

Der Kreuzlinger CVP-Nationalrat Christian Lohr. 

(Bild: pd)

(red) Menschen mit einer Behinderung sollen ohne Hindernisse und Diskriminierung am beruflichen und gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Pro Infirmis fordert deshalb am Weltwirtschaftsforum in Davos gleiche Rechte für alle Menschen bei Bildung und Arbeit. «Wenn wir uns für eine inklusive Gesellschaft entscheiden, wo auch Menschen mit einer Beeinträchtigung voll am Leben teilnehmen, dann sollen sie auch die Möglichkeit haben, zur Arbeit zu gehen», sagt Christian Lohr, Vizepräsident von Pro Infirmis und CVP Nationalrat aus Kreuzlingen. Ohne entsprechende Bildung geht das nicht. Lohr nimmt am Donnerstag, 23. Januar in Davos an der frei zugänglichen Diskussionsplattform «Open Forum» teil.

Dienstag, 21. Januar, 14:20 Uhr

Polizei meldet ruhige Bechtelisnacht aber auf Facebook entbrennt eine Rassismusdiskussion

(hil/ubr) Die Kantonspolizei Thurgau vermeldet für die Frauenfelder Bechtelisnacht keine besondere Vorkommnisse. «Die Bechtelisnacht verlief wirklich ausgesprochen ruhig», sagt Matthias Graf, Sprecher der Kantonspolizei Thurgau am Dienstagmittag. Die zirkulierenden Polizisten seien zu einigen wenigen Streitigkeiten gerufen worden. Das sei es aber auch bereits gewesen. «Wir mussten niemanden in Gewahrsam nehmen», sagt Graf und es seien auch keine Sachbeschädigungen zur Anzeige gebracht worden.

Sind solche Kostüme rassistisch? Eine Gruppe Mexikaner an der Bechtelisnacht.

Sind solche Kostüme rassistisch? Eine Gruppe Mexikaner an der Bechtelisnacht.

(Bild: Donato Caspari)

Derweil ist in der Facebook-Gruppe «Du bisch vo Frauefeld, wenn...» eine heftige Diskussion entbrannt. Anna Villiger zeigte sich in einem Post zutiefst schockiert darüber, dass viele ihr Gesicht schwarz angemalt haben (blackfacing) oder als Indianer oder Mexikaner verkleidet gingen.  «Eine ethnische Gruppe ist kein gutes Bechtelis-Kostüm, es ist einfach nur respektlos», findet sie. 107 Kommentare (Stand 14.30 Uhr) sind bis jetzt dazu gepostet worden. 

Printscreen aus der Facebook-Gruppe "Du bisch vo Frauefeld, wenn..."

Printscreen aus der Facebook-Gruppe "Du bisch vo Frauefeld, wenn..."

(Bild: Facebook)
Dienstag, 21. Januar, 13:48 Uhr
Andri Spiller

Andri Spiller

(Bild: Matthias Hafen)

HC Thurgau verpflichtet Andri Spiller

(red) Beendet er die Torflaute? Andri Spiller ist zurück beim HC Thurgau.

Der talentierte Stürmer Andri Spiller, welcher seit der Saison 2018/19 bei den SC Rapperswil-Jona Lakers unter Vertrag steht, wechselt bis zum Ende der Saison 2019/20 fix zum HC Thurgau, wie der Verein mitteilt. Die Vereinbarung zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und dem HC Thurgau ist bis zum Ende der Saison 2019/20 gültig. Andri Spiller kann nach den Playoffs des HC Thurgau wieder an den Obersee zurückgeholt werden.

Andri Spiller wird voraussichtlich am Mittwoch, 22. Januar 2020, im Auswärtsspiel gegen den EHC Winterthur wieder im Dress der Leuen auflaufen.

Dienstag, 21, Januar, 12:01 Uhr

Heikler Abstimmungskampf: Juso sprayt an öffentlichen Gebäuden in Kreuzlingen

Aufnahme von der Webseite der Juso Thurgau.

Aufnahme von der Webseite der Juso Thurgau. 

(Bild: thurgau.juso.tg)
Aufnahme von der Webseite der Juso Thurgau.

Aufnahme von der Webseite der Juso Thurgau.

