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Thomas Bitschnau will ein sichtbarer Präsident für die Berger sein

Thomas Bitschnau ist der älteste der drei Kandidaten fürs Gemeindepräsidium. Der 53-Jährige spricht von einem idealen Moment für einen Berufswechsel. Erfahrungen hat er in der Schulbehörde gesammelt.
Mario Testa
Thomas Bitschnau im Wohnzimmer seines Hauses in der Nähe des Bahnhofs Kehlhof. (Bild: Mario Testa)

Thomas Bitschnau im Wohnzimmer seines Hauses in der Nähe des Bahnhofs Kehlhof. (Bild: Mario Testa)

Thomas Bitschnau spricht von einer seltenen Chance, die sich ihm bietet. «In der Gemeinde, in der ich seit 21 Jahren lebe, wird das Gemeindepräsidium neu vergeben und ich bin im idealen Alter und motiviert für das Amt», sagt der 53-Jährige. «In einer anderen Gemeinde würde ich nicht kandidieren, aber hier reizt mich dieses Amt. Zudem ist es nach 30 Jahren im Bankgeschäft der ideale Moment für mich, nochmals etwas Neues anzufangen.»

In Berg laufe vieles schon sehr gut, betont Bitschnau, der als Mitglied der Volksschulbehörde Berg-Birwinken seit vier Jahren Erfahrungen in einer Exekutive gesammelt hat. «Ich denke jedoch, die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde, den Kirchen, der Schule und den Vereinen könnte noch intensiviert werden», sagt er.

«Wir müssen Berg Sorge tragen. Aber wir sollten die Gemeinde nicht nur verwalten, sondern auch etwas aus den guten Voraussetzungen machen.»

Grundsätzlich werde er sicher nicht alles auf den Kopf stellen, schon gar nicht gleich zu Begin. «Es wäre unseriös, wenn man neu anfängt und gleich alles umkrempeln will. Es braucht Zeit, im Amt anzukommen.»

Unauffälliger Schaffer mit mit Führungserfahrung

Befragt nach «Leichen im Keller» lacht Thomas Bitschnau und sagt: «Da gibt es nichts. Ich glaube, in dieser Hinsicht bin ich furchtbar langweilig. Aufgrund meines Jobs ausserhalb von Berg war ich auch eher unauffällig hier.» Die Kandidatur sei auch keine Flucht aus seinem Beruf. Diesem gehe er sehr gerne nach, leite ein Team von etwa 30 Mitarbeitern bei der Migros Bank.

Zur Person

Der eidg. diplomierte Finanzplanungsexperte Thomas Bitschnau lebt seit 21 Jahren in Berg. Er ist verheiratet und wohnt mit seiner Frau und den drei Kindern in einem Reihenhaus in Berg. Seit über 30 Jahren ist Bitschnau im Bankenwesen tätig, die vergangenen elf Jahre bei der Migros Bank.

Erfahrungen als Behördenmitglied hat er die vergangenen vier Jahre in der Volksschule Berg-Birwinken gesammelt. Seine Freizeit verbringt er als Theaterschauspieler im Kulturverein «Die Bühne» Kreuzlingen, als Präsident der Klausengesellschaft Kreuzlingen oder beim Sportfischen. (mte)

In seinem Job sei er somit auch Unternehmer, was ihm sicher zugutekomme. «Wenn ich gewählt würde, strebe ich drei Legislaturen im Amt an.» Eine stabile Finanzlage für Berg ist Thomas Bitschnau wichtig.

«Steuern sind ein notwendiges Übel, aber es herrscht auch da ein gewisser Konkurrenzkampf unter den Gemeinden. Man muss hinsichtlich Steuersenkungen und -erhöhungen flexibel bleiben, aber auf lange Frist Stabilität anstreben.»

Auch für den Erhalt der Bräuche und der hohen Lebensqualität sowie für eine Hausarztpraxis in Berg will sich Bitschnau stark machen. «Es gab schon Bemühungen in diese Richtung, weshalb die gescheitert sind, weiss ich nicht. Mir ist es ein grosses Anliegen. Ich will auf alle Fälle ein sichtbarer Gemeindepräsident sein.» Derzeit sei das Wachstum sehr gross in Berg. «Da muss auch die Infrastruktur mitwachsen. Es braucht Wachstum, aber von mir aus soll nicht jede Wiese in der Gemeinde in fünf Jahren zugebaut sein.»

Thomas Bitschnau ist parteilos. «Ich will mich keinem Parteibuch unterwerfen. Mal kommen gute Ideen von links, mal von rechts. Es kommt aufs Thema an. Ich sehe mich als bürgerlichen Politiker der Mitte.» Er sei auch gläubig, wenn auch kein fleissiger Kirchgänger.

Drei Kandidaten

Für das Gemeindepräsidium von Berg bewerben sich nebst Thomas Bitschnau auch Tobias Gross und Sacha Thür. Die Wahl findet am 10. Februar statt. An einem Podium stellen sich die drei Kandidaten am Freitagabend nach der Gemeindeversammlung der Bevölkerung vor. (red)

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