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Theater in Salmsach: «Sie het Müeh mit dä Chüeh»

Im Stück «Im Meischter sini Geischter» mischen altbekannte Schauspieler mit, aber auch neue, absolute Senkrechtstarter. Es geht um eine Erbgeschichte.
Trudi Krieg
Claire, ihr Gatte Ottokar, Rösi und Frau Harzenmoser. Bild: Trudi Krieg

Claire, ihr Gatte Ottokar, Rösi und Frau Harzenmoser. Bild: Trudi Krieg

Rösi (Verena Huber) bewirtschaftet den Lindenhof zusammen mit der Magd Annekäthi (Sara Schwizer) und Knecht Guschti (Marc Waldmann). Es geistert aber noch ein Dritter im Raum herum – Onkel Godi selig. Fluchen, andere Kraftausdrücke und Lügen mag er gar nicht.

Rösi zweifelt am Testament

Rösi hat noch eine Schwester in der Stadt, Claire (Rita Zaugg). Diese macht auch Erbansprüche auf den Hof des kinderlos verstorbenen Onkels geltend. Aber Stallluft und schmutzige Hände sind nicht ihr Ding. Sie möchte den Hof plattmachen und eine Hotelanlage bauen. Guschti bangt um die Bleibe seiner Kühe. Im Hotel könnten sie wohl nicht logieren. Zweifel kommen auf am Testament, in dem Onkel Godi Claire als Alleinerbin bedacht hat. Der Betrieb auf dem Bauernhof muss im ganzen Trubel weitergehen. Da ist noch ein Pachtvertrag für den Steinacker mit der Bäuerin Marie (Debora Amherd) zu unterzeichnen. Ihre grösste Sorge ist, dass ihr Sohn, Hansjakob (Daniel Treuthardt), endlich eine Bäuerin auf den Hof bringt, wo doch seine Schulkollege schon längst wieder geschieden sind.

«Über die Jahre entstand eine enge Zusammenarbeit mit der Theatergruppe Salmsach. Wir sind fast eine Familie geworden. Die Zusammensetzung ist jedes Jahr anders. Die Neuen auf der Bühne sind absolute Senkrechtstarter», sagt Coach Cyrille Richard Marty. Bild: Trudi Krieg

«Über die Jahre entstand eine enge Zusammenarbeit mit der Theatergruppe Salmsach. Wir sind fast eine Familie geworden. Die Zusammensetzung ist jedes Jahr anders. Die Neuen auf der Bühne sind absolute Senkrechtstarter», sagt Coach Cyrille Richard Marty. Bild: Trudi Krieg

«Sie het Müeh mit de Chüeh, Müeh mit de Chüeh, Müeh mit de Chüeh» trällert es in den Pausen zwischen den drei Akten aus der Musikbox. Wie eine Bäuerin sieht die Tochter von Claire, Jacqueline-Isabelle (Jana Grütter), nicht aus. Trotzdem findet sie den Draht zum zugeknöpften Hansjakob, weil dieser weiss, wie man Kartoffeln anbaut und natürliche Natürlichkeit im Trend ist. Jacqueline-Isabelle wittert ein gutes Geschäft mit einem neuen Schönheitsmittel aus Kartoffeln.

Hausgeist darf bleiben

Die Geisterjägerin Harzenmoser (Heidi Furrer) kommt mit Gewehr, Strahlenmessgerät und anderen Jagdutensilien auf den Hof, engagiert von Claire, die saubere Luft haben will, bevor sie ihr Hotel einrichtet. Schon bald lernen Claire und ihr unterwürfiger Gatte Ottokar (Peter Steigmeier) das Fürchten. Lügen, Testamentfälschungen und Fluchen erträgt Onkel Godi gar nicht. Das bekräftigt er mit einem Hinweis, wo das richtige Testament ist. Die Verwandtschaft aus der Stadt rauscht ab. Zurück bleibt die Geisterjägerin. Soll sie jetzt ihres Amtes walten: «Onkel Godi kann ruhig noch etwas im Haus bleiben», findet Rösi.

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