(Bild: thurgau.juso.tg)

(ubr) Die Juso Thurgau und die Unia Jugend sorgen für Aufruhr mit einer drastischen Aktion zum Abstimmungskampf über die Steuerreform. Gemäss der Webseite der Juso haben ihre Mitglieder in der Nacht auf Dienstag Spray- und Absperraktionen durchgeführt.
Die Aktionen werden mit zwei Bildern dokumentiert. Auf einem ist zu sehen, wie eine Eingangstüre mit Bändern verklebt ist. Es handelt sich offenbar um den Eingang zum Bildungszentrum für Bau und Mode an der Gaissbergstrasse in Kreuzlingen. Auf dem anderen Bild sind die Worte «Ja zu Bildung, Nein zu Staf» zu lesen, auf einen Betonboden gesprayt. Dem Vernehmen nach ist die Aufnahme bei der Pädagogischen Hochschule in Kreuzlingen entstanden. 

Dienstag, 21. Januar, 10:54 Uhr
An der Remisbergstrasse wird gearbeitet.

An der Remisbergstrasse wird gearbeitet. 

(Symboldbild: pd)

Baustart an der Kreuzlinger Remisbergstrasse

(red) Am Montag, 20. Januar 2020, haben die Strassenbauarbeiten an der Remisbergstrasse begonnen. Während der Bauphase gilt ein Einbahnregime, teilt die Stadt Kreuzlingen mit. Voraussichtlich bis Ende April 2020 können die Strassenbauarbeiten an der Remisbergstrasse abgeschlossen werden, optimale Wetterbedingungen vorausgesetzt. Während der Bauzeit gilt ein Einbahnregime mit Fahrrichtung stadtauswärts. Die Verantwortlichen bitten die Anwohnerinnen, Anwohner und Verkehrsteilnehmenden für die mit den Baumassnahmen verbundenen Unannehmlichkeiten um Verständnis. Die Beachtung der Baustellen-Signalisation hilft, Gefahrensituationen zu vermeiden. Alle Baubeteiligten geben ihr Bestes, um die Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten.

Dienstag, 21. Januar, 10:22 Uhr
Symbolbild eines Motoradunfalls.

Symbolbild eines Motoradunfalls. 

(Bild: Kapo ZH)

Deutsche Polizei sucht Zeugen nach tödlichem Motorrad-Unfall

(red) Die Verkehrspolizeiinspektion des Polizeipräsidiums Konstanz richtete am heutigen Freitag eine Ermittlungsgruppe und bat die Kantonspolizei Thurgau um Hilfe bei der Verbreitung des Zeugenaufrufes. Die Ermittlungsgruppe führt die weiteren Ermittlungen zu dem Verkehrsunfall, der sich am Donnerstagnachmittag auf der Bundesstrasse 27 bei Blumberg-Riedböhringen ereignete und bei dem ein 25-jähriger Motorradfahrer tödlich verletzt wurde.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand befuhr der Motorradfahrer die Bundesstrasse 27 in Richtung Blumberg und überholte mit überhöhter Geschwindigkeit mehrere Pkw im Kolonnenverkehr. Aus dieser Kolonne scherte der bislang unbekannte Lenker eines Pkw aus und setzte ebenfalls zum Überholen an. Der Lenker des Motorrades stürzte hinter dem ausgescherten Pkw. Er erlitt schwerste Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle. Am Kraftrad und an der Leitplanke entstand Sachschaden. Der Lenker des ausgescherten Pkw setzte seine Fahrt in Richtung Blumberg fort. Er entfernte sich somit als Unfallbeteiligter unerlaubt vom Unfallort.

Die Ermittlungsgruppe ist unter der Nummer 0049 7733 9960-0 zu erreichen.

Dienstag, 21. Januar, 9:34 Uhr

Regierungsratswahl: Das Kandidatenfeld steht

(red) Für die Gesamterneuerungswahl des Regierungsrates des Kantons Thurgau vom 15. März 2020 sind innert der Eingabefrist sieben Wahlvorschläge eingegangen, teilt der Kanton Thurgau mit. Die Frist ist am Montag, 20. Januar 2020, abgelaufen.

Als Wahlvorschläge zeitgerecht eingegangen sind die Namen von vier bisherigen Mitgliedern des Regierungsrates sowie von je einer neuen Kandidatin und zwei neuen Kandidaten. Es sind dies:

  • Carmen Haag (CVP, bisher)
  • Monika Knill (SVP, bisher)
  • Cornelia Komposch (SP, bisher)
  • Walter Schönholzer (FDP, bisher)
  • Karin Bétrisey (GP)
  • Ueli Fisch (GLP)
  • Urs Martin (SVP)

Jakob Stark (SVP), der im Oktober 2019 in den Ständerat gewählt worden ist, tritt nicht mehr an.

