THURGAU-TICKER: Alkoholisiert unterwegs in Arbon, Amriswil und Frauenfeld +++ Opfer von tödlichem Unfall in Basel fuhr für Thurgauer Transportunternehmen +++ Barbara führt durch das Schloss Frauenfeld

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Samstag, 18. Januar, 10:02 Uhr

Alkoholisiert unterwegs in Arbon, Amriswil und Frauenfeld

Bild: PD

Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht auf Samstag in Arbon und Amriswil alkoholisierte Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.

Ein aufmerksamer Autofahrer meldete der Kantonalen Notrufzentrale die unsichere Fahrweise eines Autofahrers. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau konnten kurz vor 2 Uhr in Arbon an der Henri-Dunantstrasse den Mann mit seinem Fahrzeug kontrollieren. Weil der Alkoholwert beim 51-jährigen Schweizer 0,42 mg/l ergab, wurde ihm sein Führerschein genommen.

In Amriswil kontrollierte eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau auf der Weinfelderstrasse um kurz vor 2 Uhr einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 32-jährigen Schweizer einen Wert von 0,7 mg/l ergab, wurde auch sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Bei einer Kontrolle durch die Kantonspolizei Thurgau am Samstagmorgen um kurz vor 8 Uhr in Frauenfeld, würde ein alkoholisierter Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Beim 24-jährigen Schweizer lag der Alkoholwert bei 0,52 mg/l. Sein Führerschein wurde daraufhin eingezogen.

Freitag, 17. Januar, 19:39 Uhr

Tödlicher Unfall in Basel-Landschaft – Opfer war Chauffeur des Thurgauer Transportunternehmens Thurtrans

Die Baselstrasse in Liesberg blieb acht Stunden gesperrt.

Die Baselstrasse in Liesberg blieb acht Stunden gesperrt.

(Bild: Polizei Basel-Landschaft)

(red.) Bei einem schweren Unfall in Liesberg (BL) ist am Montag, 13.Januar, kurz nach sieben Uhr auf der Baselstrasse ein Chauffeur ums Leben gekommen. Der 45-Jährige kollidierte mit seinem Camion in die Seitenklappe eines Lieferwagens. Der 33-jährige Lenker des Lieferwagens war unterwegs in Richtung Laufen, als sich unversehens die Seitenklappe seines Laderaums öffnete und frontal in den Führerstand des korrekt entgegen kommenden Sattelschleppers einschlug. Dessen Chauffeur zog sich dermassen schwere Verletzungen zu, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb.

Gemäss Recherchen des «Blick» handelt es sich beim Toten um einen erfahrenen Chauffeur des Thurgauer Transportunternehmens Thurtrans. Die Trauer unter seinen Kollegen ist riesig. Auf dem Hof vor dem Thurtrans-Hauptsitz in Istighofen stehen blaue Lastwagen. An jedem Rückspiegel ist ein schwarzes Band befestigt. Damit gedenken die Chauffeure ihrem toten Arbeitskollegen. 

Freitag, 17. Januar, 18:24 Uhr

Familien-Streifzug ins Mittelalter am Sonntagnachmittag im Schloss Frauenfeld

Schlossdame Barbara weiss, wie Frauen im Mittelalter ihren Einfluss geltend machten.

Schlossdame Barbara weiss, wie Frauen im Mittelalter ihren Einfluss geltend machten.

(Bild: PD)

Frauenfeld – nicht nur der Name allein, sondern auch das Stadtwappen sagen aus, dass im Mittelalter hier sehr wohl «weibliche Hände» tatkräftig mitgemischt haben. Nein, eine Frau musste nicht wie die Männer in die Kriegswirren ziehen und konnte keine grossartigen Siege nach Hause bringen. Ihr Wirkungsfeld war ein ganz anderes! Selbst wenn sie meist im Hintergrund blieb, konnte sie ihren Einfluss geltend machen, und dies war mitnichten weniger bedeutsam. An der Führung schlüpft Barbara Stucki, Kulturvermittlerin am Historischen Museum Thurgau, in die Rolle der gewieften Schlossdame Barbara und öffnet Familien eine neue Sicht auf die damalige Welt.

Spannendes Insiderwissen von Schlossdame Barbara

Welche Frauen im Schloss präsent sind, wie und warum sie das geschafft haben, davon weiss Schlossdame Barbara einiges zu berichten. Sie wartet mit packenden Geschichten und spannendem Hintergrundwissen auf und gewährt einen vergnüglichen und aufschlussreichen Einblick in die Lebensweise der Ritter, der Vögte, der Bauern und – der Frauen.

Die Führung findet am 19. Januar um 15 Uhr im Schloss Frauenfeld statt und eignet sich für Familien mit Kindern ab 8 Jahren. Eintritt frei, ohne Anmeldung.

Freitag, 17. Januar, 17:38 Uhr

Nach Verkehrsunfall in Hagenwil weitergefahren: Polizei sucht Zeugen

(kapo) Kurz nach 12 Uhr am Freitag war ein 19-jähriger Lieferwagenfahrer auf der Verbindungsstrasse zwischen Hagenwil und Zihlschlacht in Richtung Zihlschlacht unterwegs. Gemäss seinen Aussagen kam es auf Höhe Chörzi zu einer Streifkollision mit einem entgegenkommenden Lieferwagen, der teilweise auf seiner Strassenseite fuhr.

Der unbekannte Lenker fuhr ohne anzuhalten in Richtung Hagenwil weiter. Gemäss Abklärungen handelt es sich um einen weissen Lieferwagen der Marke Renault. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken. Die Kantonspolizei Thurgau hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugenaufruf
Wer Angaben zum Unfallhergang oder zum gesuchten weissen Lieferwagen machen kann, soll sich bitte beim Kantonspolizeiposten Amriswil unter der Telefonnummer 058 345 27 00 melden.

Freitag, 17. Januar, 16:48 Uhr

Totalrevision der Verordnung über die Informatikmittelschule Frauenfeld

Der Regierungsrat hat die Verordnung über die Informatikmittelschule der Kantonsschule Frauenfeld genehmigt. Sie bringt vor allem Klärungen und Präzisierungen.

Seit dem Jahr 2003 führt die Kantonsschule Frauenfeld die Informatikmittelschule (IMS), an der das eidgenössische Fähigkeitszeugnis (EFZ) Informatiker oder Informatikerin, Fachrichtung Applikationsentwicklung und die eidgenössische Berufsmaturität (BM) Wirtschaft und Dienstleistung, Typ Wirtschaft, erworben werden können. Weil die entsprechende Verordnung nicht mehr auf dem neuesten Stand der Begrifflichkeiten war, wurde sie einer Totalrevision unterzogen.

Keine grundlegenden Änderungen

Grundlegende materielle Änderungen wurden nicht vorgenommen. Die Revisionsarbeiten brachten jedoch Klärungen und Präzisierungen, vor allem bei Verweisungen auf das geltende Bundesrecht. Unter anderem finden sich in der Verordnung neu Bestimmungen zum Praktikumsvertrag sowie zu den überbetrieblichen Kursen.

Die Verordnung gilt ab dem 1. Februar 2020 und somit ab dem 2. Semester des Schuljahrs 2019/2020 für alle Schülerinnen und Schüler der IMS, auch für diejenigen, die schon zu einem früheren Zeitpunkt eingetreten sind.

Freitag, 17. Januar, 15:11 Uhr

Volles Pentorama bei irischem Tanzspektakel

Fast bis auf den letzten Platz gefüllt war das Pentorama, als am Donnerstagabend die National Dance Company of Ireland mit ihrer Show «Rhythm of the Dance» in Amriswil Halt machte. Die Tänzerinnen und Tänzer begeisterten das Publikum mit ihren mitreissenden, synchronen Choreographien. Amriswil-Redaktor Manuel Nagel hat Impressionen eingefangen. Mehr Bilder unter www.thurgauerzeitung.ch/ld.1186359

Freitag, 17. Januar, 13:54 Uhr

An Dreikönig Gutes getan

Domenico Cicia (Weinfelden), Michael Gees (Seepark), Jürg Bregenzer (Ekkharthof), Beate Enz Kraus (Frauenfeld), Jadranko Lesic (Arbon).

Domenico Cicia (Weinfelden), Michael Gees (Seepark), Jürg Bregenzer (Ekkharthof), Beate Enz Kraus (Frauenfeld), Jadranko Lesic (Arbon).

