THURGAU-TICKER: 18. November - 24. November

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Sonntag, 24. November, 16:10 Uhr

Alkoholisiert und ohne Ausweis am Steuer

Die Kantonspolizei Thurgau kontrollierte in der Nacht zum Sonntag einen Jugendlichen, der alkoholisiert und ohne Führerausweis Auto gefahren war.

Der 17-Jährige konnte nach der Meldung eines Beobachters von Einsatzkräften der Kapo zu Hause angetroffen werden. Er hatte das Auto seiner Mutter entwendet, obwohl er keinen Führerschein besitzt. Ausserdem war er alkoholisiert. Der Jugendliche wird bei der Jugendanwaltschaft Thurgau angezeigt.

Samstag, 23. November, 15:15 Uhr

Einschleichdiebstahl in Freidorf

Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Samstag eineen Mann festgenommen, der verdächtigt wird, in Freidorf einen Einschleichdiebstahl begangen zu haben.

Gemäss Mitteilung der Kantonspolizei alarmierten Bewohner eines Einfamilienhauses an der Schulstrasse um 4.20 Uhr die Kantonale Notrufzentrale. Sie waren durch Geräusche geweckt worden und bemerkten eine Person, die daraufhin aus dem Haus flüchtete. Der Täter war durch die unverschlossene Eingangstür ins Haus eingedrungen. Er hatte ein Mobiltelefon sowie Geld und Bankkarten aus einem Portemonnaie gestohlen.

Die Kantonspolizei Thurgau leitete sofort eine Fahndung ein. Wenig später konnten Einsatzkräfte im Wiesland beim Bahnhof eine verdächtige Person anhalten und kontrollieren. Der 44-jährige Asylsuchende aus Algerien wurde aufgrund der mitgeführten Gegenstände festgenommen. Die Kantonspolizei Thurgau und die Staatsanwaltschaft Bischofszell klären nun ab, ob er für weitere Delikte in Frage kommt.

In ihrer Mitteilung rät die Kantonspolizei Thurgau zur Vorsicht: Haus- und Wohnungstüren sollten nachts und auch bei kurzen Abwesenheiten immer geschlossen und verriegelt werden.

Freitag, 22. November, 23:45 Uhr

Polizei verhindert Massenschlägerei am Bahnhof Erlen

Am Bahnhof Sulgen war am Freitagabend die Polizei mit einem Grossaufgebot vor Ort. (Bild: BRK News)

Am Bahnhof Sulgen war am Freitagabend die Polizei mit einem Grossaufgebot vor Ort. (Bild: BRK News)

(bro) An den Bahnhöfen Sulgen und Erlen ist es am Freitagabend zu einem Grosseinsatz der Polizei gekommen, berichtet ein Augenzeuge.

Zirka 30 junge Männer wollten sich gemäss Andy Theler, Mediensprecher der Kantonspolizei Thurgau, beim Bahnhof Erlen mit einer zweiten Gruppe Jugendliche treffen um sich zu prügeln. Theler sagte am späten Freitagabend auf Anfrage:

«Die Jugendlichen waren bereit für eine Schlägerei.»

Der Zug hielt erst in Sulgen

Die zweite Gruppe Jugendliche sei in einem Zug von Amriswil her in Richtung Sulgen unterwegs gewesen. Theler sagt:

«Der Zug liess den Bahnhof Erlen aus und hielt erst in Sulgen. Als die Jugendlichen in Sulgen ausstiegen, wartete die Polizei auf sie.»

Weitere Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau hätten sich um die am Bahnhof Erlen wartende Gruppe gekümmert.

Aus welchem Umfeld die beiden gewaltbereiten Gruppierungen stammen, und wer zur Massenschlägerei am Bahnhof Erlen aufgerufen hatte, ist laut Theler vorerst unklar.

Freitag, 22. November, 17:27 Uhr

Bahn frei für Wiederaufbau in Steckborn

(sko) Es geht vorwärts mit dem Wiederaufbau der Altstadthäuser in Steckborn, die kurz vor Weihnachten 2015 einem Flammeninferno zum Opfer gefallen sind. «Die Visierstangen bei der Baulücke können in nächster Zeit abgebaut werden», teilt Architektin Cornelia Bein mit, welche die drei Eigentümerschaften vertritt.

Beim Grossbrand in der Altstadt von Steckborn vom 21. Dezember 2015 wurden sechs Gebäude zerstört. Die Feuerwehren von Steckborn, Frauenfeld, Kreuzlingen und Weinfelden waren vor Ort. (Bild: Reto Martin, 21.12.15)

Beim Grossbrand in der Altstadt von Steckborn vom 21. Dezember 2015 wurden sechs Gebäude zerstört. Die Feuerwehren von Steckborn, Frauenfeld, Kreuzlingen und Weinfelden waren vor Ort. (Bild: Reto Martin, 21.12.15)

Im Oktober lag das Baugesuch für das Projekt Triplex der Architekten Ryf Partner AG öffentlich auf, woraufhin zwei Einsprachen eingegangen sind. «Die beiden Einsprachen zum Projekt wurden zurückgezogen», meint Bein. Bauverwalter Egon Eggmann bestätigt. Nun warte die Stadt noch Stellungnahmen des Kantons ab, ehe ein Antrag an den Stadtrat erfolgt. Geht alles nach Plan weiter, fahren anfangs 2020 die Bagger auf.

Freitag, 22. November, 17:05 Uhr

Ermatinger Musikanten laden zum Jahreskonzert

(red) Seit den Sommerferien proben die Ermatinger Musikantinnen und Musikanten für ihr grosses Konzert am Sonntag, den 24. November. Um 17 Uhr werden die Kirchentüren in Ermatingen geöffnet und die Musikanten freuen sich auf zahlreiche Zuhörer aus Nah und Fern. Der Eintritt ist frei. Über eine Kollekte zur Deckung der Unkosten und für die Jugendförderung freuen sich die Musikanten.

Die Musikgesellschaft Ermatingen am Kantonalen Musikfest in Kradolf. (Bild: PD)

Die Musikgesellschaft Ermatingen am Kantonalen Musikfest in Kradolf. (Bild: PD)

Unter der Leitung ihres langjährigen Dirigenten Stefan Hundertpfund ist wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt worden, welches von den Aktivmusikanten einiges abverlangte. Den Auftakt machen dieses Jahr die beiden Jugendensembles «The Next Generation» aus Ermatingen und «Crescendo» aus Diessenhofen.

Freitag, 22. November, 16:38 Uhr

Schaffhausen verbietet Laserpointer

(shpol) Per 1. Juni 2019 ist das Bundesgesetz über den Schutz vor Gefährdungen durch nichtionisierende Strahlung und Schall (NISSG) in Kraft getreten. Damit sind Laserpointer, die nicht der Laserklasse 1 zugeordnet werden können, verboten. Mit dem Inkrafttreten der neuen eidgenössischen Bestimmungen ist die Verwendung von Laserpointern, die nicht der Laserklasse 1 zugeordnet werden können, auch im Kanton Schaffhausen verboten. Es gilt eine Übergangsfrist für den Besitz von Laser der Klasse 1M, 2M, 3R, 3B oder 4 sowie nicht gekennzeichneten Laserpointern bis zum 1. Juni 2020. Laserpointer der Klasse 2 müssen bis spätestens 1. Juni 2021 entsorgt werden.

Die neu geltenden Bestimmungen bezüglich Laserpointer können auf der Website des Bundesamts für Gesundheit nachgelesen werden.

www.bag.admin.ch/laserpointer

Freitag, 22. November, 16:24 Uhr

Vortrag zu ausgebeuteten Mädchen im Thurgau

(red) Das Historische Museum des Kantons Thurgau teilt mit: Frauen als billige Arbeitskräfte und Kinderarbeit kennen wir heute aus Drittweltländern. Im 19. und 20. Jahrhundert macht sich auch die hiesige Industrie mit dem Einsatz junger Mädchen die Hände schmutzig. Am Museumshäppli vom Donnerstag, 28. November 2019, bringt Historikerin Verena Rothenbühler Licht in dieses dunkle Kapitel der Thurgauer Textilgeschichte. Der Kurzvortrag über Mittag findet um 12.30 Uhr im Schloss Frauenfeld statt. Der Eintritt ist frei, es ist keine Anmeldung nötig.