Die vier Kandidatinnen und die drei Kandidaten werden somit auf der Namenliste aufgeführt, die den Wahlunterlagen für die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger beigelegt wird. Die Aufnahme auf die Namenliste ist nicht Voraussetzung für eine Wahl; es können auch andere Personen gewählt werden.

Montag, 20. Januar, 17:32 Uhr

Theaterblitze wollen Feedbacks

Einblick in ein Kinderstück, aufgeführt im Theaterhaus Thurgau in Weinfelden.

Einblick in ein Kinderstück, aufgeführt im Theaterhaus Thurgau in Weinfelden.

(Bild: Nana Do Carmo )

Seit zehn Jahren veranstaltet das Theater Bilitz die Theaterblitze. Es ist eine Veranstaltungsreihe für Kinder und Jugendliche. Nun wollen die Organisatoren wissen, wie die Theaterstücke bei den jungen Zuschauern ankommen. Dafür suchen sie Familien aus der Region Weinfelden, die zwei Aufführungen besuchen und an einem Nachmittag über Verbesserungsmöglichkeiten diskutieren. 

Interessierte melden sich bis am 9. Februar bei Lena Leuenberger vom Bilitz-Büro.

lena.l@bilitz.ch
www.theaterblitze.ch

Montag, 20. Januar, 15:57 Uhr

Thurgau ist top in der Elektromobilität

Die Grafik zeigt: Im Bereich Elektromobiliät ist der Thurgau top.

Die Grafik zeigt: Im Bereich Elektromobiliät ist der Thurgau top.

(Bild: PD)

(red) 7,4 Prozent der neu eingelösten Personenwagen waren 2019 im Kanton Thurgau mit elektrischem Antrieb ausgerüstet. Das ist mehr als das Dreifache gegenüber dem Vorjahr und der absolute Spitzenwert unter den Kantonen.

Im vergangenen Jahr hat der Kanton rund 400 Umstiegsprämien zugesichert. Wie Zahlen des Bundes zeigen, ist der Anteil von Elektroautos an neueingelösten Personenwagen im Thurgau von 2 Prozent im Jahr 2018 auf 7,4 Prozent im vergangenen Jahr gestiegen. Dieser Wert ist der höchste aller Kantone und liegt deutlich über dem nationalen Anteil von 4,25 Prozent.

Montag, 20. Januar, 14:40 Uhr

14 Stadtführungen in Kreuzlingen

Die erste Kreuzlinger Führung dreht sich ums Thema Trinkwasser.

Die erste Kreuzlinger Führung dreht sich ums Thema Trinkwasser.

(Bild: PD)

(red) Zwischen Februar und November finden in Kreuzlingen 14 Stadtführungen und Vorträge statt, die sich mit historischen, künstlerischen, kulturellen, biologischen und technischen Themen rund um die Stadt befassen. Der Flyer «Kreuzlingen entdecken», liegt ab sofort zum Abholen auf der Stadtkanzlei oder Downloaden bereit. Die erste Exkursion «Unser Trinkwasser» findet am 12. Februar 2020 statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

www.kreuzlingen.ch

Montag, 20. Januar, 14:07 Uhr

Weinfelden schliesst Qualifikation mit einem weiteren Sieg ab

Die Trauben verlieren diese Saison kein einziges Mal in der Gütti.

Die Trauben verlieren diese Saison kein einziges Mal in der Gütti.

(Bild: PD)

(red) Auch das letzte Spiel der Regular Season beendet der SC Weinfelden siegreich. Damit bleiben die Trauben in dieser Saison in der Gütti ungeschlagen. Die Gastgeber tun sich zwar mit dem Toreschiessen lange etwas schwer, siegen gegen den EHC Lenzerheide-Valbella am Ende jedoch deutlich mit 5:1.

Der SC Weinfelden schliesst damit die Qualifikation auf Rang eins ab und trifft nun zum Playoff-Auftakt am 25.01.2020 zur etwas ungewohnten Zeit um 14.00 h in der Güttingersreuti auf den HC Seetal, den achtplatzierten der Gruppe 1.