(Bild: PD)

Migros-Kundinnen und -Kunden haben in den 24 Hausbäckereien der Migros Ostschweiz anlässlich des Dreikönigstages insgesamt 18'740 Kuchenstücke für einen wohltätigen Zweck genossen. Der gesamte Erlös der Aktion kommt sozialen Institutionen aus der Region zugute. Am Samstag, 4. Januar, fand in allen 24 Ostschweizer Migros-Supermärkten mit eigener Hausbäckerei eine besondere Aktion statt: Aus Anlass des Dreikönigstages backten die Bäckereiteams ab dem frühen Morgen einzelne Kuchenstücke, die Kundinnen und Kunden an einem speziellen Stand zu wenigstens einem Franken kaufen konnten. Der gesamte Erlös der Aktion – insgesamt 40'000 Franken –wurde von der Migros grosszügig aufgerundet und geht an jedem Standort an eine soziale Institution aus der Region. 5'700 Franken für den Ekkharthof –Leben aus anderer Perspektive.

In den Hausbäckereien der Migros Weinfelden, Seepark Kreuzlingen, Passage Frauenfeld und Arbon konnte die Teams von Domenico Cicia (Marktleiter Weinfelden), Michael Gees (Marktleiter Seepark), Beate Enz Kraus (Marktleiterin Passage Frauenfeld), Jadranko Lesic (Marktleiter Arbon) insgesamt 2'670 Kuchenstücke verkaufen. Die gesammelten Einnahmen wurden von der Migros auf den Betrag von 5'700 Franken aufgerundet. Kürzlich fand die Übergabe des Checks an Jürg Bregenzer, den Vorsitzenden der Institutionsleitung des Ekkharthof statt. Jürg Bregenzer zeigt sich erfreut: «Das Spendengeld setzen wir für spezielle Bedürfnisse und Aktivitäten der Betreuten ein.»

Freitag, 17. Januar, 11:45 Uhr

Ronnie Ambauen wird neuer Stadtplaner in Romanshorn

Der Architekt Ronnie Ambauen neuer Stadtplaner in Romanshorn. Mit einem Master in Gemeinde-, Stadt- und Regionalentwicklung bringt er beste Voraussetzungen dafür mit. Ambauen tritt die Stelle per 1. März 2020 in einem Pensum von 40 Prozent an, per 1. April erhöht er es auf 80 Stellenprozente. Neben seiner Tätigkeit für die Stadt Romanshorn wird er auch für die Regionalplanungsgruppe Oberthurgau tätig sein.

Der 42-jährige diplomierte Rorschacher Architekt verfügt über langjährige Erfahrungen im Bereich von Stadtentwicklungsprozessen und strategischer Planung. Dabei sind dem ursprünglich gelernten Hochbauzeichner auch politische Prozesse gut vertraut: Seit 2009 engagiert er sich als nebenamtlicher Stadtrat der Stadt Rorschach, wo er für das Ressort Kultur, Sport und Tourismus sowie für Stadtentwicklungsthemen verantwortlich ist. Mit der Übernahme der Stabsstelle Stadtplanung von Romanshorn scheidet er als Mitinhaber und Geschäftsführer von zwei St. Galler Architekturunternehmen aus.

Freitag, 17. Januar, 10:38 Uhr

Info-Veranstaltung am 22. Januar 2020 zum Stegsanierungs-Kredit in der Kantonsschule Romanshorn

Blick in den Inseli- und Yachthafen von Romanshorn. Die Steganlagen sollen saniert werden, worüber das Stimmvolk entscheiden muss.

Blick in den Inseli- und Yachthafen von Romanshorn. Die Steganlagen sollen saniert werden, worüber das Stimmvolk entscheiden muss.

(Bild: Reto Martin)

Am 9. Februar 2020 befinden die Romanshorner Stimmberechtigten an der Urne über einen Kredit von 3’554’061.25 Franken zum Unterhalt der 43 Jahre alten Steganlagen im Inseli- und Bootshafen. Dazu findet am 22. Januar 2020 in der Aula der Kanti Romanshorn um 19.30 Uhr eine öffentliche Informationsveranstaltung statt.

Stadträtin Tamara Wiedermann, Ressortverantwortliche Freizeit und Sport, wird das Projekt erläutern, im Anschluss gibt es eine Fragerunde. Die Botschaft zum Kredit ist auf der Startseite von www.romanshorn.ch als PDF abrufbar. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Pläne des Projekts im Grossformat in der Bauverwaltung an der Bahnhofstrasse 13 eigenständig einzusehen.

Freitag, 17. Januar, 09:40 Uhr

Blumige Kunst in der Hauptstadt

Im städtischen Kunstwürfel vor dem Huber-Gebäude an der Promenadenstrasse spriessen ab Freitag, 17. Januar 2020, Blumen von der Decke. Mit ihren üppig bunten Mobiles aus PET-Flaschen wollen die Kunstschaffenden Yvonne Scarabello und Nicolas Schüpfer die Passanten in der grauen Jahreszeit überraschen und erfreuen.

In ihrer künstlichen Welt ist nicht nur alles farbig, sondern auch verkehrt: unten ist oben und oben ist unten. Parallel zur Installation im Kunstwürfel und passend zur Jahreszeit ist im Schaufenster an der Gaswerkstrasse 12 das «eisige» PET-Fenster zu sehen.

Die Vernissage beim Kunstwürfel findet am Freitag, 17. Januar, um 19 Uhr, statt. Alle sind herzlich willkommen.

Donnerstag, 16. Januar, 19:14 Uhr

Wolf reisst Schafe auf einem abseits liegenden Hof in Thundorf

(sko) Auf einem Bauernhof in Thundorf hat sich ein Wolf Zugang zu einem Schafstall verschafft. Zwei Lämmer sind gerissen worden, zwei wurden verletzt und eines ist verschwunden.

Der Stall liegt nur knapp einen Kilometer vom Siedlungsgebiet entfernt. Die betroffenen Landwirte vermuten, dass der Wolf über einen Spalt eines Fensters in den Stall schleichen konnte, zumal Blutspuren zu sehen sind. Die Betroffenen wollten vor der Kamera keine Stellung nehmen.

Donnerstag, 16. Januar, 18:04 Uhr

Erstes Stadt-Gespräch mit Roger Martin und Christian Zanetti

Roger Martin, Stadtpräsident von Romanshorn.

Roger Martin, Stadtpräsident von Romanshorn.

(Bild: PD)

(red) Die erste Dialogveranstaltung der Stadt Romanshorn mit der Bevölkerung im neuen Jahr findet am 20. Januar um 19 Uhr im Restaurant des Park-Hotel Inseli statt. Die monatlichen Stadt-Gespräche in wechselnden Restaurants sind vergleichbar mit den früheren Behördenstämmen und eine Einladung an Interessierte, unkompliziert mit Mitgliedern des Stadtrats zu verschiedenen Themen ins Gespräch zu kommen.

Den Auftakt zu den Gesprächen machen im Januar Stadtpräsident Roger Martin und Stadtrat Christian Zanetti, Ressortverantwortlicher Hoch- und Tiefbau. Sie freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher

Donnerstag, 16. Januar, 16:16 Uhr

Neun Fonds mit Volumen von 2 Millionen Franken aufgelöst

(red) Der Thurgauer Regierungsrat hat die aktualisierten Reglemente für zahlreiche Legate und Stiftungen (Fonds) genehmigt. Zudem hat er der Auflösung von Legaten und Stiftungen ohne anwendbaren Stiftungszweck zugestimmt. Die Finanzverwaltung hat im Jahr 2019 in enger Zusammenarbeit mit der Staatskanzlei und den Departementen die systematische Überprüfung sämtlicher dem Kanton Thurgau gewidmeten Legate und Stiftungen bezüglich zweckkonformer Bestimmung vorgenommen.

Die Thurgauer Regierung an der Seite von Staatsschreiber Rainer Gonzenbach: Carmen Haag (Bau und Umwelt), Walter Schönholzer (Inneres und Volkswirtschaft), Jakob Stark (Finanzen und Soziales), Monika Knill (Erziehung und Kultur) und Cornelia Komposch (Justiz und Sicherheit).

Die Thurgauer Regierung an der Seite von Staatsschreiber Rainer Gonzenbach: Carmen Haag (Bau und Umwelt), Walter Schönholzer (Inneres und Volkswirtschaft), Jakob Stark (Finanzen und Soziales), Monika Knill (Erziehung und Kultur) und Cornelia Komposch (Justiz und Sicherheit).