Billige Arbeitskräfte für die Thurgauer Textilindustrie: Mädchen des Marienheims in Münchwilen mit einer Menzinger Schwester. (Bild: PD/Privatbesitz)

Billige Arbeitskräfte für die Thurgauer Textilindustrie: Mädchen des Marienheims in Münchwilen mit einer Menzinger Schwester. (Bild: PD/Privatbesitz)

Mit dem Boom der Stickerei-Industrie um 1900 entstehen in Arbon, Bürglen, Pfyn, Steckborn, Weinfelden und Münchwilen Heime zur Unterbringung von 14- bis 17-jährigen Mädchen. Die Minderjährigen stammen aus dem Tessin und aus Norditalien, später auch aus Spanien. Von ihren Familien aus ökonomischen Gründen in die Schweiz geschickt, werden sie hier für mehrere Jahre zur Fabrikarbeit verpflichtet.

Freitag, 22. November, 15:58 Uhr

Romanshorn: Rege Teilnahme an der Bevölkerungsbefragung

(red) Die Stadt Romanshorn möchte von seinen Einwohnerinnen und Einwohnern wissen, wie zufrieden diese mit dem Stadtwesen sind. Deshalb führte sie in den vergangenen Wochen eine Befragung bei 1’000 Bewohnerinnen und Bewohnern durch. Die Umfrage befindet sich aktuell in der Auswertung.

Von den per Stichprobe ausgewählten 1'000 der über 11'000 Einwohnerinnen und Einwohnern haben bereits 359 Personen an der Umfrage teilgenommen, die Mitte November geendet hat. «Dieser Rücklauf ist mit bisher 36 Prozent gut für eine Stadt in der Grösse von Romanshorn. Da der Rückversand und die Bearbeitung der Fragebogen einige Tage in Anspruch nimmt, erhoffen wir uns bis zum Projektende einen noch höheren Rücklauf», meinen die Projektleiter der FHS St.Gallen, welche die Bevölkerungsbefragung zusammen mit der Stadt Romanshorn durchführen.

Leben in der Hafenstadt: Die Bevölkerung soll sich bei Zukunftsfragen vermehrt einbringen können. (Bild: Reto Martin)

Leben in der Hafenstadt: Die Bevölkerung soll sich bei Zukunftsfragen vermehrt einbringen können. (Bild: Reto Martin)

Zu den Resultaten und Ergebnissen sind derzeit noch keine detaillierten Aussagen möglich. Für verlässliche Informationen ist es nun die Aufgabe der FHS St.Gallen, alle Fragebögen und die offenen Kommentare auszuwerten. Gerade die zahlreichen Bemerkungen der Bevölkerung liefern wichtige Hinweise und Verbesserungsvorschläge im Hinblick auf die Erhöhung der Zufriedenheit.

Der Stadtrat erwartet nun gespannt die Schlussauswertung. Anhand der Ergebnisse werden unter Einbezug der Bevölkerung später konkrete Massnahmen abgeleitet. Der Stadtrat dankt bereits jetzt allen Einwohnerinnen und Einwohnern, welche an der Befragung teilgenommen haben. Die Behörde wird die Ergebnisse analysieren und die Bevölkerung in den ersten Monaten von 2020 in Kenntnis setzen.

Freitag, 22. November, 15:40 Uhr

Stadt Arbon bildet Fonds aus Schenkungen und Erbschaften

(red) Finanzielle Zuwendungen, die der Stadt Arbon aus Schenkungen oder Erbschaften zufliessen, werden in den Bereichen Kultur, Bildung, Sport, Gesundheit, Natur, Umwelt und Soziales eingesetzt, teilt die Stadt Arbon mit. Im vergangenen Jahr erhielt die Stadt Arbon aus zwei Legaten einen Betrag von insgesamt rund 50'000 Franken. An beide Vermächtnisse wurden keinerlei Bedingungen geknüpft. Der Stadtrat hat nun beschlossen, dass mit diesem Startkapital ein «Fonds aus Schenkungen und Erbschaften» gebildet werden soll. Aus diesem können Einzelbeiträge in den Bereichen Kultur, Bildung, Sport, Gesundheit, Natur, Umwelt und Soziales geleistet werden. Unterstützt werden Projekte mit einem gemeinnützigen Zweck und einem direkten Bezug zur Stadt Arbon.

Mit dem Erlass von Richtlinien für diesen Fonds hat der Stadtrat die Grundlage dafür geschaffen, dass auch zukünftige Vermächtnisse diesem Fonds zugewiesen werden können. Der Stadtrat ist überzeugt davon, dass auch mit kleineren Beträgen wertvolle Unterstützungen geleistet werden können. Deshalb ist der Zweck des Fonds bewusst breit ausgelegt, damit Beiträge für Projekte aus den verschiedensten Bereichen gesprochen werden können.

Freitag, 22. November, 15:27 Uhr

Kabarett-Stars kommen nach Kreuzlingen

(red) Zwei Frauen und vier Männer klären die Beucher beim KIK Kabarett in Kreuzlingen 2020 über die Geheimnisse des Lebens auf. Der Vorverkauf startet am 2. Dezember 2019.

Josef Hader wird am 29. Oktober 2020 in Kreuzlingen zu Gast sein. (Bild: PD)

Josef Hader wird am 29. Oktober 2020 in Kreuzlingen zu Gast sein. (Bild: PD)

Timo Wopp (14.2.), der Geisterfahrer auf deutschen Kabarett-Autobahnen, der «fränkische Rebell» Matthias Egersdöfer (5.3.), die stimmgewaltige AnnaMateur und ihre Beuys (25.4.), der aus dem ZDF bekannte Christoph Sieber (2.5.), der faszinierende Schauspieler Josef Hader (29.10.) und die 2018 mit dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnete Österreicherin Lisa Eckhart (10.12.) werden 2020 in Kreuzlingen einen schonungslosen Blick auf Politik, Gesellschaft und Kultur werfen. Dabei immer mit einem schemlischen Lächeln auf den Lippen getreu nach dem Motto «was mich verbal nicht umhaut, macht mich mental stärker». Passend dazu versprechen Programmtitel wie «Ein Ding der Unmöglichkeit» (Matthias Egersdörfer), «Die Vorteile des Lasters» (Lisa Eckhart) oder «Mensch bleiben» (Christoph Sieber) ein satirisches Feuerwerk und beste Unterhaltung. Diese Kleinkunst-Saison gibt bereits einen Vorgeschmack auf ein fulminantes Kabarett-Jahr 2021: Denn da feiert das KIK mit 20 Shows sein 20-jähriges Bestehen.

www.kik-kreuzlingen.ch

Freitag, 22. November, 13:55 Uhr
Der Grosse Rat wählt am 22. Januar einen neuen Staatsschreiber. (Bild. Susann Basler -2004)

Der Grosse Rat wählt am 22. Januar einen neuen Staatsschreiber. (Bild. Susann Basler -2004)

Neues Personal für kantonale Ämter und Funktionen

(red) Acht Personen sind für sechs vakante Funktionen zur Wahl durch den Grossen Rat vorgeschlagen, wie die Parlamentsdienste des Kantons Thurgau mitteilen. Die Fraktionspräsidienkonferenz des Grossen Rates hat am 20. November 2019 diejenigen Personen bestimmt, die sich bei den Fraktionen hinsichtlich ihrer allfälligen Wahl am 22. Januar 2020 vorstellen können.

Der Grosse Rat wählt gemäss den gesetzlichen Grundlagen den Staatsschreiber oder die Staatsschreiberin, die Präsidien, Mitglieder und die Ersatzmitglieder der kantonalen Gerichte sowie den Generalstaatsanwalt oder die Generalstaatsanwältin. Ausserdem werden nebst dem Präsidium, den Mitgliedern und den Ersatzmitgliedern der Rekurskommission in Anwaltssachen das Präsidium und die Mitglieder des Bankrates der Kantonalbank (TKB) sowie die Mitglieder des Verwaltungsrates der Gebäudeversicherung (GVTG) gewählt. Die Amtsdauer beträgt jeweils vier Jahre.

