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Theaterverein Eisbrecher studiert in Kradolf ein neues Stück ein

Die Proben im Theaterverein Eisbrecher laufen auf Hochtouren. Premiere feiert der Zweiakter «Ab morn bin i Räntner» Ende Februar, wenn das Stück erstmals in Thurgauer Dialekt aufgeführt wird.
Monika Wick
Bruno Beutler, Mike Heim und Thomas Greuter bei einer Probe für die Aufführungen im kommenden Jahr. (Bild: Monika Wick)

Bruno Beutler, Mike Heim und Thomas Greuter bei einer Probe für die Aufführungen im kommenden Jahr. (Bild: Monika Wick)

Das Ehepaar Edith und Kari Vogel wohnt im hinter dicken Eisentüren gelegenen Schutzraum unter dem Restaurant Zentrum. Das Mobiliar besteht nur aus einer abgewetzten Couch, einem Tisch und vier Stühlen. Auf richtige Türen und Ausgänge müssen die beiden komplett verzichten. Sie sind mit aufgestellten Holzleisten und Klebebändern an der Wand nur notdürftig angedeutet.

Trotz der scheinbar menschenunwürdigen Zustände wird in dem Raum viel gelacht, und es herrscht eine ausgelassene Stimmung. Das liegt sicherlich daran, dass es sich bei Edith und Kari Vogel nicht um reale Personen handelt, sondern um zwei Charaktere aus dem Zweiakter «Ab morn bini Räntner», den der Theaterverein Eisbrecher im kommenden Februar aufführen wird. Derzeit laufen die Proben für das Stück in der provisorischen Kulisse auf Hochtouren.

Eigene Dialektfassung

«Heute spielen wir die Seiten 19 bis 26 durch. Wie gewohnt ohne Büechli und wie gewohnt textsicher», sagt Cosimo Palmitessa lachend. Der Schönenberger führt in diesem Jahr Regie in dem Stück, welches er selber in den Thurgauer Dialekt übersetzt hat.

Im Zweiakter wird die Geschichte von Kari Vogel (Mike Heim) erzählt, der die letzten drei Jahrzehnte in einer Bank gearbeitet hat. Sehr zum Missfallen seiner Frau Edith hat der Neurentner viele Pläne für seine neugewonnene Freizeit geschmiedet. «Die Wasserhähne haben sogar schon Angst, Kalk anzusetzen!», wirft Edith Vogel alias Jacqueline Rutishauser ihrem Mann an den Kopf.

Zufriedener Regisseur

«Ein altes Ehepaar könnte es nicht besser machen; es hat alles gepasst», lobt Palmitessa. Auch die weiteren Schauspieler Steffi Zellweger, Pascal Zellweger, Thomas Greuter, Katharina Zaiser, Bruno Beutler und Yvonne Müller erhalten ein aufbauendes Feedback.

Bei den Proben ist auch Heidy Reinhart dabei. Die Coiffeuse aus Ennetaach wird den Schauspielern bei den Aufführungen zu einem passenden Erscheinungsbild verhelfen. Dazu lässt sie sich die verschiedenen Charaktere vorstellen und notiert sich das Alter der darzustellenden Figuren, Frisurenwünsche oder die Art der Kostüme, die sie tragen werden.

Drei Neue im Ensemble

Dem Ensemble gehören drei Neue an «Ich bin gespannt, wie es sich anfühlt, vor Publikum zu spielen», sagt Bruno Beutler. Er ist einer von drei Neulingen in der «Eisbrecher»-Familie und wird Karis Freund Heiri Liechti verkörpern. Er ist durch eine An- frage zur Truppe gestossen und wird das erste Mal überhaupt Theater spielen.

«Die Gruppe hat mich sehr gut aufgenommen und unterstützt mich aufs Beste. Alle verfügen zudem über einen grossen Erfahrungsschatz, den sie abrufen und an mich weitergeben», erklärt Beutler.

Sechs Aufführungen: Freitag, 22. Februar, 20 Uhr, Kirchenzentrum Steinacker in Kradolf; Samstag, 23. Februar, 20 Uhr, Auholzsaal in Sulgen; Sonntag, 24. Februar, 14 Uhr, Auholzsaal in Sulgen; Freitag, 1. März, 20 Uhr, Mehrzwecksaal in Erlen; Samstag, 2. März, 20 Uhr, Mehrzwecksaal in Erlen; Sonntag, 3. März, 14 Uhr, Mehrzwecksaal in Erlen.

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