(Bild: PD)

Die Überprüfung zeigte, dass 21 Fonds mit einem Fondsvolumen von rund 8,6 Millionen Franken über einen heute anwendbaren Zweck verfügen und deshalb weitergeführt werden können. Für 19 Fonds wurden neue Reglemente mit der Nennung der Rechtsgrundlage und Herkunft, dem Verwendungszweck sowie der Fondsführung erstellt. Bei neun Fonds mit einem Fondsvolumen von 2 Millionen Franken ist der Zweck nicht mehr gegeben. Sie sollen aufgelöst und in Anlehnung an ihren ursprünglichen Zweck an Dritte oder in die Staatskasse übertragen werden.

Donnerstag, 16. Januar, 15:22 Uhr

URh setzt in der MS Arenenberg neue Schottel-Ruderpropeller ein

(sko) Am Donnerstagmorgen hat die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) in ihrer eigenen Werft in Langwiesen die neuen Schottel-Ruderpropeller beim Motorschiff (MS) Arenenberg eingesetzt. So kann die Fertigstellung des Maschinenraums angegangen werden, teilt die URh mit. Die 1983 erbaute «Arenenberg» erhält vor der neuen Saison eine technische Rund-um-Erneuerung für 1,5 Millionen Franken. Sowohl die leistungsstarken Motoren, Antriebe mit Schottel-Ruderpropeller und Generatoren sowie die gesamte Technik im Steuerhaus werden erneuert.

«Zukünftig kann die URh von einer Reduktion des Treibstoffverbrauchs und damit ökologischeren Einsatzes des Schiffes ausgehen», heisst es weiter. Zudem werden die Wartungskosten reduziert, da baugleiche Teile in der MS Arenenberg und der MS Schaffhausen zum Einsatz kommen. Für alle Interessierten organisiert die URh zudem am Wochenende des 28. und 29. März Tage der offenen Werft.

Donnerstag, 16. Januar, 14:32 Uhr

Stattlicher Damm im Murg-Auen-Park

(hil) Dass der Biber die Murg mag, ist seit längerem bekannt. Meist gibt sich das amphibisch lebende Säugetier sehr diskret. Doch zurzeit sind die Spuren des Nagers im Murg-Auen-Park in Frauenfeld nicht zu übersehen.

Der Biberdamm staut den Rossweiher.

Der Biberdamm staut den Rossweiher.

(Bild: Stefan Hilzinger)

Am Auslauf des Mühlewiesenkanals hat Baumeister bereits einen stattlichen Damm erreicht. Im Schutz des dahinter gestauten Wassers richtet er sich eine Höhle ein. Und wenn’s ein Paar sein sollte, dürfte sich im Mai Nachwuchs einstellen.

Donnerstag, 16. Januar, 14:02 Uhr

HC Thurgau blickt auf emotionales 30-Jahr-Jubiläum zurück

Die Choreografie der HC-Thurgau-Fans kurz vor dem Legendenspiel zum 30-Jahr-Jubiläum.

Die Choreografie der HC-Thurgau-Fans kurz vor dem Legendenspiel zum 30-Jahr-Jubiläum.

(Bild: Mario Gaccioli)

(red) «Das 30-Jahr-Jubiläum des HC Thurgau vom vergangenen Samstag war ein voller Erfolg.» So beginnt das Dankesschreiben des HC Thurgau (HCT) zum grossen Jubiläumstag, der mit «zahlreichen Höhepunkten und grossartigen Emotionen» gespickt war.

Insbesondere der grosse Fanaufmarsch mit weit über 1000 Zuschauern beim Legendenspiel zwischen den HCT-Allstars und den ZSC-Urgesteinen sowie auch beim anschliessenden Rahmenprogramm im Thurgauer Dörfli bezeichnet die HCT-Führung als überwältigend. «Wir sagen Dankeschön für die grandiose Stimmung sowie Euer zahlreiches Erscheinen», heisst es in der Medienmitteilung.

Donnerstag, 16. Januar, 13:21 Uhr

Kanton als Vorreiter in den Handänderungsprozessen

(red) Der Kanton Thurgau macht einen weiteren Schritt in das digitale Zeitalter. Ab Februar 2020 sollen die Zahlungsabwicklungen bei Kaufverträgen wenn immer möglich papierlos erfolgen. An einer Informationsveranstaltung wurden am Mittwoch die wichtigsten Änderungen vorgestellt. «Der Handänderungsprozess ist ein Meilenstein – helfen Sie mit, damit dies eine Erfolgsgeschichte wird», sagte Regierungsrätin Cornelia Komposch, Chefin des Departements für Justiz und Sicherheit, in Weinfelden.

Regierungsrätin Cornelia Komposch, Departementsvorsteherin Justiz und Sicherheit.

Regierungsrätin Cornelia Komposch, Departementsvorsteherin Justiz und Sicherheit.

(Bild: Reto Martin)

Vertreter der Grundbuchämter im Thurgau, der Banken sowie der Firma SIX Terravis AG informierten über die geplanten Änderungen im Handänderungsprozess. «Gemeinsam erreichen wir das Ziel, dass achtzig Prozent der Zahlungsabwicklungen bei Handänderungen elektronisch erfolgen», sagte Komposch.

Der Kanton Thurgau kennt bereits seit dem Jahr 2006 die vollelektronische Grundbuchführung. Das damals von ihm selber entwickelte System TERRIS wurde auch von anderen Kantonen übernommen. Seit 2011 sind die Daten des Thurgaus auf der Plattform Terravis aufgeschaltet, dem elektronischen Auskunftsportal für Grundbuchdaten und Daten der amtlichen Vermessung in der Schweiz.

Und nun machen die Grundbuchämter einen weiteren Schritt und untermauern damit ihre Pionier-Rolle. In Zusammenarbeit mit der Firma SIX Terravis AG ist ab Februar 2020 die digitale Abwicklung von Handänderungen beziehungsweise Eigentumsübertragungen möglich. Bei diesem Prozess stehen die Urkundspersonen im Zentrum des Prozesses und nehmen eine treuhänderische Rolle ein. Die Vorbereitung und Abwicklung von Immobilientransaktionen wird effizienter durch den Informationsaustausch mit Banken über sichere Kanäle, Schuldbrieffreigaben und unwiderrufliche Zahlungsversprechen. Die Notariate melden Kaufverträge elektronisch im Grundbuch an und lösen die vereinbarten Zahlungen im Zahlungsverkehrssystem SIC mittels Knopfdruck aus. Der Kanton Thurgau ist der erste Kanton, in dem dieser Ablauf flächendeckend möglich ist.

Donnerstag, 16. Januar, 11:45 Uhr

Bauernhaus nach Brand nicht mehr bewohnbar

(kapo/sko) Die gute Nachricht zuerst: Verletzt hat sich niemand. Trotzdem ist bei einem Brand in einem Bauernhaus am Donnerstagmorgen im Ortsteil Sulz der Gemeinde Rickenbach ZH (westlich von Gachnang) hoher Sachschaden entstanden. 

Kurz nach 5.20 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich die Meldung ein, dass es in einem alten Bauernhaus brennen würde. Die Feuerwehr rückte sogleich aus und konnte das Feuer, welches im Parterre ausgebrochen war, soweit unter Kontrolle bringen, dass es nicht auf weitere Teile des Hauses übergreifen konnte. Dennoch entstand am Bauernhaus erheblicher Schaden – es ist nicht mehr bewohnbar.

Ein Feuerwehrmann kämpft gegen Rauch und Feuer.

Ein Feuerwehrmann kämpft gegen Rauch und Feuer. 

(Symbolbild: Andrea Stalder)

Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs war niemand zuhause, sodass keine verletzten Personen zu beklagen waren, teilt die Kantonspolizei Zürich mit. Die Brandursache ist noch unklar und wird durch Spezialisten des Brandermittlungsdienstes untersucht. Der Sachschaden kann noch nicht genau beziffert werden, dürfte aber hunderttausend Franken übersteigen.

Neben der Kantonspolizei Zürich standen die Feuerwehren Thurtal Süd und Schutz und Intervention Winterthur sowie vorsorglich ein Rettungsteam des Kantonsspitals Winterthur im Einsatz.

Donnerstag, 16. Januar, 11:14 Uhr

Zweites Thurgauer Nachwuchs-Hallenschwingfest

(red) Nach der Premiere in Güttingen 2019 findet nun am Samstag, 18. Januar, in der Rüegerholzhalle in Frauenfeld das zweite Thurgauer Nachwuchs-Hallenschwingfest statt. Die Mehrzweckhalle hat sich in der Vergangenheit schon einmal als perfekten Standort für einen Schwinganlass präsentiert, die Platzverhältnisse bieten Schwingern wie Zuschauern ein gutes Ambiente. Der Schwingerverband Unterthurgau erwartet gegen 200 Jungschwinger.

