Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Thomas Götz ergötzt sich am Wahlkampf der Thurgauer Politiker in seinem neuen Satireprogramm

Am Donnerstag startet die «Ergötzliches»-Reihe im Theaterhaus Weinfelden. Das Programm entsteht gerade.
Sabrina Bächi
Thomas Götz und Kameramann Daniel Felix bei den Dreharbeiten für «Ergötzliches». (Bild: Sabrina Bächi)

Thomas Götz und Kameramann Daniel Felix bei den Dreharbeiten für «Ergötzliches». (Bild: Sabrina Bächi)

Sie lassen sich nicht gerne in die Karten schauen. Thomas Götz und Daniel Felix verraten nicht viel aus dem neuen «Ergötzliches»-Programm. Eines jedoch ist sicher: Grosses Thema werden die nationalen Wahlen sein. Arnold Schnyder wird sich zeigen und für seine Wahl werben. Unterstützt wird er natürlich von seiner Schwester Sabine.

Doch was die beiden kreativen Köpfe Götz und Felix über den Kampf um Wählerstimmen erzählen, werden erst die Zuschauer der Satire-Vorstellung kommende Woche im Theaterhaus erleben. Oftmals wissen sie aber auch selbst gar nicht so genau, was eigentlich eine Woche später im Programm vorkommt.

Aktuelle Themen für das Programm

«Wir wollen aktuell sein, deshalb verwenden wir nur Themen, die in den vergangenen Tagen in der Öffentlichkeit sind», sagt Thomas Götz. Kameramann Daniel Felix bestätigt: «Es gab es auch schon, dass wir von der einen zur nächsten Vorstellung sogar den Inhalt der Filme änderten, weil sich die Aktualitätslage so stark änderte.»

Aber, da sind sich beide einig, sie brauchen einen gewissen Druck. Götz und Felix arbeiten seit über zehn Jahren zusammen. Seit 2012 produzieren sie die «Ergötzliches»-Reihe. Mittlerweile haben sie viele Figuren gemeinsam erfunden. «Manchmal existiert auch die Geschichte und wir erfinden die Figur dazu», sagt Felix.

Die bekannten Rollen, die wiederkehren und teilweise auch schon Kultstatus geniessen, haben ihr ganz eigenes Profil. «Arnold Schnyder erzählt beispielsweise eine Geschichte aus einem anderen Blickwinkel als seine Schwester Sabine», sagt Götz. Sie formen mit ihren Figuren die Realität, welche sie brauchen, um die Satire ans Publikum zu bringen.

Das Lachen bleibt im Hals stecken

«Satire provoziert, es ist nicht nur lachen und schenkelklopfen, manchmal bleibt dem Publikum das Lachen auch im Hals stecken, und das ist gut so», sagt der Kabarettist. Ein Gedankenanstoss soll es sein, ergänzt Felix. «Überraschend», meint Götz. Ein Blick, ein Nicken, sie wissen was sie tun und sind ein eingespieltes Team.

Die Arbeit laufe immer speditiver. «Die Technik habe ich stetig verbessert, ich habe schon einen hohen Qualitätsanspruch», sagt Felix. «Ich bin froh darüber, ich wäre öfters früher zufrieden als er», sagt Götz und schmunzelt.

Ab Donnerstag, 19. September, bis Samstag, 21. September, zeigen sie das neue Programm drei Mal. Am Donnerstag ist Regierungsrätin Carmen Haag als Gesprächspartnerin zu Gast, am Freitag David Angst, Chefredaktor der «Thurgauer Zeitung», und am Samstag Biobauer und Vogelschützer Beat Leuch. Tickets gibt es über die Website oder an der Abendkasse.

Tickets für die Vorstellungen gibt es unter: www.ergoetzliches.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.