Montag, 20. Januar, 13:28 Uhr

«Cat noir» für Schweizer Filmpreis nominiert

O’Neil Bürgi, Regisseur des Kurzfilmes «cat noir»

O’Neil Bürgi, Regisseur des Kurzfilmes «cat noir»

(Bild: PD)

(leo) Der Rummel um die schwarze Katze nimmt kein Ende: Der erste Animationsfilm des Frauenfelders O’Neil Bürgi feiert internationale Erfolge. Der Film «Cat noir» wurde unter anderem an Filmfestivals in Kanada, Indien, USA und Russland gespielt und ausgezeichnet. Bürgis Chancen, nun am 23. Januar für den Schweizer Filmpreis ausgezeichnet zu werden, stehen gut. Sein sechsminütiger Film handelt von einem Mann, der Suizid begehen will, nachdem ihn seine Frau verlassen hat. Die schwarze Katze ist die einzige Zeugin seines Dramas. Dass das heikle Thema Suizid ein so grosses Publikum erreicht, ist nicht selbstverständlich. Auch Bürgi selbst hat dies beschäftigt: «Aber der Film verherrlicht das nicht. Und das Publikum hat es auch verstanden, wohl auch dadurch, dass die Geschichte sehr überhöht und übertrieben erzählt wird», sagt der Regisseur zu «Thurgaukultur». Den Schweizer Filmpreis bekäme Bürgi nicht umsonst: Er hat insgesamt 3600 Illustrationen für den Film angefertigt und die Musik extra komponieren lassen. «Ich arbeite nur mit massgeschneiderten Originalkompositionen, das hat auch mit Qualität zu tun», sagt Bürgi.

Montag, 20. Januar, 11:29 Uhr

Vorbereitungskurs fürs Militärspiel

(red) Zur Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung Militärspiel bietet die Jugendmusik Kreuzlingen einen intensiven Vorbereitungskurs für Frauen und Männer ab 15 Jahren an.

Der versierte Musikpädagoge und Dirigent René Wohlgensinger vermittelt in zehn Einheiten à 90 Minuten alle nötigen theoretischen Kenntnisse. Mit wichtigen Tipps und Tricks steht er beim Blattlesen und Blattspiel zur Seite, das an zusätzlich vier Terminen trainiert wird. Die Abschlussprüfung findet unter „echten Bedingungen“ statt und beinhaltet die Theorieprüfung und das praktische Vorspielt mit Blattlese-Stück und einem individuell vorbereitenden Selbstwahlstück. Danach steht einer erfolgreichen Prüfung nichts mehr in Wege.

Die nächsten Kurse starten am Montag, 2. März 2020. Die Kursgebühr beträgt 130 Franken.

Um eine Anmeldung wird gebeten unter www.jmkreuzlingen.ch. Anmeldeschluss ist der 28. Februar 2020.

Montag, 20. Januar, 10:42 Uhr

Nach 26 Jahren zurück - das Eidgenössische Armbrustschützenfest kommt nach Neuwilen

Die beiden Co-OK-Präsidenten Andreas Häberli und Roland Ravelli.

Die beiden Co-OK-Präsidenten Andreas Häberli und Roland Ravelli.

(Bild: PD/Werner Lenzin)

(red) Vom 7. bis 17. Juli 2022 organisiert der Thurgauer Armbrustschützenverband die Durchführung des Eidgenössischen Armbrustschützenfestes. Diese wird auf der Schiessanlage «Bäärenmos» bei Neuwilen stattfinden. Für das bevorstehende Eidgenössische erwarten die Organisatoren knapp 1000 Schützinnen und Schützen. Regierungsrätin Monika Knill ist Ehrenpräsidentin des Anlasses. Für den Grossandrang muss der Schiessstand von 16 auf 40 Scheiben erweitert werden.

Montag, 20. Januar, 10:11 Uhr

Walderlebnis für Familien im Naturmuseum

Einblick in die Ausstellung im Thurgauer Naturmuseum in Frauenfeld.

Einblick in die Ausstellung im Thurgauer Naturmuseum in Frauenfeld.

(Bild: PD)

(red) Am 26. Januar lädt Museumspädagoge Leander High zu einem spielerischen Rundgang durch die aktuelle Ausstellung «Wild auf Wald» im Naturmuseum ein. Zwischen den Kartonbäumen der Ausstellung sind Kinder und Erwachsene als Waldforscher und Waldforscherinnen unterwegs und entdecken mit Sperberaugen die Geheimnisse des Waldes: Wer raschelt da im Laub? Wo versteckt sich der Siebenschläfer? Und warum ist totes Holz lebendig?

Die Familienführung richtet sich an Kinder von 4 bis 6 Jahren in Begleitung Erwachsener. Der Anlass beginnt um 10.30 Uhr und dauert eine Stunde. Der Eintritt beträgt 5 Franken. Eine Anmeldung ist notwendig.