Zwei Jungschwinger kämpfen an der Nachwuchs-Hallenschwinget-Premiere in Güttingen um Ruhm und Ehre.

Zwei Jungschwinger kämpfen an der Nachwuchs-Hallenschwinget-Premiere in Güttingen um Ruhm und Ehre.

(Bild: Andrea Stalder)

Das Anschwingen ist auf 8.30 Uhr angesetzt. Die Schlussgänge sind gegen 16.30 Uhr zu erwarten. Eingeladen sind alle Nachwuchsschwinger des Nordostschweizerischen Verbandsgebiets sowie Gastschwinger aus dem Fricktal. Die Jahrgänge 2005 bis 2012 werden in vier Alterskategorien eingeteilt. Die Thurgauer Buebeschwinger unter Leitung von Daniel Tschanz werden versuchen, mindestens einen Kategoriensieg in den eigenen Reihen zu halten.

Donnerstag, 16. Januar, 10:33 Uhr

Verena Herzog zu Gast in SRF-Sendung «Rundschau»

(sko) Am 9. Februar stimmt das Schweizer Stimmvolk darüber ab, ob die erweiterte Anti-Rassismus-Strafnorm Homo- und Bisexuelle vor Hass und Diskriminierung schützen soll. Heute schützt das Strafrecht die Menschen in der Schweiz vor Diskriminierung wegen der Rasse, der Religion oder der Ethnie, wie der Bund in der Abstimmungsvorlage schreibt. Bundesrat und Parlament wollen nun die Anti-Rassismus-Strafnorm stärken und verbieten, Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung zu diskriminieren.

Gegen diese Gesetzesänderung wurde das Referendum ergriffen: Laut Referendumskomitee würde die neue Regelung die Meinungsfreiheit der Bürgerinnen und Bürger einschränken und der Zensur Auftrieb geben. Zudem seien Diskriminierung und Hass aufgrund der geltenden Vorschriften bereits heute strafbar.

Eine Verfechterin dieser Meinung ist auch SVP-Nationalrätin Verena Herzog. Sie ist am Mittwochabend in der SRF-Sendung «Rundschau» live den Fragen von Moderator Dominik Meier Red und Antwort gestanden. «Gegen Diskriminierungen gibt es im Strafgesetzbuch die nötigen Artikel, um öffentliche Aufrufe zu Gewalt und Verbrechen zu bestrafen», sagte Herzog unter anderem vor den laufenden Kameras. Die SRF-Sendung in voller Länge gibt's hier.

Donnerstag, 16. Januar, 09:23 Uhr

Bund vergibt Überwachungsmandate

(red) Die Mandate für die Sicherheitsdienstleistungen in und ausserhalb der Bundesasylzentren hat das Staatssekretariats für Migration (SEM) öffentlich ausgeschrieben und die Aufträge sowohl in den Gebäuden und auf den Arealen als auch für die Aussenpatrouillen an drei Sicherheitsunternehmen erteilt, so auch für das Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) in Kreuzlingen.

Das Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) des Bundes in Kreuzlingen.

Das Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) des Bundes in Kreuzlingen.

(Bild: Nana Do Carmo)

Dort hat ab dem neuen Jahr die Firma VüCh die Aussenpatrouillen übernommen. Die Mitarbeitenden der VüCH werden durch uniformierte Präsenz präventiv allfälligen Problemen entgegenwirken. Derzeit findet die Übergabe zwischen der bisherigen Firma Abacon und VüCH statt. Dabei kann es noch bis Ende Februar zu Überschneidungen mit Patrouillen der Firma Abacon kommen. Für den Innenbereich und das Areal ist weiterhin die Firma Securitas AG zuständig.

Nachdem im März 2019 das Empfangs- und Verfahrenszentrum Kreuzlingen in ein Bundesasyl-zentrum ohne Verfahrensfunktion (BazoV) umgewandelt wurde, werden in Kreuzlingen Asylsuchende untergebracht, welche auf den Asylentscheid warten oder die Schweiz verlassen müssen. Der Kreuzlinger Stadtrat Thomas Beringer betont, dass eine Vereinbarung zwischen Bund, Kanton und der Stadt Kreuzlingen die Rahmenbedingungen für einen sicheren, reibungslosen und effizienten Betrieb regelt und eingehalten wird.

Mittwoch, 15. Januar, 18:15 Uhr

Polizeiposten Altnau bezieht neue Räumlichkeiten

(kapo) Der Polizeiposten Altnau zieht am 20. und 21. Januar in neue Räumlichkeiten an der Bahnhofstrasse in Altnau um. Die Kantonspolizei zieht damit aus den provisorischen Räumlichkeiten in der Gemeindeverwaltung Langrickenbach aus. Der Polizeiposten ist am Freitag, 17. Januar letztmals am bisherigen Standort geöffnet. Ab dem Mittwoch, 22. Januar ist das Team in den neuen Räumlichkeiten an der Bahnhofstrasse 12b in Altnau untergebracht. Der Polizeiposten wird weiterhin unter der Nummer 058 345 22 60 erreichbar sein.

Während des Umzugs am 20./21. Januar bleiben die Büros geschlossen. Für dringende Fälle steht der Polizeinotruf 117 rund um die Uhr zur Verfügung.

Der neue Standort des Polizeipostens Altnau an der Bahnhofstrasse 12b.

Der neue Standort des Polizeipostens Altnau an der Bahnhofstrasse 12b.

(Bild: PD)
Mittwoch, 15. Januar, 17:51 Uhr

Beachvolleyball-Tour macht erstmals in Konstanz Halt

(red) «Der Stadt Konstanz und dem USC Konstanz ist zum Jahreswechsel ein echter Coup gelungen», schreibt die Stadt Konstanz in ihrer Mitteilung. Sie verweist damit auf einen sportlichen Grossanlass: Vom 26. bis 28. Juni 2020 feiert die Techniker Beach Tour, die nationale Turnierserie des Deutschen Volleyball-Verbandes, ihre Premiere in Konstanz. Die besten deutschen Beachvolleyball-Teams werden dann auf Klein Venedig, unmittelbar an der Grenze zu Kreuzlingen, um wichtige Punkte auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft kämpfen. 

Die Techniker Beach Tour findet im Juni zum ersten Mal in Konstanz statt.

Die Techniker Beach Tour findet im Juni zum ersten Mal in Konstanz statt.

(Bild: PD)
Mittwoch, 15. Januar, 16:53 Uhr

Velofahrer verletzt sich bei Kollision

(kapo) Am Mittwochmorgen kam es in Kreuzlingen zu einer Kollision zwischen einem Auto- und einem Velofahrer. Der 32-jähriger Autofahrer war kurz vor 7 Uhr auf der Romanshornerstrasse in Richtung Kreisel unterwegs. Laut Mitteilung der Kantonspolizei Thurgau übersah er einen 21-jährigen Velofahrer im Kreisel, der von der Seetalstrasse herkam. Der Velofahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von einigen tausend Franken.

Mittwoch, 15. Januar, 16:08 Uhr

Leserbild: Das Leuchten der Stille

Gaby Häuptli fotografierte in Warth.

Gaby Häuptli fotografierte in Warth.

Mittwoch, 15. Januar, 15:26 Uhr

Lehrer riet Hausi, bei der Mafia einzusteigen

(rsc) Allzu ausgiebig will er nicht feiern, sagt Hausi Leutenegger gegenüber dem Online-Portal Nau.ch. «80 muss man erst mal verkraften», sagt der Bichelsee aufgewachsene Tausendsassa, der morgen Donnerstag Geburtstag hat.

Hausi Leutenegger feiert morgen seinen 80. Geburtstag.

Hausi Leutenegger feiert morgen seinen 80. Geburtstag.

(Bild: Donato Caspari)

Im Interview blickt die Thurgauer Kultfigur auf ihr bewegtes Leben zurück. Unter anderem erzählt Leutenegger, was ihm sein Gewerbeschullehrer am Ende seiner Lehrzeit ans Herz gelegt hatte. «Er sagte: ‹Als Schlosser wirst du keine Karriere machen. Lerne sofort Englisch und geh nach Hollywood.›» Wenn es dort nicht reiche, soll Hausi zum Zirkus Knie gehen und den Clown machen. «Und wenn es dort auch nicht reicht, gehst du zur Mafia und wirst bald der Boss», habe ihm sein Lehrer geraten.