Folgende Personen sind für die vakanten Funktionen von der Fraktionspräsidienkonferenz nominiert worden:

  • Staatsschreiber
    Dr. iur. RA Dean Kradolfer und Dr. phil. MLaw Paul Roth
  • Mitglied Obergericht
    Dr. iur. Cornel Inauen
  • Ersatzmitglied Obergericht
    lic. iur. RA Tamara Willig
  • Präsident des Zwangsmassnahmengerichts
    lic. iur. RA Federico Pedrazzini
  • Mitglied des Zwangsmassnahmengerichts
    Dr. iur. Marcel Brun
  • Mitglied Verwaltungsrat Gebäudeversicherung
    Peter Büchel und Werner Meier

Alle nicht erwähnten, bisherigen Mitglieder der eingangs erwähnten Funktionen stellen sich zur Wiederwahl und sind von der Fraktionspräsidienkonferenz ebenfalls nominiert worden.

Für Mitglieder des Bankrats der Thurgauer Kantonalbank kommt dem Regierungsrat das Vorschlagsrecht zu. Die zwei Namen für die beiden Vakanzen werden zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht. Die Fraktionspräsidienkonferenz hat gemäss Geschäftsordnung des Grossen Rates die Aufgabe, die Wahlgeschäfte vorzubereiten. Ihr gehören die Präsidien der Fraktionen sowie das Rats- und Ratsvizepräsidium an.

Die Wahlsitzung des Grossen Rates findet am 22. Januar 2020 statt und ist öffentlich. Amtsbeginn für die gewählten Personen ist der 1. Juni 2020.

Freitag, 22. November: 11:26 Uhr

Kreuzlingen schreibt eine Bar am See neu aus

(red) Bis zum 31. Dezember 2019 können sich Interessierte bei der Stadtkanzlei Kreuzlingen für zwei Glacestände sowie einen saisonalen Restaurant- oder Barbetrieb in Seenähe bewerben. Die Ausschreibung wird im Jury-Verfahren durchgeführt.

Seit vielen Jahren betreibt Dario Fimiani die «Sea Lounge» bei der Kunstgrenze in Kreuzlingen am See. Nun wird der Restaurations- und Barbetrieb neu ausgeschrieben. (Bild: Nana do Carmo - 2008)

Seit vielen Jahren betreibt Dario Fimiani die «Sea Lounge» bei der Kunstgrenze in Kreuzlingen am See. Nun wird der Restaurations- und Barbetrieb neu ausgeschrieben. (Bild: Nana do Carmo - 2008)

Das Bedürfnis nach Verpflegungsmöglichkeiten in Seenähe ist gestiegen. Aus diesem Grund schreibt die Stadtkanzlei je ein Glacestand beim Kursschiffhafen und beim Yachthafen Kreuzlingen sowie den Platz für einen saisonalen Restaurant- oder Barbetrieb unterhalb der Bodensee-Arena direkt am Seeufer aus.

Das Jury-Verfahren wird in einem Turnus von fünf Jahren wiederholt und jeweils für diesen Zeitraum vergeben. Im Herbst des letzten Jahres der fünfjährigen Periode wird die Ausschreibung erneut getätigt. Gesuche für eine Bewilligung für die Benützung des öffentlichen Grundes sind jeweils jährlich bis spätestens Ende Januar an die Stadtkanzlei zu richten. Die Bewerbungsfrist läuft bis und mit 31. Dezember 2019.

Unter diesem Link sind die Ausschreibungen zu finden.

Freitag, 22. November, 11:00 Uhr

Die Eichmeister fahren CO2-frei

(red) Der Kanton Thurgau geht mit gutem Beispiel voran: Das Eichamt ist ab sofort mit seinen beiden Fahrzeugen CO2-frei unterwegs. Schon vor über zehn Jahren haben die Verantwortlichen des Eichamtes entschieden, die Kundschaft mit erdgasbetriebenen Fahrzeugen umweltfreundlich zu besuchen. Der technologischen Entwicklung folgend wurde vor zwei Jahren das erste Elektroauto angeschafft – und nun wurde auch das zweite Fahrzeug des Eichamts durch ein E-Mobil ersetzt. Somit besuchen die beiden Eichmeister ihre Kundinnen und Kunden nun vollkommen CO2-frei.

Die beiden Eichmeistern Hans Kugler und Uwe Kurle mit ihren Elektrofahrzeugen. (Bild:PD)

Die beiden Eichmeistern Hans Kugler und Uwe Kurle mit ihren Elektrofahrzeugen. (Bild:PD)

Dem Kanton Thurgau ist die Förderung der Elektromobilität ein Anliegen, weil sie verschiedene Vorteile bringt: es wird weniger fossile Energie verbraucht, der CO2-Ausstoss wird reduziert, die Luftqualität verbessert und die Lärmbelastung vermindert. Der Kanton will einerseits eine Vorbildrolle einnehmen, indem er wo möglich selbst auf Elektroautos setzt. Andererseits fördert der Kanton Thurgau den Umstieg auf Elektrofahrzeuge mit einer Prämie.

Weitere Informationen dazu unter energie.tg.ch, Stichwort Förderprogramm.

See-Burgtheater spielt «Was ihr wollt» von William Shakespeare

Freitag, 22. November, 9:18 Uhr

(red) Das Kreuzlinger See-Burgtheater bringt im kommenden Sommer die romantisch-turbulente Verwechslungskomödie «Was ihr wollt» von William Shakespeare auf die Kreuzlinger Seebühne. Max Merker inszeniert das Stück um Liebe und Identitätswechsel. Die Komödie um die Irrungen und Wirrungen der Liebe ist ebenso temporeich wie witzig und wird das Kreuzlinger Seeufer ordentlich aufmischen. Gespielt wird vom 9. Juli bis zum 6. August 2020.

Ein Schiffsunglück entzweit das Zwillingspaar Viola und Sebastian. Viola überlebt und tritt als Knabe verkleidet in die Dienste des Herzogs Orsino. Dieser ist unglücklich in Gräfin Olivia verliebt – all seine Annäherungsversuche verschmäht sie. Um seine Angebetete dennoch zu erobern, beauftragt er die verkleidete Viola, seine Liebesbekundungen zu überbringen. Es glückt! Die Gräfin verliebt sich. Allerdings in Viola, die sie für einen attraktiven Jüngling hält. Die wiederum verliert ihr Herz an den liebeskranken Herzog. Als dann auch noch Violas verschollen geglaubter Zwillingsbruder auftaucht, dreht das Liebeskarussell endgültig durch.

www.see-burgtheater.ch

Max Merker inszeniert das kommende Stück «Was ihr wollt» des See-Burgtheaters. (Bild:PD)

Max Merker inszeniert das kommende Stück «Was ihr wollt» des See-Burgtheaters. (Bild:PD)

Freitag, 22. November, 08:39 Uhr

Abstimmung im Herbst statt im Frühling

(pd) Im vergangenen Sommer hat der Frauenfelder Gemeinderat dem Kredit von 700'000 Franken zur Ausarbeitung eines vertieften Vorprojektes zum Neubau des Hallenbades zugestimmt. Diese Aufgabe sei sehr anspruchsvoll, komplex und nehme mehr Zeit in Anspruch, als die Planungsgruppe ursprünglich dachte, teilt die Stadtkanzlei Frauenfeld jetzt mit.

Daher soll eine Volksabstimmung über einen Neubau des Hallenbads in Höhe von rund 33 Millionen Franken nicht schon im Frühjahr, sondern erst am 27. September 2020 durchgeführt werden.

