Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Technische Gemeindebetriebe Bischofszell unterwegs zur Verselbständigung

Die Technischen Gemeindebetriebe Bischofszell (TGB) sollen ein selbständig öffentlich-rechtliches Unternehmen werden. Die notwendige Änderung der Gemeindeordnung ist am Sonntag an der Urne gutgeheissen worden.
Georg Stelzner
Liegenschaft Schloss am Hofplatz: Sitz der Technischen Gemeindebetriebe Bischofszell. (Bild: Manuel Nagel)

Liegenschaft Schloss am Hofplatz: Sitz der Technischen Gemeindebetriebe Bischofszell. (Bild: Manuel Nagel)

Das Verdikt lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig: Bei einer Stimmbeteiligung von 40 Prozent votierten 1079 Bischofszellerinnen und Bischofszeller für die erforderliche Änderung der Gemeindeordnung, während sich nur 351 dagegen aussprachen.

Die vom Stadtrat angestrebte Verselbständigung der Technischen Gemeindebetriebe Bischofszell (TGB) hat damit die erste Hürde genommen. In einem zweiten Schritt stehen nun die Statuten zur Diskussion. Über diese befindet die Gemeindeversammlung in wenigen Tagen am 29. November.

Bischofszell war kein Versuchslabor

Einen eigentlichen Abstimmungskampf gab es nicht, Opposition seitens politischer Parteien ebenso wenig und auf der Leserbrieffront war es still. Vom Ergebnis zeigt sich Stadtpräsident Thomas Weingart dennoch einigermassen überrascht: «Mit einer so deutlichen Zustimmung habe ich nicht gerechnet.»

Weingart glaubt, dass Gemeinden wie Amriswil und Flawil Schrittmacherdienste geleistet haben. «Wir sind nicht die ersten, die diesen Schritt tun möchten, und so gab es die Möglichkeit, sich zu in- formieren, ob und wie das Modell andernorts funktioniert.»

Strategie des Stadtrates ist aufgegangen

Der Stadtpräsident sieht im klaren positiven Abstimmungsergebnis auch eine Bestätigung für die Informationspolitik des Stadtrates. Der Dialog mit der Bevölkerung sei schon lange vor der Abstimmung aufgenommen worden, wodurch das an sich abstrakte Thema für viele Leute verständlich geworden sei. «Ich glaube, es ist uns gut gelungen aufzuzeigen, dass Bischofszell mit der Änderung nichts aus der Hand gibt und die TGB mit dem neuen Modell organisatorisch gut aufgestellt sind», führt der Stadtpräsident aus.

Sollten die Statuten nächsten Donnerstag abgelehnt werden, wäre das Projekt trotzdem nicht vom Tisch. Dann, so Weingart, bestünde noch die Möglichkeit, die Statuten zu korrigieren.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.