Mittwoch, 15. Januar, 14:23 Uhr

Zuversicht trotz Torflaute beim HC Thurgau

(rsc) Was das Toreschiessen angeht, läuft es dem HC Thurgau im neuen Jahr noch nicht wunschgemäss. Auch im gestrigen Heimspiel gegen den EHC Visp gelang den Ostschweizern nur ein einziger Treffer. Nach der Partie äusserte sich HCT-Stürmer Frantisek Rehak zur aktuellen Torflaute. Bei den vielen abgegebenen Torschüssen sei es nur eine Frage der Zeit, bis sein Team wieder häufiger treffe, sagt er zuversichtlich.

Mittwoch, 15. Januar, 13:21 Uhr

Knapp 1900 Franken für Ruanda gesammelt

(red) Der Kindergarten und die Gesamtschule Gottlieben haben während der Weihnachtszeit an verschiedensten Aktionen für die «Sternenwoche» der UNICEF Geld gesammelt. So etwa beim Leckereien-Verkauf am Räbeliechtliumzug, beim Adventskonzert in der Kirche Gottlieben und am Weihnachtsessen des Gemeinderates Kreuzlingen.

Haben an mehreren Anlässen Spenden gesammelt: Gottlieber Schüler vor ihrem Schulhaus.

Haben an mehreren Anlässen Spenden gesammelt: Gottlieber Schüler vor ihrem Schulhaus.

(Bild: PD)

Der Gemeinderat Kreuzlingen hat zudem auf Geschenke verzichtet und den Betrag ebenfalls gespendet. Wie die Volksschulgemeinde Tägerwilen mitteilt, konnten so insgesamt 1868.10 Franken gesammelt werden. Das Geld komme nun Flüchtlingskindern in Ruanda zugute. 

Mittwoch, 15. Januar, 11:19 Uhr

Nach Auffahrkollision verletzt

(kapo) Bei einer Kollision zwischen zwei Autos wurde am Dienstagabend in Romanshorn ein Lenker verletzt. Gemäss den bisherigen Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau fuhr kurz vor 19 Uhr ein 40-jähriger Autofahrer auf der Kreuzlingerstrasse in Richtung Stadtzentrum. Als er beabsichtige nach links zu einer Tankstelle abzubiegen, musste er infolge Gegenverkehr anhalten. Ein 46-jähriger Autofahrer bemerkte dies zu spät, es kam zur Auffahrkollision. Der 40-Jährige hat sich laut Mitteilung der Kantonspolizei mittelschwere Verletzungen zugezogen und wurde mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht.

Mittwoch, 15. Januar, 10:44 Uhr

Stefan Burkhalter wird vom «Bösen» zum Bösewicht

(rsc/red) Im Sägemehl hat Schwinger Stefan Burkhalter bereits 108 Kränze gewonnen. Am Dienstagabend hatte der 46-Jährige aus Homburg allerdings nicht als «Böser», sondern als Bösewicht seinen Auftritt. Er wirkt nämlich als Schauspieler in der SRF-Serie «Wilder» mit. Bereits bevor die Episode im Fernsehen ausgestrahlt wurde, verriet Burkhalter gegenüber dem «Blick»: «Ich werde in meiner Rolle im Auftrag meines bösen Chefs einem jungen Mann einen Kopfschuss verpassen.»

Stefan Burkhalter zückt bei seinem Auftritt in «Wilder» die Pistole.

Stefan Burkhalter zückt bei seinem Auftritt in «Wilder» die Pistole.

(Bild: PD / Pascal Mora)

Der erste Auftritt von Stefan Burkhalter in «Wilder» kann hier nachgesehen werden. Auch in der dritten Episode der Serie wird er wieder zu sehen sein.

Mittwoch, 15. Januar, 09:16 Uhr

Auf Fussgängerstreifen angefahren

(kapo) Am Dienstag wurde in Frauenfeld eine Fussgängerin von einem Auto angefahren und leicht verletzt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau bog kurz vor 17 Uhr eine 62-jährge Autofahrerin von der Gaswerkstrasse in die Eisenwerkstrasse ab. Dabei übersah sie die Fussgängerin auf dem Fussgängerstreifen. Die 76-Jährige wurde leicht verletzt und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Dienstag, 14. Januar, 18:21 Uhr

Zollbehörden entdecken hochwertige Mobiltelefone

(red) Zöllner des Hauptzollamts Singen haben am 9. Januar bei einer Poststelle in Tiengen (bei Koblenz) den Schmuggel von Smartphones im Wert von über 30'000 Euro verhindert. Die Zöllner beobachteten einen in der Schweiz ansässigen Mann dabei, wie dieser gerade ein versandfertiges Paket zur Post bringen wollte. Auf Befragen gab der 41-Jährige gegenüber den Ermittlern an, dass sich lediglich ein paar elektronische Teile in dem Paket befinden würden.

Als die Zöllner das Paket öffneten, stellten sie allerdings 26 hochwertige Smartphones und 36 kabellose Kopfhörer eines bekannten US-amerikanischen Herstellers fest. Mit dem Inhalt konfrontiert, behauptete der Mann, dass alle Geräte aus der Europäischen Union stammen würden.

Ein Zöllner kontrolliert ein Auto bei der Ausfahrt nach Deutschland.

Ein Zöllner kontrolliert ein Auto bei der Ausfahrt nach Deutschland. 

(Bild: Donato Caspari)

Doch auch diese Aussage stellte sich schnell als Schutzbehauptung heraus. Eine Überprüfung der Seriennummern ergab, dass die Mobiltelefone aus der Schweiz kamen und dort entsprechend registriert waren. Wegen des Nichtanmeldens der Mobiltelefone und der Kopfhörer im Wert von über 30'000 Euro wurden gegen den Mann ein Strafverfahren eingeleitet. Die Einfuhrabgaben sowie die Sicherheitsleistung für die zu erwartende Geldstrafe belaufen sich auf insgesamt 14'000 Euro, wie das Hauptzollamt Singen mitteilt.

Dienstag, 14. Januar, 17:59 Uhr

Nach Verkehrsunfall Zeugen gesucht

(kapo/sko) Am Dienstagmorgen kam es auf der Autobahn A1 bei Wängi zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Lastwagen. Kurz vor 7.30 Uhr war ein 59-jähriger Lastwagenfahrer auf der A1 in Fahrtrichtung Zürich unterwegs. Aus noch unbekannten Gründen kam es kurz vor der Ausfahrt Matzingen zu einer Auffahrkollision mit einem LKW, der auf der Normalspur fuhr. Verletzt wurde niemand.

Es entstand Sachschaden von einigen zehntausend Franken. Die bisherigen Abklärungen ergaben, dass der Lastwagen bereits einige Kilometer zuvor mit der Leitplanke kollidiert ist.

Wer Angaben zum Unfallhergang oder der Kollision mit der Leitplanke machen kann, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Münchwilen unter 058 345 28 30 zu melden.

Dienstag, 14. Januar, 17:29 Uhr

Stürmer kehrt aufs Eis zurück

(sko) Nach zwei verletzungsbedingten Absenzen kehrt der Stürmer des HC Thurgau Janik Loosli beim Heimspiel vom Dienstagabend gegen den EHC Visp in der Güttingersreuti in Weinfelden ins Kader von HCT-Trainer Stephan Mair zurück, wie das Fachmedium «Swiss Hockey News» schreibt.

Das Duell gegen die Walliser gleicht einem Sechspunktespiel. Die Thurgauer Löwen liegen derzeit auf Rang 5 mit zwei Punkten Rückstand gegenüber Visp auf Rang 4. Nach zwei Niederlagen in Serie (gegen Langenthal und die GCK Lions) will der HCT zudem zum Siegen zurückkehren, mit der Unterstützung von Stürmer Janik Loosli. Weiterhin rekonvaleszent bleibt hingegen Kellen Jones mit einer Oberkörperverletzung.

Janik Loosli (Nummer 90) feiert sich als Torschütze in einem Spiel gegen den EHC Kloten.

Janik Loosli (Nummer 90) feiert sich als Torschütze in einem Spiel gegen den EHC Kloten.

(Bild: Mario Gaccioli)
Dienstag, 14. Januar, 16:05 Uhr

Fünf Mitarbeitende von Schliessung betroffen

(sko) Der Einrichtungsfachhandel Micasa, der zum Migros-Konzern gehört, schliesst seine Filiale im Einkaufszentrum Passage in Frauenfeld. Grund dafür ist die zu geringe Kundennachfrage, wie die Migros Ostschweiz mitteilt. Deshalb sind die Mitarbeitenden am Dienstag über die bevorstehende Schliessung informiert worden. Von der Schliessung betroffen sind fünf Personen, die innerhalb der regionalen Genossenschaft weiterbeschäftigt werden können. 