Die Sicht auf den ebenerdigen Haupteingang des neuen Hallenbads mit Blick von Osten her. (Bild: Architekten Koller, Kintat, Bienert/PD)

Die Sicht auf den ebenerdigen Haupteingang des neuen Hallenbads mit Blick von Osten her. (Bild: Architekten Koller, Kintat, Bienert/PD)

Donnerstag, 21. November, 14:36 Uhr

Unfall mit Wildschweinrotte - Acht Tiere tot

Am Donnerstagmorgen geriet eine Wildschweinrotte vor ein Auto. (Symbolbild: PD)

Am Donnerstagmorgen geriet eine Wildschweinrotte vor ein Auto. (Symbolbild: PD)

(kapo) Eine Autofahrerin kollidierte am frühen Donnerstagmorgen auf der Autobahn A7 bei Wiesendangen mit mehreren Wildschweinen. Acht Tiere wurden bei dem Unfall getötet.

Kurz nach 4 Uhr war eine 29-jährige Autofahrerin auf der Autobahn A7 in Richtung Zürich unterwegs. Kurz nach der Ausfahrt Attikon kam es zur Kollision mit einer Wildschweinrotte. Sieben Tiere erlagen ihren Verletzungen, ein weiteres Wildschwein musste vor Ort von seinem Leiden erlöst werden.

Das stark beschädigte Fahrzeug wurde durch einen Abschleppdienst abtransportiert. Die Frau blieb beim Unfall unverletzt.

Die Kantonspolizei Thurgau erinnert daran, dass vor allem bei Dämmerung und in der Nacht auf sämtlichen Strassen mit Tieren gerechnet werden muss. Die Geschwindigkeit soll den Sichtverhältnissen angepasst werden.

Donnerstag, 21. November, 13:34 Uhr

Bahnunterbruch nach Autounfall

Wegen eines Verkehrsunfalls musste der Bahnverkehr unterbrochen werden. (Bild: Nana do Carmo)

Wegen eines Verkehrsunfalls musste der Bahnverkehr unterbrochen werden. (Bild: Nana do Carmo)

(kapo) Bei einem Unfall zwischen zwei Autos am Mittwochabend in Münchwilen wurden zwei Personen leicht verletzt. Es kam zu einem Unterbruch des Bahnbetriebs.

Kurz nach 17 Uhr war ein 29-jähriger Autofahrer auf der Frauenfelderstrasse in Richtung Wängi unterwegs. Nach ersten Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau bemerkte er auf der Höhe eines Garagenbetriebs zu spät, dass vor ihm ein Auto verlangsamte um nach rechts abzubiegen. Es kam zur Auffahrkollision. Der 45-jährige Lenker des vorausfahrenden Autos sowie seine Beifahrerin wurden beim Unfall leicht verletzt und begaben sich nach der Unfallaufnahme selbständig zu einem Arzt. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Durch die Kollision geriet das Auto des 29-Jährigen auf die angrenzenden Gleise. Die Bahnstrecke musste bis zur Bergung des Fahrzeuges für eine halbe Stunde gesperrt werden.

Donnerstag, 21. November, 11:37 Uhr

Abstimmungen im Kanton

(red) Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat die Durchführung der Abstimmungen des Bundes und des Kantons sowie die Gesamterneuerungswahlen der Bezirksbehörden und der Friedensrichterinnen und Friedensrichter auf den 9. Februar 2020 angeordnet. Das schreibt er in einer Mitteilung.

Im Kanton Thurgau wird über das Steuergesetz abgestimmt, da im Grossen Rat das Behördenreferendum zustande gekommen ist. Allfällige zweite Wahlgänge für die Gesamterneuerungswahlen der Bezirksbehörden sowie der Friedensrichterinnen und Friedensrichter fänden am Sonntag, 15. März 2020, gemeinsam mit den Gesamterneuerungswahlen des Grossen Rates und des Regierungsrates statt.

Auf Bundesebene kommen am 9. Februar laut Mitteilung die Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» sowie die Gesetzesänderung betreffend die Diskriminierung und den Aufruf zu Hass aufgrund der sexuellen Orientierung zur Abstimmung.

Donnerstag, 21. November, 10:39 Uhr

Muslimisches Grabfeld in Frauenfeld

Auf dem Frauenfelder Friedhof Oberkirch werden Gräber geräumt. Gleichzeitig soll ein muslimisches Grabfeld entstehen. (Bild: Donato Caspari)

Auf dem Frauenfelder Friedhof Oberkirch werden Gräber geräumt. Gleichzeitig soll ein muslimisches Grabfeld entstehen. (Bild: Donato Caspari)

(red) Auf dem Friedhof Frauenfeld-Oberkirch wird eine Fläche von 24 Metern Länge und 12 Metern Breite für ein muslimisches Grabfeld ausgeschieden. Der Stadtrat entspricht damit dem Wunsch verschiedener islamischer Gemeinschaften, ihre Verstorbenen religionskonform in Frauenfeld beerdigen zu dürfen.

Bisher mussten Muslime die Leichname ihrer Angehörigen in das entsprechende Heimatland überführen und dort beisetzen. Nun soll auf dem nordöstlichen Teil des Friedhofs Frauenfeld-Oberkirch ein Grabfeld errichtet werden, auf dem die Gräber quer zur Richtung der Kaaba in Mekka ausgerichtet sind.

Ansonsten gelten die gleichen Regeln gemäss der Verordnung über das Bestattungswesen. In der deutschen Schweiz haben bereits verschiedene andere Städte ebenfalls muslimische Grabfelder errichtet und damit den muslimischen Mitbürgern die Möglichkeit geboten, die Gräber ihrer Angehörigen regelmässig zu besuchen und selbst zu pflegen.

Donnerstag, 21. November, 10:03 Uhr

Stromausfall in Kreuzlingen wegen Grabarbeiten

(red) Am Mittwochnachmittag um 16.40 Uhr fiel in grossen Teilen von Kreuzlingen Ost der Strom aus. Die Ursache war die Verletzung einer Kabelleitung bei Grabarbeiten Dritter.

Dank Netzumschaltungen konnten die Technischen Betriebe Kreuzlingen (TBK) den Ortsteil um etwa 17.15 Uhr wieder mit Strom versorgen. Es war kein Personen- oder unmittelbarer Sachschaden zu beobachten.

Donnerstag, 21. November, 09:51 Uhr

Fussgänger angefahren und mittelschwer verletzt

(kapo) Am Mittwochabend wurde in Frauenfeld eine Person von einem Auto angefahren und mittelschwer verletzt.

Kurz nach 20 Uhr war eine 23-jährige Autofahrerin auf der Bahnhofstrasse in Richtung Zentrum unterwegs. Dabei kam es im Bereich des Fussgängerstreifens auf Höhe Erchingerstrasse zur Kollision mit einem 63-jährigen Fussgänger. Der Mann wurde mittelschwer verletzt und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei Thurgau klärt den genauen Unfallhergang ab.

Mittwoch, 20. November, 16:42 Uhr

Simon Seiler vom HC Thurgau zum EHC Kloten

Simon Seiler vom HC Thurgau spielt ab der kommenden Saison für den EHC Kloten. (Bild: Mario Gaccioli, 26. Oktober 2018)

Simon Seiler vom HC Thurgau spielt ab der kommenden Saison für den EHC Kloten. (Bild: Mario Gaccioli, 26. Oktober 2018)

Die Flughafenstädter verpflichten auf die nächste Saison hin Simon Seiler vom HC Thurgau. Seiler unterschreibt einen Zweijahresvertrag bis und mit Saison 2021/22. Der grossgewachsene Verteidiger durchlief die Juniorenstufen in der Ostschweiz und in der Organisation der ZSC Lions. Er gehört seit 2017 zu den Topverteidigern bei den Thurgauern.

«Simon bringt mit seiner grossen und kräftigen Statur viel Stabilität in unsere Verteidigung. Wir freuen uns, ihn in unseren Reihen zu haben», meint Klotens Sportchef Felix Hollenstein zur Neuverpflichtung auf nächste Saison hin.

