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Teppiche dienen im neuen Weinfelder Schulhaus als Schuhablage

Seit den Sommerferien läuft der Betrieb im neuen Elisabetha-Hess-Schulhaus. Eine grosse Neuerung: Viel mehr Platz im Gang. Die Schuhe stehen deshalb nicht mehr in der Garderobe, sondern im Eingangsbereich.
Sabrina Bächi
Schulleiterin Eva Noger im Eingangsbereich des Schulhauses vor den Schuhen der Schüler. (Bild: Sabrina Bächi)

Schulleiterin Eva Noger im Eingangsbereich des Schulhauses vor den Schuhen der Schüler. (Bild: Sabrina Bächi)

Wer durch die grossen Glastüren ins neue Schulhaus Elisabetha Hess eintritt, der trifft als erstes auf Schuhe. Kreuz und quer, aber doch ordentlich auf den bunten, in verschiedenen Blau- bis Grüntönen gehaltenen Unterlagen stapeln sich die Schuhe der Schüler. Jeder Teppich eine Klasse.

«Das hat mit den räumlichen Begebenheiten zu tun», erklärt Eva Noger, Schulleiterin des Elisabetha-Hess-Primarschulzentrums. Was zunächst seltsam anmuten mag, lässt sich schnell erklären: Die Fluchtwege des Schulhauses sind nicht wie sonst üblich innerhalb des Gebäudes, sondern führen über sogenannte Fluchtbalkone ausserhalb des Schulhauses durch.

Arbeiten im Gang ist möglich

«Das hat zur Folge, dass wir den gesamten Raum innerhalb des Hauses für uns nutzen und entsprechend möblieren können», sagt Noger. So mussten früher wegen des Feuerschutzes darauf geachtet werden, dass nichts im Gang im Weg steht. Im neuen Schulhaus hat es Sitz- und Arbeitsgelegenheiten im Gang.

Neue Angebote im Schulhaus

Seit Eröffnung des Schulzentrums besteht ein Tagesschulangebot sowie ein Angebot «betreute Hausaufgabenhilfe». Letzteres findet an drei Nachmittagen die Woche statt. Die Tagesschule ist aktuell an drei Tagen, nämlich Montag, Dienstag und Freitag, geöffnet und wird nach Bedarf erweitert. Es sind durchschnittlich sieben Kinder, die den Mittagstisch besuchen. (sba)

«Die Schüler können nicht nur in die Gruppenräume, sondern auch auf den Gang, um zu arbeiten. Das schätzen die Kinder sehr und auch für die Lehrpersonen ist es toll, wenn man so viel Platz zur Verfügung hat», sagt sie. Man inspiriere sich gegenseitig und könne tolle Projekte realisieren, die ohne diesen Raum nicht möglich sind.

Praktikable Lösung

So konnten während der Adventszeit vor dem Office Tische und Bänke aufgestellt werden, welche zum Guetzli und Grittibänzen backen benutzt wurden.

«Wenn man ein Haus neu baut, ahnt man manchmal gar nicht, was es alles für Möglichkeiten bietet.»

Genau so sei es ihnen ergangen. «Wir haben erst nach dem Einzug realisiert, dass wir den Gangbereich als Finkenzone konzipieren können.» Zudem ist die Umgebung durch den trockenen Sommer noch nicht richtig angewachsen. «Dies brachte zusätzlich Schmutz ins Haus.» Die Teppiche im Eingangsbereich bringen für beide Anliegen praktikable Lösungen, sagt die Schulleiterin.

Mobile Schuhständer

«Wir haben erst vom «Räbeblatt» in der Zeitung erfahren, dass man es auch kritisch betrachten kann, dass die Kinder die Schuhe unten ausziehen müssen. Wir haben uns vielmehr darüber gefreut, dass die Lösung von Anfang an gut funktioniert hat.» Es sei geplant, die Teppiche durch mobile Schuhständer zu ersetzten. Dann können dort auch die Finken deponiert werden.

Derzeit ziehen die Kinder nur ihre Schuhe im Eingangsbereich ab, laufen mit den Socken zur Garderobe neben dem Klassenzimmer und ziehen dort die Finken an. Der Schuhsalat auf den farbigen Teppichen soll also bald der Vergangenheit angehören. Ob die Schuhständer ebenfalls so farbenfroh gestaltet werden, bleibt zu hoffen.

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