Die Möbelkette Micasa gehört zum Migros-Konzern.

Die Möbelkette Micasa gehört zum Migros-Konzern.

(Bild: Hannes Thalmann)

Die Frauenfelder Micasa-Filiale auf einer Verkaufsfläche von rund 400 Quadratmetern im Erdgeschoss der Passage beim Frauenfelder Bahnhofplatz ist erst im Februar 2018 eröffnet worden. Migros betreibt schweizweit 37 Filialen der Micasa-Möbelkette, zwei davon im Thurgau. Nebst Frauenfeld gibt es eine weitere Micasa-Filiale in Amriswil.

Dienstag, 14. Januar, 15:35 Uhr

«Leider hatten es Diebe einmal mehr viel zu einfach ...»

(kapo/sko) Die Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntag in Guntershausen drei Einschleichdiebe verhaftet und bittet um Vorsicht. Kurz nach 4 Uhr wurde der Kantonalen Notrufzentrale gemeldet, dass unbekannte Personen in ein Haus am Rosenberg eingeschlichen seien und einen Diebstahl verübt hätten. Wenig später bemerkte ein aufmerksamer Anwohner, dass sich im Bereich Grosssteiweg drei Personen an Autotüren zu schaffen machen.

Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau waren schnell vor Ort und konnten die Algerier im Alter von 27, 28 und 33 Jahren in flagranti festnehmen. Bei ihnen konnte Deliktsgut aufgefunden und sichergestellt werden. Gemäss ersten Erkenntnissen stammen die Wertsachen aus dem Haus sowie aus verschiedenen unverschlossenen Fahrzeugen.

Die Staatsanwaltschaft Frauenfeld führt eine Strafuntersuchung, die Kriminalpolizei der Kantonspolizei Thurgau hat Ermittlungen aufgenommen. Unter anderem wird dabei abgeklärt, ob die Festgenommenen für weitere Delikte in Frage kommen.

Die Kantonspolizei Thurgau bittet einmal mehr um Vorsicht vor Einschleichdieben, die teils gezielt von Haus zu Haus gehen und nach nicht abgeschlossenen Fenstern, Türen oder Fahrzeugen suchen. Aussentüren, Fenster, Garagentore und Fahrzeuge sollten immer geschlossen und verriegelt sein. Mehr Infos sind auch unter www.kapo.tg.ch/einbruch zu finden.

Dienstag, 14. Januar, 15:08 Uhr

Kandidat für zweite Vakanz im Gemeinderat lässt sich aufstellen

(ubr) Am 9. Februar finden in der politischen Gemeinde Raperswilen Ersatzwahlen statt. Diese wurden nötig, weil Philipp Kämpf und Sabina Scheuber per Ende Januar aus dem fünfköpfigen Gemeinderat zurücktreten. Die Suche nach Nachfolgern gestaltete sich schwierig, den Termin für die Eingabe von Bewerbungen verschob man deshalb eigens nach hinten. Rechtzeitig vor dem Versand der Abstimmungsunterlagen konnte nun nach Michael Kämpf auch noch ein zweiter Bewerber gefunden werden. Es ist Peter Haldemann. Er hat Jahrgang 1970 und ist Landwirt mit einem Biobetrieb in der Gemeinde Raperswilen.

Dienstag, 14. Januar, 14:23 Uhr

Tausendsassa über Geld, Freunde und Frauen

(sko) 80 Lenze zählt Hans «Hausi» Leutenegger ab diesem Donnerstag, 16. Januar. Olympiasieger, Multimillionär, Schauspieler: In seinem Leben hat es der Thurgauer Tausendsassa zu einigem Ruhm und Ehre gebracht. Kurz vor seinem runden Geburtstag erzählt er dem «Blick» nun Weisheiten, die ihm auf seinem langen Weg geholfen haben. «Sei vorsichtig, wenn du reich wirst», lautet einer der Lebenstipps von «Hausi». Plötzlich sei man von Menschen umringt, die es scheinbar gut meinen. «Sie haben Tipps für dich, wissen alles besser», meint Hausi und ergänzt: «Aber wenn du eine Krise schiebst, lassen sich dich fallen.» 

Eine andere Weisheit aus dem Hause des Multimillionärs betrifft den Umgang mit Geld. «Zahl wenn möglich bar und lass die Kreditkarte im Portemonnaie», meint Leutenegger. So bewahre man die Übersicht, selbst wenn man viel Geld habe. Im Umgang mit dem anderen Geschlecht hat er ebenfalls einen Rat: «Wenn du älter wirst, tut dir jedes Lob einer Frau gut. Auch wenn du reich bist. Aber bilde dir deswegen nicht zu viel ein.» Und zum Schluss blickt er voraus auf seinen baldigen Geburtstag: «Lass dich feiern, lade die Leute ein. Es kommt immer etwas zurück.»

Hausi Leutenegger– der untypische Schweizer

Ach, Hausi. Jetzt wissen wir endlich, warum sich die türkischen Investoren von allen Fussballclubs, die Geld brauchen, ausgerechnet den FC Wil ausgesucht haben. «Das ist wegen mir», verriet Hans «Hausi» Leutenegger der «Weltwoche».
Ida Sandl
Dienstag, 14. Januar, 13:28 Uhr

Wasserbauliche Massnahmen auf Wollschwein-Insel

(red) Der Wellenschlag der ein- und ausfahrenden Schiffe trug die Westseite der Wollschwein-Insel in Kreuzlingen über die Jahre kontinuierlich ab. Bis zu einem Meter Höhe misst die Erosionskante und reicht stellenweise bis an die Weidefläche der Hochlandrinder. Um ein Fortschreiten der Erosion zu verhindern, werden entlang der Westseite am Erosionsfuss grobe Steine und Kies eingebaut. Mit diesen Massnahmen kann die Erosion gestoppt und die Insel geschützt werden. Ausserdem wird ein naturnahes Ufer geschaffen, auf dem sich spezialisierte Pflanzen wieder ansiedeln können. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 20. Januar, und dauern rund zwei Wochen, wie die Stadtverwaltung mitteilt.

Die Erosion an der Wollschwein-Insel ist sichtbar.

Die Erosion an der Wollschwein-Insel ist sichtbar.

(Bild: PD)

Die Wollschwein-Insel wurde Mitte der 80er-Jahre im Rahmen der Hafensanierung aufgeschüttet und seither als Naturschutzgebiet bewirtschaftet. Die Insel ist ein bedeutendes Brut-, Rast- und Überwinterungsgebiet für Vögel und ein Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung. 

Dienstag, 14. Januar, 11:44 Uhr

Videopremiere zur zweiten Abfallsammelaktion am Bodensee

Noemi Solombrino, Initiantin der Aktion «Around the Bodensee Clean Up».

Noemi Solombrino, Initiantin der Aktion «Around the Bodensee Clean Up». 

(Bild: Margrith Pfister-Kübler)

(sko) 835 Teilnehmer, davon über 500 Kinder und Jugendliche in drei verschiedenen Ländern sammelten an 39 unterschiedlichen Standorten rund um den Bodensee gemeinsam insgesamt 10'415 Liter Müll. So viel Abfall ist im vergangenes Jahr im Rahmen der zweiten «Around the Bodensee Clean Up»-Aktion zusammengekommen.

Am Dienstagabend um 20 Uhr nun publizieren der Verein und Initiantin Noemi Solombrino auf ihrer Facebook-Seite einen Video aus Berlingen. «Es ist soweit!», schreibt Solombrino. Um 20 Uhr folgt die Videopremiere zum zweiten grossen «Around the Bodensee Clean Up» im Jahr 2019.

Das grosse Reinemachen am Untersee

Noemi Solombrino und Rolf Marti haben sich Grosses vorgenommen. Ihr Verein mit Sitz in Berlingen will diesen Herbst die Ufer rund um den Bodensee putzen. Mit Hilfe von Freiwilligen.
Margrith Pfister-Kübler
Dienstag, 14. Januar, 10:50 Uhr

Velofahrer bei Verkehrsunfall in Diessenhofen leicht verletzt

Der Velofahrer wurde leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden.

Der Velofahrer wurde leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden.

Symbolbild: Benjamin Manser

(kapo) Am Montagabend wurde kurz nach 17.30 Uhr ein Velofahrer bei einem Verkehrsunfall in Diessenhofen leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Gemäss den Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau war ein 56-jähriger Autofahrer auf der Schlattingerstrasse in Richtung Basadingen unterwegs. Beim Linksabbiegen in die Schlattingergasse übersah er einen entgegenkommenden Velofahrer. Durch die Kollision wurde der 65-Jährige leicht verletzt und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von einigen tausend Franken.