Mittwoch, 20. November, 15:37 Uhr

Schwedischer Zug aus dem Thurgau

Das kam einigen Passagieren heute in Winterthur schwedisch vor: Eine Zugskomposition des «Mälartåg» fuhr durch den Bahnhof. Diese werden eigentlich im schwedischen Landkreis Mälardalen eingesetzt. Des Rätsels Lösung: Das Thurgauer Unternehmen Stadler Rail stellt die Züge her, weswegen die schwedischen Züge hin und wieder auch durch die Ostschweiz fahren. (Video: Anna Miller)

Mittwoch, 20. November, 15:16 Uhr

Giftgrünes Wasser im Bodensee

Bilder mit giftgrünem Wasser, das im Kreuzlinger Seeburgpark in den Bodensee fliesst, sorgten am Mittwoch für Aufmerksamkeit in der Facebook-Gemeinde. Schnell kam jedoch die Entwarnung: Es besteht und bestand keine Gefahr für das Wasser. Wie Stefan Braun, Umweltschutzbeauftragter der Stadt Kreuzlingen, auf Anfrage unserer Zeitung erklärt, handelte es sich um eine Überprüfung des Verlaufs eines Regenwasserkanals. Aufgrund dessen hohen Alters war besagte Leitung nicht auf den Karten eingezeichnet.

Erfolgreicher Test

Also goss am Dienstagnachmittag ein Mitarbeiter eines beauftragten Büros ein oranges Pulver in der Nähe der Tennisplätze im Seeburgpark in einen Schacht. Dabei handle es sich um «Fluoriszin», eine Substanz die in Kontakt mit Wasser selbiges sofort grossflächig grün einfärbt. Derselbe Stoff mit welchem im September Umweltaktivisten in Zürich die Limmat eingefärbt hatten. Aufgrund der Färbung durch diesen sogenannten «Tracer» konnte die Stadt Kreuzlingen nun feststellen, wie der Kanal verläuft und wo das Wasser abläuft.

«Der Test war erfolgreich», sagt Stefan Braun. Die grüne Farbe dürfte mittlerweile bereits nicht mehr zu sehen und aufgelöst sein. Sie sei absolut geruchslos und umweltverträglich. «Man könnte das Wasser sogar trinken», sagt Braun. (ubr)

Mittwoch, 20. November, 11:45 Uhr

Die letzten Liegenschaften aus dem Konkurs Rolf Erb werden öffentlich versteigert

Villa Wolfensberg, Wohnhaus des verstorbenen Milliardärs Hugo Erb. (Bild: PD)

Villa Wolfensberg, Wohnhaus des verstorbenen Milliardärs Hugo Erb. (Bild: PD)

Das Konkursamt des Kantons Thurgau hat in Absprache mit den Gläubigervertretern entschieden, dass die letzten noch für die Konkursmasse verbliebenen Liegenschaften koordiniert versteigert werden.

Das Konkursverfahren Rolf Erb läuft inzwischen rund 15 Jahre. Die zuständige Konkursverwaltung konnte mit der tatkräftigen Unterstützung durch die Gläubiger in diesen Jahren in verschiedensten Verfahren erhebliche Vermögenswerte sichern. Dieses Konkursvermögen ist inzwischen mehrheitlich verwertet worden, und es konnten erfreuliche Verwertungserlöse erzielt werden. Es verbleiben nun einzig noch nicht verwertetes Konkursvermögen bestehend aus zwei landwirtschaftlichen Liegenschaften in Salenstein und drei Liegenschaften in Winterthur. Bei den Liegenschaften in Winterthur handelt es sich um die Villa Wolfensberg samt Umschwung, den ehemaligen Wohnsitz des verstorbenen Milliardärs Hugo Erb.

Nach der langen Dauer des Konkursverfahrens sollen nun auch diese letzten Verwertungen abgeschlossen werden. Die Konkursverwaltung hat sich in Absprache mit den Gläubigervertretern entschieden, diese letzten verbleibenden Liegenschaften koordiniert zu versteigern. Das soll einerseits den baldigen erfolgreichen Abschluss des Konkursverfahrens gewährleisten und andererseits sollen diese Liegenschaften auf diese Weise einem möglichst breiten Publikum angeboten werden.

Die amtlichen Publikationen für die öffentlichen Versteigerungen dieser Liegenschaften werden bis Ende November 2019 erfolgen und die Versteigerungen sollen Mitte Februar 2020 durchgeführt werden. Die Versteigerung der landwirtschaftlichen Grundstücke in Salenstein erfolgt durch das Konkursamt des Kantons Thurgau und die Versteigerung der Liegenschaften Wolfensberg durch das Konkursamt Wülflingen-Winterthur.

Der zuständige Abteilungsleiter des Konkursamtes Thurgau, Martin Wenk, und der Vertreter der Gläubiger, der Frauenfelder Rechtsanwalt Matthias Hotz, sind zuversichtlich, die umfangreichen und bisher sehr erfreulichen Verwertungen zeitnah abschliessen zu können und damit auch das Konkursverfahren in absehbarer Zeit zum erfolgreichen Abschluss bringen zu können.

Mittwoch, 20. November, 10:48 Uhr

Zuckerrübenverarbeitung in Frauenfeld dauert bis nach Weihnachten

Auch nach der diesjährigen Zuckerkampagne werden wieder massenhaft Siloballen auf dem Gelände der Zuckerfabrik Frauenfeld stehen. (Bild: Reto Martin, 29. Dezember 2018).

Auch nach der diesjährigen Zuckerkampagne werden wieder massenhaft Siloballen auf dem Gelände der Zuckerfabrik Frauenfeld stehen. (Bild: Reto Martin, 29. Dezember 2018).

Den Frauenfeldern wird der allherbstliche Rübenduft noch über die Feiertage erhalten bleiben. Wie dem aktuellen Wochenrapport von Schweizer Zucker zu entnehmen ist, kann die diesjährige Kampagne erst nach Weihnachten abgeschlossen werden. Noch seien nicht alle Felder geerntet. Besonders herausfordernd für die Fabriken sei der vergleichsweise hohe Anteil anhaftender Erde an den Rüben. (hil)

Mittwoch, 20. November, 09:56 Uhr

Auf die Stiefelisuche am Romanshorner Chlausmarkt freuen sich alle Kinder

Schlangenbrotbacken beim Romanshorner Lichterumzug. (Bild: PD)

Schlangenbrotbacken beim Romanshorner Lichterumzug. (Bild: PD)

Als Auftakt zum Chlausmarkt am Wochenende vom 30. November und 1. Dezember gibt es für alle Kinder bis zehn Jahre wieder die beliebte Stiefelisuche. Am Samstag, 23. November, dürfen Mädchen und Buben ihr Stiefeli im Lädeli an der Alleestrasse 33 abgeben. Am Samstag, 30. November, von 11 bis 16 Uhr wird’s dann richtig spannend. In welchem Schaufenster findet sich wohl das süss gefüllte Stiefeli wieder?

Ebenfalls am Samstag, 30. November, sind viele, viele Laternen und Liechtli gefragt. Kinder und Erwachsene treffen sich um 17.10 Uhr vor dem Haupteingang der evangelischen Kirche und ziehen gemeinsam im Lichterumzug in die Innenstadt. Am Samstag ist von 17.00 Uhr bis 21.00 Uhr auch «Rotkehlchens Weihnachtstreff» mit feinen kulinarischen Sachen sowie einem Konzert von «Red Cube» geöffnet. Der eigentliche Chlausmarkt mit den Marktständen findet dann am 1. Dezember 2019 von 11 bis 17 Uhr statt. Der Chlauseinzug mit Schellengruppe ist um ca. 14.30 Uhr.

Dienstag, 19. November, 18:07 Uhr

Nasser Oktober verzögert Bauarbeiten

Im Frühling soll hier auf dem Trainingsplatz Hafenfeld in Münsterlingen der Rasen angesät werden. (Bild: Donato Caspari)

Im Frühling soll hier auf dem Trainingsplatz Hafenfeld in Münsterlingen der Rasen angesät werden. (Bild: Donato Caspari)

(red) Seit Mitte Sommer läuft das Projekt Sanierung Trainingsplatz Hafenfeld. Die Rohplanung ist erfolgt und der Unterbau wurde eingebracht. Die Fundamente für die Beleuchtung, die Zäune und die Platzausrüstung sind erstellt. Zurzeit werden die Entwässerungsleitungen installiert. Auf Grund des nassen Oktobers konnten die Bauarbeiten nicht wie gewünscht vorangetrieben werden. Dadurch ergibt sich ein leichter Rückstand gegenüber dem Bauprogramm.

