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Und wie der HC Thurgau gegen Ajoie gewinnen kann!

Für den HC Thurgau geht es im Spiel vom Mittwoch um 19.45 Uhr gegen Ajoie um alles. Verliert das Team von Trainer Stephan Mair, endet die Saison erneut im Playoff-Viertelfinal. Pessimismus ist jedoch fehl am Platz.
Matthias Hafen
Jubeln die Thurgauer ein drittes Mal vor heimischem Publikum? (Bild: Mario Gaccioli, Weinfelden, 1. März 2019)

Jubeln die Thurgauer ein drittes Mal vor heimischem Publikum? (Bild: Mario Gaccioli, Weinfelden, 1. März 2019)

Der HC Thurgau steht mit dem Rücken zur Wand. In der Best-of-7-Serie gegen den HC Ajoie liegen die Ostschweizer mit 2:3 Siegen zurück. Nur ein Erfolg im sechsten Spiel von heute um 19.45 Uhr in Weinfelden kann die Saison des HCT noch verlängern. Doch in allen bisherigen Playoff-Begegnungen war der Tabellensiebte mit dem Qualifikationszweiten auf Augenhöhe. Und Mairs Mannschaft hat alles, um ein siebtes, entscheidendes Spiel zu erzwingen.

Goalie: Aeberhard in Hochform

Im Tor sorgt Nicola Aeberhard für die grosse Überraschung. Zwar hatte man dem 23-jährigen Backup von Janick Schwendener nach soliden Leistungen in der Qualifikation viel Talent attestiert. Dass Aeberhard aber gleich die Hierarchie zwischen den Pfosten auf den Kopf stellt – und das erst noch im Playoff –, konnte so nicht erwartet werden. Zumal Aeber­hard seit seiner Juniorenzeit kein Playoff-Spiel mehr bestritten hatte vor der Serie gegen den HC Ajoie. Trainer Stephan Mair setzte ihn nach dem verlorenen Startspiel als Joker ein und wurde für seinen Mut belohnt. Aeberhard, den offensichtlich nichts aus der Ruhe bringen kann, verleiht dem Team seither mit Fangquoten um 95 Prozent grosse Stabilität.

Verteidigung: Routine zahlt sich aus

Die Defensive, oder besser gesagt das Defensivspiel des HC Thurgau, ist der Hauptgrund, warum der Aussenseiter in der Playoff-Serie gegen Ajoie so gut mithält. Es ist beeindruckend, wie sich die Spieler von vorne bis hinten ins Zeug legen, um die starke Offensive des Gegners zu brechen. Es liegt in der Natur der Sache, dass die Abwehr die Fehler beging, die bei den Niederlagen zu den entscheidenden Gegentreffern geführt haben. Doch über die ganze Serie gesehen, verhinderte sie immer noch viel mehr Gegentore, als sie zuliess. Es zahlt sich aus, dass der HCT seine Hintermannschaft auf diese Saison hin bewusst verstärkt hat.

Angriff: Hoffen auf die Sternstunde

Gegen die beste Defensive der Liga ist die Aufgabe für die Stürmer natürlich nicht einfach. Trotzdem gelang es dem HC Thurgau immer wieder, Nadelstiche zu setzen. Vor allem Michael Loosli, der den HCT nach dieser Saison Richtung Rapperswil-Jona verlässt, blüht noch einmal so richtig auf, tankt sich immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor. Auch Rapperswils Leihgabe Léonardo Fuhrer kreiert immer wieder gefährliche Aktionen vor dem Ajoie-Tor. Allerdings waren die Stürmer zuletzt im fünften Spiel so stark mit Abwehrarbeit beschäftigt, dass die offensive Kreativität kaum mehr Platz hatte. Es sind die Momente, in denen nicht wenige auf eine Sternstunde der beiden Amerikaner Cody Wydo und Kenny Ryan hoffen.

Moral: Von Anfang an nur ein Ziel

Wer im fünften Spiel, bei ausgeglichener Serie, auswärts in der Verlängerung verliert, der braucht einen Moment, um das zu verarbeiten. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist jedoch nach wie vor gut, der Glaube an die Playoff-Überraschung intakt. Die Spieler haben sich vom ersten Sommertraining an die Halbfinals zum Ziel gesetzt. Wer so hartnäckig ein Ziel verfolgt, kann es auch erreichen.

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