Dienstag, 14. Januar, 09:58 Uhr

Event für Kinder: Essen wie die Römer im Museum für Archäologie in Frauenfeld

(evw) Am 22. Januar von 14 bis 16 Uhr entführt Britta Pollmann Kinder auf eine kulinarische Zeitreise im Museum für Archäologie an der Freie Strasse 24 in Frauenfeld. Baumnüsse, Datteln, salzige Fischsauce, Granatäpfel und Olivenöl sind nur einige der vielen Nahrungsmittel, die sich seit der Römerzeit auch in der Bodenseeregion grösster Beliebtheit erfreuten. Neben den Originalfunden warten viele römische Häppchen auf die jungen Besucherinnen und Besucher.

Gedacht für Kinder von 10 bis 12 Jahren ohne Eltern, Eintritt 10 Franken. Anmeldung unter 058 345 74 00, jeweils nachmittags.

Dienstag, 14. Januar, 08:55 Uhr

Frauenfeld spielt in Uzwil «daheim»

(and) Just im letzten Spiel der Qualifikationsrunde riss die Erfolgsserie des EHC Frauenfeld in der 1.-Liga-Ostgruppe. Nach elf Siegen in Serie musste die Mannschaft von Trainer Kevin Schüepp in Aarau gegen die Argovia Stars wieder einmal als Verliererin vom Eis. Das 4:5 nach Penaltyschiessen war erst die dritte Niederlage des EHC in der Meisterschaft 2019/20. Somit steigen die Kantonshauptstädter als überlegener Leader mit einem grossen Punktevorsprung in die Masterround, die am kommenden Wochenende beginnt. Weil dann in Frauenfeld die Eisstock-Schweizer-­Meisterschaft stattfindet, muss der EHC Frauenfeld für sein Heimspiel am Samstag, 18. Januar, um 17 Uhr nach Uzwil ausweichen. Der Gegner in der Uzehalle heisst dann Burgdorf.

Der Frauenfelder Eric Geister dribbelt sich übers Eisfeld.

Der Frauenfelder Eric Geister dribbelt sich übers Eisfeld. 

(Bild: Reto Martin)
Dienstag, 14. Januar, 08:17 Uhr

Ehemalige Lottofee ist heute Schauspielerin und Moderatorin

Shana Lenner.

Shana Lenner.

(Bild: PD)

(pex) Sie war die erste Lottofee der Schweiz und spielt immer noch regelmässig Lotto: Shana Lenner (51) aus Kreuzlingen. Anlässlich des Jubiläums von 50 Jahre Lottoziehung sagt sie im «Blick»: «Ich habe allerdings noch nie etwas gewonnen.» Heute organisiert die Schauspielerin und Moderatorin Lenner im Nebenjob Städtereisen in die Slowakei.

An ihre Auftritte als Lottofee im Fernsehen werde sie oft erinnert, aber mit diesem Engagement sei sie damals «finanziell auf keinen grünen Zweig gekommen». Deswegen hätte sie nach zwei Jahren damit aufgehört, obwohl sie damit über Nacht bekannt geworden sei: «Damals hockte ja noch die ganze Nation vor dem Fernseher und wartete auf die Glückszahlen.»

Montag, 13. Januar, 19:50 Uhr

Verein lanciert Wettbewerb für Schulgärten

(red) Der internationale Verein der Bodenseegärten will die Freude am Gärtnern schon früh wecken. Schulen, die sich einen neuen Schulgarten anlegen wollen, haben dadurch gute Chancen, im Rahmen dieses Interreg-Projektes an Unterstützung zu gelangen, heisst es in einer Medienmitteilung.

(Bild: PD/Bibelgalerie Meersburg)

Die kreativsten Projekte, die beim Bodensee-Schulhausgarten-Wettbewerb teilnehmen, erhalten je einen Preis in der Höhe von 3400 Franken in Form von Materialien (etwa Pflanzen oder Gartengeräte) und Ausbildung, Schulungsmaterial sowie Beratungsleistungen durch Fachpersonen.

In der Mitteilung heisst es weiter: «Schulhausgärten haben eine lange Tradition – und weisen gleichzeitig in die Zukunft.» Die gemeinsame Arbeit der Schülerinnen und Schüler in Schulhausgärten knüpfe an verschiedene Kompetenzen des Lehrplan 21 in den Bereichen Natur, Mensch, Gesellschaft und Wirtschaft, Arbeit, Haushalt an.

Hinweis: Teilnahmeschluss 13. März, www.bodenseegaerten.eu/schulgarten

Montag, 13. Januar, 17:40 Uhr

Kind bei Unfall verletzt

(Bild: Reto Martin)

(kapo) Bei der Kollision mit einem Lieferwagen wurde am Montag in Erlen ein Kind verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war kurz vor 12 Uhr ein 30-jähriger Lieferwagenfahrer auf der Bahnhofstrasse dorfeinwärts unterwegs. Nach der Verzweigung Neuhofstrasse kam es zur Kollision mit einem achtjährigen Knaben, der von links unvermittelt die Fahrbahn betrat. Das Kind zog sich mittelschwere Verletzungen zu. 

Montag, 13. Januar, 17:12 Uhr

Fondue-Schiff der URh fährt neu ab Steckborn

(red) Am Sonntag, 16. Februar, fährt das Fondue-Schiff der Schweizerischen Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) erstmals ab Steckborn. Die genussvolle Sonntags-Ausfahrt über den winterlichen Untersee ist garantiert. Verwöhnt werden die Gäste von der Bordgastronomie «fix&fein» mit einem würzigen Käsefondue und hauseigenem Fondue-Brot. Die URh verlegt ihr Fondue-Schiff nach Steckborn, da sich die Landestelle Stein am Rhein im Umbau befindet und zu diesem Zeitpunkt ein An- und Ablegen in Stein am Rhein nicht möglich ist.

  • 11.45 Uhr: Abfahrt ab Steckborn
  • 14.15 Uhr: Rückkehr an Landestelle Steckborn
  • 15.15 Uhr: Ende der Veranstaltung
  • Preise: Erwachsene 63 Franken, Kinder (4-12 Jahre) 40 Franken, inklusive Schifffahrt auf dem Untersee, Käsefondue und Dessert
  • Infos/Ticket: www.urh.ch/ticket
Ein Schiff der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) legt in Steckborn an.

Ein Schiff der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) legt in Steckborn an.

(Bild: Reto Martin)
Montag, 13. Januar, 15:43 Uhr

Unfall mit Verletztem im Morgenverkehr

Beim Verkehrsunfall wurde der 49-jährige Autofahrer mittelschwer verletzt.

Beim Verkehrsunfall wurde der 49-jährige Autofahrer mittelschwer verletzt.

(Bild: PD/Kantonspolizei Thurgau)

(kapo) Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lieferwagen wurde am Montagmorgen in Frauenfeld eine Person verletzt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau fuhr kurz nach 7.15 Uhr ein 49-jähriger Autolenker mit seinem Fahrzeug auf der Langfeldstrasse in Richtung Stadtzentrum. In einer leichten Rechtskurve geriet er mit seinem Auto aus noch unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Lieferwagen. Der Autofahrer wurde beim Unfall mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die Insassen des Lieferwagens blieben unverletzt. Es entstand Sachschaden von einigen tausend Franken.

Aus beiden Fahrzeugen traten Flüssigkeiten aus und gelangten in einen Abwasserschacht. Eine Spezialfirma wurde mit dem Absaugen der Flüssigkeit beauftragt, die Massnahme wurde von einem Funktionär des Kantonalen Amts für Umwelt begleitet.

Montag, 13. Januar, 13:54 Uhr

Schussdrohung in Kirche der Konstanzer Ortschaft Litzelstetten

(red) Am Sonntagmorgen gegen 11.15 Uhr wurde der Polizei eine Person in der Konstanzer Auferstehungskirche gemeldet, die während des Gottesdienstes vor anwesenden Gottesdienstbesuchern geäussert habe, Schüsse abgeben zu wollen. Der 48-jährige Mann, der in der Gemeinde bereits auffällig war, wurde beim Verlassen der Kirche durch Beamte des Polizeireviers Konstanz in Gewahrsam genommen und anschliessend zur Untersuchung in eine Fachklinik gebracht.