Es ist jedoch für die Langlebigkeit des Platzes wichtig, dass die einzelnen Arbeitsschritte des Platzaufbaus schonend von statten gehen können. Ziel ist, das in diesem Jahr der Oberboden ausgelegt und für die Feinplanung und Rasenansaat vorbereitet wird. Ebenfalls wird im Dezember die Beleuchtung installiert. Im Frühjahr soll der Platz fertig gestellt und der Rasen angesät werden.

Dienstag, 19. November, 17:05 Uhr

Baumpflege an der Kreuzlinger Grenzstrasse

(red) Die Bäume entlang der Grenzstrasse in Kreuzlingen müssen zurückgeschnitten werden. Aus Sicherheitsgründen wird die Grenzstrasse zwischen Montag, 25. November, und Freitag, 29. November, teilweise gesperrt.

Alle Verkehrsteilnehmenden sind gebeten, die Signalisation zu beachten, um Unfälle zu vermeiden.

Dienstag, 19. November, 16:03 Uhr

Thurgauer Relief bleibt länger ausgestellt

Ernst Schefer in seinem Atelier. (Bild: PD/Markus Keller)

Ernst Schefer in seinem Atelier. (Bild: PD/Markus Keller)

Seit genau einem Jahr ist das eindrückliche Thurgauer Relief im Naturmuseum Thurgau zu sehen. Zur Feier des Tages ist der Erbauer, Ernst Schefer, am 24. November um 10.30 Uhr zu Gast in der Kabinettausstellung und stellt seine Arbeit und sein Werk persönlich vor. Aufgrund der grossen Nachfrage wurde die Ausstellung bis am 1. Juni 2020 verlängert.

Die Platzzahl ist beschränkt, eine Anmeldung notwendig (naturmuseum@tg.ch / 058 345 74 00). Der Eintritt ist frei, die Veranstaltung dauert rund eine Stunde.

Dienstag, 19. November, 15:12 Uhr

Erhebliche Verkehrsbehinderungen wegen Auffahrunfall in Arbon

(kapo) Nach einer Auffahrkollision auf dem Autobahnzubringer A1 bei Arbon kam es am Dienstag zu Verkehrsbehinderungen.

Kurz vor 7 Uhr war ein 44-jähriger Autofahrer auf dem Autobahnzubringer in Richtung St. Gallen unterwegs. Nach dem Rinderweidtunnel bemerkte er zu spät, dass vor ihm ein Auto wegen des stockenden Verkehrs verlangsamen musste, worauf es zur Auffahrkollision kam. Der 38-jährige Lenker sowie sein Beifahrer klagten über Nackenschmerzen und begaben sich nach der Unfallaufnahme selbständig zu einem Arzt. Der 44-Jährige sowie seine Beifahrerin blieben unverletzt. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Bis zur Bergung der Fahrzeuge musste eine Fahrspur des Autobahnzubringers A1 zwischen Arbon West und Arbon Süd für zirka eine Stunde gesperrt werden. Es kam im Morgenverkehr zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Dienstag, 19. November, 14:48 Uhr
Sie haben das Kinderrechtemobil erschaffen: v.l.n.r.: Petra Hotz (Projektleitung), Anna Hecken (Projektleitung), Sarah Baumann (Ausgestaltung), Vida Sprenger (Illustration), Karin Frischknecht (Leiterin Amt für Gesundheit) und Anders Stokholm (Präsident Pro Juventute Schaffhausen-Thurgau). (Bild: PD)

Sie haben das Kinderrechtemobil erschaffen: v.l.n.r.: Petra Hotz (Projektleitung), Anna Hecken (Projektleitung), Sarah Baumann (Ausgestaltung), Vida Sprenger (Illustration), Karin Frischknecht (Leiterin Amt für Gesundheit) und Anders Stokholm (Präsident Pro Juventute Schaffhausen-Thurgau). (Bild: PD)

Das Kinderrechtemobil ist am Start

(red) Vor genau 30 Jahren verabschiedete die UNO die Kinderrechtskonvention. Aus Anlass dieses Jubiläums wurde im Kanton Thurgau ein Kinderrechtsmobil konzipiert, das nächstes Jahr durch den Kanton tourt. Es soll den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Kinderrechte auf spielerische Art und Weise näherbringen. Heute wurde es in Frauenfeld vorgestellt.

Dienstag, 19. November, 14:09 Uhr

71-Jähriger alkoholisiert mit 2 Promille am Steuer

(kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht auf Dienstag in Arbon einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte kurz nach 0.30 Uhr an der Romanshornerstrasse einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 71-jährigen Schweizer einen Wert von 1,01 mg/l (was einem Wert von rund 2 Promille entspricht) ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Dienstag, 19. November, 11:21 Uhr

Dienstjubiläen in Kreuzlingen

Sie feierten: Urs Schläpfer, Zeljka Blank, Giselle Kratzer; Stadtpräsident Thomas Niederberger und Francesco Bonifacio. (Bild: PD)

Sie feierten: Urs Schläpfer, Zeljka Blank, Giselle Kratzer; Stadtpräsident Thomas Niederberger und Francesco Bonifacio. (Bild: PD)

(red) Stadtpräsident Thomas Niederberger gratulierte vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung zu ihren Arbeitsjubiläen. Gemeinsam haben sie 60 Jahre bei und für die Stadt gearbeitet.

Dienstjubiläen bei der Stadt Kreuzlingen feierten:
Urs Schläpfer, 30 Jahre, Ressortleiter Stadtkasse; je 10 Jahre: Zeljka Blank, Leiterin Fachstelle Integration; Giselle Kratzer; Sozialarbeiterin; Francesco Bonifacio, Leiter Netzbetrieb.

Dienstag, 19. November, 10:41 Uhr
Viel Volk am letztjährigen Martini Markt in Diessenhofen. (Bild: Dieter Ritter)

Viel Volk am letztjährigen Martini Markt in Diessenhofen. (Bild: Dieter Ritter)

(kapo) Während der Fahrt auf einem «Kreiselwipper» am Martini Markt in Diessenhofen stürzte am Montagabend eine Person von der Sitzbank und verletzte sich.

Kurz vor 19 Uhr fuhr eine 15-Jährige anlässlich des Jahrmarktes beim Lunapark an der Grabenstrasse auf einem «Kreiselwipper». Aus bislang ungeklärten Gründen konnte sie sich während der Rotationen nicht genügend festhalten und stürzte. Dabei zog sie sich Kopf- und Rückenverletzungen zu. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst und den Notarzt wurde die Jugendliche durch die Rega ins Spital geflogen.

Die Kantonspolizei Thurgau klärt den genauen Unfallhergang ab.

Dienstag, 19. November, 10:27 Uhr

Kanton Thurgau erweitert sein Open-Data-Angebot

(red) Der Kanton Thurgau erweitert sein Angebot an Open Government Data (OGD). Neu sind unter anderem die Staatsrechnungen seit dem Jahr 2012, das Angebot an Kindertagesstätten und schulergänzender Kinderbetreuung oder die Vorstösse im Grossen Rat ab 2011 als OGD verfügbar.

Dienstag, 19. November, 09:16 Uhr

Martin Barrucci neuer Chef des Amts für Geoinformation

Martin Barrucci, künftiger Leiter Amt für Geoinformation. (Bild: PD)

Martin Barrucci, künftiger Leiter Amt für Geoinformation. (Bild: PD)

(red) Per 1. Januar 2020 wird Martin Barrucci die Leitung des kantonalen Amts für Geoinformation (AGI) übernehmen. Der 41-Jährige leitet seit zehn Jahren das ThurGIS-Zentrum. Barrucci folgt auf Christian Dettwiler, der das Amt seit 21 Jahren leitet. Dettwiler tritt zwar als Amtschef ab, leitet als Kantonsgeometer jedoch wie bisher die Katasteraufsicht und neu die Geschäftsstelle GIV.

