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Thomas Bosshard will Gemeindepräsident von Erlen werden

Die Stimmberechtigten der politischen Gemeinde hiessen am Donnerstagabend sämtliche Rechnungen einstimmig gut. Zudem wurde ihnen ein erster Kandidat für das Amt des Gemeindepräsidenten vorgestellt.
Monika Wick
Thomas Bosshard (vorne stehend) will Nachfolger von Roman Brüslisauer (hinten stehend) werden. (Bild: Monika Wick)

Thomas Bosshard (vorne stehend) will Nachfolger von Roman Brüslisauer (hinten stehend) werden. (Bild: Monika Wick)

Thomas Bosshard kandidiert für das Amt des Gemeindepräsidenten. Diese Nachricht verkündete Jürg Messmer, Vorsitzender der Interpartei Erlen, im Rahmen der Gemeindeversammlung der politischen Gemeinde. Bosshard ist kein Unbekannter: Seit sieben Jahren sitzt der 50-jährige Riedter im Gemeinderat, wo er für das Ressort Verkehr und Sicherheit zuständig ist. «Ich hoffe sehr, dass ich Ihr Vertrauen gewinnen kann», sagte Bosshard, nachdem er den 84 anwesenden Stimm- berechtigten einen Einblick in seinen beruflichen und privaten Werdegang gewährt hatte. Mit Bosshards Kandidatur ist die Arbeit der Interpartei noch nicht erledigt. «Weitere Kandidaten können ihre Bewerbung noch bis 1. Oktober 2018 einreichen», erklärte Jürg Messmer.

Gemeindepräsident Brülisauer zurück im Amt

Thomas Bosshard wird, sofern er gewählt wird, in die Fussstapfen von Roman Brülisauer treten, der sich eine neue berufliche Herausforderung suchen wird. Brülisauer informierte die Stimmberechtigten darüber, dass er vor einiger Zeit wegen des Verdachts auf einen Hirnschlag ins Spital eingeliefert worden sei. Sichtlich ergriffen führte er weiter aus, dass die wahre Ursache seiner Beschwerden auf einer Multiplen Sklerose basiere, welche die Ärzte mittlerweile diagnostiziert hätten. «Es geht mir gut, ich bin wieder der Alte», versicherte der Gemeindepräsident und ergänzte, dass er bald wieder zu 100 Prozent arbeiten werde.

Rechnung weist Gewinn statt Verlust aus

Haupttraktandum war die von Roman Brülisauer präsentierte Rechnung 2017. Sie schliesst bei einem Aufwand von 6,7 Millionen Franken und einem Ertrag von 6,9 Millionen Franken mit einem Gewinn von rund 200 000 Franken ab. «Budgetiert war ein Verlust von rund 390000 Franken. Somit fällt das Ergebnis 590 000 Franken besser aus als erwartet», erläuterte Brülisauer. Die Stimmberechtigten hiessen die Jahresrechnung einstimmig gut, ebenso den Antrag, den Gewinn für die Vorfinanzierung des Projekts «Familienergänzende Betreuung» zu verwenden. Ebenfalls einstimmig gutgeheissen wurden die Jahresrechnungen der Technischen Betriebe Wasser (Aufwandüberschuss: rund 7000 Franken), Abwasser (Ertragsüberschuss: rund 7500 Franken), Abfall (Aufwandüberschuss: rund 30 000 Franken) und Elektrizität (Ertragsüberschuss: rund 6000 Franken). Mit drei Gegenstimmen genehmigte die Versammlung die Anpassung des Artikels 22 in der Gemeindeordnung, was bedeutet, dass die Zahl der Gemeinderatsmitglieder von sieben auf fünf reduziert wird. «Die Reduktion erfolgt ab der Legislatur 2019 bis 2023», erklärte Roman Brülisauer.

Acht neue Erler Bürger

Im Weiteren wurde Katit Vethanesan, Sajenaa Vethanesan, Alison und Holger Stürcken sowie Birgit und Michael Weber mit ihren Kindern Vitus und Vincent mit guten Resultaten das Erler Bürgerrecht verliehen.

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