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The Gardener & the Tree begeistern 700 Besucher im Arboner Presswerk

Erst vor Monatsfrist hat die Indie-Folk-Band im KKL Luzern den Swiss Award als «Best Live Act» abgeräumt. Am Freitag rockten die Schaffhauser mit dem stimmgewaltigen Manuel Felder die ausverkaufte Eventhalle.
Max Eichenberger
Eingängiger Indie-Rock: Manuel Felder, Gesang, und Patrik Muggli, Gitarre, hatten das Publikum im Nu im Sack. (Bild: Max Eichenberger)

Eingängiger Indie-Rock: Manuel Felder, Gesang, und Patrik Muggli, Gitarre, hatten das Publikum im Nu im Sack. (Bild: Max Eichenberger)

Die gefragten Ostschweizer, die sich nächstens zu einer Konzerttournee in Deutschland aufmachen, hatten in Arbon fast ein Heimspiel. Vom Munot ins Presswerk ist es nicht gar so weit. Wenn man die Region grosszügig interpretiert, war Bassist Philippe Jüttner aus Horn gar der gefeierte Lokalmatador.

Auch wenn The Gardener erstmals in neuer Besetzung - mit dem Nachfolger von Keyboarder Patrick Fet, der die Band eben erst verlassen hat - auf der Bühne standen, fanden sie nahtlos zusammen und sprühten vor Spielfreude. Diese war ansteckend und schwappte schnell auf auf das Publikum in der mit neuen Schallabsorbern in Form von grossformatigen Schwarz-Weiss-Fotografien ausgestatteten Halle über.

Ein Ohrwurm nach dem anderen

Mit seinem eingängigen Musikstil, der an Mumford & Son, Kings of Leon oder The Lumineers erinnert, und einer bodenständig-ehrlichen Bühnenarbeit hatte das Quintett das Presswerk auf Anhieb im Sack. Mit «7$ Shopping», «Meantime Lover, «Postcards» und «Wild Horses» reihte es einen Ohrwurm an den nächsten. «Wenn die Leute Spass haben, ist das das Wichtigste», sagt die ausdrucksstarke Stimme von The Gardener, Manuel Felder.

Die Musiker suchten den auch die Tuchfühlung mit dem Publikum, streuten die eine oder andere Geschichte ein. So erinnert sich die Felder noch genau an den ersten Gig überhaupt, «vor fünfzig Leuten im Amriswiler Rössli». Da habe ihnen Cowboy-Tony, der mit seinem Mercedes vorgefahren war, doch glatt die Show gestohlen.

Barfuss zu spielen, hat seine Tücken

Längst ist die vor fünf Jahren gegründete Band auf der Überholspur. «Postcards» hat ihr eben die «Goldene» eingebracht, verkündete Felder unter frenetischem Beifall. Und Gitarrist Patrik Muggli, der wie Philippe Jüttner gewohnheitsmässig barfuss auf der Bühne steht, erzählte schmunzelnd, wie es war am Summer Days-Auftritt – eben ohne Schuhe auf den heissen schwarzen Bühnenbrettern. «Wir hatten Blasen an den Füssen.»

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