Montag, 18. November, 17:06 Uhr
Ein Bild von der vorletzten Seegfrörne von 1929. (Bild: PD)

Ein Bild von der vorletzten Seegfrörne von 1929. (Bild: PD)

Wie war das, als der See zufror?

Das Rosgartenmuseum Konstanz und das Seemuseum Kreuzlingen veranstalten am Mittwoch, 20. November, um 19 Uhr, im Seemuseum einen Zeitzeugen-Abend über die Seegfrörni und andere Wetterextreme. Der Abend findet im Rahmen der Konstanzer Sonderausstellung «Der gefährliche See – Wetter und Unglücksfälle an Bodensee und Alpenrhein» statt. Zeitzeuginnen und –zeugen der grossen Hochwasser der letzten 60 Jahre und von dem Jahrhundertereignis der Seegfrörni 1963 erzählen von eindrücklichen, manchmal traurigen und häufig unterhaltsamen Erlebnissen ihres Lebens auf dem See. Erstaunliche Bilder dieser Wetterextreme bieten auch dem Publikum die Gelegenheit, beim anschliessenden Apéro über die eigenen Erlebnisse zu erzählen. In einer Geschichtenkiste sammeln die beiden Museen die geschriebenen Erlebnisse der Besucherinnen und Besucher.

Der Anlass beginnt um 19 Uhr, Eintritt inklusive Apéro 5 € oder 6 CHF. Anmeldung via Rosgartenmuseum: Katharina.schlude@konstanz.de oder +497531900913

Montag, 18. November, 16:11 Uhr

Ein Iraner ist am Zoll aufgeflogen

(red) Bundespolizisten überprüften am Sonntag gegen 20:30 Uhr am Grenzübergang Konstanz-Autobahn Reisende in einem Fernreisebus aus der Schweiz. Eine Person wies sich dabei gegenüber den Beamten mit einer als gestohlen gemeldeten bulgarischen Identitätskarte aus. Weitere Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Mann tatsächlich um einen 38-jährigen iranischen Staatsangehörigen handelt, der keinerlei aufenthaltslegitimierende Dokumente vorweisen konnte. Nach Absprache mit den Schweizer Behörden und Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen wurde der Mann in die Schweiz zurückgewiesen.

Montag, 18. November, 15:29 Uhr

Lokomotiven und Waggons im Miniaturformat

(red) Am Samstag konnten Besucher der Modelleisenbahn-Börse in Berg zahlreiche Züge im Miniformat begutachten. Auch für Kinder war die Ausstellung mit den vielen Miniaturloks interessant.

Waggons zu verkaufen. (Bilder: Andrea Stalder

Waggons zu verkaufen. (Bilder: Andrea Stalder

Montag, 18. November, 15:13 Uhr

Konstanz setzt Wasser- und Shuttlebusse ein

(red) An den vier Samstagen im Advent haben Besucher zwei Möglichkeiten vom Park and Ride Parkplatz am Konstanzer Bodenseeforum stressfrei in die Innenstadt und wieder zurück zu kommen: Mit dem Linienbus 4/13 an die Marktstätte oder - sofern der Wasserstand es zulässt - über den Seerhein mit dem Wasserbus in den Konstanzer Hafen.

Kann der Wasserbus fahren, wird zudem untersucht, ob eventuell Pflanzen- und Tierwelt durch den Wasserbus gestört werden. Fällt das Ergebnis dieser Untersuchungen («Monitoring») positiv aus, wäre ein ganzjähriger Betrieb des Wasserbusses wünschenswert. Für die zusätzlichen Wasserbus-Fahrten an den Adventssamstagen steht das Motorschiff MS Reichenau zur Verfügung. Fällt der Wasserbus wegen niedrigem Wasserstand aus, verkehrt ab dem Parkplatz Bodenseeforum/ Haltestelle «Neue Rheinbrücke» jeden Samstag ab 10 Uhr bis 19 Uhr und 15 Minuten versetzt zur Buslinie 4/13 zusätzlich ein Shuttlebus zur Marktstätte und von dort auch wieder zurück.

Montag, 18. November, 14:39 Uhr

Angebotsausbau der Frauenfelder Stadtbuslinie 5

Der Frauenfelder Stadtbus. (Bild: Donato Caspari)

Der Frauenfelder Stadtbus. (Bild: Donato Caspari)

(red) Ab Montag, 16. Dezember 2019, verkehrt der Frauenfelder Stadtbus neu bis zur Walzmühle. Damit wird ein Gebiet mit zahlreichen Arbeitsplätzen durch den öffentlichen Verkehr erschlossen. Zusätzlich wird das Angebot zwischen Bahnhof und Langfeldkreisel verdoppelt.

Das Gebiet rund um die Walzmühle hat in den letzten Jahren eine starke Umstrukturierung erfahren. Diesen Herbst wurde eine weitere Etappe der Umnutzung der historischen Gebäude fertiggestellt. Mittlerweile haben über 800 Personen ihren Arbeitsplatz in diesem Gebiet. Bisher gab es keine öV-Erschliessung. Dies ändert sich per 16. Dezember 2019. Ab dann wird die Stadtbuslinie 5 von Montag bis Freitag halbstündlich vom Bahnhof via Schlosspark zum Walzmühleareal verkehren. Die Stadt Frauenfeld kommt so einem schon länger bestehenden Bedürfnis nach. Der Gemeinderat hat den entsprechenden Kredit für den vierjährigen Versuchsbetrieb diesen Sommer genehmigt. Die Firma Zur Rose beteiligt sich finanziell an der Erschliessung.

Viertelstundentakt bis Langfeldkreisel

Die Verlängerung zur Walzmühle erlaubt es zudem das Angebot der Linie 5 auf dem Linienabschnitt Bahnhof bis Langfeldkreisel zu verdoppeln. Ab dem 16. Dezember gibt es bis zum Langfeldkreisel neu vier Verbindungen pro Stunde. Damit besteht aus diesem Gebiet neu ein viertelstündlicher Anschluss an die übrigen Stadtbuslinien sowie an die S-Bahnen in Richtung Winterthur und Weinfelden.

Montag, 18. November, 11:48 Uhr

SP Kreuzlingen will das Energiepotenzial des Sees nutzen

(meg) Anfang des Monats informierte der Kanton Thurgau über die Möglichkeiten der Nutzung der Seewärme zur Heizung von Bauten im Winter, beziehungsweise zur Kühlung im Sommer. Das hat die Kreuzlinger SP-Fraktion dazu bewogen, eine schriftliche Anfrage an den Stadtrat zu richten. Andreas Hebeisen, Ruedi Herzog und Charis Kuntzemüller-Dimitrakoudis sprechen von einem «Zukunftsmodell». Schliesslich sollen die fossilen Energieträger wie das Erdgas aus Gründen des Klimaschutzes reduziert werden. Die SP möchte von der Regierung wissen, ob die Stadt Kreuzlingen bereits Abklärungen in dieser Hinsicht eingeleitet habe und wenn ja, mit welchem Ergebnis. Sie fragt weiter, ob eine Zusammenarbeit mit dem Kanton bestehe und welche weiteren Schritte vorgesehen seien. Schliesslich wird die Partei konkret und nennt zwei konkrete Projekte als mögliche Ziele einer Nutzung von Seewärme: Das Schwimmbad Hörnli, wo noch eine alte Gasheizung in Betrieb ist, und die geplante neue Tennishalle im gleichen Gebiet.

Das Freibad Hörnli am Kreuzlinger Bodensee-Ufer. (Bild: Urs Brüschweiler)

Das Freibad Hörnli am Kreuzlinger Bodensee-Ufer. (Bild: Urs Brüschweiler)

Montag, 18. November, 11:11 Uhr

PMS-Maturarbeiten zum Thema Nachhaltigkeit

(red) Er gehe gebildeter nach Hause, meinte Rektor Lorenz Zubler zum Abschluss der diesjährigen Präsentationen von insgesamt 85 Maturaarbeiten an der Pädagogischen Maturitätsschule (PMS) Kreuzlingen. Und in der Tat: Was zuvor am Freitagabend und am Samstagvormittag in acht Blöcken an erarbeitetem Wissen und neuen Erkenntnissen kompetent vorgestellt worden war, beeindruckte und bereicherte – bildete eben.

