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Temporärer Hallenbad in Romanshorn: Die Zahlen stimmen

Trotz Sturm und entsprechenden Schäden war auch das zweite Betriebsjahr des Winterwasser Oberthurgau im Seebad erfolgreich.
Markus Bösch
Die Bademöglichkeit im Winter nutzen viele Schwimmer. (Bild: PD)

Die Bademöglichkeit im Winter nutzen viele Schwimmer. (Bild: PD)

Während 84 Stunden war das überdachte 25-Meter-Becken im Seebad pro Woche belegt, durchschnittlich 12 Stunden täglich. Schulen und Vereine waren regelmässig und oft anzutreffen. Über 20000 Besuche waren in den sechs Wintermonaten zu verzeichnen. «Winterwasser Oberthurgau ist unterdessen zu einem regionalen Vorzeigeprojekt geworden und gilt mithin als Referenz für die neuen, kantonalen Energievorgaben für Traglufthallen», sagte Genossenschafts-Präsident Hanspeter Gross an der Generalversammlung vom Samstagmorgen.

Auch wenn der Sturm «Burglind» die Traglufthalle arg in Mitleidenschaft gezogen habe, sei der Unterbruch nur kurzzeitig gewesen – auch dank professionellem Krisenmanagement von allen Beteiligten. Und wegen entsprechender Massnahmen brauche man heute 40 Prozent weniger Zuluft und damit massiv weniger Energie.

Viele tragen zum Erfolg bei

Hanspeter Gross, Präsident der Genossenschaft Winterwasser, (Bild: Reto Martin)

Hanspeter Gross, Präsident der Genossenschaft Winterwasser, (Bild: Reto Martin)

Überhaupt sei festzustellen, dass dieses Projekt dank der Zusammenarbeit vieler so gut funktioniere: Firmen und Gemeinden aus der Region, Bademeister und Werkhofteam, Genossenschafter und ehrenamtliche Helfer sowie Verwaltung und Vorstand der Genossenschaft würden dazu beitragen, dass es weiterhin «wunderschön warm im Winterwasser sein könne».

Auch in finanzieller Hinsicht passe alles, erklärte Hans Sidler. «Mit 1200 Eintritten und 260 Abos generieren die Nutzer und Nutzerinnen über 100000 Franken, decken somit die Hälfte der Ausgaben.» Von den Schulen und Vereinen kämen 72000 Franken. Einen Beitrag leiste auch die Verwaltung, die auf Honorare verzichte. Eingeschlossen in der Rechnung ist eine Darlehens-Rückzahlung von 50000 Franken an die Genossenschaft Hallenbad Arbon und eine Abschreibung von 40000 Franken.

Dreiprozentige Dividende

Mit dem Gewinn von 11534 Franken kann den 204 Genossenschaftern eine dreiprozentige Dividende ausgezahlt werden. Dank tieferen Energiekosten wird auch das Budget 2018/2019 mit einem ähnlichen Gewinn abschliessen. Und die Erfolgsgeschichte wird weitergehen – davon ist Präsident Hanspeter Gross überzeugt.

«In dieser Saison werden wir die Frühstunden ab 6 Uhr neu an drei Tagen anbieten. Und die Werbung bei Schulen und Öffentlichkeit wird uns sicher weitere Gäste und Fans bescheren. Wir freuen uns auf das dritte Betriebsjahr.»

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