(Bild: Raphael Rohner)

Die in einem Koffer mitgeführte Schreckschusswaffe wurde sichergestellt, die Kirche anschliessend mit einem Sprengstoffspürhund negativ abgesucht. Nach den bisherigen Erkenntnissen kam es in der Kirche zu keinen konkreten Bedrohungshandlungen, ebenso lag keine politisch- oder religiös-motivierte Ausgangslage vor.

Bereits gegen 9.45 Uhr hatte der Mann auf der Mainaustrasse bei Egg eine 55-jährige Rennradfahrerin mit seinem Pkw genötigt und mit einem vermeintlichen Pfefferspray bedroht. Als die Frau ein vorbeifahrendes Fahrzeug stoppte, entfernte sich der 48-Jährige mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Litzelstetten. Die durch die Polizei zunächst eingeleitete Fahndung im Bereich Mainau-Litzelstetten verlief ohne Ergebnisse.

Montag, 13. Januar, 13:57 Uhr

Goldene Lichtbrücke über den Untersee

Leserin Margrith Kübler-Pfister hat am Freitagabend den Vollmond in Ermatingen fotografiert. 

(Bild: PD)
Montag, 13. Januar, 13:31 Uhr

Enkeltrickbetrüger erbeuten 120'000 Franken

(kapo) Enkeltrickbetrüger haben am Freitag einen Mann in Frauenfeld kontaktiert und mehrere zehntausend Franken erbeutet. Die Kantonspolizei Thurgau bittet um Vorsicht.

Eine Betrügerin meldete sich telefonisch beim 78-jährigen Mann. Sie gab sich als Bekannte aus, liess den Geschädigten ihren Namen raten und erzählte, dass sie für einen Immobilienkauf Geld brauche.

Kurz vor der Übergabe meldete sich die Frau erneut und kündigte an, dass ein Mitarbeiter einer Bank das Geld abholen komme. Als dieser bei einem öffentlichen Parkplatz auftauchte, übergab ihm der Geschädigte 120'000 Franken. Als beim Geschädigten kurz danach der Verdacht aufkam, dass er einem Betrug zum Opfer gefallen war, informierte er die Kantonspolizei Thurgau.

(Bild: imago)

Die Kantonspolizei Thurgau bittet im Zusammenhang mit Enkeltrickbetrügern um Vorsicht und gibt folgende Verhaltenstipps:

  • Seien Sie vorsichtig, wenn sich angebliche Verwandte oder Bekannte am Telefon nicht sofort zu erkennen geben und ihre Namen raten lassen.
  • Stellen Sie Fragen, die nur echte Familienmitglieder oder Bekannte beantworten können.
  • Geben Sie keine Auskunft über Ihr Vermögen.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen.
  • Halten Sie bei Verdacht Rücksprache mit Ihrer Familie und kontaktieren Sie die Kantonspolizei Thurgau über die Notrufnummer 117.

Mehr Infos und Tipps zum Thema sind auch im Internet unter www.kapo.tg.ch/enkeltrick zu finden.

Montag, 13. Januar, 12:30 Uhr

Einblicke in die Diessenhofer Fasnacht

(red) Kaum hat das Jahr begonnen, ist die Fasnacht in Diessenhofen schon wieder vorbei. Am Umzug und beim Schlussrummel in der Rhy-Halle am Sonntag wurde aber nochmals gefeiert.

Die Fasnacht in Diessenhofen startet traditionell am 2.Januar in den frühen Morgenstunden mit der «Tagwach». Damit gehört Diessenhofen zu den Ersten in der Schweiz, die das närrische Treiben zelebrieren. Zehn Tage nach dem Startschuss zogen am Sonntag 43 Guggenmusiken, Narrenzünfte, Maskengruppen und Sujet-Wagen beim grossen Umzug durch das Städtchen. Die insgesamt 1200 Teilnehmer kamen aus der ganzen Schweiz, aus Deutschland und dem Fürstentum Liechtenstein.

Rund 4000 Besucher verfolgten den Umzug am Sonntagnachmittag. Am Maskenball am Samstagabend wurden rund 600 Besucher gezählt. Für die «Rhy-Algen» bleibt nach der eigenen Fasnacht nicht viel Zeit zum Verschnaufen. Der nächste Auftritt erfolgt bereits am Samstag am Kinderumzug in Stein am Rhein.

14:50 Uhr

Thurgauer des Tages: 2500 Tonnen CO2 gespart

(jab) Die Biotta AG aus Tägerwilen setzt seit ihren Anfängen vor über 60 Jahren auf Nachhaltigkeit. Seit kurzem spart das Unternehmen mit einer Holzschnitzelheizung jährlich 2500 Tonnen CO2 ein. Geschäftsleiter Clemens Rüttimann sagt zum «Migros Magazin»: «Nachhaltigkeit ist für Biotta seit 1957 eines der obersten Ziele. Wir sind also älter als Bio Suisse. Das macht uns schon etwas stolz.»

Biotta-CEO Clemens Rüttimann.

Biotta-CEO Clemens Rüttimann. 

(Bild: Reto Martin, 16.April 2014)

Für die Holzschnitzelheizung wird ein kleiner Teil des Schlagholzes wie etwa Äste, Baumwipfel und unförmige Stämme verwendet. Die Energie in Form von Dampf wird beispielsweise für die Pasteurisation der Säfte eingesetzt. Biotta vertreibt sowohl Gemüse- als auch Fruchtsäfte. Die Umsetzung des Projekts Schnitzelheizung sei schon länger in Gange, aber nicht immer einfach gewesen. Rüttimann sagt: «Man muss standhaft und konsequent sein, wenn man nachhaltig wirtschaften möchte.»

Montag, 13. Januar, 12:03 Uhr

Strassensperrung wegen der Bechtelisnacht

In der «Nacht der Nächte» ist viel los auf Frauenfelds Strassen.

In der «Nacht der Nächte» ist viel los auf Frauenfelds Strassen.

(Bild Donato Caspari)

(red) In einer Woche findet in Frauenfeld die Bechtelisnacht statt. Die Stadt teilt nun mit, welche Sicherheitsvorkehrungen geplant sind und wie der Busfahrplan aussieht:

  • Während der Bechtelisnacht, die am Montag, 20. Januar 2020, stattfindet, ist die Innenstadt für den Verkehr gesperrt. Dies gilt ab Montag 20.30 Uhr bis Dienstag 5 Uhr.
  • Die Haltestellen Altstadt, Soldatendenkmal, Erchingerhof (stadtauswärts), Hauptpost, Rathaus und Marktplatz werden bis Betriebsschluss nicht bedient. Als Alternative kann die Haltestelle Bahnhof genutzt werden.
  • Ab 22.29 Uhr verkehrt ein Extrabus zwischen den einzelnen Festorten und den wichtigsten Quartierzentren. Die Mitfahrt ist gratis

Folgende Sicherheitsvorkehrungen werden getätigt:

  • Der Verkauf von alkoholhaltigen Getränken auf öffentlichem Grund – ausgenommen Glühwein – bleibt auch dieses Jahr verboten.
  • Wirte geben nur PET-Flaschen und Plastikbecher aus.

Weitere Infos: www.frauenfeld.ch

Montag, 13. Januar, 11:42 Uhr

Brand eines Tumblers

Der abgebrannte Tumbler entwickelte viel Rauch.

Der abgebrannte Tumbler entwickelte viel Rauch.

(Bild: Kapo TG)

(kapo) Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Frauenfeld musste am Sonntag eine Frau ins Spital gebracht werden.

Kurz vor 17 Uhr kam es an der Maiholzstrasse in Frauenfeld in einer Waschküche zu einem Brand eines Tumblers. Die Feuerwehr Frauenfeld war rasch an Ort und konnte den Brand löschen. Eine 84-jährige Hausbewohnerin musste aufgrund der starken Rauchentwicklung mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.

Die Brandursache ist unbekannt, der Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau hat die Ermittlungen aufgenommen. Im Vordergrund steht ein technischer Defekt.

Sonntag, 12. Januar, 08:18 Uhr

Fussgänger in Kreuzlingen angefahren

Der Mann wurde beim Unfall mittelschwer verletzt.

Der Mann wurde beim Unfall mittelschwer verletzt. 

Symbolbild: fotolia

(pd/lim) Eine 30-jährige Autolenkerin fuhr kurz am Samstagabend vor 18 Uhr auf der Unterseestrasse in Kreuzlingen Richtung Kreisel Kolloseumsplatz. Gemäss den bisherigen Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau übersah sie beim Verlassen des Kreisels einen 58-jährigen Fussgänger, der die Nationalstrasse auf dem Fussgängerstreifen überqueren wollte.

Der Fussgänger wurde bei der Kollision laut Mitteilung mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.