Plastiklos Einkaufen unter dem Strich günstiger

Maturandin Angelika Koch. (Bild:PD)

Maturandin Angelika Koch. (Bild:PD)

Angelika Koch beispielweise hat sich mit dem Thema «Einwegplastik in der Wegwerfgesellschaft» beschäftigt. Die engagierte Maturandin hat mit einem praktischen Experiment versucht, während eines Monats im Alltag konsequent ohne Plastikverpackungen auszukommen. Das stellte sich – namentlich wegen den fehlenden verpackungslosen Einkaufsmöglichkeiten – als recht zeitaufwendig heraus, führte aber unter anderem zur überraschenden Erkenntnis, dass sie um rund 10 Prozent billiger einkaufte. Auf Grund ihrer Erfahrungen hat Angelika Koch neben grossmassstäblichen Lösungsansätzen auch ganz praktische Tipps für einen möglichst einwegplastikfreien Lebensstil entwickelt, die wir alle jederzeit umsetzen könnten.

Ölteppiche auf dem Meer mit Bakterien bekämpfen

George Müller zeigt eine der acht Proben, die er in Zusammenarbeit mit der Universität Konstanz in zwei Versuchsreihen auf ölabbauende Bakterien untersucht hat. (Bild:PD)

George Müller zeigt eine der acht Proben, die er in Zusammenarbeit mit der Universität Konstanz in zwei Versuchsreihen auf ölabbauende Bakterien untersucht hat. (Bild:PD)

George Müller hat sich mit «Untersuchungen zur Bekämpfung von Ölunfällen auf dem Meer unter Ausnutzung des natürlichen Selbstreinigungspotenzials der Ozeane» auseinandergesetzt. Im Rahmen seiner eindrücklichen Maturaarbeit, ging er mit praktischen Versuchen der Frage nach, ob ölabbauende Bakterien leicht aufzufinden und zu züchten sind. In zwei Versuchsreihen konnte er dies in Zusammenarbeit mit Professor Bernhard Schink von der Universität Konstanz nachweisen.

Vom Upcycling bis zum ökologischen Pfadiheim

Ebenso der Nachhaltigkeit verpflichtet waren etwa auch die Arbeiten zum Thema «Upcycling» von Janine Roth («Bedeutungsloser Trend oder weltverändernde Innovation?») und Laura Cetrangolo («Aus alt wird schön») oder jene von Andrea Hollenstein zur veganen Ernährung («eine gesunde Alternative?»), von Céline Kellenberger zum minimalistischen Lebensstil («ein Weg zum Glück?») oder von Svenja Weber zu den Insekten als Alternative zum Fleischkonsum. Und Meredith Rhiner schliesslich hat sich zur Aufgabe gemacht, einen Prototypen für ein ökologisches Pfadiheim zu entwickeln.

Daneben war der Themenvielfalt aus dem sprachlichen und historischen, musischen und sportlichen, mathematischen und naturwissenschaftlichen, pädagogischen, psychologischen und philosophischen Bereich sowie aus Geografie und Wirtschaft auch dieses Jahr kaum Grenzen gesetzt. Begrenzend war nur die Zeit: Wer bei den Präsentationen dabei sein wollte, hatte die Qual der nicht einfachen Wahl.

Montag, 18. November, 10:43 Uhr

Doppelsieg für den EHC Kreuzlingen-Konstanz

Das 2.-Liga Team des EHCKK trat am Freitag gegen den Club da Hockey Engiadina in der Bodensee Arena an. Nach harzigem Start und einigen Strafen und Rückschlagen siegte das Heim-Team mit 10:5. Am Samstagabend trat der EHC Lenzerheide-Valbella gegen den EHC Kreuzlingen Konstanz an. Auch hier startete Kreuzlingen-Konstanz nicht gut. Das Spiel war schnell und hart umkämpft, die Gäste machten es Kreuzlingen-Konstanz lange sehr schwer. Kreuzlingen-Konstanz konnte den Schalter aber umlegen und Widmer traf zuletzt gleich vier Mal in Folge zum 8:3. Der EHC Kreuzlingen-Konstanz freute sich sehr über diesen hart erkämpften 10. Sieg in Folge. Am kommenden Mittwoch, 20 Uhr, steht in der Bodensee Arena das Kantons-Derby EHC Kreuzlingen-Konstanz gegen die Pikes aus Romanshorn an.

Eine Szene aus den beiden Wochenendspielen. (Bild: PD)

Eine Szene aus den beiden Wochenendspielen. (Bild: PD)

Montag, 18. November, 9:34 Uhr

Thurgauer Industrie spürt schwächere Weltkonjunktur

(red) Das Umfeld für die Thurgauer Industrie ist schwieriger geworden. Im Bau läuft das Geschäft gut, die Betriebe erwarten aber eine Abschwächung, heisst es in einer Mitteilung der Dienststelle für Statistik des Kantons Thurgau.

Gemäss dem Thurgauer Wirtschaftsbarometer, der vom Kanton Thurgau, der Thurgauer Kantonalbank, der IHK Thurgau und dem Thurgauer Gewerbeverband getragen wird, beurteilten die Thurgauer Industriebetriebe ihre Geschäftslage zurückhaltender als noch vor ein paar Monaten. Anfang Oktober 2019 meldeten jedoch noch immer mehr Industriebetriebe eine gute (40 %) als eine schlechte (18 %) Lage.

Die Industrieproduktion war im dritten Quartal weiter rückläufig, und es gingen erneut weniger Bestellungen ein. Für das vierte Quartal 2019 erwarten die Thurgauer Industriebetriebe eine minime Belebung des Bestellungseingangs. In der Thurgauer Bauwirtschaft läuft das Geschäft nach wie vor lebhaft. Das Hoch hat sich jedoch abgeschwächt. Der Thurgauer Detailhandel blickt auf ein recht erfreuliches drittes Quartal 2019 zurück. Sowohl die Kundenfrequenz als auch der mengenmässige Warenverkauf zogen an, die Ertragslage erholte sich etwas.

wirtschaftsbarometer.tg.ch

Die November-Ausgabe des Thurgauer Wirtschaftsbarometers. (Bild:PD)

Die November-Ausgabe des Thurgauer Wirtschaftsbarometers. (Bild:PD)

Sonntag, 17. November, 09:10 Uhr

Springende Fische? Im November keine Seltenheit. Seeforellen wandern wie die Lachse flussaufwärts zu ihren Laichgewässern. Doch dafür sind gesunde und barrierefreie Bäche zwingend. Die WWF-Exkursion vom Samstag, 23. November von 9 bis 12 Uhr besucht einen Fischaufstieg in Romanshorn

Dieser Anlass richtet sich an Erwachsene und Familien mit Kindern ab 7 Jahren. Auskunft und Anmeldung bis Freitag, 22. November , 12 Uhr.

WWF Regiobüro AR/AI – SG – TG, Postfach 2341, 9001 St. Gallen, Tel. 071 221 72 30,
E-Mail: regiobuero@wwfost.ch, Website: www.wwfost.ch/naturlive

Samstag, 16. November, 14:09 Uhr
Auf dem Wochenmarkt in der Wiler Altstadt kann man regionale Frischwaren kaufen. (Bild: PD)

Auf dem Wochenmarkt in der Wiler Altstadt kann man regionale Frischwaren kaufen. (Bild: PD)

Wie nachhaltig lässt es sich in der Stadt Wil leben?

Ressourcen schonen, CO2-Ausstoss verringern und Abfall recyceln. In Zeiten des Klimawandels ist Nachhaltigkeit im Trend. Besonders ausgeprägt sollte dies in der Stadt Wil sein, wo der Klimanotstand ausgerufen worden ist. Doch wie nachhaltig lässt es sich in der Stadt Wil leben?

Recht gut, wie eine nicht abschliessende Bestandsaufnahme verdeutlicht.