Anmeldung: 058 345 74 00 / naturmuseum@tg.ch

Montag, 20. Januar, 09:26 Uhr

Neue Leitung für grenzüberschreitenden Flohmarkt

René und Helene Senn sowie die neuen Organisatoren Nicole Esslinger und Oliver Klingert am künftigen Ort des Geschehens.

René und Helene Senn sowie die neuen Organisatoren Nicole Esslinger und Oliver Klingert am künftigen Ort des Geschehens.

(Bild: PD)

(red) Nachdem Helene und René Senn den grenzüberschreitenden Flohmarkt professionell aufgebaut und mit Herzblut während 15 Jahren geleiten haben, ist es für Sie nun an der Zeit, sich anderen Dingen im Leben zu widmen. Die Stadt hat die Marktorganisation deshalb Ende Oktober letzten Jahres neu ausgeschrieben. Mit Oliver Klingert und Nicole Esslinger hat der Stadtrat daraufhin ein neues Organisationsteam gefunden.

Der Flohmarkt findet dieses Jahr am 20. und 21. Juni statt. Es werden 80'000 Besucher erwartet, das Gelände umfasst neu Laufkilometer

Sonntag, 19. Januar, 17:02 Uhr

HC Thurgau verliert auch gegen Sierre

(red) Auch gegen den HC Sierre schafft der HC Thurgau den ersehnten Turnaround nicht. Wie gegen den EHC Visp müssen sich die Leuen mit nur einem Punkt begnügen und warten nun bereits seit vier Spielen auf einen Sieg. Sie verlieren nach Verlängerung mit 2:3. 

Sonntag, 19. Januar, 16:10 Uhr

Whisky Degustation in Diessenhofen

Werner Fuchs ist ein Whisky-Kenner.

Werner Fuchs ist ein Whisky-Kenner.

(Bild: Nana Do Carmo, 31.Januar 2014)

(jab) Das Loft von Werner Fuchs in Diessenhofen gleiche mehr einer gut sortierten Whisky-Bar als einer Wohnung, schreibt die Zeitung «Schaffhauser Nachrichten.» In seiner Wohnung lagere Fuchs rund 70 Flaschen. Der Diessenhofer hat der TZ vor sechs Jahren verraten, dass er seine Leidenschaft für das Getränk im Jahr 2010 entdeckt habe. Auf seine Initiative hin wurde 2015 der Verein Whisky Tasting gegründet. Es geht darum, in regelmässigen Abständen Whisky-Degustationen zu veranstalten.

Am Freitagabend war das erste Whisky Tasting des Jahres 2020. Special Guest war der Ex-Hotelchef Claudio Bernasconi. Dessen Bar im Hotel Waldhaus in St.Moritz verfüge über mehr als 2500 verschiedenen Whisky-Sorten. Die grösste Auswahl der Welt. Fuchs sagt in den «Schaffhauser Nachrichten»: «Bernasconi bringt uns Flaschen mit, die sonst eigentlich nicht auf dem Markt zu haben sind.» Das nächste Whisky Tasting findet am 6.März statt.

Freitag, 17. Januar, 19:39 Uhr

Tödlicher Unfall in Basel-Landschaft – Opfer war Chauffeur des Thurgauer Transportunternehmens Thurtrans

Die Baselstrasse in Liesberg blieb acht Stunden gesperrt.

Die Baselstrasse in Liesberg blieb acht Stunden gesperrt.

(Bild: Polizei Basel-Landschaft)

(red.) Bei einem schweren Unfall in Liesberg (BL) ist am Montag, 13.Januar, kurz nach sieben Uhr auf der Baselstrasse ein Chauffeur ums Leben gekommen. Der 45-Jährige kollidierte mit seinem Camion in die Seitenklappe eines Lieferwagens. Der 33-jährige Lenker des Lieferwagens war unterwegs in Richtung Laufen, als sich unversehens die Seitenklappe seines Laderaums öffnete und frontal in den Führerstand des korrekt entgegen kommenden Sattelschleppers einschlug. Dessen Chauffeur zog sich dermassen schwere Verletzungen zu, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb.

Gemäss Recherchen des «Blick» handelt es sich beim Toten um einen erfahrenen Chauffeur des Thurgauer Transportunternehmens Thurtrans. Die Trauer unter seinen Kollegen ist riesig. Auf dem Hof vor dem Thurtrans-Hauptsitz in Istighofen stehen blaue Lastwagen. An jedem Rückspiegel ist ein schwarzes Band befestigt. Damit gedenken die Chauffeure ihrem toten Arbeitskollegen.